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„Tribute“-Veranstaltung zu Ehren von Charly Lamm: Weggefährten erinnern an legendären Teamchef.

Am Donnerstag vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) hat BMW Motorsport den zu Beginn des Jahres verstorbenen Schnitzer-Teamchef Charly Lamm geehrt. Im Rahmen einer „Tribute“-Veranstaltung erinnerten BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt und viele Weggefährten aus mehr als 50 Jahren Motorsport an den Menschen Charly Lamm sowie an seine unzähligen großen Rennerfolge in aller Welt.

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Nürburgring. Am Donnerstag vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) hat BMW Motorsport den zu Beginn des Jahres verstorbenen Schnitzer-Teamchef Charly Lamm geehrt. Im Rahmen einer „Tribute“-Veranstaltung erinnerten BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt und viele Weggefährten aus mehr als 50 Jahren Motorsport an den Menschen Charly Lamm sowie an seine unzähligen großen Rennerfolge in aller Welt. Allein das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hatte Schnitzer Motorsport unter der Leitung von Charly Lamm fünf Mal gewonnen.

 

Marquardt führte durch das „Tribute“-Event in der BMW M Motorsport Hospitality am Nürburgring, zu dem zahlreiche prominente Gäste – darunter viele aktuelle und ehemalige BMW Werksfahrer sowie Konkurrenten aus unterschiedlichen Rennserien – erschienen waren. „Die Nachricht von Charly Lamms Tod Anfang des Jahres war ein großer Schock. Natürlich in erster Linie für seine Familie und Freunde – aber auch für die gesamte Motorsport-Welt“, sagte Marquardt. „Charly war über Jahrzehnte einer der Größten weltweit. Die unglaublich große internationale Anteilnahme nach seinem Tod hat das eindrucksvoll bewiesen. Heute sind wir hier, um uns an den großartigen Teamchef Charly Lamm mit all seinen unzähligen Erfolgen zu erinnern und gleichzeitig an einen ebenso großartigen Menschen.“

 

Im Laufe der Veranstaltung sprachen die ehemaligen BMW Motorsport Direktoren Mario Theissen und Gerhard Berger (1. Vorsitzender ITR e.V.), Jochen Neerpasch (erster Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH), Olaf Manthey (Teamchef und ehemaliger BMW Fahrer) sowie die aktuellen BMW Werksfahrer Augusto Farfus (BRA) und Bruno Spengler (CAN) über ihre gemeinsamen Erlebnisse mit Charly Lamm.

 

Weitere Stimmen von der „Tribute“-Veranstaltung.

 

Mario Theissen: „Charly war der beste Mann, der mir im gesamten Motorsport begegnet ist. Und er war der am meisten respektierte. Das ist einzigartig. Das Besondere war, dass er sich in jedes Detail maximal hineingedacht hat. Am Ende konnte er dann mit Schwierigkeiten besser umgehen als die Konkurrenz. Das hat er so gut gemacht wie niemand sonst.“

 

Jochen Neerpasch: „Competition war Charlys Lebensinhalt. Man konnte ihn jederzeit anrufen, er hat die Präzision geliebt. Er war ein ganz Großer des Motorsports – und viele Jahrzehnte das Herz und Hirn von Schnitzer.“ 

 

Gerhard Berger: „Ich hatte meine schönste Zeit als Rennfahrer bei Charly und Schnitzer. Im Motorsport habe ich nie wieder jemanden getroffen, der bei all dem Erfolg auch noch so ein feiner Mensch geblieben ist wie Charly. Seine Ausstrahlung war einmalig. Er war ein sehr guter Freund. Ich werde ihn nie vergessen.“

 

Augusto Farfus: „Ich werde niemals Charlys Fähigkeit vergessen, seine Leidenschaft zu geben, ohne etwas dafür zurückzuverlangen. Sein Spaß am Motorsport und die Intensität, mit der er ihn betrieben hat, waren einzigartig. Charly hat niemals Energie zurückgehalten, sondern war immer bereit zu helfen und zuzuhören. Ich habe so viel von ihm gelernt – und vermisse ihn unheimlich.“ 

 

Bruno Spengler: „Charly hat nie die Stunden gezählt – und von morgens bis abends alles gegeben. Er hat alle um ihn herum motiviert. Charly hat mir Flügel gegeben und uns 2012 zum DTM-Titel geführt.“

 

Olaf Manthey: „Wir waren Freunde und Konkurrenten zugleich. Charly und Schnitzer waren anderen Teams gegenüber immer respektvoll und sportlich. Als ich dann meine Firma gegründet habe, war mein Ziel, genauso erfolgreich zu sein wie die Schnitzer-Mannschaft. Er hat mich immer angespornt. An ihn reicht einfach niemand heran. Man wird sich im Motorsport noch lange an Charly erinnern.“

 

Charly Lamm im Porträt.

