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PressClub Österreich · Artikel.

BMW i und TED küren sozial-orientiertes CarSharing für den außerstädtischen Raum zum „Next Visionaries“ Sieger im Auftakt zur IAA.

Siegerin Sandra Phillips auf dem Weg zur legendären TED Bühne in New York. Die in der Schweiz aufgewachsene und heute im kanadischen Vancouver lebende kreative Pionierin hatte sich von ihren beruflichen Erfahrungen beim Aufbau von CarSharing Systemen zu grundsätzlichen Überlegungen inspirieren lassen.

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Frankfurt. Vor 500 geladenen Gästen aus Kreativszene, Unternehmertum und Medien fanden gestern die Live-Pitches der Finalisten im von BMW i zusammen mit TED ausgerufenen Wettbewerbs „Next Visionaries“ statt. Die Jury wählte anschließend Sandra Philipps zur Siegerin mit ihrer Vision einer insbesondere an sozialen und außerstädtischen Aspekten orientierten Form von CarSharing. „Sandra Phillips hat wie auch die anderen Finalisten „outside-the box" gedacht. Ihr Konzept ist zudem schon sehr weit und bezieht außerdem den Aspekt der gesellschaftlichen Veränderung mit ein“, begründete Hildegard Wortmann, Leitung Marke BMW und „Next Visionaries“ Jurymitglied ihre Wahl.

Auch Nicolas Peter, im BMW Group Vorstand verantwortlich für den Bereich Finanzen, betonte die Relevanz sozialer Aspekte für die Gestaltung der Zukunft: „Die BMW Group steht seit mehr als 100 Jahren für Visionen und technologischen Fortschritt. Dabei stellen wir bei unseren Überlegungen immer den Menschen in den Mittelpunkt. Denn entscheidend ist für uns: Innovationen müssen in erster Linie den Kunden, den Mitarbeitern, der Gesellschaft einen Mehrwert bieten.“

Die in der Schweiz aufgewachsene und heute im kanadischen Vancouver lebende Sandra Phillips hatte sich von ihren beruflichen Erfahrungen beim Aufbau von CarSharing Systemen zu grundsätzlichen Überlegungen inspirieren lassen. Für sie bietet Shared Mobility mit elektrisch angetriebenen und autonom fahrenden Automobilen vor allem außerhalb von Europa und Nordamerika ein bisher kaum beachtetes Potenzial. Ihre Vision beinhaltet eine CarSharing Infrastruktur, die den öffentlichen Nahverkehr überall dort ergänzen könnte, wo dessen Transportmittel nicht sicher, zuverlässig und für jedermann erschwinglich sind. Autonom fahrende Mietwagen könnten insbesondere für Frauen und Kinder eine preisgünstige und sichere Mobilität gewährleisten.

Als Siegerprämie und gleichzeitig nächstem Schritt steht nun für Sandra Phillips die Vorbereitung für die TED Bühne in NewYork an, wo sie im November ihre Idee als „full-length“ Präsentation vorstellen wird.

Als Schauplatz für das per Livestream übertragene Finale des Ideenwettbewerbs diente der „Vision Loop“ der BMW Group auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA). Die im Zentrum der Halle 11 des Frankfurter Messegeländes installierte und von einem Rundkurs umgebene Bühne erwies sich als idealer Austragungsort für die jeweils 3-minütigen Live-Pitches. Eigens für die Veranstaltung hatte der Verband der Automobilindustrie (VDA) Zugang zum Ausstellungsgelände gewährt - fünf Tage vor Öffnung der IAA für die breite Öffentlichkeit. So stimmte der „NextVisionaries“ Wettbewerb ideal ein auf die thematisch verbundene VDA „New Molility World“, die mit den IAA Fachbesuchertagen am 14. September startet.

Mit der Veranstaltung am Sonntag Abend endete der erstmals gemeinsam von BMW i und TED ausgerichtete Ideenwettbewerb „NextVisionaries“, bei dem über 180 Ideengeber ein visionäres Bild unserer Welt von morgen aufgespannt hatten. Der Aufruf zur Einreichung von Visionen zu „Next Visionaries“ auf den Gebieten Technologie, Umwelt und menschlichen Zusammenleben, versehen mit der Aussicht, in die legendäre Reihe der TED Sprecher aufgenommen zu werden, hatte zu weltweitem Interesse bei einem breiten Spektrum schöpferischer Menschen geführt.

