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Rede Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, Telefonkonferenz Quartalsmitteilung zum 30. Juni 2023

Rede Oliver Zipse Telefonkonferenz Quartalsmitteilung zum 30. Juni 2023

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Sandro Kaelin
BMW Group

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Sandro Kaelin
BMW Group

Meine Damen und Herren,

 

in wenigen Wochen ist wieder IAA Mobility – und das direkt vor unserer Haustür am Stammsitz der BMW Group. Unser Unternehmen und unsere Marken präsentieren sich im Rahmen des „Open Space“ auf dem Max-Joseph-Platz und auf dem Messegelände.

 

Die IAA Mobility macht ganz München zum Mobilitätshub. Eine perfekte Plattform für den konstruktiven Dialog aller Mobilitätsanbieter mit Einwohnern, Stakeholdern und Gästen aus aller Welt. Kaum ein anderes Geschäftsfeld eröffnet so breit gefächerte Möglichkeiten für Innovationen, die uns im Alltag nützen und zugleich den Fortschritt in der Gesellschaft beschleunigen. Davon sind wir überzeugt – und wir schaffen Fakten.

 

Sichtbare Speerspitze dafür sind unsere BMW Visionsfahrzeuge. Hier legen wir den Fokus gezielt auf einzelne Zukunftsthemen und zeigen, wie wir diese angehen und umsetzen.

 

So ist der BMW i Vision Circular aus dem Jahr 2021 konsequent auf geschlossene Materialkreisläufe ausgerichtet. Kreislaufwirtschaft ist das Zielbild, das wir langfristig verfolgen. Unser Unternehmen wird dadurch unabhängiger von der Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe und noch resilienter.

 

Der BMW i Vision Dee von der CES Anfang 2023 verkörpert das Potenzial, wenn Hardware und Software verschmelzen. Das Auto wird zum digitalen Begleiter, der lernt und versteht.

 

Drei zentrale Handlungsfelder dominieren die Mobilität von morgen: elektrisch, digital, zirkulär.

Jedes für sich ist bereits eine anspruchsvolle und komplexe Aufgabe. Alle drei Felder zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammenzuführen, ist die Königsdisziplin. An dieser Fähigkeit entscheidet sich die künftige Wettbewerbsfähigkeit in unserer Branche. Mit unserem nächsten Visionsfahrzeug stossen wir gleich in mehrfacher Hinsicht neue Dimensionen auf – Design, Bedienkonzepte, Effizienz und Nachhaltigkeit.

 

Am 2. September feiert der BMW Vision Neue Klasse Weltpremiere. Der Zeitpunkt hat einen historischen Ankerpunkt: Fast auf den Tag genau 60 Jahre zuvor wurde bei BMW der Begriff „Neue Klasse“ geprägt. Damals hat die Entscheidung für ein wegweisendes neues Produktprogramm den Erfolg des Unternehmens in den folgenden Jahrzehnten erst ermöglicht und getragen.

 

Nun wird wieder aus Vision Realität: Ich verspreche Ihnen: Der Vision Neue Klasse ist nah an der Serie und schon bald auf der Strasse.

 

2025 starten wir die Produktion der Neuen Klasse in unserem neuen Werk im ungarischen Debrecen, gefolgt vom Werk München 2026. Zum 20. Jubiläum von BMW Brilliance haben wir auch für unser Werk in Shenyang in China die lokale Fertigung der Neuen Klasse ab 2026 angekündigt.

 

Die Neue Klasse ist ein Megaprojekt, das das gesamte Unternehmen durchzieht. Sie bedeutet nichts Geringeres als die Zukunft der Marke BMW, des Unternehmens und unseres Portfolios. Darauf bereiten wir uns intensiv vor.

 

Wir stemmen auch in den nächsten Jahren umfassende Investitionen in die relevanten Zukunftstechnologien. Intern arbeiten wir in neuen Organisationsformen zusammen wie unseren Tech Clustern, zum Beispiel für den elektrischen Antrieb.

 

Auf diese Weise adressieren wir – parallel und integrativ – die erfolgskritischen Themen Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit. Mit Innovationsträgern wie der Neuen Klasse können wir als Unternehmen sowohl quantitativ als auch qualitativ wachsen. Bei der BMW Group muss alles jeden Tag ein bisschen besser werden. Das ist unser Anspruch.

 

Seit Ende Juli läuft im Werk Dingolfing der neue BMW 5er vom Band. Ende des Jahres kommt er in die Märkte. So wie bei den BMW Modellen 7er, 4er, X3 und X1 können die Kundinnen und Kunden auch hier zwischen verschiedenen Antriebsvarianten wählen. Mit dem vollelektrischen i5 bietet die BMW Group dann – wie versprochen – praktisch in jedem unserer Segmente mindestens ein BEV-Modell.

