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PressClub Österreich · Artikel.

"Couragiert, innovativ, in Vielfalt geeint". Preisträger des BMW Group Award für Interkulturelles Lernen 2007 präsentieren in der BMW Welt prämierte Projekte und Studien.

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung übergab gestern Ernst Baumann, Mitglied des Vorstands der BMW AG, die Auszeichnungen an die fünf Siegerprojekte der 11. Ausschreibung des BMW Group Award für Interkulturelles Lernen. Die Zeremonie mit 300 geladenen Gästen fand erstmalig im Auditorium der BMW Welt statt und wurde mit einer Gastrede von Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, eingeleitet.

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München. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung übergab heute Ernst
Baumann, Mitglied des Vorstands der BMW AG, die Auszeichnungen an die fünf
Siegerprojekte der 11. Ausschreibung des BMW Group Award für Interkulturelles
Lernen. Die Zeremonie mit 300 geladenen Gästen fand erstmalig im Auditorium der
BMW Welt statt und wurde mit einer Gastrede von Prof. Dr. Gesine Schwan,
Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, eingeleitet.

Der BMW Group Award für Interkulturelles Lernen wird von der BMW Group seit
1997 international ausgeschrieben und fördert weltweit das Engagement für
Völkerverständigung und interkulturellen Dialog.
Ernst Baumann würdigte bei der Verleihung das Engagement aller Teilnehmer: "Die
Preisträger und die Bewerber aus 25 Nationen sind geeint in dem Bestreben, mit
innovativen Ansätzen und nachhaltigen Initiativen ihren Teil zur
Völkerverständigung und zur Sicherung des sozialen Friedens beizutragen. Sie
alle erschaffen mit ihren Bemühungen um gegenseitiges Verständnis ein Stück
neue Heimat und ermöglichen somit Orientierung in einer neuen Lebenswelt." Die
Überzeugung der Preisträger, Vielfalt als Bereicherung zu sehen, ist auch eine
Maxime der Unternehmenskultur der BMW Group: "Als global agierendes
Unternehmen", betonte Baumann, "sind wir mit weltweit knapp 108.000
Mitarbeitern in über 150 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten. In
Vielfalt geeint zu sein, ist daher für uns zentral."

Für die Fähigkeit zur Verständigung in einer interdependenten Welt ist die
Erziehung zur Mehrsprachigkeit - so unterstrich Professorin Dr. Gesine Schwan
- ein wichtiger Schlüssel: "Mehrsprachigkeit als Lebensweise trainiert uns, im
Unterschied das Gemeinsame zu entdecken, und in einer Vielfalt der Kulturen zu
Hause zu sein. Denn Mehrsprachigkeit fördert über die Sprachkenntnisse hinaus
auch das Verständnis für andere Denkweisen und Traditionen."

Preisträger "Praxis"
Mit dem ersten Preis in der Kategorie "Praxis" wurden der Weihbischof
Monsignore Dr. Pero Sudar und sein österreichischer Projektpartner Peter
Quendler ausgezeichnet. In der Unterschiedlichkeit eine Chance zu sehen, war
bei der Realisierung ihres Projekts "Schulen für Europa" in Bosnien und
Herzegowina ein grundlegender Leitsatz. "Wir wollten 1994 mit der Gründung
einer interethnischen und interreligiösen Schule in Sarajewo ein Zeichen des
Widerstands gegen die unmenschliche Aufteilung zwischen den Menschen und
Völkern setzen", beschreibt Monsignore Sudar den Beginn der Initiative, die
mittlerweile sieben Schulen mit 4.300 Kindern und Jugendlichen in sieben
Städten umfasst. Den jungen orthodoxen Serben, muslimischen Bosniern und
katholischen Kroaten wird in den Europa-Schulen nicht nur Wissen vermittelt,
sondern vor allem der Reichtum des gemeinsamen Erbes nähergebracht.

