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25 Jahre Freude am Fahren in Salzburg - Die BMW Group Austria feiert 25jähriges Jubiläum.
Thu Jun 12 15:00:00 CEST 2003 Pressemeldung
Salzburg. Das Automobil ist über 100 Jahre alt, BMW Motorrad wird heuer 80 und die BMW Group Austria blickt auf 25 Jahre zurück.
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Autor.
Verena Koessner
BMW Group
Salzburg. Das Automobil ist über 100 Jahre alt, BMW Motorrad wird heuer 80 und
die BMW Group Austria blickt auf 25 Jahre zurück.
Das Engagement von BMW in Österreich begann 1977 mit der Gründung der BMW
Austria Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Salzburg, die 1978 ihre Tätigkeit
aufnahm.
1977 wurden in Österreich 7.791 BMW verkauft. Dies entsprach damals einem
Marktanteil von 2,63%. 2002 wurden 10.776 BMW zugelassen, der Marktanteil lag
bei 3,86%. Zusammen mit 1.588 abgesetzen MINI konnte die BMW Group Austria 2002
mit 4,4% einen Marktanteilsrekord verzeichnen.
Das erfolgreichste Verkaufsjahr verzeichnete BMW Austria 1992 mit 11.921
Einheiten, das Jahr mit der höchsten Steigerung gegenüber dem Vorjahr war 1988.
Die Steigerung gegenüber 1987 betrug über 60% (1987: 5.435 Einheiten, 1988:
8.715 Einheiten).
1978 waren in Österreich knapp 42.300 BMW zugelassen, 2002 waren es be-reits
über 155.700. Interessant ist auch die Entwicklung des Dieselanteils bei BMW.
Dieser lag im Jahr 1986 noch bei knapp 25%, 2002 waren es bereits 67%.
Auch die Entwicklung im Motorradbereich ist beeindruckend: Konnten 1978 337 BMW
Motorräder abgesetzt werden, so waren es 2002 bereits 1.615 Einheiten.
Das Unternehmen ist mittlerweile für den österreichweiten Vertrieb von
Fahr-zeugen der Marken BMW, MINI, BMW Motorrädern sowie Teilen und Zubehör
verantwortlich. Am Standort Salzburg sind in der Zwischenzeit ca. 200
Mitarbei-ter beschäftigt.
1988 wurde BMW Wien als Niederlassung der BMW Austria Gesellschaft mbH
eröffnet. Allein im Jahr 2002 wurden hier 1.423 BMW und 206 MINI Fahrzeuge
verkauft. Das sind 13% aller österreichischen Neuwagen der BMW Group. Dar-über
hinaus wurden noch 1.235 gebrauchte Automobile abgesetzt. Und mit 700 neuen und
gebrauchten Motorrädern ist BMW Wien der drittgrößte BMW Mo-torradhändler
weltweit.
Seit 1991 bietet BMW Financial Services Lösungen in allen Fragen der
Finanz-dienstleistung. Im ersten Jahr verbuchte man bereits rund 1.100
Verträge, im Geschäftsjahr 2002 wurden bereits über 8.000 Neuverträge
realisiert. Mit einem Vertragsportfolio von knapp 17.000 Verträgen zählt BMW
Financial Services in-zwischen zu den beiden größten herstellergebundenen und
zu den fünf größten Kfz-Leasingunternehmen insgesamt am österreichischen Markt.
Und so geht es in die Zukunft:
Mit starken BMW und MINI Partnern geht die BMW Group Austria in die Zukunft.
Noch im Juli wird die 5. Generation der 5er Baureihe vorgestellt und mit der
6er-Baureihe feiert das klassische BMW Sport-Coupé im Herbst seine
?Wiederauf-erstehung? (es gab seit den im Jahre 1978 aktuellen Modellen keine
6er Coupés mehr). Der Produktionsstart des BMW X3 in Österreich ist für Ende
des Jahres vorgesehen.
MINI hat sich sehr erfolgreich als Premium-Marke etabliert. Zu den Modellen
One, Cooper und Cooper S kam vor wenigen Tagen ein Dieselmodell hinzu. Und für
den offenen MINI Spass wird die BMW Group in Zukunft auch ein MINI Cabrio
anbieten.
