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Sieges-Hattrick für BMW Road Racer Alastair Seeley beim North West 200 und BMW S 1000 RR Dominanz in der IDM.

Die BMW Motorrad Motorsport Familie ist großartig in die internationale Road-Racing-Saison gestartet: mit drei Siegen und neun Podiumsplatzierungen beim North West 200. Die BMW S 1000 RR war auch beim Auftakt der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Nürburgring (GER) das Bike, das es zu schlagen galt. Dort sicherten sich die BMW Fahrer beide Siege und fünf der sechs möglichen Podestplätze.

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München. Die BMW Motorrad Motorsport Familie ist großartig in die internationale Road-Racing-Saison gestartet: mit drei Siegen und neun Podiumsplatzierungen beim North West 200. Die BMW S 1000 RR war auch beim Auftakt der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Nürburgring (GER) das Bike, das es zu schlagen galt. Dort sicherten sich die BMW Fahrer beide Siege und fünf der sechs möglichen Podestplätze. Sehr gute Performances der BMW Piloten gab es auch in der MOTUL FIM Superbike Championship (WorldSBK) und der FIM Superstock 1000 European Championship (STK1000). Beide Serien waren in Imola (ITA) zu Gast. Zudem waren die BMW Fahrer an diesem Wochenende in Japan und in den USA im Einsatz. Eigentlich hätten sie auch in Südafrika auf die Strecke gehen sollen, aber die Rennen der South African Motorcycle Road Racing Championship (RSA SBK) in Zwartkops (RSA) mussten wegen zu schlechten Wetters abgesagt werden.

 

 

North West 200 in Coleraine, Nordirland.

 

Das North West 200 auf dem Triangle-Course zwischen Portstewart, Portrush und Coleraine in Nordirland war das erste große internationale Road Race des Jahres. Für die BMW Fahrer und die Spezialisten von BMW Motorrad Motorsport begann die Saison mit fantastischen Resultaten in den Rennen der 1000-ccm-Kategorien. „Man of the Meeting“ war Alastair Seeley (GBR), der seinen Rekord von NW200-Siegen auf nun insgesamt 21 erhöhte. Seeley gewann mit seiner Tyco BMW S 1000 RR drei der vier ausgetragenen 1000-ccm-Rennen.

 

Die Rennaction beim NW200 begann am Donnerstagabend mit dem ersten Superstock-Lauf. Mit einer beeindruckenden Perfomance und einem neuen Rundenrekord sicherte sich Seeley seinen ersten Sieg der Woche. Lee Johnston (GBR / East Coast Construction) stieg neben ihm als Zweiter auf das Podium. Ian Hutchinson (GBR / Tyco BMW) und Martin Jessopp (GBR / Riders Motorcycles) kamen auf den Positionen vier und fünf ins Ziel.

 

Der Samstag war dann der Hauptrenntag des NW200 – er brachte Regen und schwierige Bedingungen, aber auch weitere Erfolge für die BMW Racer. Im ersten Superbike-Lauf gab es wieder einen Doppelsieg für die RR: Seeley gewann, gefolgt von Michael Rutter (GBR / Bathams SMT Racing) auf Platz zwei. Peter Hickman (GBR / Smiths Racing) wurde Fünfter. Das zweite Superstock-Rennen wurde zu einem echten Thriller: Fünf BMW Piloten kämpften an der Spitze, und am Ende gab es einen Fünffachsieg für die RR. Seeley siegte erneut, Hutchinson und Rutter belegten die Positionen zwei und drei. Dahinter folgten Johnston und Hickman als Vierter und Fünfter. Der abschließende Lauf, das zweite Superbike-Rennen, war ebenfalls eine spannende Angelegenheit. Dieses Mal standen für Seeley und Hutchinson die Positionen zwei und drei auf den Treppchen Buche. Rutter komplettierte die Top-5.

