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Preisträger ECKART 2014

Shuzo Kishida, Heinz und Heinz Reitbauer, Mick Hucknall und Jon Rose werden am 22. Oktober 2014 im BMW Museum geehrt

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Michael Ebner
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Shuzo Kishida, Heinz und Heinz Reitbauer, Mick Hucknall und Jon Rose werden am 22. Oktober 2014 im BMW Museum geehrt

 

München. Die Preisträger des ECKART 2014 stehen fest: Die Jury, die der „Jahrhundert-Koch“ Eckart Witzigmann zur Verleihung des ECKART 2014 berufen hat, gab die Namen der Gewinner bekannt. Die Preise gehen dieses Jahr nach Japan, Österreich, England und in die USA: Verliehen werden die Preise im Rahmen einer großen Gala am 22. Oktober 2014 im BMW Museum.

 

Shuzo Kishida, Japan

Der junge japanische Drei-Sterne-Koch Shuzo Kishida aus Tokio erhält den ECKART 2014 für Innovation. Die Jury schreibt in Ihrer Begründung: „Wer nur die Bilder von Kishidas Gerichten sieht, erkennt nicht die revolutionäre, poetische und innovative Kraft seiner Arbeit. Sie entfaltet sich beim Essen: Französische und japanische Kochkunst sowie Produkte bester Qualität kombiniert Kishida zur gegenwärtig innovativsten Fusion zweier traditionsreicher Koch-Kulturen.“

 

Heinz und Heinz Reitbauer, Österreich

Heinz und Heinz Reitbauer erhalten den ECKART 2014 für Große Koch-Kunst.

Reitbauer, der Sohn, ist „einer der engagiertesten Vertreter einer neuen Generation von Spitzenköchen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“, so die Jury in der Begründung der Preisvergabe. Reitbauer lernte bei Alain Chapel in Mionnay, einem der Vordenker und Wegbereiter der zeitgenössischen Koch-Kunst, bei Anton Mosimann in London und bei Joël Robuchon in Paris. Seit 2005 ist er Chef-Patron des Steirereck in Wien. Reitbauer legt Wert auf „authentische Produkte und Vielfalt. Durch globale Tendenzen zur Vereinheitlichung, denen auch die EU folgt, sieht er“, so die Jury „diese Vielfalt massiv bedroht und engagiert sich für die Biodiversität.“ Über seine Kochkunst sagt Eckart Witzigmann: „Beste Zutaten und höchste Kochkunst kombiniert er zu einer der modernsten Küchen der gastronomischen Welt.“

 

Heinz Reitbauer, der Vater, ist ein Radikaler. Das gutbürgerliche Gasthaus Steirereck macht er zu einem Weltklasse-Restaurant, übergibt es an die nächste Generation und geht – „back to the roots“. Die Jury begründet die Vergabe des Preises an ihn wie folgt: „Sein Steirereck am Pogusch in der Steiermark ist der zurzeit beste Almgasthof der Welt. Heinz Reitbauer bringt auf den Teller, was es dort gibt: Hendl, Karpfen, Gulasch –  einfach, natürlich, schlüssig und serviert mit einer Gastlichkeit, die einmalig ist.“

 

Mick Hucknall, England

Der Sänger Mick Hucknall – früher Simply Red – erhält den ECKART 2014 für Lebenskultur. Hucknall  lebt und schätzt nicht nur eine hohe Lebenskultur, sondern setzt sich auch immer wieder dafür ein. Seit über einem Jahrzehnt baut er Wein am Ätna an. Er konzentriert sich dabei auf lokale, traditionelle Rebsorten und seine Weine sind von den Kennern geschätzt. Aktuell unterstützt er in Irland ein Projekt, das den Erhalt eines Flusses mit wilden Lachsen zum Ziel hat.