Die letzten 25 Jahre im Zeitraffer:
1977
Das BMW Modellprogramm umfasste zu Beginn des Jahres den 1502, aus der 2 Jahre
alten (ersten, ausschließlich 2-türigen) 3er-Reihe den 316, 318, 320 und 320i
mit Vierzylinder-Triebwerk, aus der ersten 5er-Reihe die Modelle 518, 520 und
520i (4-Zylinder), 525 und 528. Das Angebot an großen BMW bestand aus dem 2800,
2.8L, 3.0 S, L und Si und aus dem 3.3Li. Und dann gab es noch zwei rassige
Coupés, den 630 CS und den 633 CSi. Man beachte: Alle Modellbe-zeichnungen ohne
?i? hatten Vergaser-Gemisch-Aufbereitung. Das 6-Zylinder-Triebwerk des
Top-Modells 633 CSi leistete 200 PS aus 3.210 ccm.
Der letzte 02er lief aus, und mit der ersten 7er-Reihe begann der
Wiedereinstieg in die Luxusklasse.
1978
BMW Austria wird gegründet.
Die BMW Modell-Offensive wird unvermindert fortgesetzt: Der erste 323i wird
präsentiert, der 520er auf 6-Zylinder umgestellt, der 528 erhält Einspritzung
und der neue 635CSi wird zum absoluten Sportwagen-Traum.
Der M1 ? ein reinrassiger Mottelmotor Sportwagen mit 277 PS bei 6.500 U/min ?
wird vorgestellt. Er sorgt besonders in der ?Procar?-Rennversion für Furore.
1979
Spatenstich des BMW Motorenwerks in Steyr, das Unternehmen ?BMW Steyr? hat 8
Mitarbeiter. Heute ist das BMW Motorenwerk in Steyr das
Dieselkompe-tenz-Zentrum im BMW Konzern. Hier werden Dieselmotoren und
Dieselmoto-rentechnologie entwickelt und Sechszylinder-Benzinmotoren und Vier-
und Sechszylinder-Dieselmotoren produziert.
BMW präsentiert mit 732i und mit 633CSi die ersten Automobile mit Digitaler
Motor-Elektronik.
1980
BMW Austria übersiedelt in das neue Betriebsgebäude im Westen der Stadt
Salzburg. Die neu errichtete Zufahrtsstraße erhält den Namen des österreichi-
schen Erfinders des Automobils, Siegfried Marcus. Das BMW Motorenwerk in Steyr
wird fertiggestellt und beschäftigt 130 Mitarbeiter.
BMW steigt in die Formel 1 ein, Partner ist Brabham.
1981
Hubert Auriol gewinnt auf einer BMW R100GS die Motorrad-Wertung der Rally Paris
? Dakar. Mit der GS hatte BMW zuvor das Markt-Segment der großvolumi-gen
Reise-Enduros erfolgreich am Markt etabliert.
1982
Das erste Triebwerk verlässt das Motorenwerk in Steyr.
Nelson Piquet feiert auf einem Brabham BT50 den ersten F1-Sieg für BMW.
1983
Mit der K100 präsentiert BMW das erste Motorrad mit einem liegend eingebau-ten
4-Zylinder-Triebwerk.
Nach nur 630 Tagen gewinnt das BMW Brabham Team mit Nelson Piquet die Formel 1
Weltmeister. Der 1,5-l-Turbo-Motor von BMW leistet bis zu 1.350 PS.
1987
BMW präsentiert mit dem 750i das erste Zwölf-Zylinder-Triebwerk aus deutscher
Fertigung seit über 50 Jahren.
1988
BMW Wien an der Heiligenstädter Lände, die einzige Niederlassung von BMW
Austria, wird eröffnet.
1989
Jubiläum in Steyr: Der einmillionste Motor. Österreich wird zum wichtigsten
in-ternationalen Einkaufsmarkt der BMW AG.
1991
Erstmals werden in Österreich in einem Jahr über 10.000 BMW Automobile
ver-kauft. BMW Austria gründet die BMW Austria Bank.
1992
Mit 11.921 verkauften Automobilen erzielt BMW Austria ein All-time-high, der
Marktanteil beträgt 3,72 % (2002: 3,86 %).
1993
Die neue 7er Baureihe wird vorgestellt.
BMW Motorrad präsentiert als erstes Modell der neuen 4-Ventil-Boxer-Generation
die R1100RS.
1996
Markteinführung des neuen BMW Z3 Roadster. Dieser sorgt als Fahrzeug von 007
James Bond für weltweites Aufsehen.