 

Der i5 wird dazu beitragen, dass in unserem grössten europäischen Werk ab dem kommenden Jahr bereits 40 Prozent aller dort gefertigten Fahrzeuge vollelektrisch sind. Neben dem 5er steht auch der neue BMW X2 in den Startlöchern, inklusive der BEV-Variante iX2. Der 5er erhält schon jetzt sehr positive Resonanz in den Medien und auf Social Media.

 

Die 8. Generation unserer erfolgreichen Business-Limousine wird vor allem für ihre technologischen Highlights gelobt wie das Level-2 Hands-off-System. Als erstes Automobil hat der 5er in Deutschland die Zulassung für teilautomatisiertes Fahren bis 130 km/h auf Autobahnen erhalten. Mit dieser Ausnahmegenehmigung dürfen der Fahrer bzw. die Fahrerin den neuen BMW Autobahnassistenten nutzen. Sie können während der Fahrt die Hände vom Lenkrad nehmen. Ergänzt haben wir unseren Autobahnassistenten um ein weiteres Feature – den aktiven Spurwechselassistenten mit der sogenannten Blick-Bestätigung. Diese Weltneuheit erlaubt es, einen Spurwechsel einzuleiten, allein durch einen Blick in den Aussenspiegel.

 

Für die BMW Group ist und bleibt das Thema Sicherheit ein wesentliches Kernelement, auf das unsere technologischen Innovationen einzahlen.

Wir erproben unsere Fahrzeuge auf dem Testgelände, nicht am Kunden – und bringen nur ausgereifte, hochentwickelte Fahrzeuge auf den Markt.

 

Letzte Woche haben wir in Tschechien ein neues Testgelände in Betrieb genommen. Es ist mit Abstand unsere grösste Teststrecke. Wir erproben dort hochautomatisiertes Fahren. Unser Future Mobility Development Center (FMDC) in Sokolov bietet eine ideale Infrastruktur und bildet die Strassenverhältnisse von Ländern der ganzen Welt ab. Das Gelände umfasst 600 Hektar und besteht aus sechs Strecken.

 

Einen weiteren Schwerpunkt legen wir auf die Serienerprobung von vollautomatischem Einparken. Gemeinsam mit unserem Partner Valeo entwickeln wir Lösungen für eigenständiges Valet Parking.

 

Überzeugende Produkte mit kundenwertigen und auch überraschenden Innovationen bilden das Fundament für unseren unternehmerischen Erfolg. Eine positive Korrelation: Starke Produkte sorgen für starke Nachfrage – bei allen Antriebstechnologien sowie in den Marktregionen. Wie Sie wissen, verfolgen wir bei der BMW Group in der Transformation einen technologieoffenen Ansatz.

 

Uns geht es sowohl um Klimawirksamkeit als auch nachhaltigen Geschäftserfolg. Bei uns gibt es keine alten oder neuen Technologien, sondern immer nur zukunftsfähige. Für einen effektiven wirksamen Klimaschutz müssen alle Antriebsarten auf die Verringerung der CO2-Emissionen einzahlen.

 

Dieser technologieoffene Ansatz ist eine Stärke der BMW Group. Denn die Weltregionen und einzelne Märkte werden sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter unterschiedlich und unterschiedlich schnell entwickeln.

 

Das gilt in Bezug auf Technologien und Regulatorik, für den Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität sowie für die Wünsche der Kunden. Denn unterschiedliche politische Rahmenbedingungen führen zu unterschiedlichem Kundenverhalten.

 

In den USA beispielsweise bleibt der Verbrenner weiterhin relevant parallel zum Hochlauf der E-Mobilität, den wir vor allem in Staaten wie Kalifornien sehen. In China fördert die Regierung die E-Mobilität, aber ein Verbot für den Verbrenner steht nicht im Raum. In Japan wird der Hybrid-Antrieb nachgefragt und es besteht ein hohes Interesse an Wasserstoff.

 

Dank unserer Flexibilität können wir zu jeder Zeit und in jeder Situation schnell auf veränderte Anforderungen in den Märkten reagieren. So können wir unseren Kunden adäquate Angebote unterbreiten und vergeben kein Marktvolumen.

 

Diesen Ansatz verfolgen wir konsequent und aus Überzeugung weiter. Denn der gesamthafte Blick auf Kundenbedürfnisse, Umweltanforderungen und politische Vorgaben ist ein Alleinstellungsmerkmal von BMW.

 

Ich sehe darin einen weiteren Beleg, dass unsere Strategie funktioniert und Früchte trägt. Das gilt auch für das erste Halbjahr 2023. Trotz einer gedämpften Weltwirtschaft haben wir mehr als 1,2 Millionen Automobile ausgeliefert. Ein Anstieg um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. BMW führt mit einem Anteil von über 20 Prozent das weltweite Premiumsegment weiter an.

