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BMW gewinnt Deutschen Kulturförderpreis 2026 mit dem Projekt SPIELART. Starkes Signal für die Kunstfreiheit: Die BMW Group wird für ihr jahrzehntelanges, mutiges Engagement für das internationale SPIELART Festival München der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.
11.06.2026 Pressemeldung
+++ Höchste Anerkennung: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, Handelsblatt und ZDF zeichnen das jahrzehntelange Engagement der BMW Group in München aus +++ Pionierarbeit im Kulturbereich: Die Partnerschaft mit der Stadt München über den 1979 gegründeten Spielmotor e.V. (seit 2025 Spielmotor München Festival gGmbH der Stadt) gilt als älteste Public-Private-Partnership Deutschlands im Kulturbereich. +++ 580 Produktionen, 125 Uraufführungen, 250.000+ Besucher: Das SPIELART Festival München wird vom Spielmotor veranstaltet und bringt seit 1995 internationales, experimentelles Theater auf die Bühnen der bayerischen Landeshauptstadt +++
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Thomas Girst
BMW Group
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Thomas Girst
BMW Group
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München/Hamburg. Die BMW Group ist für ihr über 30 Jahre bestehendes Engagement für das internationale SPIELART Festival München mit dem renommierten Deutschen Kulturförderpreis 2026 ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit der Stadt München schafft die Initiative Raum für Avantgarde, lebendige Kultur, unkonventionelle Kunstformen und gesellschaftskritischen Diskurs. Der Preis, der gemeinsam vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI, dem Handelsblatt und dem ZDF vergeben wird, würdigt das herausragende und langfristige Engagement von BMW.
Sophie Becker, Künstlerische Leitung und Festivalleitung SPIELART Festival München: „Wir gratulieren BMW herzlich zu diesem Preis. Seit 30 Jahren stehen bei SPIELART die Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Arbeiten im Zentrum. Gerade in einer Zeit, in der freie Kunstproduktion weltweit unter Druck steht, ist dieser Preis ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Ermutigung. Dass BMW gemeinsam mit der Stadt München unsere kuratorische und künstlerische Freiheit über Jahrzehnte ermöglicht und schützt, ist alles andere als selbstverständlich. Diese langfristige Unterstützung sichert Vertrauen, Kontinuität und Raum für internationale Perspektiven und mutige künstlerische Prozesse.“
Ilka Horstmeier, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Personal und Immobilien: „Der Kulturförderpreis 2026 ist ein gemeinsamer Preis! Seitens BMW freuen wir uns gemeinsam mit der Stadt München über diese wunderbare Auszeichnung für SPIELART, die vor allem Kontinuität anerkennt. Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg, der Kunst als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen – auch und gerade dann, wenn sie gesellschaftliche Reibungsflächen bietet. So sehen Weltoffenheit und interkultureller Dialog mit Erkenntnisgewinn aus!“
Marek Wiechers, Kulturreferent Stadt München: „Im vierten Jahrzehnt ist SPIELART in München mittlerweile ein wichtiger Höhepunkt im Festivalkalender – lokal wie international. Was die Landeshauptstadt und BMW mit visionärem Mut bereits 1995 initiierten, präsentiert internationale Perspektiven und junge Stimmen für mittlerweile Hunderttausende Besucherinnen und Besucher. Wir danken unserem Partner BMW herzlich für die langfristige Partnerschaft und die damit verbundene, kreative Freiheit, die Grundlage für die Schaffenskraft und Kreativität eines solchen Festivals von herausragender Bedeutung ist. Der Kulturförderpreis 2026 ist als Auszeichnung ein besonders wichtiges und wertvolles Signal für eine kreative, demokratische und freie Kulturlandschaft.“
Begründung der Jury: „Besonders beeindruckend ist die außergewöhnliche Kontinuität, mit der die BMW Group das Festival SPIELART über Jahrzehnte hinweg begleitet. Eine Förderung in dieser Dauer und Verlässlichkeit ist im Kulturbereich alles andere als selbstverständlich und schafft die Grundlage dafür, dass sich ein Festival künstlerisch entwickeln und international profilieren kann.“
Eine visionäre, langfristige Partnerschaft prägt die
Kulturlandschaft nachhaltig.
Mit dem Deutschen Kulturförderpreis 2026 erfährt eine
Partnerschaft ihre Würdigung, die im deutschen Kulturleben
Seltenheitswert besitzt: Seit Jahrzehnten fördert BMW experimentelle,
internationale Theaterkunst und setzt damit ein starkes Zeichen für
die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Die Auszeichnung
rückt ein Kernprinzip der BMW Group in den Fokus: Die Absage an
kurzfristiges Sponsoring und Eventfeuerwerk zugunsten langfristig
angelegter, verlässlicher Kulturpartnerschaften. Die Basis für die
Förderung des SPIELART Festivals München wurde bereits im Jahr 1979
gelegt. Damals gründeten die BMW AG und die Landeshauptstadt München
gemeinsam den Verein Spielmotor München e.V. (seit 2025 gGmbH der
Stadt). Das erklärte Ziel dieser bundesweit ältesten
Public-Private-Partnership im Kulturbereich war es, zeitgenössischen
und avantgardistischen Ausdrucksformen in München Raum zu geben, die
im klassischen Spielbetrieb oft nicht zu verorten sind. Aus dieser
Initiative heraus entstand Mitte der 1990er-Jahre das SPIELART
Festival München, das seither alle zwei Jahre im Herbst die Stadt in
eine lebendige Bühne für internationale Kunst verwandelt.
