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BMW BoxerCup 2003: Hinterreiter gewinnt das letzte Rennen in Brno, 4. Platz in der Gesamtwertung
Tue Aug 19 10:00:00 CEST 2003 Pressemeldung
Spannender ging's nicht mehr im 9. und letzten Rennen des BMW BoxerCups 2003: Thomas Hinterreiter fährt bereits Bestzeit im 1. Zeittraining, siegt nach Start von der Pole-Position und permanenten harten Fights und beendet die Saison mit Platz 4 in der Gesamtwertung
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Brno. Fast 75.000 begeisterte Zuschauer erlebten den letzten Lauf des BMW
Motorrad BoxerCup 2003 im Rahmen des Motorrad Grand-Prix von Tschechien. Von
der Pole-Position war Thomas Hinterreiter (A) vom BMW Team Austria gestartet.
Nach einem permanenten Schlagabtausch mit Brian Parriott (USA) und Jason Perez
(USA) vom BMW Motorrad Team USA, sowie Roberto Panichi (I) vom Dream Car Team
und Gwen Giabbani (F) vom Team Reseau France setzte er sich am Ende durch. Er
gewann das spannende Rennen vor Giabbani und Panichi. Andi Hofmann fand vom
Start weg Anschluss an die Spitze. Es reichte ihm am Ende ein fünfter Platz um
souverän den Titel " Gewinner des BMW Motorrad BoxerCup 2003" im dritten Anlauf
nach Hause zu fahren. "Ich bin super-glücklich. Endlich! Na klar, ich war vor
dem Rennen nervös. Aber als ich den Rhythmus gefunden hatte, Panichi knapp vor
mir sah und Legrelle hinter mir, fühlte ich mich sicher. Ehrlich gesagt, ich
habe den Boxer am Ende nur noch um den Kurs getragen" , sagte der
achtundvierzig Jahre junge Superbike-Crack aus der Schweiz nach dem Rennen.
Beim Start hatten Roberto Panichi, Gwen Giabbani und Brian Parriott den besten
Grip mit ihren Metzeler RS 1 erwischt und setzten sich einige Zentimeter ab.
Parriott (USA) übernahm in der ersten Runde die Führung, bekam aber am Rennende
eine Strafe von 10 Sek. wegen Frühstarts. Panichi (I) schob sich vor der
Bergauf-Schikane des 5,403 km langen und anspruchsvollen GP-Kurs von Brno vor
Parriott , Giabbani, Perez und Hofmann wieder an die Spitze. Jason Perez
presste sich in Runde zwei an Panichi vorbei und fuhr mit 2'16.879 min. die
schnellste Runde des Rennens.
Ab Runde drei gesellte sich auch Pole-Fahrer Hinterreiter nach einem zähen
Start zur Spitzengruppe dazu. Dahinter zog Randy Mamola (USA) den
zweitplazierten im Cup, Sebastien Legrelle (B) vom BMW Belgium/Herpigny Team,
um Anschluss an die Spitze zu finden. In der neunten Runde waren sie dicht
dran, als der Botschafter des BoxerCup, Randy Mamola (USA), nach zu souveräner
Schräglage mit dem rechten Zylinder seiner BMW R 1100 S aufsetzte und stürzte.
Mit einer Fingerverletzung beendete er das Rennen und Legrelle ging das Tempo
der Führenden nicht mehr mit. Parriott setzte sich in den letzten Runden
zunehmend durch, gefolgt von Giabbani, der wiederum von Hinterreiter gejagt
wurde. Bei der Zieldurchfahrt fuhr Parriott nach souveränem Rennen als erster
über die Linie, aufgrund der Zeitstrafe wurde er jedoch nur als Achter in
diesem spektakulären BoxerCup-Rennen gewertet.
Somit gewann Hinterreiter, der eine bessere Linie und den Windschatten aus der
Bergauf-Passage vor Start- und Ziel gefunden hatte, vor einem überglücklichen
Giabbani und dem drittplazierten im Rennen wie im Cup, Roberto Panichi (I).
"Ich freue mich riesig über den Sieg heute" , sagte Hinterreiter nach dem
Rennen, der sich zu Beginn der Saison natürlich auch Hoffnung auf den
Hauptgewinn gemacht hatte. "Ich hatte heute nicht zu verlieren, ich konnte nur
gewinnen", grinste ein glücklicher Gwen Giabbani schon vor dem Rennen. "Als ich
sah, dass Hofmann knapp hinter mir liegt und Legrelle auch weit nach vorne kam,
habe ich das Rennen sicher beendet", so Panichi . "Natürlich hatte ich bis zum
Schluss Hoffnung, den Hauptpreis des Cups zu gewinnen." Den nimmt jetzt der
lachende Andy Hofmann mit in die Schweiz. Ein schwarzer BMW M 3.
"Eine Wahnsinns-Saison", sagte BMW Motorrad Sportchef Berti Hauser. Wir haben
bei neun Rennen in neun Ländern sechs Gewinner aus fünf Nationen erlebt. Wir
setzen alles daran, unseren Fans auch in der kommenden Saison diesen BoxerCup
Spitzen-Sport zu bieten.