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BMW Werk Eisenach fertigt Kiel-Finne für Hightech-Yacht von BMW ORACLE Racing. Der US-Herausforderer für den 32. America's Cup setzt auf die Technologiekompetenz aus Thüringen.
Wed Nov 23 09:30:00 CET 2005 Pressemeldung
Der Kurs auf den America's Cup in Valencia 2007 führt über Eisenach. Zwischenetappe ist die BMW Werkzeugmanufaktur. Die Mitarbeiter dort arbeiten in den kommenden drei Monaten an einer spannenden Aufgabe. Die hoch qualifizierten Experten, die normalerweise für die Herstellung von Großpresswerkzeugen und Design-Prototypen verantwortlich sind, werden ein Stück America's Cup Geschichte mitschreiben. Die Herausforderung: Bis Januar 2006 wird im thüringischen BMW Werk mit der Kiel-Finne eines der bedeutendsten Yachtbauteile für die aktuelle Kampagne von BMW ORACLE Racing entstehen. Geplant ist, dass im Frühjahr 2006 der Kiel in der neuen Rennyacht des Teams vor der spanischen Küstenmetropole zum Einsatz kommen wird - bei den Rennen des Louis Vuitton Act 10 ab 11. Mai soll Premiere sein. Das Ziel von BMW ORACLE Racing: 2007 in Valencia Titelverteidiger Alinghi die Krone des Segelsports streitig zu machen.
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München. Der Kurs auf den America's Cup in Valencia 2007 führt über Eisenach.
Zwischenetappe ist die BMW Werkzeugmanufaktur. Die Mitarbeiter dort arbeiten in
den kommenden drei Monaten an einer spannenden Aufgabe. Die hoch qualifizierten
Experten, die normalerweise für die Herstellung von Großpresswerkzeugen und
Design-Prototypen verantwortlich sind, werden ein Stück America's Cup
Geschichte mitschreiben. Die Herausforderung: Bis Januar 2006 wird im
thüringischen BMW Werk mit der Kiel-Finne eines der bedeutendsten Yachtbauteile
für die aktuelle Kampagne von BMW ORACLE Racing entstehen. Geplant ist, dass im
Frühjahr 2006 der Kiel in der neuen Rennyacht des Teams vor der spanischen
Küstenmetropole zum Einsatz kommen wird - bei den Rennen des Louis Vuitton Act
10 ab 11. Mai soll Premiere sein. Das Ziel von BMW ORACLE Racing: 2007 in
Valencia Titelverteidiger Alinghi die Krone des Segelsports streitig zu machen.
"Das BMW Werk Eisenach hat aufgrund der Serienfertigung für BMW sehr viel
Erfahrung in der Konstruktion von Werkzeugen und in der Bearbeitung von
Großbauteilen. Die Vergabe dorthin verdeutlicht einmal mehr, dass BMW weiterhin
konsequent Technologie-Kompetenz aus der automobilen Forschung in den
Segelrennsport transferiert", so Professor Dr. Raymond Freymann,
Geschäftsführer BMW Group Forschung und Technik und verantwortlich für die
Leitung der BMW Ingenieure im BMW ORACLE Racing Design Team. "Das Werk Eisenach
liefert weltweit einen hohen Standard in punkto Präzision und Qualität. Dies
wird BMW auch bei der Fertigung der technologisch höchst anspruchsvollen Finne
unter Beweis stellen. Davon wird die neue Yacht profitieren." Dabei wird die
Crew eng mit dem Design-Team von BMW ORACLE Racing kooperieren.
Die im BMW Werk Eisenach gefertigte Finne ist ein weiterer Beleg für die
Technologiekompetenz von BMW im Hochleistungs-Segelsport. Bei einem
Gesamtgewicht von mehr als einer Tonne ist die Finne drei Meter lang und
besteht aus ultrahochfestem Stahl - Material, das auch in den crash-relevanten
Strukturbereichen der BMW Fahrzeuge eingesetzt wird. In der "Formel 1 des
Segelns" hat die Finne eine besondere Bedeutung - sie ist das wichtige
Verbindungsstück zwischen Bootsrumpf und Kielbombe.
Im Juli 1990 entschied die BMW Group die Errichtung einer Produktionsstätte für
Großpresswerkzeuge in Eisenach. Das Werk wurde am 10. März 1992 eröffnet und
beschäftigt heute über 250 Mitarbeiter. Das Werk beheimatet die BMW
Werkzeugmanufaktur und hat sich unter anderem mit der Herstellung von
Design-Modellen und Prototypenteilen einen Namen gemacht. Eisenach ist dabei
ein besonders traditionsreicher Standort für BMW: Bereits ab 1928 fertigte BMW
dort Automobile. Die berühmten Sport- und Luxuswagen der 30er Jahre entstanden
im Eisenacher Werk. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Fertigung nach München
verlegt. Mit der Eröffnung des BMW Werkes Eisenach Anfang der 90er Jahre nahm
das Unternehmen die große Tradition des Standorts wieder auf.
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