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Marco Wittmann vom BMW Team RMG zeigt in Assen grandiose Aufholjagd vom letzten auf den zweiten Platz.

Im zehnten DTM-Rennen des Jahres in Assen (NED) hat Marco Wittmann (GER) im Schaeffler BMW M4 DTM eine beeindruckende Aufholjagd gezeigt und sich vom 18. Startplatz auf die zweite Position vorgearbeitet. Nach seinem Sieg am Samstag bei nassen Bedingungen war der BMW Team RMG Fahrer auch im Trockenen am Sonntag der bestplatzierte BMW Pilot im Feld.

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Assen. Im zehnten DTM-Rennen des Jahres in Assen (NED) hat Marco Wittmann (GER) im Schaeffler BMW M4 DTM eine beeindruckende Aufholjagd gezeigt und sich vom 18. Startplatz auf die zweite Position vorgearbeitet. Nach seinem Sieg am Samstag bei nassen Bedingungen war der BMW Team RMG Fahrer auch im Trockenen am Sonntag der bestplatzierte BMW Pilot im Feld. Der Sieg ging an Audi-Pilot Mike Rockenfeller (GER).

 

Wittmanns BMW Fahrerkollegen blieben auf dem „TT Circuit“ ohne Punkte. Philipp Eng (AUT, ZF BMW M4 DTM), Timo Glock (GER, JiVS BMW M4 DTM) und Sheldon van der Linde (RSA, Shell BMW M4 DTM) mussten sich mit den Positionen 13, 14 und 15 begnügen. Joel Eriksson (SWE, CATL BMW M4 DTM) und Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) schieden vorzeitig aus.

 

Im Vordergrund stand bei allen Piloten das Reifenmanagement. Wittmann gelang es, mit nur einem Stopp ins Ziel zu kommen und so seine sensationelle Aufholjagd vom Ende des Feldes mit einem Podiumsplatz zu krönen. In der Fahrerwertung belegt er mit nun 118 Punkten Rang drei. Der Rückstand auf den Führenden René Rast (GER, Audi) beträgt 40 Zähler. Bei den Herstellern hat BMW nun 406 Punkte auf dem Konto.

 

Reaktionen auf das zehnte DTM-Rennen 2019 in Assen .

 

Rudolf Dittrich (Leiter BMW Motorsport Fahrzeugentwicklung):

„Das Rennen in Assen ist am Sonntag einer völlig anderen Dramaturgie gefolgt als noch am Samstag bei nassen Bedingungen. Das Reifenmanagement war der entscheidende Faktor. Gegen Ende hatten nahezu alle Fahrer zu kämpfen, einige haben zwei Boxenstopps einlegen müssen. Der Mann des Rennens war zweifelsohne Marco Wittmann. Vom 18. Startplatz ist er bis auf den zweiten Rang vorgefahren. In der Schlussphase ging es für ihn dann nur noch darum, das Auto auf den stark beanspruchten Reifen ins Ziel zu bringen und die Position zu verteidigen. Das hat er geschafft und wieder einmal gezeigt, wie gut er sich die Reifen über die Distanz einteilen kann. Er hat wertvolle Punkte gesammelt. Für unsere weiteren Piloten lief das Rennen ernüchternd. Wir werden uns ganz genau ansehen, warum wir eine konstante und gute Pace nicht in der Breite hinbekommen haben. Assen hat sich insgesamt als tolle Bereicherung für den DTM-Kalender erwiesen und ermöglicht sowohl im Nassen als auch im Trockenen spektakulären Motorsport. Für die Zuschauer waren beide Rennen echte DTM-Highlights. Glückwunsch an Mike Rockenfeller zum Sieg heute.“

 

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):

„Erst einmal Glückwunsch an Marco Wittmann zu seiner Leistung. Vom 18. auf den zweiten Platz zu fahren, das ist ganz stark. Für uns lief das Rennen nicht gut. Die Pace war nicht da. Joel Eriksson schied vorzeitig aus, mit den anderen Autos haben wir gegen Ende eine andere Strategie verfolgt und noch einen Stopp eingelegt. Aber es hat uns nicht nach vorn gebracht.“

 

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 8., Rennergebnis: 13., Fahrerwertung: 4., 111 Pkt.):

„Ich bin nach diesem Rennen extrem enttäuscht und habe keine Erklärung, warum wir nicht konkurrenzfähig waren. Schon nach wenigen Runden waren die Reifen im Keller, so dass ich nicht angreifen konnte. Dieses Rennen gilt es, einfach schnell abzuhaken.“

 

Joel Eriksson (#47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 11., Rennergebnis: 16., Fahrerwertung: 10., 43 Pkt.):

„Schon im Qualifying hatten wir ein paar Schwierigkeiten, obwohl die Pace eigentlich gut war. Das Set-up hat wirklich super gepasst. Im Rennen war ich einige Male zu falschen Zeit am falschen Ort. Dann musste ich aufgeben. Es war einfach nicht mein Wochenende.“

 

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 6., Rennergebnis: 15., Fahrerwertung: 13., 26 Pkt.):

„Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, woran es heute gelegen hat. Mein Start war gut, und ich konnte mich schnell nach vorne schieben. Aber dann hatte ich einen Kontakt – und ab dann lief das Auto nicht mehr, wie es sollte. Es war nicht wie im Qualifying, uns hat die Pace gefehlt. Das müssen wir uns jetzt genau anschauen.“

 

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):

„Was für ein Rennen. Man hat wieder gesehen, dass es sich immer lohnt zu kämpfen. Die Jungs haben rennstrategisch toll gearbeitet – und Marco Wittmann hat wieder einmal ein Meister-Rennen abgeliefert. Wenn man sich anstrengt, dann kommt auch etwas Gutes dabei heraus. Genauso werden wir weitermachen.“

 

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW  M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 18., Rennergebnis: 2., Fahrerwertung: 3., 118 Pkt.):

„Platz zwei ist der Wahnsinn! Ich bin nach dem Qualifying mit ordentlich Wut im Bauch losgefahren. Die erste Runde war super, mit einer tollen Pace war ich schnell in den Top-10. Dann haben wir uns für einen frühen Boxenstopp entschieden. Ich hätte nie gedacht, dass wir mit den Reifen durchkommen. Aber es hat tatsächlich funktioniert. Dieses Wochenende hat wieder gezeigt: Man darf in der DTM nie aufgeben, alles ist möglich.“

 

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 12., Rennergebnis: Ausfall, Fahrerwertung: 6., 77 Pkt.):

„Schon im Qualifying am Vormittag hat das Auto ein wenig nach links gezogen, eventuell war etwas an der Vorderachse. Wegen des Parc Fermé konnten wir nichts machen und haben entschieden, es so im Rennen zu versuchen. Leider blieb das Problem bestehen, irgendwann hat mein linker Vorderreifen dadurch stark abgebaut. So blieb uns nichts anderes übrig, als das Auto in der Box abzustellen.“

 

Timo Glock (#16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 9., Rennergebnis: 14., Fahrerwertung: 12., 33 Pkt.):

„Ich hatte einen schlechten Start und hätte beinahe das Auto abgewürgt. Danach steckte ich mitten im Verkehr, entsprechend hoch war der Reifenverschleiß. Der linke Vorderreifen war besonders beansprucht. Dann konnten wir nur noch auf ein Safety Car hoffen, aber das kam nicht.“

 

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