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100 Jahre BMW Werk München: „Dieses Werk ist Herkunft. Und zugleich Zukunft.“

+++ Stammwerk der BMW Group wird 100 Jahre alt +++ Zipse: „Es gab immer Menschen, die diesen Standort in Bewegung gehalten haben“ +++ Erfolgreiche Transformation zur iFACTORY +++ Nach-frage nach BMW i4 enorm +++ Nedeljković: „Ab 2023 beträgt der BEV-Anteil in München bereits 50 Prozent.“ +++

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München. Die BMW Group feiert das 100-jährige Bestehen ihres Münchner Stammwerks. Seit 1922 fertigt das Unternehmen als „Bayerische Motoren Werke“ auf dem Gelände im Stadtteil Milbertshofen seine Produkte. Bei der Jubiläumsveranstaltung hob der Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse hervor: „Unser Stammwerk – mitten im Herzen der Metropole München – hat den Stürmen der Zeit getrotzt. Weil es immer Menschen gab, die diesen Standort mit dem richtigen Gespür für die aktuelle Zeit und vor allem mit dem klaren Blick in die Zukunft in Bewegung gehalten haben.“ Von einem „starken Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort München“ sprach Oberbürgermeister Dieter Reiter im Rahmen des Festakts.

Was mit Flugmotoren und Motorrädern begann, führte ab 1952 zur Produktion von bis heute weltbekannten Automobilen; darunter Ikonen wie die BMW Isetta, Rennsportlegenden wie der M3 und seit 1975 die erfolgreichste aller BMW Baureihen: der BMW 3er. „In München liegen unsere Wurzeln. Dieses Werk ist Herkunft. Und zugleich Zukunft“, sagte Milan Nedeljković, Vorstand Produktion der BMW AG: „Es ist ein hochtechnologischer Produktionsstandort. Täglich verlassen dieses Werk rund 900 BMWs in Top-Qualität. Fünf verschiedene Modelle mit allen Antriebsarten. Das beweist die hohe Flexibilität, aber auch die enorme Erfahrung und Kompetenz der Menschen, die hier arbeiten. Sie sind die treibende Kraft für alles, was hier geschieht.“

Im Jahr des 100. Jubiläums stellt das Werk München eindrucksvoll unter Beweis, dass es eine Führungsrolle im Zeitalter der Elektromobilität einnimmt: So macht der vollelektrische BMW i4 bereits ein Viertel des Produktionsvolumens aus – Tendenz steigend: „Die Nachfrage unserer Kunden nach dem neuen BMW i4 ist riesig – also machen wir Tempo beim Hochlauf der Produktion. Nächstes Jahr soll bereits jedes zweite Fahrzeug aus dem Werk München vollelektrisch sein. Das bedeutet nach aktuellen Planungen: mehr als 100.000 BMW i4 aus dem Herzen Münchens für Kunden in aller Welt“, verkündete Oliver Zipse. Milan Nedeljković ergänzte: „Damit setzt das Stammwerk bereits 2023 um, was das Ziel für die BMW Group weltweit 2030 ist, nämlich ein BEV-Anteil von mindestens 50 Prozent.“

„Der Anlauf des BMW i4 war eine Meisterleistung der Integration in ein bestehendes Produktionssystem und zeigt die enorme Wandlungsfähigkeit dieses Werks“, hob Werkleiter Peter Weber hervor. „In weniger als fünf Jahren entwickelten wir uns von einem reinen ‚Verbrennerwerk‘ über den Hybrid zum vollelektrischen i4. Damit fertigen wir nun fünf unterschiedliche Modelle mit sämtlichen Antriebsarten auf einem Band. Das zeigt, dieses Werk beherrscht Transformation und steht für Veränderung und Flexibilität.“

In Verbindung mit dem Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group (FIZ) dient das Werk München seit jeher auch als internes Kompetenzzentrum: Von hier aus gelangen das Wissen über Prozesse und Technologien und die Erfahrung aus 100 Jahren Motor- und Fahrzeugbau auch an andere Produktionsstandorte weltweit. Beispiele dieser Innovationskraft sind die Produktion der ersten Serie des vollelektrischen MINI E, der Ikone Z8 und der elektrischen Sonderedition des BMW 1602 zu den Olympischen Sommerspielen 1972. Und auch das Project i, aus dem der revolutionäre BMW i3 hervorging, hatte im Werk München seinen Ursprung.