 

Alastair Seeley: „Von diesen Ergebnissen kann ich nicht enttäuscht sein. Es ist schon eine große Leistung, beim North West 200 einen Sieg zu holen. Aber viermal zu gewinnen – davon drei Mal auf einer Tyco BMW – ist etwas, von dem man nur träumen kann. Die Bedingungen waren alles andere als perfekt, aber vielen Dank an die Jungs im Team. Sie haben mir Bikes hingestellt, die bei allen Bedingungen funktioniert haben. Es war erneut ein denkwürdiger Tag, und ich bin stolz, Tyco, BMW und den anderen Teamsponsoren drei Siege und zusammen mit Hutchy einige weitere Podiumsplätze gegeben zu haben.“

 

Ian Hutchinson: „Mit den schwierigen Bedingungen war es sehr hart, aber auch wenn es mir nicht gelungen ist, einen Sieg zu holen, war es für das Team ein großartiger Tag. Wir haben in dieser Woche intensiv an der Abstimmung gearbeitet, nachdem wir den Reifenhersteller gewechselt haben. Aber vom ersten Training bis zum letzten Rennen haben wir riesige Fortschritte gemacht. Damit sind wir gut aufgestellt, wenn es nun mit unseren Tyco BMW zur Isle of Man TT geht.“

 

Da das North West 200 Teil der BMW Combined Road Race Challenge (BMW RRC) ist, werden die Ergebnisse für die BMW Motorrad Race Trophy gewertet.

 

 

MOTUL FIM Superbike World Championship in Imola, Italien.

 

Die fünfte Runde der MOTUL FIM Superbike World Championship (WorldSBK) 2017 wurde am Wochenende im berühmten „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ in Imola (ITA) ausgetragen. Es war das Heimspiel des Althea BMW Racing Teams, aber die Mannschaft musste am Samstag einen Rückschlag hinnehmen. Jordi Torres (ESP) war von einer Magen-Darm-Grippe körperlich so geschwächt, dass er weder an der Superpole noch am ersten Rennen teilnehmen konnte. Am Sonntag meldete sich der Spanier mit einer fantastischen Aufholjagd auf seiner BMW S 1000 RR eindrucksvoll zurück. Vom letzten Startplatz aus arbeitete sich Torres durchs Feld nach vorne und kam schließlich als Achter ins Ziel. Sein Teamkollege Raffaele De Rosa (ITA) beendete die beiden Rennen auf den Plätzen 14 und 16.

 

Jordi Torres: „Das Rennen am Sonntag war gut. Zum Glück hatte ich mich von meiner Krankheit, die mich am Samstag ausgebremst hatte, wieder erholt. Sie hat mich überhaupt nicht mehr beeinträchtigt. Als Letzter zu starten, war natürlich nicht einfach, doch ich fand schnell in einen guten Rhythmus. Ich hatte sogar auf ein noch besseres Ergebnis gehofft, aber mit diesen Reifen war bei diesen Bedingungen nicht mehr möglich. Danke an das Team – dieses Resultat ist wirklich gut, wenn man bedenkt, dass wir den ganzen Samstag verloren haben. Und ich möchte der Clinica Mobile danken, denn ohne ihre Hilfe hätte ich das nicht schaffen können.“

 

 

FIM Superstock 1000 European Championship in Imola, Italien.

 

Im Rahmen des WorldSBK-Wochenendes trug die FIM Superstock 1000 European Championship (STK1000) in Imola (ITA) ihr drittes Rennen der Saison 2017 aus. Nach einem turbulenten Rennen, das zweimal abgebrochen werden musste, kamen fünf BMW S 1000 RR Fahrer innerhalb der Top-10 ins Ziel. Der frühere GP-Pilot Federico Sandi (ITA / Berclaz Racing Team) verpasste das Podium als Vierter nur knapp. Direkt hinter ihm folgten Marco Faccani (ITA / Althea BMW Racing Team), Matteo Ferrari (ITA / DMR Racing Team) und Sébastien Suchet (SUI / Berclaz Racing Team) auf den Positionen fünf bis sieben. Federico Sanchioni (ITA / Clasitaly) komplettierte die Top-10.

 

Federico Sandi: „Ich bin zufrieden, denn wir hatten ein gutes Wochenende. Auf der anderen Seite bin ich auch ein bisschen enttäuscht, denn es wäre problemlos möglich gewesen, auf das Podium zu fahren. Ich war sehr schnell unterwegs, aber zwei Runden vor Schluss habe ich einen kleinen Fehler gemacht, als wir um die Positionen gekämpft haben. Trotzdem – insgesamt kann ich zufrieden sein. Wir waren die bestplatzierte BMW, und das Team hat großartige Arbeit geleistet. Ich hatte das ganze Wochenende über einen guten Rhythmus. Darauf können wir aufbauen: Das Podium war möglich, und ich lerne das Bike sowie das Team immer besser kennen. Nun freue ich mich auf Donington, eine Strecke, die ich mag, sowie natürlich auf Misano, eine meiner absoluten Lieblingsstrecken.“

 

 

Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft auf dem Nürburgring, Deutschland.