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Der „Next Visionaries“ Wettbewerb ist eine Kooperation der auf die Entwicklung nachhaltiger Fahrzeugkonzepte und Mobilitätslösungen spezialisierten Marke BMW i und der für das Aufspüren und die Verbreitung von innovativen Ideen bekannten Non-Profit-Organisation TED. Die Kooperation verfolgt das Ziel, Aufmerksamkeit für vielversprechende und zukunftsweisende Visionen auf dem Gebiet der Mobilität zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen Technologiekonzepte, Produktideen, Services und Infrastrukturlösungen, die dazu geeignet sind, maßgebliche Fortschritte in den Bereichen Technologie, Umwelt und menschlichen Zusammenleben


Ideen für die Mobilität der Zukunft – von der IAA in Frankfurt auf die TED Bühne in New York.

Kreative Pioniere erhielten bereits im Verlauf des Wettbewerbs die Möglichkeit, ihre innovativen Ansätze, Konzepte und Strategien auf einer offenen Plattform zu teilen und damit den Gedankenaustausch auf den verlinkten Social Media Kanälen zu starten. „Die zahlreichen Wettbewerbsbeiträge und die intensive Diskussion in der Community zeigen uns, wie sehr das Thema Mobilität die kreativen Köpfe in aller Welt bewegt und inspiriert“, erklärt Hildegard Wortmann, Leitung Marke BMW. Und Bruno Giussani, TED International Curator und Gastgeber des Programms, ergänzt: "TED gibt kreativen Köpfen und ihren faszinierendsten Ideen einen Weg, um neugierige Zuschauer auf der ganzen Welt zu erreichen. Bei der Zusammenarbeit mit BMW i geht es darum, ein aufregendes neues Denken über alle Aspekte der Zukunft der Mobilität freizulegen und Gehör zu verschaffen."

Insgesamt waren innerhalb des auf wenige Wochen begrenzten Einsendezeitraums mehr als 180 Visionen zum „Next Visionaries“ Contest gemeldet worden. Auf der Website www.nextvisionaries.com wurden die aussichtsreichsten Beiträge in redaktionell aufbereiteter Form zur Diskussion gestellt. Ein aus Experten von BMW i und TED zusammengesetztes Auswahlgremium erwählte anschließend sechs Teilnehmer für das Finale in Frankfurt. Ihnen wurden erfahrene Mentoren, die sämtlich selbst bereits TED Speaker waren, an die Seite gestellt, die sie auf ihren Auftritt im Rahmen der IAA 2017 vorbereiteten.

Sechs Finalisten – sechs Visionen für das mobile Leben von morgen.

Auch die Auswahl der anderen fünf Finalisten beim „Next Visionaries“ Contest von BMW i und TED offenbarte ein breites Spektrum an Ideen für das mobile Leben von morgen. Mit ihren Visionen setzen sie Impulse für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit auf dem Gebiet der individuellen Mobilität.

Mit dem Konzept für ein elektrisch angetriebenes dreirädriges Kleinstfahrzeug hatte es Ira Munn ins Finale des „Next Visionaries“ Contest geschafft. Der aus Los Angeles stammende und heute in Neuseeland lebende Visionär setzt gleich in mehreren Bereichen auf Nachhaltigkeit. Sein auf den Namen „Drop“ getauftes Fahrzeug soll per 3D-Druck aus Recycling-Kunststoff gefertigt und als Selbstbausatz für rund 10 000 Dollar auf den Markt gebracht werden. Der Zusammenbau des „Drop“ soll auch für ungeübte Fahrzeug-Konstrukteure innerhalb von 20 Stunden möglich sein, die elektrische Reichweite mehr als 300 Kilometer betragen.

Selbstfahrende Elektroautomobile, die per Abonnement gebucht werden können, stehen im Mittelpunkt der Vision von Tom Moloughney. Der US-Amerikaner will die Car Sharing Fahrzeuge zudem komplett in die Energie-Infrastruktur integrieren. Ihren aus Solarenergie gewonnenen Strom sollen sie induktiv mit Hilfe von Ladeschleifen in den Fahrbahnen laden und zur Netzstabilisierung auch wieder zurückliefern können. Permanent vernetzt sind sie auch mit dem Internet, sodass die Nutzer jederzeit online sind.