Dass das Werk München auch in Zukunft ein Vorbild im Produktionsnetzwerk der BMW Group sein wird, zeigt die Transformation hin zur iFACTORY – dem strategischen Masterplan der BMW Group Produktion mit den Schwerpunkten ‚lean‘, ‚green‘ und ‚digital‘. Produktionsvorstand Nedeljković: „Die BMW iFACTORY beschreibt das Zielbild unserer Produktion der Zukunft und setzt neue Maßstäbe. Wir setzen sie weltweit in all unseren Werken um – hier in München genauso wie in unserem neuen Werk im ungarischen Debrecen.“

Auch hinsichtlich seiner Strukturen befindet sich das Werk München mitten in der Transformation. Auf dem Gelände der ehemaligen Lackiererei entsteht ein neuer Karosseriebau, und auf der Fläche des bisherigen Motorenbaus errichtet das Unternehmen ab 2024 eine vollkommen neue Montage für die Produktion der vollelektrischen ‚Neuen Klasse‘. „So bleibt das Werk München wettbewerbsfähig und ein zukunftsweisender Produktionsstandort“, unterstrich Werkleiter Weber.

Dass sich das Werk parallel zum städtischen Wohngebiet in unmittelbarer Nachbarschaft stets weiterentwickelt habe und so ein wertvoller Arbeitgeber geblieben sei, hob Oberbürgermeister Dieter Reiter hervor: „Gerade das BMW Stammwerk in München hat an der über 100-jährigen Erfolgsgeschichte von BMW einen ganz erheblichen Anteil. So brachte es beispielsweise mit der Neuen Klasse in den 1960er Jahren und der 3er Reihe richtungsweisende Fahrzeugmodelle hervor, die für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens maßgebend waren“, sagte Reiter bei der Jubiläumsveranstaltung. „Umso mehr begrüße ich es, dass BMW sein Stammwerk unter dem Motto „Urbane Produktion“ innovativ und nachhaltig weiterentwickeln will und damit den Transformationsprozessen der Industrie in Richtung Elektromobilität und Digitalisierung Rechnung trägt. Das ist ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort München und zur langfristigen Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in unserer Stadt. Dafür danke ich dem Unternehmen und gratuliere sehr herzlich zum 100-jährigen Bestehen des BMW Stammwerks“, so Reiter.

Der Oberbürgermeister sprach damit das Ergebnis des kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Architekturwettbewerbs „BMW München – urbane Produktion“ an, den das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München im Herbst 2021 gestartet hatte. Ziel war es, der besonderen Lage des Werks mitten in der Stadt stärker Rechnung zu tragen. Dafür soll der gesamte Komplex sichtbar zugänglicher und offener für die Nachbarschaft gestaltet werden.

Die beiden Siegerbüros, OMA aus Rotterdam und 3XN aus Kopenhagen, hatten sich für eine gemeinsame Weiterentwicklung ihrer Entwürfe entschieden und dieses Konzept vergangene Woche dem hochkarätig besetzten Preisgericht präsentiert. Ihre Vision für die Zukunft der Produktion im Werk München dient nun als Basis für die Ausarbeitung eines Masterplans.

Mit dem Masterplan und den bereits geplanten Strukturoptimierungen wird das Werk München auf die Grundsätze der BMW iFACTORY. LEAN. GREEN. DIGITAL. ausgerichtet. Gemeinsam garantieren sie höchste Flexibilität, exzellente Prozesse und herausragende Integrationsfähigkeit für die kommenden Jahrzehnte dieses besonderen Standorts – dem 100 Jahre alten Stammwerk der BMW Group.

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