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PressClub Deutschland · Artikel.

Die British Superbike Championship 2017 startet mit vier Podiumsplatzierungen für die BMW S 1000 RR Racer.

Die Mitglieder der BMW Motorrad Motorsport Familie, die Fahrer, Teams und Experten aus München, waren in Spanien und Großbritannien im Einsatz. Das MotorLand Aragón war Gastgeber für die dritte Runde der MOTUL FIM Superbike World Championship 2017 und für den Saisonauftakt der neuen FIM Superstock 1000 European Championship. In Donington begann die Saison der British Superbike Championship mit vier Podiumsplatzierungen der BMW S 1000 RR Racer.

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München. Die Mitglieder der BMW Motorrad Motorsport Familie, die Fahrer, Teams und Experten aus München, waren am Wochenende in Spanien und Großbritannien im Einsatz. Das spanische MotorLand Aragón war Gastgeber für die dritte Runde der MOTUL FIM Superbike World Championship 2017 (WorldSBK) und für den Saisonauftakt der neuen FIM Superstock 1000 European Championship (STK1000). Im britischen Donington Park begann die Saison 2017 der British Superbike Championship (BSB) mit vier Podiumsplatzierungen und weiteren Topresultaten der BMW S 1000 RR Racer. In allen drei Serien sammelten die Teilnehmer an der BMW Motorrad Race Trophy 2017 wichtige Punkte für diesen einzigartigen Wettbewerb.

 

 

MOTUL FIM Superbike World Championship in Alcañiz, Spanien.

 

Nach den Überseerennen in Australien und Thailand ist die MOTUL FIM Superbike World Championship (WorldSBK) nach Europa zurückgekehrt. Die dritte Runde der Saison 2017 wurde im MotorLand Aragón bei Alcañiz im Nordosten Spaniens ausgetragen.

 

Althea BMW Racing Team Fahrer Jordi Torres (ESP) sicherte sich Startplatz sechs für das Samstagsrennen. Am Start büßte er ein paar Positionen ein, aber er kämpfte sich wieder nach vorn und kam als Sechster ins Ziel. Entsprechend des neuen Reglements bedeutete dies Startplatz drei in der ersten Reihe für das Rennen am Sonntag. In der hektischen Startphase – in der die bestplatzierten Fahrer des Samstagsrennens von hinten nach vorne drängten – verlor der Spanier ein paar Plätze. Doch wie bereits am Samstag überholte Torres mehrere Mitbewerber und kam dieses Mal als Siebter ins Ziel.

 

Sein Althea BMW Racing Teamkollege Markus Reiterberger (GER) hatte in der Superpole 1 am Samstag Pech, als er wenige Minuten vor Schluss stürzte. Er qualifizierte sich für Startplatz 13, doch weil die wenige noch verfügbare Zeit nicht ganz ausreichte, um das Bike zu reparieren, musste er das Samstagsrennen von hinten aus angehen. Der Deutsche startete auf seiner BMW S 1000 RR eine Aufholjagd und kam als Zwölfter ins Ziel. Im Sonntagsrennen belegte Reiterberger den 16. Rang.

 

Jordi Torres: „Wir beenden dieses Wochenende mit einem guten Gefühl, denn dies ist eine sehr schwierige Strecke. Für mich war es ein besonderes Wochenende, denn wir sind wieder in Europa und das war mein Heimspiel. Wir alle haben unser Bestes gegeben, und auch die Unterstützung der BMW Motorrad Motorsport Ingenieure hat sehr geholfen. Leider war der Start in beiden Rennen nicht der beste, und wir waren in den ersten Runden nicht allzu konkurrenzfähig. Doch mit jeder weiteren Runde haben wir unseren Rhythmus gefunden, ich konnte eine Menge Fahrer überholen und mich wieder nach vorn kämpfen. Das ganze Team hat sehr gut gearbeitet, und wir hatten keinerlei Probleme mit unserer BMW S 1000 RR. Das war gut.“

 

