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Robust innerhalb der Guidance: BMW Group startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2024

+++ Konsistente Strategie-Umsetzung: Dynamischer BEV-Hochlauf verläuft wie geplant mit Beibehaltung der Profitabilität +++ BEV-Auslieferungen wachsen im Q1 um 28% auf ca. 83.000 BEVs +++ Marke BMW steigert Auslieferungen um 2,5% +++ Auslieferungen von Modellen im oberen Preissegment steigen um über 20% +++ EBT Marge Konzern in Q1 über Zielwert von >10% +++ EBIT-Marge Auto seit neun Quartalen im Zielkorridor von 8-10% +++ Ausblick für 2024 bestätigt +++

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München. Die BMW Group fährt auch 2024 weiter in der Erfolgsspur: Sie hat sowohl ihren dynamischen BEV-Hochlauf fortgesetzt als auch ihre Renditeziele erreicht. In den ersten drei Monaten des Jahres lieferte das Unternehmen rund 83.000 vollelektrische Automobile seiner Marken BMW, MINI und Rolls-Royce aus und steigerte diesen Absatz damit um ca. 28 Prozent. Die Marke BMW konnte ihre gesamten Auslieferungen um 2,5% steigern. Die EBIT-Marge im Segment Automobile lag mit 8,8 Prozent im für 2024 prognostizierten Zielkorridor von 8-10 Prozent. Die EBT-Marge auf Konzernebene lag mit 11,4 Prozent über dem strategischen Zielwert von >10 Prozent.

 

Nach den Herausforderungen der Corona-Pandemie und den monatelangen Engpässen bei Halbleitern befindet sich das Unternehmen seit dem ersten Quartal 2022 in seinem langfristigen Zielkorridor für die EBIT-Marge von 8-10%. Und das ungeachtet des hohen Tempos beim Hochlauf der Elektromobilität: Im selben Zeitraum hat die BMW Group ein Volumen von mehr als 1,1 Millionen Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb an Kunden ausgeliefert. Über 60 Prozent davon sind rein elektrische BEV-Modelle, deren Anteil wie geplant stetig weiter steigt.

 

Robust innerhalb der Guidance: BMW Group startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2024

Im ersten Quartal 2023 betrug die EBIT-Marge des Segments Automobile 12,1%. Das EBIT des Vorjahresquartals profitierte vom niedrigeren Einkaufspreisniveau aus dem Jahr 2022, da Vorräte mit geringeren Herstellungskosten verkauft wurden. Die inflationsbedingt gestiegenen Herstellungskosten wirkten sich beim Verkauf der produzierten Fahrzeuge erst ab dem zweiten Quartal 2023 in den Büchern der BMW AG aus. Das höhere Kostenniveau setzte sich bis ins erste Quartal 2024 fort.

 

„Die vergangenen neun Quartale unterstreichen die Kontinuität und Verlässlichkeit von BMW: Wie geplant bauen wir den Anteil elektrischer Fahrzeuge dynamisch aus und halten gleichzeitig unser hohes Level an Profitabilität. Manche nennen das Transformation – für uns ist es kontinuierlicher Fortschritt“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse, am Mittwoch. „An diesem Kurs halten wir fest: Wir bieten unseren Kunden die neuesten Innovationen und den letzten Stand der Technologie – unabhängig vom Antriebsstrang der Fahrzeuge. So sorgen wir auch weiterhin mit starken Produkten für starke Nachfrage.“

 

Automobilmärkte im Aufwärtstrend Auslieferungen der BMW Group steigen

 

Im Auftaktquartal 2024 stiegen die gesamten Auslieferungen der BMW Group auf 594.533 Automobile und lagen damit leicht um 1,1% über dem Vorjahresquartal. Das stärkte die führende Position des Unternehmens im weltweiten Premiumsegment.