 

Alle Regionen – von Amerika über Europa bis China und Asien – tragen unser Wachstum. Der Hochlauf unserer vollelektrischen Modelle hat klare Priorität. Im Gesamtjahr – das wissen Sie – sollen BEVs 15 Prozent unserer weltweiten Verkäufe ausmachen.

 

Unser vollelektrischer BMW iX hat zum Beispiel gerade den Platz 1 im Ranking der besten BEVs bei der APEAL Studie von J.D. Power errungen. Sie misst die Zufriedenheit US-amerikanischer Neukunden. Klar ist: E-Mobilität braucht passende Rahmenbedingungen. In Europa fördern wir als Gründungspartner von IONITY bereits seit 2017 den Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Nun übertragen wir unser Engagement auf die USA.

 

Gemeinsam mit sechs anderen Automobilherstellern gründet die BMW Group ein neues Joint Venture für ein Schnellladenetzwerk in Nordamerika. Unser Ziel ist es, mindestens 30.000 Ladepunkte in Städten und an Autobahnen zu errichten.

 

Die ersten Stationen werden bereits im Sommer 2024 eröffnet. Das Netzwerk wird Nutzern aller Marken offenstehen und sowohl CCS-Anschlüsse als auch die NACS-Technologie unterstützen.

 

Fest steht: Unsere Produkte sind mit allen Antriebstechnologien begehrt. Unsere Werke sind weltweit entsprechend ausgelastet. Auch der Auftragsbestand bleibt hoch. Denn die Zukunft der Mobilität ist kein Nullsummenspiel. Vielmehr schaffen neue Technologien auch neue, zusätzliche Chancen zu wachsen.

 

Aber nur Unternehmen, die eine breite, innovationsbasierte Strategie über alle Technologien verfolgen, können die zusätzlichen Potenziale heben und werden erfolgreich sein.

 

Dazu trägt jede unserer Marken bei. Rolls-Royce bringt noch in diesem Jahr den vollelektrischen Spectre auf den Markt. BMW Motorrad treibt im Jubiläumsjahr nach dem CE 04 die Elektrifizierung nun mit dem eParkourer CE 02 weiter voran. MINI stellt sich mit der neuen MINI Family von Grund auf neu auf. Noch in diesem Jahr wird der neue Cooper Electric enthüllt mit seinem spektakulären Innenraum und Infotainmentsystem.

 

Vollelektrische MINI Fahrzeuge fertigen wir künftig auch in China. Bereits im März haben wir für MINI eine neue kundenorientierte Vertriebsstruktur mit Direktvertrieb in China etabliert. In Europa starten wir unser neues Vertriebsmodell für einen direkten Kundenzugang im Jahr 2024 für MINI. Die Marke BMW zieht in Europa im Jahr 2026 nach.

 

Meine Damen und Herren,

 

die BMW Group befindet sich auf einem profitablen Zukunftskurs. Wir wachsen mit unseren Produkten und Technologien sowohl quantitativ als auch qualitativ. Wir wollen die Märkte adäquat durchdringen und nehmen Chancen konsequent wahr.

 

Vielen Dank!


Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

BMW Group Switzerland
Sandro Kälin, Corporate Communications
Email: sandro.kaelin@bmw.ch
Tel.: +41 58 269 10 92
Media-Website: www.press.bmwgroup.com/Switzerland

 

Die BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst über 30 Produktions¬standorte weltweit; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2022 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von fast 2,4 Mio. Automobilen und über 202.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2022 belief sich auf 23,5 Mrd. €, der Umsatz auf 142,6 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2022 beschäftigte das Unternehmen weltweit 149.475 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt und rückt Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent ins Zentrum seiner Ausrichtung, von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase aller Produkte. 

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CO2-Emissionen & Verbrauch.

Die Berechnung beruht auf der Verordnung des UVEK über Angaben auf der Energieetikette von neuen Personenwagen (VEE-PW) vom 05. Juli 2022. Die Verbrauchsangaben sind Normverbrauchs-Angaben gemäss dem WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure), die zum Vergleich der Fahrzeuge dienen. In der Praxis können die Angaben jedoch je nach Fahrstil, Zuladung, Topografie und Jahreszeit teilweise deutlich abweichen.

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 2007 / 715 ermittelt. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den Verbrauch und/oder CO2-Ausstoss abstellen, können je nach Kantonaler Regelung teilweise andere als die hier angegebenen Werte gelten. Damit Energieverbräuche unterschiedlicher Antriebsformen (Benzin, Diesel, Gas, Strom, usw.) vergleichbar sind, werden sie zusätzlich als sogenannte Benzinäquivalente (Masseinheit für Energie) ausgewiesen.

Der Durchschnittswert der CO2-Emissionen aller immatrikulierten Neuwagen beträgt für das Jahr 2024 122 g/km. Der CO2-Zielwert für Fahrzeuge, die nach WLTP geprüft sind, beträgt 118 g/km.

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