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FIA WEC: BMW M Team WRT in Fuji erneut auf dem Podium - #32 BMW M4 GT3 EVO feiert LMGT3-Triumph.

+++ Kevin Magnussen, Raffaele Marciello und Dries Vanthoor fahren zum dritten Mal in dieser Saison auf das Podest +++ #32 BMW M4 GT3 EVO um Augusto Farfus triumphiert in der LMGT3-Kategorie +++ Fünftes Hypercar-Podium im sechsten Rennen für BMW M Team WRT +++

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Andrea Schwab
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Fuji. Das BMW M Team WRT hat beim sechsten Rennen der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) sein fünftes Saisonpodium gefeiert. Kevin Magnussen (DEN), Raffaele Marciello (SUI) und Dries Vanthoor (BEL) fuhren bei den „6 Hours of Fuji“ (JPN) im #15 BMW M Hybrid V8 nach einer fehlerfreien Leistung auf Platz drei. In der LMGT3-Kategorie triumphierte der #32 BMW M4 GT3 EVO des Teams WRT, nachdem BMW M Werksfahrer Augusto Farfus (BRA) in der Schlussphase mit einer herausragenden Fahrt von Platz 6 zum Sieg gestürmt war.

Nachdem das Qualifying wegen starken Regens ausgefallen war, startete der #15 BMW M Hybrid V8 von Platz 14 ins Rennen auf dem Fuji Speedway. Dank einer fehlerfreien Leistung von Magnussen, Marciello und Vanthoor und einer starken Strategie arbeitete sich das Trio Schritt für Schritt in die Top Ten. Eine Safety-Car-Phase in der letzten Rennstunde spülte das BMW M Team WRT dann in die Podestränge, Vanthoor brachte schließlich den dritten Platz und damit das dritte Saisonpodest für die Nummer 15 über die Ziellinie.

Ihre Teamkollegen verlassen Fuji dagegen mit einem schwierigen Wochenende im Gepäck. Der #20 Shell BMW M Hybrid V8 von René Rast (GER), Robin Frijns (NED) und Sheldon van der Linde (RSA) fiel nach knapp zwei Stunden aufgrund mehrerer unverschuldeter Berührungen weit zurück und kam schließlich nicht über Platz 13 hinaus. Rast und Frijns, die als WM-Führende nach Fuji gereist waren, belegen nun Rang drei in der Fahrerwertung – direkt vor Magnussen und Marciello. In der Herstellerwertung behauptete BMW M Motorsport Rang zwei.

Darren Leung (GBR) und Sean Gelael (INA) brachten den #32 BMW M4 GT3 EVO von Startrang 14 schnell in den Kampf um die Podestränge in der LMGT3-Kategorie. Die letzte Safety-Car-Phase warf Farfus dann zunächst bis auf Platz 6 zurück, doch der Brasilianer fuhr ein brillantes Finish und führte das Team WRT mit einigen spektakulären Überholmanövern zum zweiten Saisonsieg in der LMGT3-Kategorie. In Imola hatte das Schwesterauto triumphiert.

In Fuji erlebte der #69 BMW M4 GT3 EVO dagegen einen bitteren Sonntag. Dan Harper (GBR), Parker Thomspon (CAN) und Anthony McIntosh (USA) führten die LMGT3-Kategorie zwischenzeitlich an, mussten sich nach der finalen Safety-Car-Phase und einem unglücklichen Boxenstopp schlussendlich aber mit Platz sechs zufriedengeben.

 

Stimmen nach dem Rennen:

Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Generell liegt ein schwieriges Wochenende hinter uns. Nach dem ausgefallenen Qualifying hatten wir keine idealen Startpositionen mit den beiden Hypercars. Dennoch haben wir es im Rennen geschafft, uns nach vorne zu arbeiten. Auch die Nummer 20 hat starke Fortschritte gemacht, wurde dann aber durch mehrere unverschuldete Kollisionen weit zurückgeworfen, was sehr schade ist. Der #15 BMW M Hybrid V8 ist ein sehr starkes Rennen gefahren. Von dieser ungünstigen Startposition auf das Podium zu fahren, ist eine beeindruckende Leistung, die mich sehr freut. In der Meisterschaft haben wir nun zwar etwas Boden verloren, aber wir werden weiterkämpfen. Es ist noch alles offen. Der Sieg der Nummer 32 in der LMGT3-Katgeorie freut uns riesig. Es war ein sehr verdienter Erfolg und wirklich schön, dass wir mit dem BMW M4 GT3 EVO wieder gewinnen konnten.“