 

Im Dreimonatszeitraum zeigten die meisten großen Automobilmärkte einen Aufwärtstrend, basierend auf Nachholkäufen und auf Zuwächsen im mittleren Preissegment. Die BMW Group mit ihrem jungen, gefragten Produktportfolio profitierte davon: Die Marke BMW setzte 530.933 Einheiten ab, ein Absatzplus von +2,5% gegenüber dem Vorjahresquartal. Sie erzielte in den USA Absatzzuwächse von 2,4% (84.475 Eh), in Europa mit 188.863 Einheiten ein deutliches Wachstum von 10,2%. In China entwickelte sich das Volumensegment in unteren Preisklassen dynamisch, das Premiumsegment dagegen leicht rückläufig. Die Marke BMW setzte 182.998 Automobile ab, gemäß der Segmententwicklung (2023: 190.774 Eh/-4,1%). In Deutschland wuchsen die Auslieferungen um 4,6% auf 49.509 Premiumautomobile.

 

Unter den ausgelieferten 78.682 vollelektrischen BMWs zählten der BMW i4*, der BMW iX1* und der BMW i7* zu den stärksten Wachstumstreibern. Mit +40,6% fiel das Absatzwachstum für die vollelektrischen Automobile der Marke BMW besonders deutlich aus. Insgesamt gelangten 122.582 elektrifizierte Fahrzeuge, BEVs und PHEVs, in Kundenhand, die damit einen Absatzanteil von nahezu 21% erreichten. Von den im Hochlauf befindlichen BMW iX2* und BMW i5* werden im Lauf des Jahres weitere Absatzimpulse ausgehen.

 

Der BEV-Anteil an den gesamten Auslieferungen wuchs im ersten Quartal deutlich auf 13,9% (2023: 11,0%). Auch die höherpreisigen Modelle von BMW und BMW M erwiesen sich erneut als Absatztreiber – die Auslieferungen legten um 21,6% zu.

 

Die MINI Familie erfährt aktuell einen umfassenden Modellwechsel. Der neue MINI Countryman*, der sowohl mit Verbrennungsmotor als auch erstmals mit rein elektrischem Antrieb erhältlich ist, ist seit kurzem eingeführt. Es folgt der neue MINI Cooper*, der ab Mitte des zweiten Quartals mit Verbrennungsmotor und vollelektrisch erhältlich sein wird. Kürzlich feierte der vollelektrische MINI Aceman* als erstes Cross-over-Modell der Marke seine Weltpremiere in Peking – von diesen Modellen sind ab dem zweiten Halbjahr weitere Impulse für MINI zu erwarten. Im ersten Quartal lieferte die Marke MINI 62.075 Automobile aus (2023: 68.541 Automobile/-9,4%).

 

Der Marke Rolls-Royce gelang mit dem Rolls-Royce Spectre* ein dynamischer Start in die Elektromobilität: Die Luxusmarke Rolls-Royce übergab im ersten Quartal 2024 allein 579 vollelektrische Supercoupés in Kundenhand, womit 38% der insgesamt 1.525 ausgelieferten Automobile elektrifiziert waren (2023: 1.640 Automobile/-7,0%).

 

Konzernerlöse steigen währungsbereinigt leicht

 

Die Umsatzerlöse des Konzerns erreichten im ersten Quartal des Berichtszeitraums mit 36.614 Mio. € dem Vorjahreswert (2023: 36.853 Mio. €/
-0,6%). Positiv beeinflussten das höhere Absatzvolumen sowie ein höherwertiger Produktmix die Konzernumsatzerlöse.

 

EBT-Marge des Konzerns über Zielanspruch von >10%

 

Von Januar bis März erzielte die BMW Group ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 4.162 Mio. € (2023: 5.129 Mio. €/-18,9%). Im Konzern EBT ist ein Finanzergebnis in Höhe von 108 Mio. € (2023: -246 Mio. €) enthalten, welches die Marktentwicklung bei Zins- und Währungssicherungsgeschäften widerspiegelte. Die EBT-Marge im Zeitraum betrug 11,4% (2023: 13,9%) und lag damit über dem Zielanspruch auf Jahresbasis von >10%. Der Konzernüberschuss belief sich im ersten Quartal auf 2.951 Mio. € (2023: 3.662 Mio. €/–19,4%).

 

BMW AG setzt Aktienrückkauf fort

 

Nach Ermächtigung durch die Hauptversammlung der BMW AG am 11. Mai 2022 hat das Unternehmen eigene Aktien erworben. Die Aktien des ersten Rückkaufprogramms wurden bereits eingezogen. Zum 31. März 2024 hält die BMW AG 8.004.314 eigene Aktien, die einem Betrag von nominal 8.004.314 € entsprechen. Insgesamt hat die BMW AG auf Grundlage dieser Ermächtigung Aktien in einem Umfang von 5,03% des zum 31. März 2024 bestehenden Grundkapitals erworben.

