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Marco Wittmann feiert in Brands Hatch seinen vierten Saisonsieg für BMW – Drei BMW M4 DTM in den Top-10.

Vierte Poleposition und vierter Sieg der Saison: Marco Wittmann (GER) hat im Samstagsrennen in Brands Hatch (GBR) an seine herausragenden Leistungen in Assen (NED) angeknüpft und in seinem Schaeffler BMW M4 DTM den sechsten Saisonerfolg für BMW M Motorsport eingefahren.

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Brands Hatch. Vierte Poleposition und vierter Sieg der Saison: Marco Wittmann (GER) hat im Samstagsrennen in Brands Hatch (GBR) an seine herausragenden Leistungen in Assen (NED) angeknüpft und in seinem Schaeffler BMW M4 DTM den sechsten Saisonerfolg für BMW M Motorsport eingefahren. Wittmann machte dank der 28 Punkte Boden auf die Spitze in der Fahrerwertung gut. Mit 146 Punkten hat Wittmann als Dritter noch 32 Punkte Rückstand auf den Führenden René Rast (GER, Audi), der das Rennen auf Platz zwei beendete.

 

Neben Wittmann schafften auch Philipp Eng (AUT, ZF BMW M4 DTM) als Sechster und Sheldon van der Linde (RSA, Shell BMW M4 DTM) als Achter den Sprung in die Punkteränge. Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) und Timo Glock (GER, JiVS BMW M4 DTM) kamen auf den Plätzen zwölf und 13 ins Ziel. Glock wurde direkt am Start unverschuldet in eine Kollision mit Daniel Juncadella (ESP) und Jake Dennis (GBR, beide Aston Martin) verwickelt und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück.

 

Joel Eriksson (SWE) konnte das Rennen aufgrund technischer Probleme an seinem CATL BMW M4 DTM nicht aufnehmen. Die BMW Motorsport Ingenieure und das Team versuchten noch, das Problem rechtzeitig zu lösen, doch am Ende reichte die Zeit bis zum Start nicht aus.

 

Reaktionen auf das elfte DTM-Rennen 2019 in Brands Hatch .

 

Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor):

„Das war wirklich ein super Rennen von Marco Wittmann. Er hat schon im Qualifying unter schwierigen Bedingungen eine tolle Runde hingelegt und sich die Poleposition gesichert. Dann hat er auch nach dem Blitzstart von Paul di Resta auf Platz eins die Ruhe behalten und sich früh entschieden, die Reifen zu schonen. Nachdem wir seinen Boxenstopp etwas vorgezogen haben, ist er ohne Verkehr fantastisch gefahren und hat sich einen Vorsprung herausgearbeitet, den er am Ende souverän verteidigen konnte. So kommt er langsam aber sicher näher an die Spitze in der Fahrerwertung heran. Auch Philipp Eng und Sheldon van der Linde haben gut gefightet und wertvolle Punkte geholt. Mit Blick auf den Sonntag gilt es nun, noch mehr aus unseren Möglichkeiten zu machen und mit noch mehr Autos zu punkten. Für Joel Eriksson tut es mir leid, dass er heute nicht starten konnte. Für morgen sollten wir sein Fahrzeug aber wieder optimal vorbereiten können.“

 

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):

„Wir hatten schon wieder einen Wahnsinns-Marco im Auto. Schon das Qualifying heute Morgen war aufgrund der wechselnden Wetterbedingungen sehr spannend. Die Jungs haben alle einen super Job gemacht. Beim Rennstart hatten Bruno Spengler und Timo Glock dann leider ein wenig Pech. Es gab Berührungen, ohne die sie sicher weiter vorne gelandet wären. Die Boxenstopps waren perfekt und die Rennstrategie hat mal wieder super gepasst. Morgen wollen wir noch mal vorne sein, aber mit allen drei Autos.“

 

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW  M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 1., Rennergebnis: 1., Fahrerwertung: 3., 146 Pkt.):

