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DTM: Wittmann triumphiert im BMW M4 GT3 EVO am Sachsenring und wahrt Titelchance.

+++ Wittmann fährt am Samstag von der Poleposition zum 21. DTM-Sieg seiner Karriere +++ BMW M Motorsport triumphiert erstmals auf dem Sachsenring +++ Wittmann als Dritter mit 24 Zählern Rückstand zum Saisonfinale +++

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Laura Claesgens
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Sachsenring. Marco Wittmann (GER) hat das Samstagsrennen auf dem Sachsenring (GER) gewonnen und den 21. Rennsieg seiner DTM-Karriere gefeiert. Im #11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO triumphierte der zweimalige Champion im ersten Lauf von der Poleposition und fuhr damit den ersten Erfolg für BMW M Motorsport auf dem Sachsenring ein. Am Sonntag kam Wittmann nach einer beeindruckenden Aufholjagd dann auf Rang sechs ins Ziel. Damit kletterte er in der Fahrerwertung auf Platz drei und wahrte vor dem Saisonfinale in Hockenheim die Chance auf seinen dritten Titel. 

Am Samstagmorgen überraschte der 36-Jährige mit seiner ersten Poleposition der Saison - auf einer Strecke, auf der sich BMW M Motorsport in der Vergangenheit traditionell schwergetan hatte. Teamkollege Kelvin van der Linde (RSA) im #3 Shell BMW M4 GT3 EVO sicherte sich Startplatz vier. Wittmann münzte die Ausgangsposition in den ersten Rennsieg für BMW M Motorsport auf dem Sachsenring um - und feierte nach seinem 20. DTM-Triumph am Nürburgring vor vier Wochen den zweiten Erfolg in Serie. Van der Linde komplettierte mit Rang vier das starke Ergebnis für Schubert Motorsport.

Im nassen Qualifying am Sonntag taten sich die beiden BMW M Werksfahrer nach dem starken Ergebnis am Samstag dann deutlich schwerer. Van der Linde fuhr auf Rang sieben, Wittmann startete von Rang 19 in den zweiten Lauf. Im Rennen präsentierten sich beide Piloten dann aber erneut stark. Wittmann stürmte einmal mehr durch das Feld und kletterte schnell in die Top-Ten, während sich van der Linde auf Platz fünf in Schlagdistanz zum Podest hielt. Bei einem Safety-Car-Restart kurz vor Rennende wurde der Südafrikaner dann aber von einem Kontrahenten getroffen und schied aus, ging schließlich auf Platz 18 in die Wertung ein.

Wittmann gewann schlussendlich beeindruckende 13 Positionen, beendete das Sonntagsrennen auf Platz sechs und wahrte damit alle Chancen auf seinen dritten DTM-Fahrertitel nach 2014 und 2016. Der Fürther reist auf Gesamtrang drei zum Saisonfinale an den Hockenheimring (GER) - mit lediglich 24 Zählern Rückstand auf den Meisterschaftsführenden. Schubert Motorsport rangiert in der Teamwertung ebenfalls auf Platz drei.

 

Stimmen nach den Rennen:       

Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Herzlich Glückwunsch an Marco Wittmann, der seinem ersten Saisonsieg vor vier Wochen nun am Sachsenring direkt den zweiten Triumph folgen lassen konnte. Mit einer sensationellen Aufholjagd am Sonntag hat er alle Titelchancen aufrechterhalten – und das auf einer Strecke, die uns in er Vergangenheit kein Glück gebracht hat. Das war eine fantastische Leistung, auch von Team Schubert Motorsport, das erneut ein fehlerfreies Wochenende gezeigt und starke strategische Entscheidungen getroffen hat. Schade, dass Kelvin van der Linde am Sonntag für seine starke Leistung nicht belohnt und erneut unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde. Er bleibt in dieser Saison leider vom Pech verfolgt. Dennoch blicken wir nun nach vorne auf das Finale in Hockenheim. Dort wollen wir voll angreifen und uns den Traum vom Titel doch noch erfüllen.“

Torsten Schubert (Teamchef Schubert Motorsport): „Nach dem sehr überraschenden Ergebnis am Samstag bleibt heute ein etwas ernüchterter Eindruck zurück. Leider ist Kelvin bereits zum siebten Mal nicht ins Ziel gekommen, und das einmal mehr unverschuldet. Das ist ärgerlich für ihn, da muss er den Kopf oben behalten. Daher haben wir auch in der Teamwertung einige Punkte verloren. Marco hat die Punkte eingefahren, die wir haben wollten und die Erwartungen an diesem Wochenende sogar übererfüllt. Was die Zähler anbelangt, sind wir vor dem Saisonfinale nun ganz gut dabei. Rechnerisch ist noch alles möglich. Nun haben wir Hockenheim vor der Brust und da wollen wir ein schönes Finale fahren und möglichst den Titel holen.“

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO, 1. Rennen: Sieg; 2. Rennen: 6. Platz): „Es war ein unglaubliches Wochenende für uns. Die Poleposition und der Sieg kamen für uns auf dieser Strecke vollkommen unerwartet. Dass wir trotz des schwierigen Qualifyings am Sonntag noch auf Platz sechs gefahren sind, bedeutet wahnsinnige Punkte für uns, mit denen wir hier nicht gerechnet hätten. Wenn man bedenkt, wie weit wir im Saisonverlauf bereits zurücklagen, ist alles, was nun kommt, ein i-Tüpfelchen. Wir sind in Schlagdistanz für Hockenheim und werden natürlich kämpfen.“ 

Kelvin van der Linde (#3 Shell BMW M4 GT3 EVO, 1. Rennen: 4. Platz; 2. Rennen: 18. Platz): „Es war erneut ein schwieriges Wochenende. Sieben Ausfälle in 14 Rennen sind natürlich nicht unser Anspruch, das ist ein weiterer Rückschlag. Bis zu dem Unfall war es allerdings ein starkes Rennen, wir hatten die Pace, um auf das Podest zu fahren. Dennoch hätten wir sicher auf Rang vier fahren und wichtige Punkte für die Teamwertung sammeln können. Aber am Ende müssen wir das akzeptieren und nun Richtung Hockenheim schauen.“

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