 

EBIT-Marge des Automobilsegments mit 8,8% im Jahres-Zielkorridor

 

Das Segment Automobile erzielte im ersten Quartal Umsatzerlöse von 30.939 Mio. € (2023: 31.268 Mio. €/-1,1%). Ohne Berücksichtigung negativer Währungseffekte, insbesondere aus chinesischem Renminbi und US-Dollar, stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahresquartal um +1,5%.

 

Das gestiegene Absatzvolumen und positive Produktmix-Effekte aus dem höheren Anteil von BEVs und von Fahrzeugen aus dem oberen Preissegment beeinflussten den Umsatz des Segments positiv und belegen die operative Stärke des Kerngeschäfts. Das Preisniveau über das gesamte Produktportfolio wird im Jahr 2024 in etwa auf Vorjahresniveau erwartet.

 

Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) belief sich im ersten Quartal auf 2.710 Mio. € (2023: 3.777 Mio. €/-28,2%). Die EBIT-Marge lag bei 8,8% (2023: 12,1%) und damit im Zielkorridor auf Jahresbasis von 8-10%.

 

Im EBIT wirkten sich höhere Herstellungskosten aus. Wie zuvor erwähnt hatte das Vorjahresquartal noch von Herstellungskosten profitiert, die vom niedrigeren Einkaufspreisniveau 2022 beeinflusst waren. Ab dem zweiten Quartal 2023 erhöhten sich die Herstellungskosten und blieben auch im ersten Quartal 2024 auf diesem höheren Niveau.

 

Veränderungen bei Rohstoffpreisen wirkten sich positiv auf das EBIT im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich aus, während Währungseffekte neutral blieben. Für das Gesamtjahr 2024 rechnet die BMW Group mit einem positiven Saldo aus Währungs- und Rohstoffpositionen.

Im Vorjahresvergleich gingen die Erlöse aus dem Verkauf von Leasingrückläufern zurück – sie erbrachten nach wie vor einen positiven Ertrag. Seit dem zweiten Quartal 2023 ist eine zunehmende Wettbewerbsintensität aufgrund der besseren Verfügbarkeit von Fahrzeugen zu beobachten. Dies hat zu einer schrittweisen Abschwächung des globalen Preisumfelds für Neu- und Gebrauchtwagen geführt, die sich bis ins erste Quartal 2024 fortsetzte.

 

Im Gesamtjahr 2024 erwartet die BMW Group, dass der Nettoeffekt aus Volumen, Produkt-Mix und Preisen gegenüber dem Vorjahr leicht positiv sein wird.

Positive Impulse sollten von der neuen 5er Reihe und der besseren Verfügbarkeit der 7er Modelle im ersten vollen Jahr ausgehen und den Produktmix stärken.

 

Das EBIT des Automobilsegments war durch höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten beeinflusst. Hierbei wirkten gestiegene Kosten für IT-Projekte und Personalkosten, die seit dem dritten Quartal 2023 erhöht sind.

Gemäß ihren strategischen Planungen investiert die BMW Group in diesem Jahr mehr als je zuvor in ihre Zukunft. Sie plant mit einem Höchststand bei den F&E-Leistungen und Investitionen: Die BMW Group setzt konsequent auf Innovationen, auf effiziente und emissionsarme Technologien sowie auf die weitere Elektrifizierung und Digitalisierung der Produktpalette und des Unternehmens.

 

Auf der Basis ihrer gegenwärtigen, operativen Leistungsstärke investierte die BMW Group im Auftaktquartal 1.974 Mio. € (2023: 1.554 Mio. €/+ 27,0%) in Forschungs- und Entwicklungsleistungen, diedas Niveau des Vorjahres deutlich übertrafen. Diese flossen vermehrt in die weitere Elektrifizierung sowie Digitalisierung der Fahrzeugflotte und in die weitere Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen. Zudem erbrachte das Unternehmen Entwicklungsaufwendungen überwiegend für künftige Modelle der NEUEN KLASSE sowie Nachfolgermodelle wie z. B. den BMW X5. Die Forschungs- und Entwicklungsquote (HGB) erhöhte sich entsprechend auf 5,4% (2023: 4,2%). Im Gesamtjahr erwartet die BMW Group eine Quote von über 5,0%.

