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BMW Group präsentiert Rekordgeschäftsjahr 2001
Tue Mar 19 12:00:00 CET 2002 Pressemeldung
2001 mit Abstand erfolgreichstes Geschäftsjahr der BMW Group - IKonzentration auf Premiumsegment als Erfolgsfaktor - Insgesamt 905.700 Automobile an Kunden ausgeliefert
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Verena Koessner
BMW Group
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Autor.
Verena Koessner
BMW Group
Das Jahr 2001 stand für die BMW Group im Zeichen der laufenden Produkt- und
Marktoffensive. Sie wurde im Berichtsjahr durch ein um 26,4% auf 3.516 Mio.
Euro erhöhtes Investitionsvolumen
vorangebracht. Die Investitionsquote liegt damit bei 9,1% vom Konzernumsatz
(38.463 Mio. Euro). Gemäß der im Jahr 2001 auf
International Accounting Standards (IAS) umgestellten Rechnungslegung sind in
den Investitionen aktivierte Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 665 Mio. Euro
enthalten. Der größte Teil der Investitionen entfällt mit 3.055 Mio. Euro
(+28,6%) auf das Segment BMW Automobile. Hier hat das Unternehmen umfangreiche
Maßnahmen für die Vorbereitung neuer Modelle, zur Sicherung der Technologie-
und Innovationsführerschaft sowie zur
Ausweitung der Produktionskapazitäten eingeleitet und umgesetzt. Wie in den
Vorjahren konnten die Investitionen vollständig aus dem Cashflow finanziert
werden, der im Jahr 2001 auf 4.202 Mio. Euro
angestiegen ist (+11,1%).
Erweiterung der Produktpalette
Die Produktpalette wurde im Lauf des Jahres 2001 ergänzt und verbreitert durch
die erfolgreiche Markteinführung der neuen 7er Reihe und Fahrzeugen der Marke
MINI in Europa. Weitere BMW Produktinnovationen im Jahr 2001 waren der neue 3er
compact, das M3 Cabrio, die Modellüberarbeitung der 3er Reihe sowie der X5
4.6iS.
Auch in den nächsten Jahren wird die Produktpalette der BMW Group
durch die Produkt- und Marktoffensive zügig erneuert und ausgebaut.
Die Arbeiten am neuen BMW 1er, am Nachfolger des BMW 5er sowie
am BMW 6er verlaufen planmäßig. Dies gilt auch für den Nachfolger des BMW Z3,
den neuen Rolls-Royce sowie das BMW X3 Sports
Activity Vehicle (SAV) .
2001 mit Abstand erfolgreichstes Geschäftsjahr der BMW Group
Bereits in der letzten Woche hatte die BMW Group einen Anstieg des
Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2001 um 59,5%
bzw. 1.210 Mio. Euro auf 3.242 Mio. Euro (Vj.: 2.032 Mio. Euro)
berichtet. Dabei haben alle Segmente zur Verbesserung des
Konzernergebnisses beigetragen. Der Konzernumsatz stieg um 3,3%
auf 38.463 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss verbesserte sich im Jahr
2001 auf 1.866 Mio. Euro (+54,3%). Die Umsatzrendite stieg auf 8,4%
(Vj.: 5,5%).
Ergebnisanstieg in allen Segmenten
Im Segment Automobile konnte das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit trotz der hohen Aufwendungen für die laufende
Produkt- und Marktoffensive um 2,2% auf 2.792 Mio. Euro gesteigert
werden. Das Segment Motorräder übertraf ebenfalls das Ergebnis des
Vorjahres und legte um 78,8% auf 59 Mio. Euro zu. Im Segment
Finanzdienstleistungen stieg das Ergebnis auf 390 Mio. Euro
(+11,1%).
Das Ergebnis pro Aktie nach IAS 33 beträgt 2,78 Euro je Stammaktie
(Vorzugsaktie 2,80 Euro). Im Vorjahr waren es 1,80 Euro (Vorzugsaktie
1,82 Euro).
Dividendenerhöhung vorgeschlagen
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den
Bilanzgewinn der BMW AG in Höhe von 350 Mio. Euro zur
Ausschüttung einer um 13% erhöhten Dividende von 0,52 Euro je
Stammaktie (2000: 0,46 Euro) und einer um 12,5% erhöhten
Dividende von 0,54 Euro je Vorzugsaktie (2000: 0,48 Euro) im
Nennwert von jeweils 1 Euro auf das dividendenberechtigte
Grundkapital (622,2 Mio. Stammaktien und 49,6 Mio. Vorzugsaktien zu
je 1 Euro Nennwert) zu verwenden.
