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PressClub Österreich · Artikel.

Salzburger Waldorfschüler arbeiten im BMW Werk München mit Industrierobotern.

Die elfte Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Salzburg kommt im Herbst traditionell nach München, um drei Wochen lang in der Frühschicht im Karosseriebau des BMW Werks zu arbeiten, heuer bereits zum sechzehnten Mal in Folge. Für die Schüler bringt dieses Praktikum viele neue und wertvolle Lebenserfahrungen, die zur Persönlichkeitsbildung beitragen: Sie erleben die Welt der Technik und den Alltag der Mitarbeiter, was tiefe Eindrücke hinterlässt.

Produktion, Recycling
·
Produktionswerke

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Michael Ebner
BMW Group

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Michael Ebner
BMW Group

München. Die elfte Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Salzburg kommt im Herbst
traditionell nach München, um drei Wochen lang in der Frühschicht im
Karosseriebau des BMW Werks zu arbeiten, heuer bereits zum sechzehnten Mal in
Folge.

Für die Schüler bringt dieses Praktikum viele neue und wertvolle
Lebenserfahrungen, die zur Persönlichkeitsbildung beitragen: Sie erleben die
Welt der Technik und den Alltag der Mitarbeiter, was tiefe Eindrücke
hinterlässt. Der Wechsel vom Schulbetrieb in eine völlig neue Erfahrungswelt
eröffnet ihnen auch völlig neue Handlungsmöglichkeiten: Hier werden sie an
Arbeitsleistungen gemessen sowie mit Pünktlichkeit, anderen Sozialformen und
der Frage nach der persönlichen Leistungsfähigkeit konfrontiert. "Erst durch
die Konfrontation mit diesen Anforderungen merken die Schüler, dass sie diesen
gewachsen sind - oder eben nicht. Im Rückblick führt diese Erfahrung dann immer
zu einem Motivationsschub entweder direkt in Richtung Technik oder zu der
Entscheidung für das Gegenteil", so die begleitenden Lehrer. "Die Frage nach
dem `Was will ich wirklich?' findet durch solche Erfahrungen eine Antwort."

Die Schüler selbst schätzen einerseits das Vertrauen, das ihnen
entgegengebracht wird, wenn sie weitgehend selbständig im normalen
Produktionsprozess mitarbeiten dürfen, andererseits die vielen Möglichkeiten im
Werk. Denn neben dem umfangreichen Produktionseinsatz, bei dem sie roulierend
in vielen Bereichen des Karosseriebaus mitarbeiten, erhalten sie
selbstverständlich eine Sicherheitsunterweisung und einen Überblick über den
gesamten Produktionsprozess. Außerdem können sie unter Anleitung der Profis
selbst einen Roboter programmieren. Ein Ausflug in die BMW Welt und das BMW
Museum sind natürlich auch vorgesehen.

Bei BMW betreut die Schüler Peter Oswald, seit vielen Jahren Meister im
Münchener Karosseriebau, mit großem Engagement. "Für die Schüler ist dieses
Praktikum etwas ganz anderes als ihre gewohnte Lebenswelt. Beim gemeinsamen
Mittagessen merke ich, dass sie eine sehr hohe Sozialkompetenz und ein
umfangreiches Wissen in vielen Bereichen wie z.B. Geschichte mitbringen. Aber
was sie hier sehen und erleben, ist natürlich neu für sie."

Nach drei Wochen im Karosseriebau haben die Schüler viele Erfahrungen
gesammelt. Was wird Ihnen besonders gut im Gedächtnis bleiben?
- "Dass sich die Mitarbeiter im Karosseriebau wirklich für uns interessieren
und so hilfsbereit sind. Sie gehen auf alle Fragen ein und freuen sich richtig,
dass wir da sind!"
- "Ich habe aus dem Sommerurlaub ein paar Worte Türkisch mitgebracht - das hat
gleich für große Begeisterung gesorgt."
- "Dass es Mitarbeiter gibt, die ein Baby zu Hause haben, um drei Uhr morgens
aufstehen, um rechtzeitig zur Frühschicht bei BMW zu sein, und nebenbei noch
für das Abitur lernen!"
- "Ich habe sehr schnell große Achtung vor der Leistung der Menschen bekommen,
die diese Arbeit jeden Tag machen. Mein Bewusstsein dafür hat sich schon enorm
verändert."
- "Dass die Mitarbeiter froh sind, dass ihnen harte Arbeiten von den Robotern
abgenommen werden, die Arbeit im Karosseriebau immer noch sehr anstren-gend
ist, es den Mitarbeitern bei BMW aber anscheinend sehr gut geht."
- "Dass das eigentlich Anstrengende das Warten zwischen den einzelnen
Handgriffen, bis die Roboter ihre Arbeit getan haben, ist."
Thematisiert werden natürlich auch die Roboter, die heute aus dem Karosseriebau
nicht mehr wegzudenken sind: Auf der einen Seite empfinden die Schüler die
Technik als "mega-krass" und spannend, andererseits auch als beängstigend, die
Bewegungen als allzu menschenähnlich.

Aber das Praktikum regt auch ganz andere Überlegungen an. Die Schüler stellen
sich derzeit auch die Frage, was der Hintergrund einer Person zur eigenen
Persönlichkeit beiträgt: Wie wird man als Waldorfschüler angesehen? Muss man
eigentlich immer die Schule repräsentieren und kann man nie nur man selbst
sein? Kann man diese zweite Haut nicht abstreifen?
Aus Sicht der Schule ist der Aufenthalt bei BMW der praktische Teil des Faches
Wirtschaftsgeographie, die Arbeit an den Maschinen angewandte Mathematik, die
ihre Entsprechung in der Vektorgeometrie der elften Klasse findet. Die
Waldorfschule blickt aber auch auf die persönliche Entwicklung der Schüler und
erhofft sich daraus zu Recht einen Anstoß für die Persönlichkeitsbildung und
die Berufswahl der Schüler

Weitere Informationen zur Schule finden Sie unter
http://www.waldorf-salzburg.info , Informationen zum BMW Werk München unter
www.bmw-werk-muenchen.de

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CO2-Emissionen & Verbrauch.

Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Angaben wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren gemäß VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EG) Nr. 692/2008 (in der jeweils gültigen Fassung) ermittelt. Die Werte wurden bereits auf Basis des in den einschlägigen europarechtlichen Rechtsgrundlagen vorgesehenen neuen WLTP-Zyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet. Bei diesen Fahrzeugen können für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die (auch) auf den CO2-Ausstoß abstellen, andere als die hier angegebenen Werte gelten.

Die Angaben beziehen sich auf ein Fahrzeug in Basisausstattung und können Sonderausstattungen diese Werte erhöhen. Die Spannen berücksichtigen Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße. Die Angaben beziehen sich daher nicht auf das konkrete Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Die CO2-Effizienzangaben ergeben sich aus der Richtlinie 1999/94/EG sowie dem Pkw-VIG und verwenden die Verbrauchs- und CO2-Werte des NEFZ zur Einstufung. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und unter diesem Link unentgeltlich erhältlich ist. Darüber hinaus können weitere Details zum konkreten Fahrzeug der beim Händler aufliegenden Typengenehmigung entnommen werden.

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