„Für mich war es wieder ein perfekter Samstag. Pole, Sieg und volle Punktzahl – das ist grandios und eher eine Seltenheit. Heute ging es bei den Bedingungen zwischen nass und trocken schon im Qualifying darum, einfach das Beste daraus zu machen. Auch kurz vor dem Rennstart regnete es wieder leicht. Aber wir haben die Nerven bewahrt und den richtigen Job gemacht. Wir konnten einen Vorsprung herausfahren, diesen dann verwalten und den Sieg holen. Ich bin überglücklich.“

 

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 14., Rennergebnis: 12., Fahrerwertung: 6., 77 Pkt.):

„Wir hatten heute im Qualifying schon ein bisschen mit der Balance des Autos zu kämpfen. Das hat mich viel Zeit gekostet. Im Rennen hatten wir ein ähnliches Problem. Deshalb ging es einfach nicht weiter nach vorne. Herzlichen Glückwunsch an Marco Wittmann. Jetzt hoffen wir auf einen besseren Tag morgen.“

 

Timo Glock (#16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 9., Rennergebnis: 13., Fahrerwertung: 12., 33 Pkt.):

„Was soll ich sagen. Es soll einfach nicht sein. Ich hatte eigentlich einen guten Start, dann hat es links und rechts gescheppert. Mein Auto war auf der rechten Seite stark beschädigt, von da an konnte ich nichts mehr machen. Es ist momentan einfach nur frustrierend, dass immer irgendwas ist und es einfach nicht zusammenläuft. Jetzt müssen wir einmal mehr hoffen, dass es morgen besser wird.“

 

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):

„Glückwunsch an Marco Wittmann. Was für ein tolles Ergebnis. Wir selbst haben am Ende Philipp Eng noch in die Top-10 gebracht, was nicht einfach ist in der DTM. Danke an das Team für einen guten Job und eine Strategie, die sich in diesem Fall ausgezahlt hat. Mit Sheldon van der Linde hatten wir eine gute Ausgangsposition nach dem Qualifying, aber der Start war nicht so gut. Dadurch haben wir früh Plätze verloren, aber das ist Teil des Lernprozesses. Hier müssen wir uns für morgen verbessern. Es ist natürlich enttäuschend für uns, dass wir Joel Eriksson nicht an den Start gebracht haben. Wir haben etwas Arbeit vor uns. Wir müssen mit Philipp bessere Qualifying-Ergebnisse erzielen und alles dafür tun, dass Sheldon und Joel wieder in die Top-10 kommen, denn da gehören sie hin.“

 

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 11., Rennergebnis: 6., Fahrerwertung: 4., 119 Pkt.):

„Wir haben gute Punkte gesammelt, aber in der Fahrerwertung trotzdem Federn lassen müssen. Ich bin mit der zweiten Rennhälfte sehr zufrieden, mit der ersten nicht ganz. Da habe ich mich nicht wirklich wohlgefühlt. Dann war ich in einem guten Rhythmus. Unsere Strategie war in jedem Fall richtig, die zweite Rennhälfte super. Glückwunsch an Marco Wittmann zum Sieg. Nach der Poleposition war das die volle Punktzahl für ihn heute. Ich hoffe, das gelingt mir morgen auch.“

 

Joel Eriksson (#47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 15., Rennergebnis: DNS, Fahrerwertung: 10., 43 Pkt.):

„Natürlich ist es extrem schade, dass ich das Rennen nicht starten konnte. Aber so etwas kann im Rennsport leider passieren. Jetzt geht es darum, dass das Auto für das Rennen am Sonntag wieder perfekt vorbereitet ist. Dann greifen wir wieder an.“

 

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 6., Rennergebnis: 8., Fahrerwertung: 13., 30 Pkt.):

„Es fühlt sich sehr gut an, zurück in den Punkten zu sein. Vier Punkte für Platz acht sind gut. Es war bisher ein hartes Wochenende, aber das Qualifying lief ganz gut. Ich bin hier zuvor noch nie gefahren, und die Strecke ist nicht gerade einfach. Mein Start war nicht gut, und ich bin bis auf Platz zehn zurückgefallen, konnte mich schließlich aber noch bis auf Rang acht vorkämpfen. Ich bin optimistisch für morgen, weil das Auto gut läuft.“

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