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PressClub Österreich · Artikel.

BMW unterstützt Malizia-Segelrennteam-Gründer Pierre Casiraghi und Rekord-Weltumsegler Boris Herrmann bei ihrer Vendée-Globe-Kampagne.

Mit BMW i Technologie alleine und nonstop rund um die Welt.

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Michael Ebner
BMW Group

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  • Der Hamburger Rekord-Weltumsegler Boris Herrmann will als erster Deutscher an der härtesten Regatta der Welt teilnehmen.
  • Die Rennyacht „Malizia“ wird für das Solorennen nonstop um die Welt mit BMW i Technologie optimiert.
  • Leichtbau und emissionsfreie Antriebstechnologie im Fokus der BMW Ingenieure.

 

Palma de Mallorca/München. Erstmals will sich ein Deutscher Segler einer der größten und härtesten Herausforderungen des Yachtsports stellen: der Vendée Globe. 25.000 Seemeilen, solo, nonstop und ohne Unterstützung von außen führt die Route entlang des stürmischen Südpolarmeers rund um den Globus. Das Rennen wird als der „Mount Everest“ des Segelrennsports bezeichnet. Der Hamburger Boris Herrmann will bei der nächsten Auflage der Einhandregatta, die im November 2020 startet, mit der Yacht „Malizia“ für den Yacht Club de Monaco an den Start gehen. BMW ist als Team-Partner mit seiner Automobilbaukompetenz und der Erfahrung des Technologietransfers in den Segelrennsport mit an Bord. Seit 2002 war BMW bereits im America’s Cup engagiert und konnte die begehrteste Trophäe des Yachtsports 2010 mit BMW ORACLE Racing gewinnen.

Die „Malizia“, eine knapp 20 Meter lange Rennyacht der Open-60-Klasse, wird bis November 2020 für den härtesten Einzelsportwettbewerb der Welt optimiert. Gemeinsam mit BMW Entwicklungsingenieuren werden Themenfelder identifiziert, in denen der Automobilkonzern beispielsweise mit Leichtbau- und Elektroantriebskompetenz unterstützen kann. Die Grundlagen hierfür liefert die visionäre BMW i Technologie.

„Sowohl BMW i Fahrzeuge als auch die Rennyacht ‚Malizia’ sind nahezu bis an die Grenzen der Physik ausgereizt und stehen vor ähnlichen technologischen Herausforderungen“, sagt Dr. Robert Irlinger, Leiter BMW i. „Jedes kleine Detail kann große Auswirkungen haben. Bei der Entwicklung des BMW i8 Roadster haben wir im Bereich Aerodynamik um den geringstmöglichen cx-Wert und zudem um jedes Gramm Gewichtsersparnis in der CFK-Zelle gekämpft, um Verbrauch und Leistung zu optimieren. Bestmögliche Aerodynamik und intelligenter Leichtbau ermöglichen eine höhere Bootsgeschwindigkeit, somit sind dies auch entscheidende Erfolgsfaktoren für eine Rennyacht.“

Intelligenter Leichtbau ist dementsprechend eines der Themenfelder, auf dem BMW und Team Malizia kooperieren. Ein erstes Ergebnis dieser technologischen Zusammenarbeit ist der aus CFK gefertigte Navigatorsitz, in dem Herrmann bei der Vendée Globe viel Zeit verbringen wird. „Wir wollen mit unserer CFK-Kompetenz hier eine Gewichtsoptimierung erzielen. Zudem werden wir den Sitz im Hinblick auf Ergonomie und Komfort weiterentwickeln, um für Herrmann auf seiner Weltumsegelung bestmögliche Arbeits- und Entspannungsbedingungen zu schaffen“, sagt Dr. Irlinger. Ein erster Prototyp wurde bereits einem Test unterzogen. Auf der Überführung der Yacht von der Werft in Lorient (Bretagne) zu ihrem Heimathafen in Monaco hat Boris Herrmann wichtige Erkenntnisse gewinnen können, die in die Weiterentwicklung des Sitzes einfließen werden. Eine weitere Bewährungsprobe steht im April/Mai beim Rekordversuch auf der Mittelmeerstrecke vom südfranzösischen Marseille nach Karthago in Tunesien an.

Ein weiterer Bereich, mit dem sich die BMW Ingenieure hinsichtlich des Technologietransfers für das Team Malizia beschäftigen werden, ist der Antrieb. Ziel ist die Entwicklung einer Alternative für den rund 380-kg-Dieselantrieb (inklusive Kraftstoff), der auch aus Sicherheitsgründen an Bord ist. Hier könnte ein Elektromotor mit BMW i Batterietechnik eine Möglichkeit sein, die Weltmeere mit „Zero-Emissions“ zu durchqueren. Neben der elektrischen Versorgung für die „Onboard-Systeme“ und dem Schwenk-Kiel kann ein Elektromotor als sogenannter Hydrogenerator auch zur Gewinnung von regenerativer Energie bei Bewegung der Yacht beitragen und bestehende Systeme ablösen bzw. leistungsfähiger machen. Die neueste Generation BMW i Lithium-Batterien, die sich durch herausragende Energiedichte und Langlebigkeit auszeichnen, wurden bereits für einige der elektrischen Hightech-Bootsmotoren des Starnberger Unternehmens Torqeedo bootstauglich gemacht. Gemeinsam mit dem BMW i Kooperationspartner wird nun daran gearbeitet, für Malizia eine zuverlässige und emissionsfreie Antriebsystemlösung zu entwickeln.