Vincent Vosse (Teamchef BMW M Team WRT): „Wie üblich hatten wir ein schwieriges Wochenende hier in Fuji. Die schlechten Startpositionen haben uns mit den Hypercars natürlich ins Hintertreffen gebracht. Leider hatte der #20 BMW M Hybrid V8 einen Kontakt, der das Auto eine Runde zurückgeworfen hat. Wir haben es zwar geschafft, zurückzukommen, aber hatten einfach zu viel Zeit verloren und waren zu weit weg. Bei der Nummer 15 hatten wir sowohl eine großartige Strategie als auch eine fantastische Leistung von allen Fahrern - und kamen schließlich auf Platz drei, was sehr gut ist, wenn man die Startposition berücksichtigt. In der LMGT3-Kategorie sind wir bis zum letzten Stopp ein starkes Rennen gefahren. Dann hatten wir leider ein Problem beim Boxenstopp der #69, wodurch beide Autos Zeit verloren haben. Aber anschließend ist Augusto wirklich geflogen und von Platz sechs bis in Führung gefahren. Das war eine unglaubliche Fahrt, ihm gebührt der Dank für den Sieg.“

Kevin Magnussen (BMW M Team WRT, #15 BMW M Hybrid V8, 3. Platz): „Der Podestplatz ist ein großartiges Ergebnis für uns. Wir hatten eigentlich nicht die Pace, um auf das Podium zu fahren, und dennoch stehen wir nun dort. Wir sind ein sauberes Rennen gefahren, und die fantastische Arbeit der Pitwall und der Boxenstopp-Crew haben den Unterschied gemacht. Das Team hat heute einen großartigen Job absolviert, herzlichen Glückwunsch an alle.“

Sheldon van der Linde (BMW M Team WRT, #20 Shell BMW M Hybrid V8, 13. Platz): „Der Tag war schwierig für uns. Wir waren einfach mehrmals zur falschen Zeit am falschen Ort. Wir hätten sicher die Pace gehabt, um zumindest in die Top-Ten zu fahren und Punkte einzufahren. Das tut sehr weh. Dass René und Robin die Führung in der Fahrerweltmeisterschaft verloren haben, ist sehr bitter. Aber die nächsten beiden Rennen sollten uns liegen und wir hoffen, dass wir da stärker zurückkommen als wir heute waren. Wir haben ein fantastisches Team und werden zurück sein.“

Augusto Farfus (Team WRT, #32 BMW M4 GT3 EVO, 1. Platz LMGT3): „Immer, wenn wir auf einem guten Weg waren, kam ein Safety Car zur falschen Zeit, hat uns zurückgeworfen und wir mussten uns wieder nach vorn kämpfen. Im letzten Stint hatten wir wieder einen Stopp, der uns nicht begünstigt hat, aber dann bin ich sehr schnell durch den Verkehr gekommen. Ich bin sehr glücklich."

Darren Leung (Team WRT, #32 BMW M4 GT3 EVO, 1. Platz LMGT3): „Es war wirklich ein schweres Jahr für uns. Es ist sehr schön und eine große Erleichterung, dieses Ergebnis einfahren zu können. So viele Menschen haben mehr verdient als das, was wir in diesem Jahr bisher erreicht haben. Es ist fantastisch, dass wir endlich einen Erfolg einfahren konnten. Danke an alle und besonders meine Teamkollegen, die einen unglaublichen Job absolviert haben.“

Sean Gelael (Team WRT, #32 BMW M4 GT3 EVO, 1. Platz LMGT3): „Ich bin unheimlich zufrieden mit allen. Wir haben schon in COTA einige Verbesserungen erzielt und nicht aufgehört, hart zu arbeiten. Es war nicht einfach heute, aber am Ende kam das Rennen zu uns. Ich hoffe, wir können diesen Schwung mitnehmen.“

Dan Harper (Team WRT, #69 BMW M4 GT3 EVO, 6. Platz LMGT3): „Ich habe das Wochenende wirklich genossen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Es ist eine coole Strecke, ein cooler Ort und mit den besten Fans in der WEC. Leider ist das Ergebnis nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Das ganze Rennen verlief wie eine Achterbahn, wir kamen nach vorne, fielen wieder zurück, lagen dann nach einem für uns glücklicken Virtual Safety Car auf Rang eins. Aber beim letzten Stopp war es dann sehr chaotisch und wir sind zurückgefallen. Einen großen Glückwunsch an das Schwesterauto und den #15 BMW M Hybrid V8 zum Podest.“

 

Clash zwischen FIA WEC Barcelona und GT World Challenge Portimão.

Das kommende FIA WEC Rennen in Barcelona (ESP) findet am gleichen Wochenende statt wie das Saisonfinale des Endurance Cups der GT World Challenge Europe powered by AWS. Die BMW M Werksfahrer Marciello, Harper und Farfus werden sich voll auf ihre Einsätze in der FIA WEC konzentrieren und in Portimão von Kollegen vertreten. Philipp Eng (AUT) und Marco Wittmann (GER) starten für Marciello und Farfus im #98 BMW M4 GT3 EVO von ROWE Racing. Im #46 BMW M4 GT3 EVO des Teams WRT startet Neil Verhagen (USA) anstelle von Harper.

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