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BMW Offshore Challenge - der Weg bleibt das Ziel.
Tue Oct 07 14:00:00 CEST 2008 Pressemeldung
Die Hälfte der BMW Offshore Challenge ist Geschichte und das Drehbuch der ersten, 140 Seemeilen langen Etappe von Murter nach Dubrovnik hat gehalten, was sich die Autoren und Akteure von dieser spektakulären Hochsee-Hatz versprochen haben.
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Michael Ebner
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Michael Ebner
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Salzburg/Dubrovnik. Am vergangenen Sonntag wurde das 67 Boote starke
Teilnehmerfeld pünktlich um 14:00 Uhr bei Prisnjak, dem Leuchtfeuer vor Murter,
von der Leine gelassen, und eine Seemeile später, nach Passieren einer
Vorlegetonne, unter Spinnaker in Richtung Dubrovnik auf die Reise geschickt.
Ferdinand Lang und seine "La Dolce Vita" machten ihrem schnellen Ruf vom Anfang
an alle Ehre, übernahmen erwartungsgemäß die Führung und segelten dem Feld
zunächst auf und davon. In Langs Kielwasser rangelten "BMW" Steuermann Gerhard
Pils und "Ocean7" Lenker Christian Bayer, beide auf einer Dufour 44 am Weg, um
die Plätze. In den frühen Abendstunden bekam das Duo zunächst von Reinhard
Laufer und seinem Grazer Regattateam Gesellschaft. Nach einer langen und
nervenaufreibenden Nacht, der Wind hatte von anfänglich 15 Knoten auf ein
Minimum bis zwischenzeitlich gar nichts mehr abgeflaut, sollte der
Sonnenaufgang Gewissheit über die richtige Routenwahl - außerhalb von Lastovo,
zwischen Lastovo und Korcula oder überhaupt innen im Kanal - Gewissheit bringen.
Während Langs X50 mit zwei Knoten Geschwindigkeit auf Leekurs beharrlich dem
Ziel entgegen trieb, wechselten die Verfolger, zu denen sich unter anderem
Johann Zethner auf einer Bavaria 44, Gernot Leimer, Alzbeta Helienek und die
Ihren, sowie Raimund Gössler auf einer First 44.7 gesellten, ständig die
Positionen. Nach einem von Leichtwind geprägten zweiten Regattatag erreichte
die unangefochten in Pole Position segelnde "La Dolce Vita" um 17: 52 Uhr als
erste Yacht die Ziellinie. Ob der heraus gesegelte Vorsprung auch zum
Etappensieg nach berechneter Zeit reichen würde, war trotz intensiver
Hochrechnungen noch spekulativ. Denn entgegen der Prognosen blieb der Wind in
den Abend- und Nachtstunden deutlich lebhafter als 24 Stunden zuvor - um 2:34
Uhr Morgens passierte "Ocean7" gesteuert von Hochseemeister Christian Bayer als
zweites Team die Linie. Mit weiteren 15 Minuten Verspätung folgte Alzbeta
Helienek - "eine tadellose Leistung, wir sind absolut happy" - als drittes Boot
und während im Hauptfeld der Positionskampf Hochkonjunktur hatte, nahm
Ferdinand Lang, der in den letzten Jahren vom ambitionierten Fahrtensegler zum
erfolgshungrigen Regattacrack mutiert ist, erste Gratulationen entgegen. "Wir
haben uns nach dem Studium diverser Wetterberichte für einen Leebogen
entschieden und offenbar den richtigen Riecher gehabt", so der 44-jährige
Niederösterreicher, der das Geschwindigkeitspotential seiner X50 perfekt
ausspielen konnte und von einer rauschenden Fahrt unter Sternenhimmel
berichtete. Auf den nun möglichen Gesamtsieg angesprochen blieb der
Halbzeit-Champion eher reserviert. "Neues Spiel neues Glück, aber die Lust auf
mehr ist klarerweise allgegenwärtig." Christian Bayers erste Bilanz fiel ebenso
positiv aus. Der ersatzgeschwächt ins Rennen gegangene Skipper gestand ein,
"dass es nicht einfach war aufgrund der wechselnden Windverhältnisse kühlen
Kopf zu bewahren. Um zwei Mann weniger als ursprünglich geplant, sind wir gegen
Ende schon am Zahnfleisch gesegelt, das fehlende Gewicht hat uns kaum Schlafen
lassen, war bei wenig Wind aber sicher kein Nachteil. Unser größtes Plus war
eine nahezu fehlerfreie Taktik", streute Bayer, der die Einheitsklasse anführt,
seinem Navigator Karl Molnar Rosen.
Gerhard Pils, einer der sein Glück in Luv gesucht und nach 38 Stunden
intensiver Segeltaktik und lediglich drei Stunden Schlaf als Gesamt sechster
bzw. dritter der Einheitsklasse auch gefunden hatte, sprach von herrlichen
Rahmenbedingungen und einem qualitativ hochwertigem Wettkampf. "Unser
Zusammenspiel an Bord war perfekt, auch wenn es zwischenzeitlich noch besser
ausgesehen hat, sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden", so der Namensgeber
dieser Regatta, der einmal mehr als erfolgreicher Skipper Gratulationen
entgegen nehmen durfte.
Der Startschuss zur zweiten Etappe, von Dubrovnik wieder zurück nach Murter,
fällt am Mittwoch, um 12:00 Uhr.
Die Besonderheit dieser Regatta liegt in der Live-Übertragung via Internet. Die
Position jedes Bootes wird mittels installiertem Tracking-System auf einer
See¬karte dargestellt. Teilnehmer und Zuschauer können dies während der
Wettfahrt im Internet und an Großbildwänden in den Zielorten verfolgen.
http://www.bmw-offshore-challenge.at/
Das BMW Sportengagement.
Motorsport, Golfsport und Yachtsport reflektieren die BMW Markenwerte. Seit
Jahrzehnten ist BMW im Sport engagiert. Motorsport, Golf und Segeln stehen für
Exklusivität, Dynamik und Kultiviertheit, aber auch für technologische
Perfektion und Präzision. Dies alles trifft auch auf BMW Automobile zu.
BMW Offshore Challenge.
Die Herausforderungen und dynamischen Szenarien dieser Regatta passen
hervorragend zu BMW. Schließlich ist Segeln die effizienteste Form der
Fortbewe¬gung auf dem Wasser, und Regattasegeln davon die dynamischste.
BMW Efficient Dynamics Offshore eben!
BMW Austria stellt im speziellen Ambiente des Yachthafens die neuesten Modelle
wie den BMW 7er, X6 und neuen BMW 3er aus und nimmt unter Skipper und
Geschäftsführer Dr. Gerhard Pils und Mag. John-Patrick Hoell, Leiter Marketing,
in der Renneinheitsklasse an der BMW Offshore Challenge teil.