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Die John Cooper Works Tuning-Kits
Tue Feb 25 09:00:00 CET 2003 Pressemeldung
Parallel zur Serienentwicklung des MINI startete Mike Cooper mit der Weiterentwicklung des Antriebs der Serienversion. Daraus entstanden zwei attraktive John Cooper Works Tuning-Versionen der Modelle MINI Cooper und MINI Cooper S.
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München. Die Marke MINI ist untrennbar mit einem berühmten Namen der
Motorsport-Geschichte verbunden: John Cooper.
Schon bevor überhaupt der erste Serien Mini Ende der 50er Jahre bei den
Händlern stand, hatte er schon einen leistungsgesteigerten Bruder entwickelt.
Dieser existierte allerdings nur auf dem Zeichentisch des Automobiltuners und
engen Vertrauten des Mini Konstrukteurs Alec Issigonis. Eine Legende war
geboren.
Bis heute ist der Name Cooper eng mit der Marke MINI verbunden und so
verwundert es nicht, dass auch Mike Cooper, Sohn des legendären John Cooper,
noch bevor der neue MINI im Jahr 2001 auf den Markt kam, schon eine
leistungsgesteigerte Version im Kopf hatte....
Die John Cooper Works Tuning-Kits:
Leistungsspritze für den MINI Cooper.
Parallel zur Serienentwicklung des MINI startete Mike Cooper mit der
Weiterentwicklung des Antriebs der Serienversion. Daraus entstanden zwei
attraktive John Cooper Works Tuning-Versionen der Modelle MINI Cooper und MINI
Cooper S. Neben optischen Retuschen unterscheiden sich die beiden Modelle vor
allem durch die gesteigerte Motorleistung und das höhere Drehmoment.
Der John Cooper Works Tuning-Satz für den MINI Cooper beinhaltet unter anderem
einen modifizierten Zylinderkopf mit höherer Verdichtung, eine veränderte
Motorelektronik sowie einen speziellen Luftfilter und Endschalldämpfer. Der
Umbau beschert dem MINI Cooper eine Maximalleistung von 126 PS (93 kW), die
schon bei 5.750 Touren erreicht wird. Das maximale Drehmoment steigt auf 155 Nm
und steht bei 4.700 min-1 bereit. Die Leistungskur macht den MINI Cooper von
John Cooper Works 204 km/h schnell und lässt ihn binnen 8,9 Sekunden auf Tempo
100 beschleunigen. Der Zwischenspurt im vierten Gang von 80 auf 120 km/h wird
in nur 10,1 Sekunden absolviert.
MINI Cooper S mit 200 PS.
Durch den Einbau eines noch leistungsfähigeren und schneller drehenden
Kompressors hat John Cooper Works das Top-Modell MINI Cooper S zu einer
exzellenten Fahrmaschine gemacht. Die Fahrleistungen müssen den Vergleich mit
renommierten Sportwagen nicht scheuen: 200 Pferdestärken (147 kW), die bei
6.950 Umdrehungen erreicht werden, machen das Kraftpaket 226 km/h schnell.
Das satte Drehmoment von 240 Nm, verfügbar bei 4.000 min-1, katapultiert den
starken MINI in nur 6,7 Sekunden auf Tempo 100. Beeindruckend ist auch das
Durchzugsvermögen: Für den Spurt von 80 auf 120 km/ verstreichen nur 5,6
Sekunden.
Für den Einsatz des neuen Kompressors mit höherem Drehzahl- und
Ladedruck-Niveau wurde ein modifizierter Zylinderkopf eingebaut sowie das
Motormanagement geändert. Ein spezieller Endschalldämpfer sorgt für den
entsprechend kraftvollen akustischen Auftritt.
Die John Cooper Works MINI Cooper und MINI Cooper S Tuning Kits werden
voraussichtlich ab April 2003 über die weltweiten MINI Händlern vertrieben und
installiert. Die Service- und Garantieabwicklung erfolgt ebenfalls über die
MINI Händler.
Passendes Outfit für den gestärkten MINI.
Um den sportlichen Fahreindruck des getunten MINI Cooper und MINI Cooper S zu
unterstreichen, bietet John Cooper Works nicht nur passende Sportsitze sondern
auch eine bisher für den MINI einzigartige 18-Zoll Felge.
Die Sportsitze mit erhöhter Seitenführung, verstärktem Schulterbereich und
regulierbarer Oberschenkelauflage bieten dem Fahrer Komfort und Sicherheit. Die
Sitze sind in fast allen Serien-Farb- und Polstervarianten erhältlich und
können auch mit Sitzheizung geordert werden. Die Easy-Entry-Funktion bleibt
erhalten. Die John Cooper Works Sportsitze sind ab April 2003 bei allen MINI
Händlern erhältlich.
