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PressClub Deutschland · Artikel.

BMW Summer School 2019 im Zeichen von „Artificial Intelligence and Urban Living“.

Das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Gestaltung der Mobilität der Zukunft und ihre Auswirkungen auf das Leben im städtischen Umfeld standen im Fokus der BMW Summer School 2019. 35 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 15 Ländern präsentierten ihre Visionen einer mittels KI weiterentwickelten Mobilität und nutzten das interdisziplinäre Programm für Diskussionen mit namhaften Experten aus Industrie und Forschung.

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Martin Tholund
BMW Group

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München. Als Initiative der BMW Group Forschung bietet die BMW Summer School jungen Wissenschaftlern aus aller Welt regelmäßig die Gelegenheit, ihre Forschungsthemen in einem hochkarätig besetzten Kreis von Experten aus Theorie und Praxis zur Diskussion zu stellen. In Zusammenarbeit mit der EURECOM, der Technischen Universität München (TUM) und BayFrance mit Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH), der Digitalist Group und der Deutsch-Französischen Akademie für die Industrie der Zukunft fand unter der Schirmherrschaft des französischen Generalkonsuls das diesjährige Treffen vom 15. bis zum 20. Juli 2019 im bayerischen Lenggries statt. Neben dem Austausch mit etablierten Fachleuten prägt vor allem die interdisziplinäre Zusammensetzung der Teilnehmer den Charakter der BMW Summer School. In diesem Jahr kamen Nachwuchsforscher aus den Bereichen Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurswesen, Psychologie, Recht und Industriedesign zusammen. „Wir sehen die BMW Summer School mittlerweile als Benchmark bei der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschulen“, sagte Hannemor Keidel, Beauftragte der TUM für die Wissenschaftsbeziehungen mit Frankreich.

 

Künstliche Intelligenz verändert die Mobilität und das urbane Leben.

„Fortschritte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz haben einen großen Einfluss auf die Gestaltung der Mobilität von morgen. Die BMW Group hat dieses Forschungsgebiet daher schon frühzeitig als maßgebliches Zukunftsfeld definiert und entsprechende Entwicklungskompetenzen aufgebaut“, sagte Michael Würtenberger, Leiter des Exzellenz-Clusters für KI bei der BMW Group. Über die Mobilität hinaus wirkt sich KI auch auf das alltägliche Leben, künftige Produktionsweisen und die Abwicklung von Geschäftsprozessen aus. KI wird damit zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema. Mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung bot die BMW Summer School 2019 ideale Voraussetzungen, um den Teilnehmern die gesellschaftliche Relevanz ihrer Forschungsthemen zu vermitteln.

 

BMW Summer School: Wissenschaftlicher Austausch zwischen Theorie und Praxis mit drei Programmschwerpunkten.

Um einen intensiven Austausch zwischen den jungen Forschern und den Experten zu gewährleisten, gliederte sich das Programm der BMW Summer School 2019 in drei Schwerpunkte.

Zu den Highlights im Keynote Track gehörte der Vortrag von Carlo Ratti, dem Leiter des Senseable City Lab am Massachusetts-Institut für Technologie (MIT). Ratti: „Weltweit stehen große Städte enormen Herausforderungen gegenüber. Mit Big Data und KI können wir ein besseres Verständnis urbaner Räume erlangen. Die Möglichkeiten ihrer Einsatzzwecke sind endlos. Dafür brauchen wir eine neue Generation von Forschern, die interdisziplinär denken und zusammenarbeiten. Bei der BMW Summer School wird genau das gefördert.“ Darüber hinaus boten sogenannte Breakout Sessions den Teilnehmern die Möglichkeit, in kleinen Gruppen mit Wissenschaftlern und Industrievertretern über spezielle Themen wie den Einsatz von KI bei Mobilitätsdienstleistungen, die Methode des Design Thinking, Quantencomputer-Technologie und ethische Aspekte im Zusammenwirken zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz zu diskutieren. „Der Erfolg von Smart Cities hängt von der Harmonisierung und gegenseitigen Kooperation der Menschen, Mobilitätslösungen und Infrastruktur ab. Wir gehen davon aus, dass KI und 5G als Katalysatoren für Smart Cities wirken werden“, sagte Weiyun Jiao vom Zentrum für intelligente Transportsysteme des chinesischen Transportministeriums in einer der Sessions.