Dass Charly Lamm seinen älteren Halbbrüdern Josef und Herbert Schnitzer einmal in den Motorsport folgen würde, hatte sich früh abgezeichnet. BMW und Schnitzer Motorsport bildeten bereits seit den 1960er Jahren eine erfolgreiche Allianz auf der Rennstrecke. Schnell hatte Lamm in der Mannschaft seinen Platz gefunden und eigene Wege eingeschlagen. Angetrieben von Leidenschaft, Akribie und der Lust, die Welt kennenzulernen. „Unsere Heimat Freilassing ist nicht der Nabel der Motorsport-Welt“, sagte er einmal. Hier hat er immer gerne gelebt und gearbeitet. „Aber mir war schnell klar, dass ich mit unserem Rennteam die Möglichkeit haben würde, herauszukommen und meinen Horizont zu erweitern. Diese Perspektive hat mich unheimlich begeistert und seit meiner Jugend meinen Lebensrhythmus bestimmt. Als wir später in Amerika oder Asien gefahren sind, habe ich nicht selten noch eine Woche mit dem Rucksack drangehängt und bin herumgereist. Das war ein echtes Privileg.“

 

Rundenzeiten und Set-up-Arbeit hatten schon als Schüler den Rhythmus in Lamms Leben bestimmt. „Im Gymnasium haben sie mich am Freitag und am Montag nicht oft gesehen“, sagte er. Bereits als Jugendlicher tourte Lamm mit dem Schnitzer-Team zu den Rennstrecken dieser Welt. Er wuchs mit seinen Aufgaben. Erst war er der fleißige Lehrling, dann Teammanager und oberster Entscheidungsträger.

 

Die Erfolgsliste von Schnitzer Motorsport unter der Führung von Charly Lamm ist lang. Und immer blieb er BMW treu: Siege feierte Lamm ausschließlich mit Rennfahrzeugen oder Motoren aus München. In den 1980er Jahren stieg Schnitzer zur dominierenden Mannschaft im Tourenwagensport auf. Mit dem BMW M3 führte Lamm das Team zu immer neuen Erfolgen. „Wir waren die Unbesiegbaren“, beschrieb er diese Jahre. Gewinn der Tourenwagen-Weltmeisterschaft, Erfolg in der Tourenwagen-Europameisterschaft, DTM-Triumph, Titel in Italien, Großbritannien und in Asien, Gesamtsieg in der Supertourenwagen-Meisterschaft: Wenn Schnitzer antrat, hagelte es Pokale. „Wir hatten einen Lauf, der BMW M3 war sagenhaft. Es hat einfach alles gepasst.“

 

Aber das „Rennen unseres Leben“, wie es Lamm später rückblickend beschrieb, sollte erst noch folgen. 1999 gewann BMW mit dem Schnitzer-Team die legendären 24 Stunden von Le Mans (FRA) mit dem BMW V12 LMR. 19 Mal hat BMW Motorsport das legendäre 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife für sich entschieden, letztmals im Jahr 2010. Zum fünften Mal nach 1989, 1991, 2004 und 2005 ging Schnitzer als Sieger aus dem 24-Stunden-Rennen in der „Grünen Hölle“ hervor. 2012 triumphierten Lamm und Schnitzer beim DTM-Comeback von BMW Motorsport nach 20 Jahren. Bruno Spengler (CAN), das Team und BMW holten alle zu vergebenden Titel.  

 

Ende 2018 hatte sich Lamm nach über 40 Jahren Rennsport von der großen Bühne verabschiedet. Bescheiden, wie es seine Art war, aber mit einem letzten Paukenschlag: Im November 2018 gewann er mit Augusto Farfus am Steuer des BMW M6 GT3 den FIA GT World Cup in Macau (CHN). Es war Lamms letztes Rennen als Teamchef, sein letzter Renneinsatz überhaupt.

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