Kosmopolitischer Diskurs: Die internationale Ausrichtung des Festivals.
Durch Koproduktionen, Uraufführungen und europäische
Erstaufführungen hat sich SPIELART im internationalen Festivalkalender
etabliert und vernetzt die lokale Kulturszene eng mit globalen
Kunstschaffenden vor allem aus Afrika, Osteuropa sowie Süd- und
Ostasien. Für die BMW Group als weltweit agierendes Unternehmen mit
Mitarbeitenden aus über 100 Nationen spiegelt dieser globale Anspruch
das eigene Selbstverständnis wider. Die Förderung von internationalem
Austausch und interkulturellem Dialog ist zentraler Aspekt der
Corporate Cultural Citizenship des Unternehmens.
Freiheit der Kunst als Innovationstreiber.
Das kulturelle Engagement der BMW Group basiert seit über 50
Jahren mit hunderten Partnerschaften weltweit auf dem Prinzip der
absoluten kreativen Freiheit. Unabhängiges Denken und der Mut zum
Experiment sind in der zeitgenössischen Kunst ebenso die Grundlagen
für wegweisende Werke wie in einem Technologieunternehmen für
zukunftsfähige Innovationen. Gemeinsam mit der Stadt München setzt
sich BMW dafür ein, der bayerischen Metropole ihre internationale
Strahlkraft als Zentrum der zeitgenössischen Avantgarde zu sichern und
jungen, internationalen Talenten eine mutige Stimme zu geben.
Das kulturelle Engagement der BMW Group mit exklusiven Updates und tieferen Einblicken in die globalen Initiativen kann auf Instagram unter @BMWGroupCulture verfolgt werden.
Finaljury des Deutschen Kulturförderpreis 2026
Dr. Paul-Bernhard Kallen (Juryvorsitz und
Vorstandsvorsitzender des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft,
Geschäftsführender Gesellschafter der Barcare GmbH), Anja
Fix (stellvertretende Leiterin der Hauptredaktion Kultur und
ZDF-Leitung des Formats „Kulturzeit“ auf 3sat, ZDF), Martin
Knobbe (stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts),
Dr. Claudia Schmidt-Matthiesen (stellvertretende
globale Leiterin für Kunst und Kultur bei der Deutsche Bank AG,
Mitglied im Arbeitskreis Kulturförderung im Kulturkreis),
Tamina Amadyar (Künstlerin), Dr. Winrich
Hopp (Künstlerischer Leiter der Berliner Festspiele),
Dr. Christine Regus (Generalsekretärin der
Kulturstiftung der Länder), Katharina Schultens
(Leitung Haus für Poesie) und Denise Solmaz (Alumna
des Kulturkreis Stipendium).
Über den Deutschen Kulturförderpreis
Der Deutsche Kulturförderpreis macht die Stimme der
Wirtschaft für die Bedeutung von Kunst und Kultur sichtbar. Seit 2006
würdigt die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt und
dem ZDF herausragende Kulturförderprojekte von Unternehmen und
unternehmensnahen Stiftungen. Als einzige branchenübergreifende
Auszeichnung ihrer Art in Deutschland rückt sie die Vielfalt, Qualität
und gesellschaftliche Wirkung unternehmerischer Kulturförderung in den
Fokus – und bringt sie auf eine breite öffentliche Bühne.
Über den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft wurde 1951 gegründet
und ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische
Kulturförderung in Deutschland. Als unabhängiges Netzwerk engagierter
Unternehmen setzt er sich für Kunstfreiheit als zentrale Säule der
Demokratie ein. Im Zentrum seiner Arbeit steht seit über 70 Jahren die
Förderung von Nachwuchstalenten in den Bereichen Architektur, Bildende
Kunst, Literatur und Musik. Dank Mitgliedsbeiträgen und Spenden konnte
der Kulturkreis bereits zahlreiche Kunstschaffende zu Beginn ihrer
Karriere unterstützen, darunter herausragende Persönlichkeiten wie
Heinrich Böll, Ingeborg Bachmann, Günter Grass, Georg Baselitz, Sabine
Meyer, Katharina Sieverding, Tabea Zimmermann, Rosemarie Trockel,
Candida Höfer, Robert Menasse und Thomas Demand.
Über Spielmotor München Festival gGmbH
Spielmotor ist die Festivalplattform der Landeshauptstadt
München für zeitgenössisches Theater. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung
veranstalten wir das International Dance Festival München, die
Münchener Biennale und das Spielart Festival München und begrüßen so
regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt. Dies ist
neben der wertschätzenden Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der
Landeshauptstadt auch möglich durch die wohl traditionsreichste public
private partnership Deutschlands: die Zusammenarbeit mit der BMW Group
besteht seit 1979.
www.spielmotor.de
Über SPIELART Festival München
SPIELART ist ein Festival für zeitgenössische Theaterformen aus
dem In- und Ausland. Es hinterfragt das Theater als Kunstform,
erforscht und begründet es von seinen Randbereichen her ständig neu
und setzt sich aktiv für die Nachwuchsförderung sowie für eine
strukturelle Verbesserung der internationalen Theaterproduktion ein.
In bislang 16 Festivalausgaben wurden bei SPIELART mehr als 580
Inszenierungen, Performances, Lectures und Installationen gezeigt –
viele davon als deutsche Erst- oder Uraufführungen. Seit 2021 hat
Sophie Becker die Künstlerische Leitung sowie die Festivalleitung
inne.
SPIELART auf Instagram: @festivalspielart