 

Wie üblich stiegen im Auftaktquartal die Vorräte, umdie Versorgung der Absatzmärkte mit Premiumautomobilen in einem für Kunden angemessenen Zeitrahmen sicherzustellen. Das dadurch erhöhte Umlaufvermögen beeinflussteden Free Cash Flow des Segments Automobile.

 

Im ersten Quartal flossen Investitionen (ohne aktivierte Entwicklungskosten) in Höhe von 1.323 Mio. € in Anlagen inkl. Anlagen für Fahrzeugprojekte mit Fokus auf Elektrifizierung und Digitalisierung (2023: 1.328 Mio. /-0,37%). Die Investitionsquote betrug 3,6% (2023: 3,6%). Auf Jahressicht erwartet das Unternehmen eine Quote von über 6%.

Insgesamt 2,3 Mrd. € wurden im Auftaktquartal in zukünftige Modelle sowie Innovationen investiert. Dennoch erwirtschaftete die BMW Group einen Free Cash Flow in Höhe von 1.283 Mio. € (2023: 1.981 Mio. €/-35,2%).

Für das Gesamtjahr strebt die BMW Group einen Free Cash Flow von >6 Mrd. trotz Investitionen auf Höchstniveau in 2024 an.

„Eine langfristige strategische Ausrichtung, ein Höchstmaß an Flexibilität im Tagesgeschäft und ein klarer Fokus auf Profitabilität – das macht die operative Stärke der BMW Group aus. Dank dieser Stärke sind wir für den tiefgreifenden Wandel unseres Unternehmens mit einem breiten elektrifizierten und digitalisierten Produktangebot gut aufgestellt. In diesem Jahr ist es wichtiger denn je, unseren strategischen Kurs beizubehalten. Die erforderlichen Investitionen in die digitale und elektrische Zukunft unseres Unternehmens erreichen in diesem Jahr einen Höchstwert“, sagte Finanzvorstand Walter Mertl. „Wir schauen mit Zuversicht nach vorn – denn wir bauen auf die Attraktivität unserer Produkte und Marken und auf unsere Finanzkraft.“

 

Segment Finanzdienstleistungen zeigt starkes Wachstum im Neugeschäft

 

Das Finanzierungs- und Leasinggeschäft von BMW Group Financial Services hat sich im Auftaktquartal weiter dynamisch entwickelt. Das Neugeschäft mit Endkunden zog kräftig an: Die Zahl der Neuverträge stieg um 21,5% auf insgesamt 422.056 Abschlüsse (2023: 347.298 Verträge).

 

Das Neugeschäftsvolumen aller Finanzierungs- und Leasingverträge mit Endkunden wuchs dadurch deutlich auf 15.620 Mio. € (2023: 12.788 Mio. €/+22,1%).

 

Der Anteil an BMW Group Neuwagen, die durch das Segment Finanzdienstleistungen verleast oder finanziert wurden, lag zum Ende des ersten Quartals bei 41,8% (2023: 36,5%/+5,3 Prozentpunkte).

 

Im Dreimonatszeitraum erzielte das Segment ein Vorsteuerergebnis von 730 Mio. € (2023: 945 Mio. €/-22,8%). Ergebnismindernd wirkten eine höhere Kreditrisikovorsorge sowie niedrigere Erlöse aus der Vermarktung von Leasingrückläufern, da sich wie erwartet das Preisniveau der Gebraucht-wagenmärkte weiter abschwächte. Die Kreditverlustquote auf das gesamte Kreditportfolio war im Berichtszeitraum mit 0,21% weiter auf einem niedrigen Niveau (Q1/2023: 0,13%). BMW Group Financial Services ist adäquat gegen Risiken abgesichert.

 

Guter Saisonauftakt für BMW Motorrad 

 

BMW Motorrad lieferte per März 46.434 Motorräder und Scooter an Kunden aus. Insgesamt erwartet BMW Motorrad in der laufenden Saison weiter eine gute Nachfrage nach seinem jungen Produktportfolio. Die neuen Modelle, allen voran die F 800 GS, die F 900 GS und die R 1300 GS, erfreuen sich zum Marktstart einer guten Nachfrage und stärken die Wachstumsstrategie des Segments.