In Shared Mobility mit autonomen Fahrzeugen sieht Aarjav Trivedi die Zukunft der individuellen Mobilität. Der ebenfalls aus den USA stammende Visionär setzt dabei auf eine innovative Form der Personalisierung, die durch eine breite Vielfalt an Modellvarianten ermöglicht werden soll. Je nach individuellem Bedarf können die Nutzer das passende Fahrzeug anfordern, um darin schlafen oder Partys feiern, Wellness genießen oder Kinofilme schauen zu können.

Für Sebastian Gabor ist das Automobil der Zukunft nicht mehr nur Fortbewegungsmittel, sondern ein zuverlässiger Begleiter in allen Lebenslagen. Der aus Rumänien stammende und derzeit in Spanien lebende IT-Spezialist will das Fahrzeug als permanent vernetzte Informationszentrale nutzen, die den Insassen bei der Terminplanung unterstützt, ihn überall mit Wissenswertem über das Fahrtziel und die Strecke versorgt und stets das zur Tageszeit und dem Anlass passende Musikprogramm parat hat.

Nach Ansicht von Jeremiah Owyang aus den USA wird sich das Automobil der Zukunft als intelligentes, emissionsfreies und komfortables Fortbewegungsmittel seinen Platz in der Gesellschaft sichern. Seine Vision besteht aus autonom fahrenden Elektroautomobilen mit großzügigem Innenraum und umfassender Ausstattung, die das Reisen zu einer ganz neuen Erfahrung machen. Anstatt einen Kurzstreckenflug zu buchen und in einem Hotel zu übernachten, könnte der Nutzer auf dem Weg zu seinem Reiseziel arbeiten, entspannen, schlafen und frühstücken. So wäre die Fahrtzeit komfortabel und effizient genutzt.


Über TED

Mit der Gründung 1984 fanden die ersten TED Konferenzen in Monterey im US-Bundesstaat Kalifornien statt. 2006 experimentierte TED damit, Videos der TED Talks kostenlos im Internet verfügbar zu machen - eine Entscheidung, die die Tür zu einem radikal neuen Modell für den Austausch von Ideen öffnete: Heute sind mehr als 2.400 TED Talks auf TED.com abrufbar. Sie werden circa eine Milliarde Mal im Jahr angeschaut. Dank der Unterstützung von Tausenden von freiwilligen Übersetzern gibt es nahezu 100.000 veröffentlichte Übersetzungen von TEDTalks in über 110 Sprachen. TEDx, das Lizenzprogramm, ermöglicht es, eigene, unabhängig organisierte TED Veranstaltungen zu organisieren und hat weltweit zu bislang 21.500 weiteren Veranstaltungen geführt.


Über BMW i

BMW i ist eine Marke der BMW Group und steht für visionäre Fahrzeugkonzepte, vernetzte Mobilitätsdienstleistungen und ein neues Verständnis von Premium, das sich stark über Nachhaltigkeit definiert. BMW i ist in 54 Ländern mit den Modellen BMW i3 (Elektrofahrzeug für Metropolen-Regionen), dem BMW i8 (Plug-in-Hybrid-Sportwagen) und BMW iPerformance Automobilen (alle BMW Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge) vertreten. BMW i erschließt neue Zielgruppen für das Unternehmen. Gleichzeitig dient BMW i als Inkubator für Innovationen. Technologien werden nach ihrem erfolgreichen Ersteinsatz bei BMW i auch in die Muttermarke BMW transferiert. Weitere mit BMW i assoziierte Geschäftsfelder sind DriveNow (Carsharing in Europa), ReachNow (Carsharing in den USA), ChargeNow (einfacher Zugang zum weltweit größten Zusammenschluss von Ladepunkten), ParkNow (einfaches Finden, Reservieren und Bezahlen von Parkplätzen), BMW i Ventures (Investitionen in junge Unternehmen), BMW Energy Services (Dienstleistungen im Energiemarkt) und das Kompetenzzentrum für Urbane Mobilität (Beratung für Städte).

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