Sich in Hamburg den Traum einer kostenlosen Weltreise erfüllen, das können
Schülerinnen und Schüler, die am Projekt "Switch - in vier Tagen um die Welt"
teilnehmen. Der gemeinnützige Verein "Kulturbrücke" wurde dafür mit dem zweiten
Preis in der Kategorie "Praxis" ausgezeichnet. Die Initiatorinnen Hourvash
Pourkian und Petra Vaessen ermöglichen mit dieser interkulturellen Initiative,
an der sich bislang 250 Familien aus 35 Nationen beteiligt haben, vor allem
sozial benachteiligten Kindern eine abwechslungsreiche Feriengestaltung und
"Auslandserfahrungen vor Ort". In Gastfamilien, die die Kinder jeweils
wechselseitig einen Tag besuchen, lernen sie eine bislang fremde Kultur aus
nächster Nähe kennen. "So werden die Kinder zu Vertretern und Botschaftern
ihrer je eigenen Kulturen sowie zu Entdeckern von Gemeinsamkeiten und
Unterschieden in Traditionen und Gewohnheiten", begründete die Jury ihre
Entscheidung.

Der dritte Preis in der Kategorie "Praxis" ging an die Agenda 21 Viernheim.
Unter dem Motto "Interessante Menschen treffen - voneinander lernen im
interkulturellen Generationendialog" startete sie ein kommunales Programm, das
drei Generationen, vier Religionen und sieben Nationen miteinander ins Gespräch
brachte. Im Klassenzimmer ihrer Hauptschule diskutierten Jugendliche an
Begegnungsnachmittagen mit Migrantensenioren und einer Studentengruppe der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten
ihrer Kulturen, Religionen und Sprachen. Aus Sicht der beteiligten Experten aus
Kommune, Schule und Universität war der intensive Austausch ein großer Erfolg:
So haben sich die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler sowie der
Klassenzusammenhalt erheblich verbessert.

Preisträger Wissenschaft und Sonderpreis
Den Wissenschaftspreis in der Kategorie "Theorie" vergab die Jury bei dieser
Ausschreibung an Dr. Anna Robinson-Pant von der University of East Anglia im
englischen Norwich. Im Fokus ihrer Dissertation "Cross-Cultural Perspectives on
Educational Research" standen intensive Gespräche mit Studierenden aus aller
Welt, die die diversen Schwierigkeiten dieser Akademiker offenbarten: die Wahl
der Sprache, in der sie Forschungsarbeiten durchführen, oder die Erfüllung
unterschiedlicher Erwartungen, die die wissenschaftlichen Betreuer ihrer
Heimat- und ihrer Gastuniversität an sie stellen. "Die Arbeit gibt der
wissenschaftlichen Debatte einen neuen Ansatz", stellte die Jury in ihrer
Laudatio heraus.

Der erstmalig ausgelobte Sonderpreis für herausragendes persönliches Engagement
wurde Dr. Gundula Gwenn Hiller verliehen. Ihre Studie "Interkulturelle
Kommunikation zwischen Deutschen und Polen an der Europa-Universität Viadrina"
beschäftigte sich mit Wunsch und Wirklichkeit des transkulturellen Austauschs
an einer internationalen Universität. Vor dem Hintergrund des ernüchternden
Ergebnisses initiierte Dr. Hiller das Seminarangebot "InterViadrina", an dem
bislang 700 Studenten teilgenommen haben. "Ein Leuchtturmprojekt, das auch für
andere Universitäten beispielhaft sein könnte", betonte die Jury in ihrer
Laudatio.

Die vollständigen Laudationes können unter www.bmwgroup.com/award-life
eingesehen werden.

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Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Angaben wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren gemäß VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EG) Nr. 692/2008 (in der jeweils gültigen Fassung) ermittelt. Die Werte wurden bereits auf Basis des in den einschlägigen europarechtlichen Rechtsgrundlagen vorgesehenen neuen WLTP-Zyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet. Bei diesen Fahrzeugen können für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den CO2-Ausstoß abstellen, andere als die hier angegebenen Werte gelten.

Die Angaben beziehen sich auf ein Fahrzeug in Basisausstattung und können Sonderausstattungen diese Werte erhöhen. Die Spannen berücksichtigen Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße. Die Angaben beziehen sich daher nicht auf das konkrete Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Die CO2-Effizienzangaben ergeben sich aus der Richtlinie 1999/94/EG sowie dem Pkw-VIG und verwenden die Verbrauchs- und CO2-Werte des NEFZ zur Einstufung. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und unter diesem Link unentgeltlich erhältlich ist. Darüber hinaus können weitere Details zum konkreten Fahrzeug der beim Händler aufliegenden Typengenehmigung entnommen werden.

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