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Jungfernfahrt in Südfrankreich: BMW Motorrad World Endurance Team startet mit dem Bol d’Or in die Debütsaison in der FIM EWC.

Nun wird es ernst für das BMW Motorrad World Endurance Team: Mit dem 24-Stunden-Klassiker Bol d’Or im südfranzösischen Le Castellet startet das junge Projekt in seine Debütsaison in der FIM Endurance World Championship (FIM EWC). Am Lenker der #37 BMW S 1000 RR wechselt sich das Fahrertrio Kenny Foray (FRA), Julian Puffe (GER) und Ilya Mikhalchik (UKR) ab.

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Le Castellet. Nun wird es ernst für das BMW Motorrad World Endurance Team: Mit dem 24-Stunden-Klassiker Bol d’Or im südfranzösischen Le Castellet startet das junge Projekt in seine Debütsaison in der FIM Endurance World Championship (FIM EWC). Am Lenker der #37 BMW S 1000 RR wechselt sich das Fahrertrio Kenny Foray (FRA), Julian Puffe (GER) und Ilya Mikhalchik (UKR) ab. Als Ersatzfahrer fungiert Bastien Mackels (BEL). Die 83. Auflage des Bol d’Or startet am Samstag, 21. September, um 15 Uhr und endet 24 Stunden später am Sonntagnachmittag.

 

Mit dem BMW Motorrad World Endurance Team weitet BMW Motorrad Motorsport das werksseitige Engagement mit der neuen BMW S 1000 RR auf die FIM EWC aus. Die #37 RR basiert auf dem Superbike aus der FIM Superbike World Championship (WorldSBK) und verfügt über die entsprechenden Modifikationen für den Einsatz im Langstreckensport. Dazu gehören unter anderem ein größerer Tank, eine Schnelltankanlage und Schnellwechsel-Einrichtungen für die Räder. Die Elektronik wurde an die Anforderungen in der FIM EWC angepasst, der Motor ist auf Langlebigkeit und effizienten Kraftstoffverbrauch ausgelegt. Die Startnummer 37 leitet sich von Steven Casaers Unternehmen EMC37 her, das seit vielen Jahren erfolgreich auf der Langstrecke unterwegs ist. Casaer ist als Technical Coordinator des BMW Motorrad World Endurance Teams ein wichtiger Baustein für künftige Erfolge.

 

Vor zwei Wochen nahm das BMW Motorrad WorldSBK Team am offiziellen Bol d’Or Pre-Test in Le Castellet teil. Die Mannschaft um Team Manager Werner Daemen setzte dabei  gemeinsam mit den drei Fahrern die Entwicklung der RR für die FIM EWC fort und nutzte die beiden Testtage, um sich hinsichtlich der Abläufe an der Rennstrecke aufeinander einzuspielen.

 

Der Bol d’Or ist eines der bekanntesten und renommiertesten 24-Stunden-Rennen der Welt. Neben der neuen #37 BMW S 1000 RR des BMW Motorrad World Endurance Teams gehen sechs weitere von BMW Kundenteams eingesetzte RRs an den Start.

 

Stimmen vor dem Bol d’Or in Le Castellet.

 

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor: „Nach einer kurzen, aber sehr intensiven Vorbereitungsphase können wir es nun kaum erwarten, mit dem Bol d’Or in unsere Debütsaison in der FIM EWC zu starten. Das gesamte Team um Werner Daemen, Dunlop und BMW Motorrad Motorsport hat in den vergangenen Monaten hervorragende Arbeit geleistet, um sich und die BMW S 1000 RR auf den Auftakt vorzubereiten. Die neue RR für die FIM EWC steht erst am Anfang ihrer Entwicklung, und das Team ist ein ganz junges Projekt. Entsprechend ist unsere Zielsetzung für das Wochenende. Wir möchten den Bol d’Or nutzen, um das Bike unter den extremen Bedingungen eines 24-Stunden-Rennens weiter zu optimieren. Wir wissen, dass bei einem Rennen zwei Mal rund um die Uhr alles passieren kann, auch bei langjährigen und renommierten FIM EWC Teams. Wir möchten das Rennen beenden und damit so viel Erfahrung wie möglich für die weitere Arbeit sammeln. Unsere Debütsaison ist als Lehrjahr ausgelegt, in dem wir Schritt für Schritt weiter nach vorne kommen möchten.“

 

Werner Daemen, Team Manager BMW Motorrad World Endurance Team: „Jetzt geht es endlich los, und das ganze Team fiebert dem Bol d’Or entgegen. Es ist etwas Besonderes, wenn für ein junges Projekt wie unseres gleich ein solcher Klassiker als erstes Rennen auf dem Programm steht. Es kommen viele Herausforderungen auf uns zu, denn es ist alles noch ganz neu für uns. Doch wir sind in der Vorbereitung sehr gut vorangekommen und nun gerüstet für das erste Rennwochenende mit unserer neuen RR. Unsere drei Fahrer haben beim Test gezeigt, dass sie mit dem Bike bereits jetzt gut zurechtkommen und schnelle Zeiten fahren können. Doch wir gehen nicht davon aus, dass wir gleich auf Anhieb Spitzenplatzierungen einfahren können. Denn wir sind die Neuen im Feld, und deshalb wäre es schon ein Erfolg, wenn wir ohne größere Probleme durchkommen und nach 24 Stunden die Zielflagge sehen. Dabei auch noch ein gutes Ergebnis zu holen, wäre natürlich super. In den folgenden Rennen möchten wir dann unseren Lernprozess fortsetzen.“

 

Kenny Foray: „Das 24-Stunden-Rennen Bol d’Or ist für mich eine ganz besondere Veranstaltung. Ich hoffe auf ein gutes Ergebnis. Das Bike ist fantastisch, und das Team arbeitet super, alle sind sehr professionell. Ich denke also, dass wir auch um ein gutes Ergebnis kämpfen können. Aber es ist auch noch alles neu, und wir werden noch etwas Zeit benötigen, um das Gesamtpaket richtig zu verstehen und zu optimieren. Ich denke, dass wir viele Daten sammeln können. Der erste Test war sehr gut, alles hat super funktioniert und wir waren gut aufeinander eingespielt. Nun bin ich einfach gespannt, was uns beim Bol d’Or erwartet.“

 

Julian Puffe : „Der Bol d’Or wird sicher eine große Herausforderung für uns alle. Wir sind ein komplett neues Team. Das Motorrad ist vollkommen neu, und wir wissen noch nicht, wie es sich über die Distanz von 24 Stunden verhalten wird. Das wird alles ein großer Test. Ich bin mega motiviert. Uns als Fahrern bleibt einfach nur, unser Bestes zu geben und über die 24 Stunden so gut zu pushen, wie es geht. Dann werden wir sehen, was am Ende heraus kommt. Aber ich denke, dass es möglich ist, mit diesem Paket und dem neuen Team ein super Ergebnis herauszufahren.“

 

Ilya Mikhalchik: „Ich freue mich sehr auf unser erstes Rennen mit dem neuen Team und diese neue Herausforderung. Der Test ist sehr gut verlaufen. Wir sind ein gutes Team und hatten einen guten Speed, auch wenn wir beim Test noch nicht bei 100 Prozent waren. Wir möchten natürlich das bestmögliche Ergebnis herausholen. Wir werden versuchen, das Rennen so weit vorn wie möglich zu beenden. Das Rennen ist sehr wichtig für uns. Mein Ziel ist, das ganze Wochenende über eine gute Pace zu fahren und meinen Einsatz auf dem Werksbike zu genießen.“

 

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