„Unter Rennbedingungen die Welt emissionsfrei zu umsegeln und dabei seine eigene Energie zu produzieren, ist eine sehr inspirierende Vorstellung“, sagt Malizia-Skipper Boris Herrmann. „Unser Technologiepartner BMW forscht intensiv an der Batterieentwicklung für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Wir haben die gemeinsame Vision, diese Batterien auf der ‚Malizia’ zu integrieren. Wir hoffen, dass das System für die Saison 2019 einsatzbereit ist. BMW hat als Technologiepartner im America’s Cup in den vergangenen 16 Jahren eindrucksvoll das Know-how nachgewiesen, Rennyachten selbst im Extrembereich noch optimieren zu können.“

Die „Malizia“ segelt unter dem Stander des Yacht Club de Monaco (YCM). Der Vizepräsident des YCM, Pierre Casiraghi, ist der jüngste Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco, segelt regelmäßig mit Herrmann und unterstützt ihn bei der Vendée-Kampagne. Unter anderem wird er mit dem Deutschen auf den Open60-Zweimann-Regatten an den Start gehen. Im vergangenen Jahr hatten Herrmann und Casiraghi beim legendären Rolex Fastnet Race den dritten Platz belegt.

„Die Kampagne nimmt in dieser Saison richtig Fahrt auf, und die Partnerschaft mit BMW gibt uns zusätzlichen Rückenwind“, sagt Casiraghi. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit einem so renommierten und innovativen Unternehmen, wie BMW es ist. Gemeinsam können wir unsere ehrgeizigen Ziele erreichen.“

 

BMW i Batterietechnologie.

Die Batteriezellen für die BMW i Modelle kommen von Samsung SDI. Die spezifische Paketierung und Zusammenstellung zu einem Speicherelement erfolgt durch BMW. Ganz wesentlich für die Reichweite des Fahrzeugs und die Lebensdauer des Speichers sind Paketierung, Konstruktionsprinzip und Kühlsystem. Der Hochvoltspeicher des BMW i3 verfügt z.B. über ein integriertes Flüssigkeitskühlsystem, das den Energiespeicher stets auf optimaler Betriebs-temperatur hält. Ebenso entscheidend ist aber ein qualitativ hochwertiger und stabiler Produktionsprozess für die Hochvoltspeicher. Die BMW Group setzt hier auf Inhouse-Fertigung, auf die im Werk Dingolfing vorhandene Laserschweiß-Kompetenz und das Prozess-Know-how beim Thema Hochvolt.

 

BMW i Carbon-Technologie.

Um bei dem vollelektrischen BMW i3 das Gewicht der heute noch schweren Batterie zu kompensieren, hat BMW i als weltweit erster Hersteller den High-Tech-Werkstoff Carbon für den Automobilbau und großserientauglich industrialisiert. Carbon ist 50% leichter als Stahl und 30% leichter als Aluminium. Als Resultat ist der BMW i3 das leichteste Elektrofahrzeug weltweit in seinem Segment und bietet BMW typische Fahrleistungen und Agilität. BMW i bezieht die Carbonfasern über seinen Systempartner SGLACF. Die Fertigung der hochfesten Passagierzelle aus einzelnen Carbongelegen erfolgt dann im BMW Werk Leipzig. Der Gesamtprozess erinnert eher an moderne Textilindustrie als klassischen Automobilbau. Die energieintensive Fertigung der Carbonfasern ist dank dem Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen annähernd emissionsfrei.“

 

Über Torqeedo.

Torqeedo ist der Marktführer für Elektromobilität auf dem Wasser. Gegründet im Jahr 2005 in Starnberg, entwickelt und fertigt das Unternehmen Elektro- und Hybridantriebe von 0,5 bis 100 kW für Freizeitanwendungen und den gewerblichen Einsatz. Torqeedo Produkte zeichnen sich durch kompromisslose Hightech-Orientierung, höchste Wirkungsgrade und vollständige Systemintegration aus. Torqeedo ist Teil der DEUTZ Group, einem der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Diesel- und Erdgasmotoren.
www.torqeedo.com


Die BMW Group.

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2017 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr als 2.463.500 Automobilen und über 164.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2017 belief sich auf 10,655 Mrd. €, der Umsatz auf 98,678 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte das Unternehmen weltweit 129.932 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert.

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