Markus Reiterberger: „Das Wochenende war für mich ein bisschen schwierig. Wir haben am Freitag gut begonnen, waren recht konkurrenzfähig und haben gute Schritte in die richtige Richtung gemacht. Vor allem am Samstagmorgen hatte ich ein gutes Gefühl auf meiner BMW S 1000 RR. In der Superpole 1 lag ich lange auf dem dritten Platz und bin dann nochmal rausgegangen, um meine Zeit noch zu verbessern. Ich hätte die Pace für die Superpole 2 auf alle Fälle gehabt. Leider bin ich dann gestürzt. Der Grund dafür war wahrscheinlich ein zu kalter Vorderreifen, denn in der Aufwärmrunde haben einige Fahrer versucht, sich an mein Hinterrad zu hängen, um auf eine schnelle Rundenzeit zu kommen. Die musste ich alle abschütteln, teilweise auch eine Zeit lang warten, bis sie davongefahren sind und ich einen freien Weg habe. Die anderen, die ebenfalls gewartet haben, sind alle in derselben Kurve gestürzt. Es war schade, dass ich es deshalb nicht in die Superpole 2 geschafft habe, denn ich denke, dass ein Startplatz in den Top-10 drin gewesen wäre. Im Rennen am Samstag bin ich dann von hinten noch bis auf den zwölften Platz nach vorne gekommen, das war okay. Das Rennen am Sonntag war etwas schwieriger. Es war wesentlich windiger, und wir haben für hinten einen anderen Reifen gewählt. Das war für die ersten Runden die bessere Wahl, aber im weiteren Rennverlauf habe ich leichte Schwierigkeiten, konnte das Bike nicht mehr richtig drehen und kein Gefühl aufbauen. Wir werden jetzt testen, und ich hoffe, dass wir den Weg in die richtige Richtung einschlagen.“

 

 

FIM Superstock 1000 European Championship in Alcañiz, Spanien.

 

Im MotorLand Aragon (ESP) starteten die BMW Teams und die Ingenieure von BMW Motorrad Motorsport in die neue FIM Superstock 1000 European Championship (STK1000), die den früheren FIM Superstock 1000 Cup ersetzt. Im ersten Rennen des Jahres gingen nicht weniger als acht BMW S 1000 RR Fahrer an den Start. Der Bestplatzierte unter ihnen war Marco Faccani (ITA) aus dem Althea BMW Racing Team. Er kam auf seiner RR als Fünfter ins Ziel. Punkte gingen auch an Sébastien Suchet (SUI / Berclaz Racing Team) und den jungen Deutschen Julian Puffe (MF84 Althea), die die Positionen 13 und 14 belegten. Ein weiteres neues Mitglied in der BMW Familie ist der frühere Grand-Prix- und WorldSBK-Pilot Federico Sandi (ITA), der ebenfalls für das Berclaz Racing Team startet. Nach einem erfolgreichen Test mit seiner BMW S 1000 RR peilte er ein Top-Resultat an. Doch Pech verhinderte, dass er sein Können und seine Performance zeigen konnte.

 

Marco Faccani: „Ich kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir sind als Fünfte ins Ziel gekommen und haben einige Punkte gesammelt. Das war wichtig, denn ich habe nach einer Verletzung immer noch Schulterschmerzen. Ich muss das Bike noch besser kennenlernen, und ich denke, dass wir einen guten Job gemacht haben. Wir haben uns mit jeder Session gesteigert. Im Rennen hatten wir vielleicht nicht dieselbe Pace wie im Training, aber ich bin mit Position fünf dennoch zufrieden, und ich werde mein Bestes geben, um darauf bei den nächsten Rennen aufzubauen.“

 

Julian Puffe: „Mein Start war nicht schlecht, aber ein anderer Fahrer hat mich in der ersten Kurve geschnitten, und ich habe einige Positionen verloren. Danach hatte ich Schwierigkeiten, in meinen Rhythmus zu finden, und ich habe ein paar Fehler gemacht. Aber mit jeder Runde ging es besser, und am Schluss kam ich als 14. ins Ziel. Für mein erstes Rennen war das okay, aber ich bin sicher, dass wir viel mehr erreichen können. Denn das Team und das Bike sind sehr stark. Wir werden daran arbeiten, uns schrittweise zu steigern und schneller zu werden, angefangen in Assen...“

 

Federico Sandi: „Ich war recht zufrieden mit der Abstimmung, die wir im Warm-Up gefunden haben. Leider hatte ich am Start ein kleines Problem, als das Bike nach 50 oder 60 Metern kurz ausging. Das hat mich ein paar Positionen gekostet, doch danach konnte ich mehrere Fahrer überholen. Nach drei Runden war ich direkt hinter den Jungs, die später auf den Spitzenplätzen ins Ziel kamen. Aber dann blockierte plötzlich mein Hinterrad und ich stürzte. Wir müssen noch analysieren, warum das passiert ist. Ich bin natürlich enttäuscht, denn das Team und ich haben ein sehr großes Potenzial. Wir können ganz vorne mitkämpfen, aber wir reisen mit leeren Händen nach Hause. Das ist schade, aber ich bin sicher, dass wir uns in Assen steigern können, mit weiteren Schritten in Sachen Elektronik und Motor. Ich werde dort mein Bestes geben, um an der Spitze zu kämpfen. Ich mag die BMW S 1000 RR sehr. Sie ist schnell, aber wir haben noch etwas Arbeit vor uns. Das Wochenende hat nicht gut für uns geendet, aber wir werden versuchen, das Blatt in Assen zu wenden.“

 

 

British Superbike Championship in Donington, Großbritannien.

