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Faszination Produktion
Mon Mar 11 12:00:00 CET 2002 Pressemappe
"Kein anderes Konsumgut ist so komplex wie das Automobil. Seine Fertigung ist ein kompliziertes und perfektes Zusammenspiel von tausenden Menschen und Bauteilen - es ist schlicht die Faszination Produktion", so Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsmitglied der BMW AG, Produktion.
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Verena Koessner
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Autor.
Verena Koessner
BMW Group
Faszination Produktion. Inhaltsverzeichnis. 1.Faszination Produktion - weltweite Kompetenz für Premium Produkte. 3 2.BMW Werk Dingolfing: Flexibler Automobilbau vom Feinsten. 6 3.Von der Stahlrolle zur Rohkarosserie. 8 4.Farben im Blick. 16 5.Individuell nach Kundenwunsch gefertigt. 21 6.Höchsten Komfort erschließen - Beispiel Sitzfertigung. 26 7.Schnelle Prozesse: Pünktlich, prompt, passend. 31 8.BMW Dingolfing im Überblick: Meilensteine einer Entwicklung. 33
Faszination Produktion - weltweite Kompetenz für Premium Produkte.
"Kein anderes Konsumgut ist so komplex wie das Automobil.
Seine Fertigung ist ein kompliziertes und perfektes Zusammenspiel von tausenden
Menschen und Bauteilen - es ist schlicht die Faszination Produktion", so Dr.
Norbert Reithofer, Vorstandsmitglied der BMW AG, Produktion.
Flexibilität.
Gerade der neue 7er BMW markiert den Aufbruch in eine neue Ära des
Fahrzeugbaus. Dieses Maßstäbe setzende Automobil im Segment der Luxuslimousinen
bedeutet eine enorme Herausforderung für die Produktion. Jedes vom Band
rollende Fahrzeug ist maßgeschneidert, also in Motorisierung, Farbe,
Innenausstattung und Modellvariante gemäß dem Kundenwunsch gefertigt.
Welche Vielschichtigkeit und Komplexität hier ein Produktionswerk und damit die
BMW Ingenieure und Fertigungsfachleute viele hundert Male täglich erfolgreich
meistern, zeigt folgendes Beispiel auf: Allein im neuen 7er BMW sind
rechnerisch bis zu 1017 Variationsmöglichkeiten denkbar - die schier
unvorstellbare Zahl "100 000 000 000 000 000".
Business is People.
Neben ausgereiften Arbeitsprozessen, unterstützt von modernster Anlagentechnik,
nehmen Mitarbeiter die zentrale Rolle in der Produktion von Premium-Produkten
in ausgezeichneter Qualität ein. "Wegweisende Technologien und Prozesse zu
haben ist wichtig, sie effizient zu beherrschen und ständig weiterzuentwickeln
noch viel wichtiger, denn Business is People", unterstreicht Dr. Norbert
Reithofer.
Produktions- und Entwicklungsverbund.
Der weltweite Produktions- und Entwicklungsverbund der BMW Group stellt dabei
sicher, dass neu gewonnenes und über Jahrzehnte aufgebautes Wissen an allen
Standorten gleichermaßen Anwendung findet. So hat die BMW Group früh gelernt
auf Netzwerke zu setzen, um die eigenen Ressourcen nicht nur zu optimieren,
sondern zu vervielfachen.
So lässt der leistungsfähige Verbund mit seinen Hauptknotenpunkten München,
Dingolfing, Landshut, Regensburg, Berlin, Leipzig (ab 2005), Steyr
(Österreich), Spartanburg (USA), Rosslyn (Südafrika), Oxford und Hams Hall
(Großbritannien) schnelle und flexible Reaktionen auf stets im Wandel stehende
Kundenwünsche und Marktbedarfe zu. Gleiche Standards bei Qualität, Sicherheit
und Abläufen innerhalb des Werkeverbunds garantieren weltweit Produkte mit
besonderer Güte "Made by BMW Group" oder schlicht "Premium-Produktion für
Premium-Produkte".
Nachhaltigkeit.
Nachhaltige Produktion, im Sinne eines schonenden Umgangs mit Ressourcen, ist
fest in allen Entscheidungsabläufen verankert. Für die BMW Group ist
Nachhaltigkeit nicht nur ein unternehmerischer Grundsatz, Nachhaltigkeit wird
gelebt und umgesetzt. "So waren und sind Umwelt- und Umfeldorientierung,
ähnlich wie Qualität, eine Selbstverständlichkeit für uns", sagt Dr. Norbert
Reithofer.
Die Umweltzertifizierung aller Produktionswerke als erster Automobilhersteller
der Welt war schon vor vielen Jahren ein erster Schritt. Die mehrmalige
Spitzenposition beim Dow Jones Sustainability Group Index bestärkt die
Einschätzung, dass die BMW Group nicht nur auf dem richtigen Weg ist, sondern
auf diesem auch schon sehr weit.
Die Unterzeichnung der internationalen Deklaration zu "Cleaner Production" des
Umweltprogramms der Vereinten Nationen im September 2001 war
ein weiterer Schritt in der konsequenten Nachhaltigkeitsorientierung. "Cleaner
Production" zielt von Anfang an auf die Vermeidung von negativen
Einflüssen auf die Umwelt ab. So sollen nicht erst am Ende der Produktionskette
umweltschützende Technologien zum Einsatz kommen.
Ein Beispiel: Pro produzierter Einheit konnte im Zeitrahmen von 1996
bis 2000 das Prozessabwasser um rund 17 Prozent von 1,27 m³ auf 1,06 m³, der
Energieverbrauch um rund 20 Prozent von 3,94 MWh auf 3,16 MWh reduziert werden.
Änderungsflexibilität und Zeitqualität.
Im Zuge der Umsetzung des "Kundenorientierten Vertriebs- und
Produktions-Prozesses KOVP" setzt die BMW Group erneut Benchmarks.
Beispiel Änderungsflexibilität: Mit dem neuen 7er BMW begonnen,
wird es nach und nach bei neuen Modellen der BMW Group für den Kunden möglich
sein, dass bis rund eine Woche vor Montagebeginn des bestellten Automobils noch
Änderungswünsche innerhalb der Karosserievariante bei Motor, Farbe und
Ausstattung berücksichtigt werden können.
Beispiel "Online Ordering": Bestellt ein Kunde beim Händler sein Fahrzeug, wird
in Sekundenschnelle über dieses System das individuell konfigurierte Fahrzeug
auf Baubarkeit geprüft, direkt in einer Orderdatenbank bestellt,
ein Fertigungsplatz gebucht und die Produktionslogistik über den neuen Auftrag
informiert. Der Kunde erhält sofort die Auftragsbestätigung
mit Nennung des Termins, in der das Wunschfahrzeug zur Auslieferung vorgesehen
ist.
"Verbesserungen sind vor allem dann wertvoll, wenn damit ein echter Nutzen für
den Kunden verbunden ist", so Dr. Norbert Reithofer.
Faszination.
Business is People, Flexibilität, Zeitqualität, nachhaltige Produktion im
Werkeverbund - Beispiele, die exemplarisch zeigen, dass die ungebremste
Begeisterung für außergewöhnliche Mobiliät damals wie heute der Kraftstoff ist,
der alle Mitarbeiter in der BMW Group ständig antreibt und inspiriert.
"Die "Faszination Produktion" erschließt sich und wird hautnah erlebbar,
sobald Sie einen Fuß in eine der BMW Group Fertigungsstätten setzen",
so Dr. Norbert Reithofer.