 

Die EBIT-Marge des Segments lag mit  12,2% (2023: 16,5%) über dem prognostizierten Jahres-Zielkorridor von 8-10%.

BMW Group bestätigt Jahresprognose

 

Prognosen gehen für das Jahr 2024 von einem leichten Anstieg des globalen Wirtschaftswachstums um 3,2% aus. Hält die derzeitige Konjunkturbelebung in vielen Märkten weiter an, könnte das Wachstum gegebenenfalls auch stärker ausfallen. Eine Ausweitung der bestehenden Konfliktherde und eine potenzielle Zunahme der geopolitischen Spannungen könnten dagegen negativ wirken.

Die BMW Group erwartet, am Wachstum zu partizipieren – ihre balancierte Positionierung in den großen Weltregionen bietet ihr dafür beste Voraussetzungen.

Angesichts der anhaltenden Nachfrage nach ihren attraktiven Premiumautomobilen bestätigt sie ihre Jahresprognose. 2024 erwartet die BMW Group ein leichtes Wachstum ihrer weltweiten Auslieferungen an Kunden.

 

Das Konzernergebnis vor Steuern wird im Gesamtjahr leicht zurückgehen – dies ist auf den Anstieg der Herstellungskosten und Fixkosten, insbesondere Personalkosten und F&E-Aufwendungen, gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Auch der erwartete Preisrückgang auf den weltweiten Gebrauchtwagenmärkten wird dazu beitragen.

 

Für das Segment Automobile ist im Gesamtjahr eine EBIT-Marge im Segment Automobile im Korridor von 8-10% zu erwarten.

 

Für die Auslieferungen im Segment Motorräder wird ein leichter Anstieg prognostiziert. Die EBIT-Marge wird sich im Zielkorridor von 8-10% bewegen.

 

Die Eigenkapitalrendite (RoE) im Segment Finanzdienstleistungen wird im Korridor von 14-17% erwartet.

 

Die genannten Ziele werden mit einer leicht steigenden Mitarbeiterzahl erreicht.

 

Die Prognose setzt voraus, dass sich die geopolitischen und die makroökonomischen Rahmenbedingungen nicht wesentlich verschlechtern. Der tatsächliche Geschäftsverlauf der BMW Group kann vor dem Hintergrund der zahlreichen Unsicherheiten und bestehenden Risiken und Chancen gegenüber den aktuellen Erwartungen abweichen.

 

Die BMW Group im Überblick: IM Q1 2024

 

Q1 2024

Q1 2023

Veränderung in %

Fahrzeug-Auslieferungen

 

 

 

 

Automobile1

Einheiten

594.533

588.138

1,1

Davon: BMW

Einheiten

531.039

517.957

2,5

MINI

Einheiten

62.107

68.541

-9,4

Rolls-Royce

Einheiten

1.525

1.640

-7,0

Motorräder

Einheiten

46.434

47.935

-3,1

 

 

 

 

 

Mitarbeiter (Stand 31.12.2023)

 

154.950

 

 

EBIT-Marge Segment Automobile

Prozent

8,8%

12,1%

-3,3%-Pkte.

EBIT-Marge Segment Motorräder

Prozent

12,2%

16,5%

-4,3%-Pkte.

EBT-Marge BMW Group2

Prozent

11,4%

13,9%

-2,5 %-Pkte.

 

 

 

 

 

Umsatz

Mio. €

36.614

36.853

-0,6

Davon: Automobile

Mio. €

30.939

31.268

-1,1

Motorräder

Mio. €

872

933

-6,5

Finanzdienstleistungen

Mio. €

9.525

8.826

7,9

Sonstige Gesellschaften

Mio. €

4

3

33,3

Konsolidierungen

Mio. €

-4.726

-4.177

13,1

 

 

 

 

 

Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT)

Mio. €

4.054

5.375

-24,6

Davon: Automobile

Mio. €

2.710

3.777

-28,2

Motorräder

Mio. €

106

154

-31,2

Finanzdienstleistungen

Mio. €

714

958

-25,5

Sonstige Gesellschaften

Mio. €

-5

-4

25,0

Konsolidierungen

Mio. €

529

490

8,0

 