Die aktuelle Forschungsarbeit der Nachwuchswissenschaftler stand im Mittelpunkt des Poster Tracks. In einem Wettbewerb konnten die Teilnehmer dem interdisziplinären Publikum das Konzept und die Zielsetzung ihrer Forschung präsentieren. Die Auszeichnung für das beste Forschungsplakat und den überzeugendsten Vortrag ging in diesem Jahr an Matthias Zöhrer (Technische Universität Graz), Dantong Ge (Beijing Institute of Technology) und Felix Batsch (Coventry University).

Ein weiteres zentrales Element der BMW Summer School 2019 war die Lean Startup Machine. In gemischten Gruppen konnten die Teilnehmer unter Anleitung von Agile Design Coaches auf Basis ihrer Forschungsthemen innovative Produkt- und Dienstleistungsideen entwickeln und diese dem Publikum in einem kurzen Pitch präsentieren. Der Wettbewerb vermittelte den jungen Forschern einen realitätsnahen Eindruck davon, was es bedeutet, Technologie-Innovationen in die Praxis einer Geschäftsidee oder Firmengründung umzusetzen. Das diesjährige Gewinner-Team des Startup Pitch Awards konzipierte „APPetite“ – einen Essensplaner, der mithilfe von künstlicher Intelligenz Anwender unterstützt, die ökologischen Auswirkungen von Lebensmittelabfällen zu reduzieren.

Ergänzend zu den drei Programmschwerpunkten nutzten die Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit zu einem informellen Austausch untereinander und mit den anwesenden Experten, um inspirierende Einblicke in die Forschungsarbeit verschiedener Disziplinen sowie in die praktische Anwendung im Bereich der Industrie zu gewinnen. Dazu dienten u. a. zwei Abendveranstaltungen mit Prof. Jörg Ott und Prof. Constantinos Antoniou von der TUM, sowie Dr. Markus Grüneisl, Leiter Produktionssystem, Digitalisierung, Operative Exzellenz bei der BMW Group.

 

Die Referenten der BMW Summer School 2019.

Industrie und Wirtschaft:
Pang Heng Soon, SGInnovate, Singapore
Markus Grueneisl, BMW Group
Toni Cheng, Alibaba
Ulrich Fastenrath, BMW Group
Jane Vita, Digitalist Group
Oliver Oberst, IBM
Jakub Marecek, IBM
Tom Hubregtsen, BMW Group
Irina Benkert, BMW Group
Kyle Hounslow, Digitalist Group

Forschung:
Prof. Carlo Ratti, MIT
Weiyun Jiao, ITSC, Ministry of Transport, P. R. of China
Prof. Arnaud de la Fortelle, Mine ParisTech
Prof. Jean-François Bruneau, IVADO
Prof. Jörg Ott, TUM
Prof. Constantinos Antoniou,  TUM
Susanne Müller, Munich School of Philosophy

 

Forschungsausschuss der BMW Summer School 2019.

Ausschussvorsitzende:
Prof. Ulrich Finger, Director of EURECOM
Prof. Andreas Herkersdorf, Head of the Chair for Integrated Systems, TUM
Michael Würtenberger, Leiter Forschung E/E Architektur und Technologien, BMW Group

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CO2-Emissionen & Verbrauch.

Für Verbrauchsangaben zu Fahrzeugen mit neuer Typgenehmigung ab Sept. 2017 gilt: Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch werden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (EU-Verordnung 715/2007) in der jeweils geltenden Fassung ermittelt. Die Angaben beziehen sich auf ein Fahrzeug in Basisausstattung in Deutschland. Die Spannbreiten berücksichtigen Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße sowie der optionalen Sonderausstattung und können sich durch die Konfiguration verändern.

Die Angaben sind bereits auf Basis des neuen "WLTP Fahrzyklus" ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf "NEFZ" zurückgerechnet. Bei den Fahrzeugen können für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die auch den CO2-Ausstoß betreffen, andere als die hier angegebenen Werte gelten.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personen-kraftwagen" entnommen werden: https://www.dat.de/co2/.

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