Konzentration auf Premiumsegment als Erfolgsfaktor
"Die Zahlen belegen", so Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg,
Vorstandsvorsitzender der BMW AG, auf der Bilanzpressekonferenz
des Unternehmens am 19. März in München, "dass wir mit unserer
Premiummarken-Strategie auf dem richtigen Weg sind. Das
Geschäftsjahr 2001 war das erste volle Jahr nach der Neuausrichtung.
Es war ein Jahr, in dem wir uns ausschließlich auf die ureigenen
Stärken des Unternehmens konzentrieren konnten: Auf die Entwicklung,
den Bau und den Vertrieb von Premium-Produkten." Die Stärke der
BMW Group seien, so Prof. Milberg, vor allem auch die
hervorragenden Mitarbeiter. Weltweit wurden 2001 rund 5.000
Mitarbeiter eingestellt, davon fast 4.000 in Deutschland. Insgesamt
stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 97.275 an.
BMW Group weiter auf Wachstumskurs
Auch für das laufende Jahr 2002 rechnet das Unternehmen mit einem
anhaltend positiven Trend. Die Premiumsegmente der internationalen
Automobilmärkte werden weiterhin überdurchschnittlich zulegen. " Wir
sind zuversichtlich", so
Dr. Helmut Panke, Finanzvorstand der BMW AG, "dass wir auch im
Jahr 2002 bei den Eckwerten Absatz, Umsatz und Ertrag weitere
Verbesserungen sehen werden."
Insgesamt 905.700 Automobile an Kunden ausgeliefert
Insgesamt konnte die BMW Group im Berichtsjahr 905.700 Automobile
an Kunden ausliefern. Die Auslieferungen von Automobilen der Marke
BMW stiegen um 7,1 % auf 880.700 Einheiten und erreichten damit
einen neuen Rekord. Dieser Zuwachs wurde getragen von der starken
Nachfrage nach Modellen der BMW 3er Reihe und dem Markterfolg
des Sports Activity Vehicle BMW X5. Von den Automobilen der Marke
MINI wurden seit dem Verkaufsstart im Juli 2001 bis zum Jahresende
25.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, davon 10.650 in
Großbritannien.
Die Auslieferungen von BMW Motorrädern inklusive des C1 konnten
um 17,3 % auf 95.350 Einheiten gesteigert werden.
Die unverändert hohe Attraktivität der BMW 3er Reihe zeigte sich im
vergangenen Jahr durch einen Zuwachs der Auslieferungen von 4,5 %
auf rund 534.000 Einheiten. Die BMW 5er Reihe konnte auch im
sechsten Jahr ihres Produktzyklus noch einmal um ein halbes Prozent
auf 194.000 verkaufte Einheiten zulegen. Mit 82.650 Einheiten konnten
2001 mehr als doppelt so viele BMW X5 ausgeliefert als im Vorjahr.
Von dem neuen BMW 7er wurden zwischen der Markteinführung im
November und dem Jahresende 2001 rund 3.000 Fahrzeuge an
Kunden ausgeliefert. Von dem Vorgängermodell waren bis zu dessen
Auslauf noch 29.800 Einheiten ausgeliefert worden. Der
Supersportwagen BMW Z8 wurde im Berichtsjahr 2.200 mal an
Kunden ausgehändigt.
Chance auf Absatz von über 1 Million Automobilen im Jahr 2002
Die Absatzzahlen der ersten zwei Monate des laufenden Jahres
bestätigen den positiven Trend. Per Februar konnten weltweit 152.000
Fahrzeuge abgesetzt werden (+ 17,7%), davon 6.225 neue BMW 7er.
Seit Marktstart - in Deutschland im November 2001 - wurde damit der
Absatz gegenüber dem Vorgängermodell im Vergleichszeitraum
deutlich übertroffen. Von der Marke MINI konnten per Februar weltweit
14.200 Fahrzeuge ausgeliefert werden. Seit Marktstart - in
Großbritannien im Juli 2001 - summieren sich die Auslieferungen auf
39.200 Einheiten. "Vor diesem Hintergrund", so Prof. Milberg, "haben
wir die Chance, in diesem Jahr weltweit mehr als eine Million
Automobile abzusetzen."