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Pilotprojekte gestartet: Gebrauchtes Speiseöl treibt BMW Group Logistik an

+++ Pilotprojekte mit erneuerbarem Dieselkraftstoff HVO100 angelaufen +++ ‚Green Transport Logistics‘ beschleunigt Umsetzung der BMW iFACTORY-Strategie +++ Logistik-Chef Nikolaides: „Jedes eingesparte Gramm CO2 hilft.“ +++

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Michael Ebner
BMW Group

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  • Pilotprojekte mit erneuerbarem Dieselkraftstoff HVO100 angelaufen
  • ‚Green Transport Logistics‘ beschleunigt Umsetzung der BMW iFACTORY-Strategie
  • Logistik-Chef Nikolaides: „Jedes eingesparte Gramm CO2 hilft.“

München. Auf der Autobahn zwischen Landau an der Isar und dem BMW Werk München fährt die Zukunft: „Ich tanke HVO100, um CO2-Emissionen zu reduzieren“, verkünden die grünen Aufkleber auf vier LKW des Logistikdienstleisters Guggemos (GV Trucknet), die auf der rund 120 Kilometer langen Strecke mehrmals täglich unterwegs sind. Sie versorgen das Münchner Stammwerk Just-in-Time aus Landau. Seit Dezember 2022 läuft der einjährige Pilotbetrieb mit dem erneuerbaren Dieselkraftstoff HVO100. Im März 2023 wurde er auf sechs weitere LKW ausgeweitet. Diese gehören zur Flotte von DB Schenker und transportieren im Pendelverkehr Lagerteile aus dem BMW Group Versorgungszentrum in Eching für die Produktion in München. Gut 40 Kilometer absolvieren die LKW auf jeder Rundtour.

 

Das Kürzel HVO steht für ‚Hydrotreated Vegetable Oil‘ („hydriertes Pflanzenöl“) und der Zusatz ‚100‘ zeigt an, dass dieses zu 100 Prozent, also als Reinkraftstoff, in einen konventionellen Diesel-LKW getankt wird. Der Kraftstoff wird aus verschiedenen Abfällen, Reststoffen und erneuerbaren Rohstoffen, wie gebrauchten Speiseölen, gewonnen. Im Vergleich zu fossilem Diesel lässt sich mit „Neste MY Renewable Diesel“ (HVO100) des finnischen Herstellers Neste eine CO2-Reduzierung von bis zu 90 Prozent ("Well to Wheel") realisieren. Dem steht ein durchschnittlicher Mehrverbrauch von etwa drei Prozent gegenüber. Im Vergleich zu konventionellem Dieselkraftstoff summieren sich die CO2-Einsparungen bei den zehn LKW, die derzeit für die BMW Group mit HVO100 im Tank unterwegs sind, auf voraussichtlich bis zu 800 Tonnen im Jahr.

 

Mit den zukunftweisenden HVO100-Pilotprojekten treibt die BMW Group die konsequente Umsetzung ihrer ‚Green Transport Logistics‘-Strategie voran. Diese ist fester Bestandteil der BMW iFACTORY. Für Michael Nikolaides, Leiter BMW Group Produktionsnetzwerk und Logistik, steht fest: „Jedes eingesparte Gramm CO2 hilft.“ Er spricht sich für Technologieoffenheit aus: „Wir treiben die Reduktion des CO2-Footprints in unseren Liefer- und Transportketten mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen voran.“

 

Im BMW Group Werk München werden bereits Elektro-LKWs genutzt. „Mit dem Einsatz von HVO100 in der Logistik kommt eine weitere nachhaltige Technologie in das BMW Group Werk München. Sie liefert einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitszielen der BMW Group und ist ein weiterer Baustein der Transformation des Werks hin zur BMW iFACTORY mit seinen strategischen Stoßrichtungen LEAN, GREEN und DIGITAL“, ergänzt Peter Weber, Leiter des BMW Group Werks München.

 

Nikolaides wertet den unkomplizierten Einsatz von HVO100 als großen Vorteil. Um mit dem umweltfreundlichen Kraftstoff fahren zu können, sind keine Anpassungen an den Fahrzeugen oder Motoren erforderlich. HVO kann in Reinform oder in einem beliebigen Verhältnis mit fossilem Diesel gemischt werden. Auch die vorhandene Infrastruktur der Tankstellen kann für HVO100 genutzt werden.

 

Partner der BMW Group bei den aktuellen HVO100-Pilotprojekten ist das finnische Unternehmen Neste. Das hydrierte Pflanzenöl basiert auf der von Neste patentierten NEXBTL-Technologie und wird vollständig aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt. Die Pflanzenöle werden durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlenwasserstoffe umgewandelt. HVO-Diesel ist nicht mit Bio-Diesel gleichzusetzen. Sie unterscheiden sich chemisch und im Herstellungsprozess.

 

Der Praxiseinsatz in der Transportlogistik der BMW Group soll nun zeigen, wie sich der erneuerbare Dieselkraftstoff im Alltag bewährt – auch unter wirtschaftlichen Aspekten. „Wir wollen ausloten, welche Antriebstechnologien und Kraftstoffe sich für welchen Einsatz optimal eignen“, so Nikolaides. Dafür werten die Experten der BMW Group unter anderem den Kraftstoffverbrauch bei unterschiedlicher Beladung, bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Witterungsverhältnissen sowie auf kürzeren und längeren Strecken aus.  

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CO2-Emissionen & Verbrauch.

Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Angaben wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren gemäß VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EG) Nr. 692/2008 (in der jeweils gültigen Fassung) ermittelt. Die Werte wurden bereits auf Basis des in den einschlägigen europarechtlichen Rechtsgrundlagen vorgesehenen neuen WLTP-Zyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet. Bei diesen Fahrzeugen können für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den CO2-Ausstoß abstellen, andere als die hier angegebenen Werte gelten.

Die Angaben beziehen sich auf ein Fahrzeug in Basisausstattung und können Sonderausstattungen diese Werte erhöhen. Die Spannen berücksichtigen Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße. Die Angaben beziehen sich daher nicht auf das konkrete Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Die CO2-Effizienzangaben ergeben sich aus der Richtlinie 1999/94/EG sowie dem Pkw-VIG und verwenden die Verbrauchs- und CO2-Werte des NEFZ zur Einstufung. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und unter diesem Link unentgeltlich erhältlich ist. Darüber hinaus können weitere Details zum konkreten Fahrzeug der beim Händler aufliegenden Typengenehmigung entnommen werden.

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