 

Beide Siege und fünf der sechs möglichen Podiumsplätze: Die BMW S 1000 RR Piloten hatten einen großartigen Start in die Saison 2017 der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Die ersten beiden Rennen des Jahres wurden am Wochenende auf dem Nürburgring (GER) ausgetragen.

 

Der erste Lauf am Sonntagvormittag wurde zu einem Regenrennen, und in der Schlussphase erlebten die Fans ein spannendes Duell der beiden Van Zon-Remeha-BMW Teamkollegen Danny De Boer (NED) und Markus Reiterberger (GER) um den Sieg. De Boer kam schließlich als Erster ins Ziel, 0,4 Sekunden vor Reiterberger. Dominik Vincon (GER / BMW Stilgenbauer) und Jan Bühn (GER / Van Zon-Remeha-BMW) belegten die Positionen vier und fünf. Im zweiten Rennen, das bei trockenen Bedingungen ausgetragen wurde, gingen alle Podiumsplätze an BMW Fahrer. Der zweimalige IDM-Champion Reiterberger erwies sich als unschlagbar und siegte mit einem beeindruckenden Vorsprung von 25 Sekunden. Sein Teamkollege Bühn wurde Zweiter, Vincon sicherte sich den dritten Platz auf dem Treppchen.

 

Markus Reiterberger: „Ich habe am Freitag zum ersten Mal überhaupt auf meinem 2017er IDM-Rennbike gesessen, aber ich konnte mich von Session zu Session steigern. Ich habe nicht lang gebraucht, um mein Gefühl für das Bike wiederzufinden – und für das Team, das 1:1 dasselbe ist wie 2015. Im ersten Rennen hatte ich einen super Start und konnte auch gleich davonziehen. Dann aber kam der Regen, das Rennen wurde abgebrochen und im Nassen neu gestartet. Ich habe versucht, das Beste aus der Situation zu machen und konzentriert zu bleiben, obwohl ich nicht gerade ein ‚Regenkünstler’ bin. Und selbst bei diesen Bedingungen konnte ich mit um den Sieg kämpfen. In der letzten Runde lag ich in Führung, aber beim Anbremsen der letzten Schikane war ich etwas zu optimistisch, und Danny ist noch durchgeschlüpft. Im zweiten Lauf hatten wir trockene Bedingungen, und ich wusste, dass es mein Rennen werden konnte. Ich habe versucht, gleich zu pushen und davonzufahren, und das ist mir gelungen. Es war super Teamwork. Danke nochmal an alle, die mir ermöglicht haben, wieder ein großartiges Motorrad und ein tolles Team zu haben.“

 

Danny De Boer: „Es war klasse, das erste Rennen zu gewinnen. Es war ein toller Dreikampf zwischen Reiti, Florian Alt und mir, und es ist immer fantastisch, mit einem Sieg in die Saison zu starten. Das zweite Rennen war schwieriger. Mein Start war nicht so gut. Danach habe ich versucht, zu pushen und an Reiti dran zu bleiben. Aber der Reifen war noch nicht warm genug, ich bin etwas zu schnell in eine Kurve gegangen und in der ersten Runde gestürzt. In Lauf zwei gab es also keine Punkte für mich, aber mit Rennen eins bin ich wirklich happy. Unsere Performance war sehr gut, von daher geht ein großer Dank ans Team.“

 

 

MFJ Superbike All Japan Road Race Championship in Sugo, Japan.

 

Die BMW S 1000 RR Racer in der MFJ Superbike All Japan Road Race Championship (MFJ) traten am Wochenende in Sugo (JPN) zum zweiten Rennen der Saison 2017 an. Dabei belegte Daisaku Sakai (JPN) auf seiner RR vom Team BMW Motorrad 39 den elften Platz. Yuta Kodama (JPN) folgte mit der RR des Teams Tone RT Syncedge 4113 direkt dahinter auf Rang zwölf.

 

 

MotoAmerica AMA/FIM North American Road Racing Championship auf dem Virginia International Raceway, USA.

 

Die MotoAmerica AMA/FIM North American Road Racing Championship (AMA) trug ihre dritte Runde der Saison 2017 auf dem Virginia International Raceway (USA) aus. Auf der BMW S 1000 RR des Teams Scheibe Racing/Hayes Brake war der US-Amerikaner Jason DiSalvo im Einsatz. Er beendete die beiden Rennen auf den Plätzen zwölf und 13.

 

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