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BMW Werk Steyr: Spatenstichfeier im Rahmen der Ausbaustufe VII
Fri Apr 12 12:00:00 CEST 2002 Pressemeldung
Neben zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft würdigten Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsmitglied der BMW AG, zuständig für Produktion, in ihren Ansprachen die Bedeutung des Unternehmens für die österreichische Wirtschaft.
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Verena Koessner
BMW Group
Bei BMW Motoren in Steyr fand am 12. April 2002 die Spatenstichfeier für die
Errichtung einer neuen Halle für die Mechanische Fertigung statt. Im Rahmen der
Ausbaustufe VII investiert die BMW Group bis 2005 rund 500 Millionen Euro in
die Erweiterung des größten Motorenwerkes des BMW Konzerns. Neben zahlreichen
Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft würdigten Bundeskanzler Dr. Wolfgang
Schüssel, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Dr. Norbert Reithofer,
Vorstandsmitglied der BMW AG, zuständig für Produktion, in ihren Ansprachen die
Bedeutung des Unternehmens für die österreichische Wirtschaft.
Im Rahmen der laufenden Produkt- und Marktoffensive erweitert die BMW Group
auch die Kapazitäten im größten Motorenwerk des Konzerns in Steyr. Dr. Norbert
Reithofer: "Wir machen heute den ersten Spatenstich für ein neues
Produktionsgebäude zur Erweiterung des Standortes. Dieser symbolische Akt ist
das Signal für die umfangreiche Erweiterung des BMW Werks in Steyr." Baubeginn
für die neue Produktionshalle ist im April 2002.
"Zur Entscheidung für den Standort Steyr", betont Dr. Reithofer, "haben viele
Faktoren geführt: Das BMW Werk in Steyr ist eines unserer Vorzeigewerke und
Benchmark in vielen Bereichen. Dazu zählen die hohe Qualifikation der
Mitarbeiter, das große Know How aufgrund der über 20jährigen Erfolgsgeschichte
des Standortes und die weiter steigende Nachfrage nach Dieselmotoren."
BMW Motoren Geschäftsführer DI Wolfgang Kropf: "Die Entscheidung für die
Erweiterung des Werkes war für den Standort besonders wichtig. Wir haben dafür
gekämpft und wir freuen uns, dass wir dieses Ziel erreicht haben. Ist es doch
eine klare Bestätigung für unsere Qualität, das hohe Engagement der
Mitarbeiter, die Flexibilität und letztlich Produktivität - und für den guten
Ruf, den wir im Konzern genießen."
Mit den jetzt bekannt gegebenen Investitionen wird die BMW Group dann seit
Beginn rund 2,5 Milliarden Euro in das Werk Steyr investiert haben. Im Zentrum
der Aktivitäten steht die Erweiterung der Mechanischen Fertigung, betroffen
sind aber auch die Dieselmotorentwicklung, die Motorenmontage, der Umweltschutz
und die Logistik.
Bisher war das BMW Werk in Steyr infrastrukturell auf die Produktion von rund
300.000 bis 400.000 Motoren jährlich ausgerichtet. Im Jahr 2001 wurden mehr als
630.000 Motoren produziert. Infolgedessen ist eine zukunftsorientierte
Erweiterung der Strukturen des Werkes erforderlich. Damit wird es zum Beispiel
möglich, die Lieferungen von Komponenten an andere Motorenwerke der BMW Group
zu erweitern und insbesondere die Produkt- und Kapazitätsflexibilität in der
Produktion deutlich zu erhöhen. Die BMW Motoren GmbH bereitet sich damit auf
das weitere Wachstum der BMW Group vor.
Die BMW Group hat sich zum Ziel gesetzt, das Absatzvolumen in den kommenden
fünf Jahren um ein Drittel zu steigern. In diesem Zusammenhang hat der BMW
Konzern eine breit angelegte Produkt- und Marktoffensive gestartet. Vor diesem
Hintergrund plant die BMW Group im gleichen Zeitraum insgesamt 20 neue
Fahrzeugmodelle und drei neue Motorenbaureihen für die verschiedenen
Marktsegmente. Neben den Investitionen in Forschung und Entwicklung fließen
zusätzlich rund 16 Milliarden Euro weltweit in den Ausbau der Produktions- und
Vertriebsstrukturen. Die Investitionen in das BMW Werk in Steyr sind Teil der
konzernweit geplanten Gesamtaufwendungen.
Fotos von der Spatenstichfeier erhalten Sie auf Wunsch am 12. April 2002 um ca.
17 Uhr per E-mail. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Sabine Zehetner, Tel.
07252/888-2151, szehetner@bmw.co.at