5er und 7er Reihe erhalten erstmals V8-Motoren, mit dem 725tds gibt es den 7er
erstmals auch mit Diesel-Antrieb.
1997
Auf der IAA in Frankfurt feiert der BMW V8-Diesel ? entwickelt im
Diesel-Kompetenz-Zentrum in Steyr - Weltpremiere.
Ein BMW 320d wird ? ebenfalls mit Know-how aus Steyr - beim 24-Stunden-Rennen
von Spa Dritter hinter zwei BMW 320i.
1998
Die neue 3er Limousine gewinnt den Großen Österreichischen Automobil-Preis.
BMW erwirbt die Namensrechte an Rolls Royce für Automobile und vereinbart deren
aktive Nutzung ab 2003.
1999
BMW präsentiert das erste Sports Activity Vehicle ? den X5.
BMW gewinnt das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
Auf der IAA feiert der Z8 Weltpremiere. Die Studie Z9 markiert den Beginn der
neuen BMW Design-Ära.
2000
Zu Beginn des neuen Millenniums präsentiert BMW mit dem C1 ein innovatives
Fahrzeug-Konzept.
BMW steigt erneut in die Formel 1 ein. Bereits im ersten Rennen wird ein Platz
am Siegespodest erobert (Ralf Schumacher aus Salzburg, Dritter).
2001
MINI One und MINI Cooper feiern Premiere bei den neuen MINI Vertriebs-Partnern.
Zum wiederholten Male gewinnt BMW Austria den Dealer Satisfaction Index, ei-ne
Studie der Universität Bamberg zur Zufriedenheit von Handelsorganisationen mit
ihren Import-Gesellschaften.
Mit der neuen 7er Baureihe beginnt für BMW wiederum eine markante Phase der
Weiterentwicklung.
Ralf Schumacher - ebenfalls in Salzburg zuhause - gewinnt das erste Formel
1-Rennen für WilliamsF1 BMW, den Grand Prix von San Marino in Imola.
2002
Die BMW Group Austria erreicht mit 4,4 % den höchsten Marktanteil seit
Beste-hen. Nach 349 Einheiten 2001 verkauft MINI 2002 1.588 Fahrzeuge.
Der MINI Cooper S wird zum neuen Aushängeschild der MINI Palette.
Durch das Engagement der gesamten BMW Group in Österreich konnte allein in
diesem Jahr ein positiver Beitrag zu österreichischen Handelsbilanz von über
1,15 Milliarden Euro erwirtschaftet werden.
2003
BMW Austria feiert sein 25 Jahre Jubiläum. Der Bestand an BMW Automobilen ist
von 42.296 (1978) auf 155.730 (2003) angestiegen. Mit einem Dieselanteil von 67
% liegt BMW nur geringfügig unterhalb des Durchschnitts des Marktes (69,6 %).
Der Umsatz an BMW Teilen, Zubehör und Lifestyle-Artikeln stieg im Zeitraum 1978
- 2003 von EUR 8,4 Mio. auf EUR 59,5 Mio.
BMW hält kompromisslos an der Premiummarken-Strategie fest und bietet in jedem
relevanten Marktsegement ausschließlich Premiumprodukte an.
Das BMW Modellprogramm umfasst allein beim 3er mit Limousine, Coupé, Cab-rio,
Touring, M3 und Compact 6 Varianten mit 9 Motorisierungen. Zur BMW 5er Baureihe
gehören mit Limousine, Touring und M5 3 Varianten mit ebenfalls 9
Motorisierungen. Die große Limousine der 7er Baureihe gibt es mit V8- und
V12-Benzin-Triebwerk und mit R6- und V8-Dieselmotor.
Der neue BMW Z4 feiert seine Premiere.
BMW Motoren in Steyr fertigt zu Beginn des Jahres das 7millionste Triebwerk,
davon 2 Millionen Dieselmotoren. BMW Steyr beginnt mit der 7. Ausbausstufe und
investiert weitere 500 Millionen Euro in den Standort in Oberösterreich.
Und BMW setzt sein Engagement in Östereich fort. Bereits Ende dieses Jahres
beginnt in Graz die Produktion des neuen BMW X3, der hier für den Weltmarkt
gebaut wird. Dies bringt hohe Investitionen in die österreichische Wirtschaft
und sichert weitere 2.500 Arbeitsplätze.