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MINI Production Triangle in Großbritannien
Thu Sep 14 10:30:00 CEST 2006 Pressemappe
Start des Produktionsnetzwerkes für den neuen MINI.Gemeinsame MINI Fertigung in drei britischen Werken.Investition von 200 Millionen Pfund. Kapazität steigt auf 240.000 Einheiten.
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Verena Koessner
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Autor.
Verena Koessner
BMW Group
Inhaltsverzeichnis: 1. Der neue MINI und das MINI Production Triangle. (Kurzfassung) ..... 3 2. Das MINI Production Triangle in Großbritannien: flexibel und effizient. ..... 5 3. Werk Hams Hall: MINI Motoren im Produktionsprogramm. ..... 8 4. Werk Oxford: Die MINI Erfolgsgeschichte geht weiter. ..... 10 5. Werk Swindon: MINI im Blick. ..... 16 6. Mitarbeiter: bestens qualifiziert. ..... 18 7. Nachhaltige Fertigung: ressourcenschonend und effizient. ..... 19 8. Gesellschaftlich und sozial engagiert im MINI Production Triangle. ..... 21 9. Die Geschichte des MINI Production Triangle. ..... 23 10. Die BMW Group: bedeutender Wirtschaftsfaktor in Großbritannien. ..... 24
1. Der neue MINI und das MINI Production Triangle.
Der Produktionsstart des neuen MINI im September 2006 ist zugleich auch der
Beginn einer neuen Dimension der Zusammenarbeit zwischen den Werken der BMW
Group in Großbritannien. Gemeinsam fertigen die Standorte Swindon, Hams Hall
und Oxford den MINI nach Kundenwunsch im so genannten MINI Production Triangle.
Insgesamt fast 200 Mio. britische Pfund hat die BMW Group für die
Fertigung des neuen MINI in das MINI Production Triangle in Großbritannien mit
den Werken in Hams Hall, Oxford und Swindon investiert. Die maximale
Produktionskapazität für MINI erhöht sich damit mittelfristig auf bis zu 240
000 Einheiten pro Jahr. In 2005 wurden über 200 000 MINI gefertigt und
abgesetzt. Die BMW Group beschäftigt im MINI Production Triangle derzeit rund 6
350 Mitarbeiter. Bei Erreichen der vollen Produktionskapazität wird sich dieser
Wert auf etwa 6 800 Mitarbeiter erhöhen.
In das Werk Hams Hall sind rund 30 Mio. britische Pfund für die Fertigung einer
neuen Familie von Benzinmotoren für MINI investiert worden.
Die neuen MINI Motoren ergänzen die Produktion der BMW 4-Zylinder Benzinmotoren
im Werk Hams Hall. Das Fertigungsvolumen wird bei voller Produktion des neuen
MINI von etwa 180 000 Einheiten in 2005 auf deutlich über 300 000 Motoren
jährlich steigen. Zugleich erhöht sich dann auch die Zahl der Mitarbeiter im
Werk Hams Hall von derzeit 750 auf bis zu 1000.
Im Werk Oxford wurden über 100 Mio. britische Pfund investiert, um die
Fertigung des neuen MINI mit modernster Prozesstechnologie zu integrieren und
die Kapazität mittelfristig auf 240 000 Einheiten pro Jahr steigern zu können.
Die Investitionen sind vor allem in den Karosseriebau und die Lackiererei
geflossen. Wie bereits 2005 angekündigt, wurde der Karosseriebau um rund 15 000
m² Produktionsfläche auf jetzt insgesamt 45 000 m² erweitert. Die Lackiererei
arbeitet seit Anfang des Jahres mit einem innovativen und besonders effizienten
Lackierprozess und wurde zudem um eine neue, zweite Basislacklinie zur Erhöhung
der Kapazität erweitert. Mittelfristig schafft die Ausweitung der Produktion im
Werk 200 zusätzliche Arbeitsplätze, so dass dann bis zu 4 700 Mitarbeiter in
Oxford beschäftigt sein werden. Die Fertigung des aktuellen MINI Cabrio wird
zusammen mit dem neuen MINI hoch flexibel auf einer Montagelinie fortgesetzt.
In das Werk Swindon hat die BMW Group rund 60 Mio. Pfund für die Fertigung von
Pressteilen und die Vormontage von Karosseriebauteilen investiert. Das Werk mit
seinen rund 1100 Mitarbeitern hat in den vergangenen drei Jahren ein
umfangreiches Modernisierungsprogramm durchlaufen und arbeitet mit neuester
Press- und Fügetechnologie gemäss den hohen Standards der BMW Group. Sämtliche
Aussenhautpressteile der Karosserie sowie Türen und Klappen für den neuen MINI
werden aus dem Werk Swindon direkt in den Karosseriebau nach Oxford geliefert.
Die Vernetzung der Standorte im MINI Production Triangle mit der effizienten
logistischen Anbindung schafft neben höheren Produktionskapazitäten auch eine
gesteigerte Flexibilitat. So werden beispielsweise sämtliche Pressteile und
Karosseriekomponenten aus dem Werk Swindon "just-in-time" und ohne
Zwischenlager direkt in die Karosseriefertigung im Werk Oxford geliefert - im
Bedarfsfall innerhalb von vier Stunden nach Teileabruf. Die Motoren aus dem
Werk Hams Hall werden sogar "just-in-sequence", also exakt in der
Produktionsreihenfolge der kundenindividuellen Fahrzeuge, in die Montage nach
Oxford geliefert.
Neben dieser effizienten Gestaltung der Abläufe ermöglicht das ausgefeilte
Logistikkonzept auch eine hohe Änderungsflexibilität. Der dahinter stehende
kundenorientierte Vertriebs- und Produktionsprozess ist in dieser Form in
der Automobilbranche einzigartig. MINI Kunden genießen somit den Vorteil, die
zahlreichen Ausstattungs- und Individualisierungsmöglichkeiten auch nach
Vertragsabschluss bis zu 7 Tage vor Montagestart noch anpassen zu können.
Durch den Einsatz verschiedener Arbeitszeit- und Schichtmodelle kann das MINI
Production Triangle hoch flexibel auf eine sich verändernde Marktnachfrage
reagieren. Eine optimale Auslastung der Produktionsanlagen wird durch eine
Entkoppelung von Arbeitszeiten und Maschinenlaufzeiten sichergestellt. Dabei
liegt die maximale Maschinenlaufzeit standortspezifisch bei bis zu sieben Tagen
und 140 Stunden in der Woche.
Neben der BMW Group haben auch die Lieferanten von Fahrzeugkomponenten in die
Produktion des neuen MINI in Großbritannien investiert. So wurden
beispielsweise drei neue Werke für Fahrzeugmodule wie Sitze und Cockpits in der
Nähe von Oxford aufgebaut. Rund 60 Prozent der Komponenten des neuen MINI
werden aus Lieferantenwerken in Großbritannien nach Oxford geliefert.