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Schwieriger Abschluss des WorldSBK-Wochenendes in Magny-Cours für das BMW Motorrad WorldSBK Team.

Nach der erfolgreichen Superpole-Qualifikation mit der ersten Doppel-Pole für BMW Motorrad am Samstag verlief das verregnete Rennwochenende in Magny-Cours für das BMW Motorrad WorldSBK Team nicht mehr wie geplant. Abgeschlossen wurde die siebte und vorletzte Runde der WorldSBK 2020 am Sonntag mit dem Warm-up, dem Superpole Race und Rennen zwei. Am Nachmittag fuhren Tom Sykes und Eugene Laverty als Zehnter und 14. in die Punkteränge.

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Magny-Cours. Nach der erfolgreichen Superpole-Qualifikation mit der ersten Doppel-Pole für BMW Motorrad am Samstag verlief das verregnete Rennwochenende in Magny-Cours (FRA) für das BMW Motorrad WorldSBK Team nicht mehr wie geplant. Abgeschlossen wurde die siebte und vorletzte Runde der FIM Superbike World Championship 2020 (WorldSBK) am Sonntag mit dem Warm-up, dem Superpole Race und Rennen zwei. Im Sprintrennen am Vormittag hatten beide BMW Fahrer Schwierigkeiten, die Reifen im richtigen Fenster zum Funktionieren zu bringen. Am Nachmittag fuhren Tom Sykes (GBR) und Eugene Laverty (IRL) als Zehnter und 14. in die Punkteränge.

 

Das Team hatte hart und lange gearbeitet, um die beiden BMW S 1000 RR nach dem Startunfall im Samstagsrennen wieder einsatzbereit zu machen. Laverty startete von der Poleposition ins Superpole Race am Vormittag, Sykes direkt daneben von Startplatz zwei. Beide Fahrer hatten einen sehr guten Start, fielen dann jedoch im Feld zurück. Sykes musste nach der siebten Runde die Box ansteuern, Laverty erreichte das Ziel auf Position 15.

 

Für das zweite Rennen am Nachmittag lauteten die Startpositionen zehn für Laverty und elf für Sykes. In der ersten Runde verbesserte sich Sykes auf Rang neun, kurz darauf übernahm er Platz acht, den er bis zur Rennmitte hielt. In der zweiten Rennhälfte, in der die Strecke trockener wurde, lag Sykes auf dem neunten Rang, ehe er das Ziel nach 21 Runden auf Position zehn erreichte. Laverty fiel zunächst zurück, machte aber im Rennverlauf wieder Plätze gut und fuhr so als 14. ebenfalls in die Punkteränge.

 

Das Finale der WorldSBK-Saison 2020 wird in zwei Wochen (16. bis 18. Oktober) im portugiesischen Estoril ausgetragen.

 

Stimmen nach Rennen zwei in Magny-Cours.

 

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor: „Nachdem wir das Wochenende stark angefangen hatten, war die Ausbeute leider gering. Der Crash im ersten Rennen hat uns für den Sonntag auch gleich noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Mechaniker haben einen super Job gemacht und bis tief in die Nacht zwei Bikes praktisch ganz neu aufgebaut. Es wurde zwar knapp zum Warm-up, aber wir konnten ohne Probleme antreten. Was die Performance angeht, haben uns jedoch klar die Renndaten vom Samstag gefehlt. Das Superpole Race war für beide Fahrer, die nach gestern sichtlich angeschlagen waren, weit von dem entfernt, wo wir sein wollten. Bei beiden Bikes haben wir eine extreme Empfindlichkeit auf den Reifendruck und die Temperatur festgestellt, was uns im Superpole Race stark beeinträchtigt hat. Für Rennen zwei haben wir bei beiden Änderungen an der Chassis-Geometrie vorgenommen, um den Problemen entgegenzuwirken. Bei Tom haben sich die Änderungen positiv bemerkbar gemacht, aber Platz zehn war nach unseren Ergebnissen am Freitag und Samstag natürlich enttäuschend. Eugene hat gekämpft, aber es reichte nur für Rang 14. Es war wieder ein Wochenende, das wir abhaken müssen. Als Positives nehmen wir das Gelernte mit, und die erste Doppel-Pole für BMW Motorrad in der WorldSBK.“

 

Tom Sykes: „Wir sind gut in das Wochenende gekommen, und das gesamte BMW Motorrad WorldSBK Team hat wirklich einen super Job gemacht. Als wir in die ersten nassen Sessions gestartet sind, habe ich mich damit, wie das Bike gearbeitet hat, und mit dem Chassis der BMW S 1000 RR sehr wohl gefühlt. Danach haben wir weitere Schritte nach vorn gemacht, und das Gefühl war wirklich sehr gut. Im Qualifying haben wir uns eine schöne Ausgangslage für das Rennen gesichert, und dann hat eines zum anderen geführt. Nach dem Samstagsrennen haben die Jungs einen unglaublichen Job gemacht. Ich denke, sie haben auf beiden Seiten der Garage bis etwa zwei Uhr nachts gearbeitet, um die Bikes vorzubereiten. Hut ab vor diesen Jungs. Es war einfach unglücklich, dass uns wichtige Informationen gefehlt haben. Das hätte uns das Leben im heutigen Hauptrennen sicher um einiges leichter gemacht. Aber wir haben im zweiten Rennen viel gelernt. Und, wie gesagt: Mit Informationen und Daten von gestern wäre der heutige Tag sicher ganz anders gelaufen. Das ist schade, denn nach Freitag waren wir sehr zuversichtlich, starke Ergebnisse zu holen. Aber wir bleiben positiv gestimmt.“

 

Eugene Laverty: „Nachdem wir das ganze Wochenende über, am Freitag und am Samstag, im Nassen ein so gutes Feeling für das Bike hatten, haben wir heute einen herben Rückschlag erlebt. Das Bike hat sich überhaupt nicht mehr so angefühlt wie zuvor. Gleich ab der ersten Runde im Aufwärmtraining am Morgen hatte ich Schwierigkeiten, speziell am Kurveneingang, und das vor allem in den Rechtskurven. Wir müssen das also untersuchen und sehen, ob nicht nach dem schweren Crash gestern etwas mit dem Bike nicht mehr richtig gestimmt hat. Wir werden das überprüfen und sicherstellen, dass am Motorrad für Estoril wieder alles passt. Dort werden wir versuchen, die Saison mit einem Erfolg abzuschließen.“

 

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