Die Jury überzeugt nicht nur sein Engagement, sondern auch sein Credo: "Es gibt so viele Menschen auf der Welt, die Hilfe brauchen, um einen Schritt weiter zu kommen. Ich helfe dabei, indem ich dafür Sorge trage, dass Dinge wachsen. Es geht mir darum, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Es ist der Versuch, Gemeinschaften zu stärken und das Ansehen bestimmter Regionen zu verbessern, damit sie wirtschaftlich interessanter werden.“

 

Jon Rose, USA

Der weltberühmte Surfer Jon Rose wird für sein Projekt „waves 4 water“, das Trinkwasserfilter weltweit verteilt, mit dem „Eckart 2014 für kreative Verantwortung und Genuss“ ausgezeichnet. Auf der Suche nach der besten Welle besuchte Rose entlegenste Regionen der Welt und weiß, dass sauberes Trinkwasser oft ein seltenes Gut ist. Die Jury schreibt in Ihrer Begründung: „Jon Roses kreative Lösung: Im Unterschied zu vielen Projekten entwickelt er kein eigenes System, sondern verwendet einfache, günstige Filter. Die Idee seiner Organisation „waves 4 water“ ist nicht, eine Person 100 Filter in Gebiete transportieren zu lassen, in denen

sauberes Wasser benötigt wird, „sondern hunderte von Reisenden je 10 Filter verteilen zu lassen“. Ein modernes soziales Netzwerk mit inzwischen tausenden von Unterstützern, die kreative Verantwortung leben.“

 

ECKART
Der Internationale Eckart Witzigmann Preis ist eine der bedeutendsten Ehrungen für herausragende Verdienste um Kochkunst und Esskultur: Mit dem ECKART würdigt Eckart Witzigmann, als „Koch des Jahrhunderts“ geehrt, seit dem Jahr 2004 einzigartige Leistungen der Kochkunst und das besondere Engagement in dem facettenreichen Themenkreis der Lebenskultur. In Partnerschaft mit der
BMW Group vergibt die Witzigmann Academy jährlich die Preise in den Kategorien „Große Kochkunst“, „Innovation“ und „Lebenskultur“. Seit dem Jahr 2013 gibt es zudem einen ECKART für „Kreative Verantwortung und Genuss“, dotiert von der BMW Group mit 10.000 Euro, hinzu.
 
Zu den bisherigen ECKART Preisträgern gehören Daniel Boulud (New York City), HRH Charles Prince of Wales (Highgrove), Elena Arzak (San Sebastian), Anne-Sophie Pic (Valence), Harald Wohlfahrt (Tonbach), Dieter Kosslick (Berlin), Ferran Adrià (Barcelona), Marc Haeberlin (Illhaeusern), Joël Robuchon (Paris) u.v.a.

 

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CO2 emission information.

The values for fuel consumption, CO2 emissions and energy consumption shown were determined in a standardised test cycle according to the European Regulation (EC) 715/2007 in the version currently applicable. The figures refer to a vehicle with basic configuration in Germany and the range shown considers transmission (automatic or manual) and the different wheels and tyres available on the selected model and may vary during the configuration.

The values of the vehicles labelled with (*), are already based on the test cycle according to the new WLTP regulation and are translated back into NEDC-equivalent values in order to allow a comparison between vehicles. More information on the transition from NEDC to WLTP test procedures can be found here.

These figures are intended for comparison purposes and may not be representative of what a user achieves under usual driving conditions. For plug-in hybrid vehicles and battery electric vehicles the figures have been obtained using a combination of battery power and petrol fuel after the battery had been fully charged. Plug-in hybrid vehicles and battery electric vehicles require mains electricity for charging. The CO2 emissions labels are determined according to Directive 1999/94/EC and the Passenger Car (Fuel consumption and CO2 Emissions Information) Regulations 2001, as amended. They are based on the fuel consumption, CO2 values and energy consumptions according to the NEDC cycle.

A guide on fuel economy and CO2 emissions which contains data for all new passenger car models is available at any point of sale free of charge. For further information you can also visit this link.

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