18-Zoll Leichtmetallfelgen geben dem MINI auch von außen einen
sportlich-kräftigen Auftritt. Auf das Sternspeichen-Design mit fünf breit
auslaufenden Speichen passen auf Reifen in der Größe 205/40 R18 mit
Runflatsystem. Der John Cooper Works 18-Zoll Komplettradsatz wird ab Mai 2003
über die weltweite MINI Handelsorganisation vertrieben.
Ein starker MINI für eine starke Rennserie: die John Cooper Challenge.
Was bietet sich besser an, als die von Mike Cooper getunten MINI auf einer
Rennstrecke zu fahren? Der Idee einer eigenen Rennserie, der John Cooper
Challenge, war daher schnell geboren und wurde bereits 2002 umgesetzt. Die John
Cooper Challenge ist die erste Rennserie für den neuen MINI, bei der sich
Nachwuchsfahrer und Talente packende Zweikämpfe und Rennen liefern und echten
Motorsport zeigen.
Unter der Leitung von Mike Cooper stellt John Cooper Works die Tuning- und
Umrüstkits für die Rennwagen her und demonstriert, dass Sportlichkeit nicht nur
ein Image des MINI Cooper ist. So wie das Serienmodell überzeugt auch die
Rennversion durch unübertroffenes Handling und ein großzügiges Leistungsangebot.
Aufgrund des enormen Erfolges der letztjährigen Serie wird es dieses Jahr eine
Fortsetzung der John Cooper Challenge geben, unter anderem an so renommierten
Orten wie Goodwood oder Silverstone. Eine der 10 Rennstätten ist dabei sogar
außerhalb des Landes in Croix en Ternois, Frankreich geplant. Die genauen Daten
und Rennergebnisse werden unter www.johncooperworks.com laufend aktualisiert.
John Cooper: die Legende lebt.
Die Geschichte der John Cooper Works begann Ende der 40er Jahre, als der
Motorsport-Pionier John Cooper die Cooper Car Company gründete. Er fing bald
mit der Herstellung kleiner, konkurrenzfähiger Rennwagen an. Mit dem Cooper 500
hatte er ein Fahrzeug entwickelt, das vielen einen erschwinglichen Einstieg in
den Rennsport ermöglichte. Einer seiner ersten Kunden war kein geringerer als
Stirling Moss.
Hinter dem Steuer des ersten Formel-2-Wagens von Cooper, damals noch mit
Frontmotor, saßen Piloten wie der 5-fache Weltmeister Juan Manuel Fangio.
Ende der 50er-Jahre, als noch Privatfahrer unter den Siegern zu finden waren,
bot der erste Cooper mit Heckmotor den Großen wie Ferrari, Maserati und BRM
Paroli, die alle noch auf den Frontmotor setzten. 1958 fuhr Stirling Moss auf
Cooper dann dem ersten Sieg in einer Weltmeisterschaft mit einem Boliden mit
Heckmotor entgegen - dieses Konzept hat heute noch Bestand. 1959 gewann Jack
Brabham für Cooper den ersten von zwei Titeln in der Konstrukteurs-WM der
Formel 1.
Erfolgreich in allen Disziplinen.
John Cooper engagierte sich aber nicht nur im Formel-Rennsport. In den
60er-Jahren erreichte er mit dem vom Mini zum Mini Cooper weiterentwickelten
Flitzer sowohl auf Rennstrecken als auch auf Rallye-Pisten zahlreiche Erfolge.
So gewann der Mini Cooper zum Beispiel zwischen 1964 und 1967 dreimal die
Rallye Monte Carlo.
Obwohl er sehr erfolgreich und populär war, wurde der Mini Cooper nach mehr als
150.000 produzierten Einheiten 1971 von BMC eingestellt. John Cooper und sein
Sohn Mike hielten unterdessen den Namen der Marke Mini Cooper am Leben. Um die
wachsende Nachfrage nach Cooper-Fahrzeugen zu befriedigen, produzierte er in
den 80er-Jahren Tuning-Kits und Zubehör, um den Mini zum Mini Cooper zu machen.
1990 wurde der Mini Cooper, der damals noch unter dem Dach der Rover Group
zuhause war, wieder zum Leben erweckt. Die Nachfrage nach dem flinken
Kleinwagen war ungebrochen und so produzierte John Cooper zahlreiche
Sondermodelle des sportlichen Cooper S.
John Cooper Works stellte in West Sussex für den in die Jahre gekommenen
Klassiker bis zum Ende seiner Produktion Motor- und Fahrwerks-Tuning-Kits her,
die an Mini-Fans in alle Welt gingen. Seine leistungsfähigen Motoren und das
schon fast legendäre Handling seiner getunten Minis prägen das sportliche Image
des Mini Cooper bis heute.
Mit John Cooper starb im Jahr 2000 ein Stück Rennsport-Geschichte, doch sein
Name wird immer mit dem Motorsport verbunden bleiben - und natürlich mit MINI.