 

 

 

 

Ergebnis vor Steuern (EBT)

Mio. €

4.162

5.129

-18,9

Davon: Automobile

Mio. €

2.703

3.828

-29,4

Motorräder

Mio. €

106

154

-31,2

Finanzdienstleistungen

Mio. €

730

945

-22,8

Sonstige Gesellschaften

Mio. €

401

-128

-413,3

Konsolidierungen

Mio. €

222

330

-32,7

 

 

 

 

 

Steuern auf Konzernergebnis

Mio. €

-1.211

-1.467

-17,5

Überschuss

Mio. €

2.951

3.662

-19,4

Ergebnis je Stammaktie

4,42

5,31

-16,8

Ergebnis je Vorzugsaktie3

4,42

5,31

-16,8

 

1Auslieferungen einschließlich Joint Venture BMW Brilliance Automotive Ltd., Shenyang.

2 Verhältnis des Konzernergebnisses vor Steuern zu den Konzernumsatzerlösen.

3Stamm-/Vorzugsaktien. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Vorzugsaktie wird der Vorabgewinn (Mehrdividende) von 0,02 je Vorzugsaktie anteilig auf die Quartale des entsprechenden Geschäftsjahres verteilt.

 

GLOSSAR – Erläuterung der Kennzahlen

 

Auslieferungen
Ein Neu- oder Gebrauchtfahrzeug wird als Auslieferung erfasst, wenn das Fahrzeug an einen Endkunden übergeben wird. Zu den Endkunden gehören auch Leasingnehmer im Rahmen von Leasingverträgen mit BMW Financial Services sowie in den USA und Kanada auch Händler, wenn sie ein Fahrzeug als Werkstattersatzfahrzeug oder Vorführfahrzeug klassifizieren. Im Falle von Gebrauchtfahrzeugen können zu den Endkunden auch Händler und andere Dritte zählen, wenn sie ein Fahrzeug bei einer Auktion oder direkt von der BMW Group erwerben. Für den Endkunden vorgesehene Fahrzeuge, die auf dem Transportwege einen Totalschaden erleiden, werden auch als Auslieferung gezählt. Auslieferungen können durch die BMW AG, eine ihrer internationalen Tochtergesellschaften, eine BMW Group Niederlassung oder einen unabhängigen Händler erfolgen. Die überwiegende Mehrzahl der Auslieferungen und damit die Meldung einer Auslieferung an die BMW Group erfolgt durch unabhängige Händler.

 

BEV: Battery electric vehicle - vollelektrisches Fahrzeug.

 

EBIT

Ergebnis vor Finanzergebnis. Es setzt sich zusammen aus den Umsatzerlösen abzüglich der Umsatzkosten, Vertriebs- und Verwaltungskosten und des Saldos aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen.

 

EBIT-Marge

Ergebnis vor Finanzergebnis bezogen auf die Umsatzerlöse.

 

EBT

EBIT zuzüglich Finanzergebnis.

 

PHEV: Plug-in-hybrid electric vehicle – Hybridfahrzeug mit Benzinmotor und elektrischem Antrieb.

 

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

 

BMW Group Unternehmenskommunikation

 

Dr. Britta Ullrich, Kommunikation Finanzen

Telefon: +49 89 382-18364

E-Mail: britta.ullrich@bmwgroup.com

 

Eckhard Wannieck, Leiter Kommunikation Konzern, Finanzen, Vertrieb

Telefon: +49 89 382-24544

E-Mail: eckhard.wannieck@bmwgroup.com

 

Internet: www.press.bmwgroup.com/deutschland

E-Mail: presse@bmwgroup.com

 

Die BMW Group

 

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst über 30 Produktions­standorte weltweit; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

 

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst über 30 Produktions­standorte weltweit; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

 

Im Jahr 2023 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von über 2,55 Mio. Automobilen und über 209.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 17,1 Mrd. €, der Umsatz auf 155,5 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte das Unternehmen weltweit 154.950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt und rückt Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent ins Zentrum seiner Ausrichtung, von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase aller Produkte. 

 

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