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BMW Group überträgt ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz auf den neuen BMW X5
24.06.2026 Pressemeldung
+++ Nachhaltigkeitsmaßnahmen entlang des gesamten Lebenszyklus und über alle Antriebsvarianten hinweg +++ Dekarbonisierung, Effizienzsteigerung und Sekundärmaterialien als zentrale Hebel +++ Lokale Lieferketten stärken den Einsatz CO₂e-reduzierter Materialien und erneuerbarer Energien
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BMW Group
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Autor.
Cornelia Bovensiepen
BMW Group
München. Mit dem neuen BMW X5 überträgt die BMW Group
ihren ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz konsequent auf weitere
Fahrzeugderivate. Ziel ist es, den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs
– von Lieferkette und Produktion über die Nutzungsphase bis hin zum
Recycling – weiter zu optimieren und den CO₂e-Fußabdruck zu minimieren.
Dekarbonisierung der Lieferkette als zentraler Hebel
Ein zentraler Hebel zur Reduzierung der CO₂e-Emissionen ist
die gezielte Dekarbonisierung der Lieferkette. Die BMW Group setzt
dabei insbesondere auf erneuerbare Energien, Sekundärmaterialien sowie
Produkt- und Prozessinnovationen. Der ganzheitliche
Nachhaltigkeitsansatz kommt über alle X5 Antriebsvarianten hinweg zur
Anwendung.
Die Wirkung dieses Ansatzes zeigt sich in der
erreichten CO₂e-Reduzierung: Im Rahmen der Produktentwicklung konnten
die CO₂e-Emissionen des BMW X5 um rund 40 Prozent gesenkt werden.[1][2]
Ein weiterer Fortschritt ist
der verstärkte Einsatz von CO₂e-reduziertem Flachstahl in der
Karosserie. Rund 50 Prozent des im BMW X5 verbauten Flachstahls
stammen aus Elektrolichtbogenöfen (EAF-Stahl) mit hohem
Sekundärmaterialanteil, der unter Verwendung von erneuerbaren Energien
hergestellt wird. Möglich wird der hohe Anteil an CO2e
reduziertem Flachstahl durch die enge, langjährige Zusammenarbeit mit
lokalen Lieferanten in Nordamerika.
Konsequenter Einsatz von Sekundärmaterialien
Der neue BMW X5 erreicht hohe Sekundärmaterialquoten – auch
bei hochbeanspruchten Komponenten. Dazu zählen unter anderem
Fahrwerksbauteile aus Aluminium wie Felgen, Schwenklager, Radträger,
Hinterachsträger und Bremssättel, die in Elektrolyse und Herstellung
mit erneuerbaren Energien gefertigt werden. Für die Türen des neuen
BMW X5 wird Aluminium verwendet, das zu 35 Prozent aus recyceltem, im
Kreislauf geführtem Material aus dem BMW Presswerk Spartanburg
besteht. Das Ausgangsmaterial für das Garns der Dachhimmel-Oberware
besteht zu 100 Prozent aus recyceltem PET. Die Sekundärrohstoffquote
des Gesamtfahrzeugs liegt beim batterieelektrischen BMW iX5 60 xDrive
bei rund einem Drittel, was einem Gewicht von rund 940 Kilogramm
entspricht.[3]
Gen6-Batteriezellen mit reduziertem CO₂e-Fußabdruck
In den Gen6-Batteriezellen des Hochvoltspeichers des BMW iX5
kommt ein hoher Anteil an Sekundärmaterialien für Kobalt, Lithium und
Nickel zum Einsatz. Auch bei der Herstellung der Anoden- und
Kathodenmaterialien sowie in der Zellfertigung werden erneuerbare
Energien genutzt. Im Vergleich zur Gen5-Zelle des BMW iX konnte der
CO₂e-Ausstoß pro Wattstunde um rund 28 Prozent gesenkt werden.
Effizienz in der Nutzungsphase
Mit dem EfficientDynamics-Technologiepaket optimiert die BMW
Group die Effizienz des Fahrzeugs in der Nutzungsphase über alle
relevanten Subsysteme hinweg. Dazu zählen unter anderem Aerodynamik,
Leichtbau, rollwiderstandsoptimierte Reifen sowie das gesamte
Energiemanagement. EfficientDynamics ist bei der BMW Group seit 2007
im Einsatz und wird für alle Antriebstechnologien angewendet. Beim
neuen vollelektrischen BMW iX5 kommt zudem das aus BMW iX3 und BMW i3
bekannte Heart of Joy mit dem vollständig inhouse entwickelten Driving
Stack BMW Dynamic Performance Control zum Einsatz. Neben einem
mühelosen, souveränen Fahrverhalten und einem besonders sanften
Anhaltevorgang steigert das System auch die Effizienz: Beim Verzögern
wird per Rekuperation mehr Energie zurückgewonnen – in deutlich mehr
Fahrsituationen und bis in den Stillstand.
CO₂e-Vorteil bereits nach zirka ein bis zwei Jahren Nutzung möglich
Die umfassenden Maßnahmen zur Dekarbonisierung in
Lieferkette, Produktion und Nutzungsphase führen zu einem frühen
Break-Even-Punkt: Abhängig von Antriebsvariante, jährlicher
Fahrleistung sowie der Erzeugung des zum Laden verwendeten Stroms
erreicht der neue BMW iX5 bereits nach zirka ein bis zwei Jahren
Nutzungsdauer einen CO2e-Vorteil gegenüber einem
vergleichbaren Modell mit Verbrennungsmotor.
Produktion im größten Werk der BMW Group
Der ganzheitliche Nachhaltigkeitsansatz der BMW Group umfasst
auch die Fahrzeugproduktion im Werk Spartanburg, dem größten
Produktionsstandort der BMW Group. Der gesamte Fremdstrom für die
Produktion im BMW Group Werk Spartanburg stammt aus erneuerbaren
Quellen.
Zwischen 2006 und 2025 wurde der Energiebedarf je
produziertem Fahrzeug um 66 Prozent gesenkt. Zudem konnte das
Aufkommen von Deponieabfällen im gleichen Zeitraum um 88 Prozent
reduziert werden. Das neu errichtete, an das Werk angebundene
Montagewerk für Hochvoltspeicher in Woodruff kommt im Normalbetrieb
vollständig ohne fossile Brennstoffe aus.
TÜV-verifizierter Product Carbon Footprint öffentlich zugänglich
Zum Serienstart veröffentlicht die BMW Group den
TÜV-verifizierten Product
Carbon Footprint des BMW X5. Der Bericht ist einschließlich der
zugrunde liegenden Berechnungslogiken und -methoden öffentlich
zugänglich. Damit schafft die BMW Group Transparenz über die
verwendeten Rohstoffe und die CO₂e-Emissionen entlang des gesamten
Lebenszyklus des Fahrzeugs.
[1] Beim dargestellten Wert handelt es sich um einen vorläufigen Prognosewert für den X5 40d xDrive und iX5 60 xDrive. Der finale Wert wird mit dem Vehicle Footprint (VFP) bis zum Start of Production (SOP) veröffentlicht.
[2] Die Reduzierung basiert auf dem Vergleich mit Industriedurchschnitten aus einer international anerkannten LCA Datenbank.
[3] Beim dargestellten Wert handelt es sich um einen vorläufigen Prognosewert. Der finale Wert wird mit dem Vehicle Footprint (VFP) bis zum Start of Production (SOP) veröffentlicht.
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