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MINI baut internationales Produktionsnetzwerk aus.
Mon Apr 08 17:00:00 CEST 2013 Pressemeldung
Globale Offensive zur Steigerung der Fertigungskapazitäten: Wachsende Nachfrage nach Premium-Automobilen von MINI wird durch neue lokale Montage-Standorte gedeckt.
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Michael Ebner
BMW Group
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Autor.
Michael Ebner
BMW Group
München. Aufgrund der weltweit wachsenden Nachfrage
nach Premium-Automobilen der britischen Marke MINI erweitert die BMW
Group ihr globales Produktionsnetzwerk um zusätzliche Montagestandorte
für ausgewählte MINI Modelle. Erstmals seit dem Relaunch der Marke im
Jahr 2001 wird derzeit für mehrere Wachstumsmärkte außerhalb Europas
die Montage von MINI Automobilen vorbereitet. Die lokale Montage von
Fahrzeug-Bausätzen hat bei der britischen Kleinwagenmarke Tradition.
Schon der classic Mini wurde in einem Dutzend Ländern innerhalb und
außerhalb Europas montiert und anschließend direkt an die Kunden vor
Ort ausgeliefert.
Der Ausbau der internationalen Fertigungskapazitäten folgt dem
für die gesamte BMW Group gültigen Prinzip „Die Produktion folgt dem
Markt“. Sie dient insbesondere dazu, die wachsende Zahl von Kunden in
aufstrebenden Märkten schnell und flexibel versorgen zu können. MINI
hat im Jahr 2012 weltweit die Rekordzahl von 301 526 Fahrzeugen
ausgeliefert. Zum Absatzwachstum von insgesamt 5,8 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr trugen in besonders starkem Maße die Märkte auf
dem amerikanischen und dem asiatischen Kontinent bei. Auch in den
kommenden Jahren wird sich die globale Ausrichtung der Marke MINI
weiter intensivieren. Die Stärkung des internationalen
Produktionsnetzwerks soll dazu beitragen.
Derzeit werden fünf der aktuell sieben MINI Modelle im
britischen Heimatland der Marke produziert. Das MINI Werk in Oxford
ist dabei der zentrale Baustein im britischen Produktionsnetzwerk der
BMW Group, das auch das Motorenwerk Hams Hall in Birmingham sowie das
Presswerk in Swindon umfasst. Die Modelle MINI Countryman und MINI
Paceman rollen beim österreichischen Produktions- und
Entwicklungspartner Magna Steyr in Graz vom Band. Auch sie beziehen
ihre Motoren vom britischen Standort Hams Hall.
Mit umfangreichen Investitionen forciert die BMW Group derzeit
den Ausbau und die Modernisierung der drei Standorte des MINI
production triangle in Großbritannien. Anlass dazu bietet auch der
geplante weitere Ausbau der MINI Modellfamilie, der den weltweiten
Erfolg zusätzlich beflügeln wird. Darüber hinaus werden auch die für
die Auslands-Montage vorgesehenen Komponenten an den zentralen
Produktionsstandorten in Großbritannien und Österreich gefertigt. Die
so entstehenden Fahrzeug-Bausätze werden anschließend zu den
jeweiligen Auslandsstandorten exportiert und dort endmontiert. Von
diesem Prinzip hat schon der classic Mini bei seinem Siegeszug rund um
die Welt profitiert. Das von 1959 bis 2000 mehr als 5,3 Millionen Mal
verkaufte Kleinwagen-Original wurde ebenfalls als Bausatz in die
unterschiedlichsten Regionen der Welt exportiert. Auf diese Weise
entstanden classic Mini nicht nur in Großbritannien, sondern auch in
Spanien, Belgien, Italien, Malta, Portugal und dem damaligen
Jugoslawien sowie in Chile, Uruguay, Venezuela, Südafrika, Australien
und Neuseeland.