 

Auch in der British Superbike Championship (BSB) ist der lange Winter zu Ende. Zum Auftakt 2017 sind die BMW Teams und die Experten von BMW Motorrad Motorsport ins britische Donington gereist – und sie starteten mit zwei Podiumsplatzierungen für die BMW S 1000 RR in die neue Saison.

 

Im ersten der beiden Rennen der Superbike-Klasse (BSB SBK) fuhr Tyco BMW Pilot Christian Iddon (GBR) mit seiner RR als Dritter auf das Podium. Direkt hinter ihm folgte Peter Hickman (GBR / Smiths Racing) als Vierter. Davide Giugliano (ITA) beendete sein erstes Rennen auf der Tyco BMW S 1000 RR als 13., und Jakub Smrz (CZE / Lloyd & Jones PR Racing) holte als 14. ebenfalls Punkte. Im zweiten Rennen verpasste Iddon das Podium nur um wenige Zehntelsekunden und wurde Vierter. Hickman und Giugliano belegten die Plätze acht und neun. Smrz komplettierte die Podiumsplätze auf Rang 15.

 

Christian Iddon: „Es war ein guter, solider Start in die Saison für uns, eine schöne Belohnung für das Team und die Jungs in der Garage, nachdem ich ihnen in den vergangenen Wochen viel Arbeit beschert habe. Es ist toll, mit einem Podestplatz für Tyco BMW in die Saison zu starten, und unseren Sponsoren etwas zu bieten. Wir haben noch Arbeit vor uns, um die Lücke ganz an die Spitze zu schließen. Aber das ist machbar, und ich kann nach dem ersten Wochenende voller Zuversicht sein.“

 

Davide Giugliano: „Manche Rennaktionen waren etwas überraschend für mich, und ein paar der Jungs sind mir ziemlich nahe gekommen, aber das war okay. Ich habe sehr viel über die Meisterschaft und auch über die Tyco BMW gelernt. Damit kann ich bei der nächsten Runde ein bisschen mehr meines eigenen Fahrstils zeigen, und ich werde auch keine Bedenken haben, auf meiner Tyco BMW S 1000 RR einige gute Überholmanöver zu starten.“

 

In der Superstock-Klasse (BSB STK) wurden am Wochenende drei Rennen ausgetragen – und in allen drei gab es einen Podiumsplatz sowie einige Top-8-Resultate für die BMW S 1000 RR Fahrer.

 

Rennen eins und zwei am Samstag wurden zu einem „Endurance-Rennen“ kombiniert. Beide Läufe wurden über je 18 Runden gefahren, und es wurden jeweils halbe Punkte vergeben. Nach dem ersten Rennen hatten die Teams zehn Minuten Zeit, um in der Boxengasse Reifen zu wechseln, nachzutanken und die Bikes für den zweiten Teil vorzubereiten. Michael Rutter (GBR / Bathams SMT) fuhr mit seiner RR auf den dritten Platz auf dem Podium. Chrissy Rouse (GBR / Mission Racing) folgte auf Rang vier, Tom Tunstall (GBR / Integro) wurde Sechster. Im zweiten Rennen belegten Rutter und Rouse erneut die Plätze drei und vier. Ian Hutchinson (GBR) preschte mit seiner Tyco BMW S 1000 RR bis auf Platz fünf nach vorne, nachdem er von Platz 30 aus gestartet war. Ashley Beech (GBR / Jones Dorling Racing) wurde Siebter.

 

Der dritte Lauf am Sonntag war ein „normales“ Rennen, und dieses Mal war Hutchinson derjenige, der als Dritter auf das Podium fuhr. In diesem spannenden Thriller hatte er nur 0,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Rutter und Rouse folgten mit ihren RR auf den Plätzen vier und fünf. Adam Jenkinson (GBR / Northern Escalator Instrallations) wurde Siebter.

 

Ian Hutchinson: „Es war nicht gerade ein perfektes Wochenende, aber in dem Rennen am Samstag habe ich wahrscheinlich mehr Fahrer überholt als sonst in einer ganzen Saison. Am Sonntag haben wir uns einen Podiumsplatz geholt. Das ist immer mein Ziel, aber wir möchten auch Rennen gewinnen und werden alles geben, denn wir peilen den Titel an. Die Tyco BMW S 1000 RR hat auch in diesem Jahr viel Potenzial, und ich freue mich schon auf die nächsten Rennen, bevor die Road-Racing-Saison beginnt.“

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