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Die BMW Mobile Tradition auf der Geneva Classics.
Thu Oct 05 10:00:00 CEST 2006 Pressemeldung
München. Erstmals in diesem Jahr öffnen vom 6. bis 8. Oktober die Geneva Classics ihr Pforten. Die BMW Mobile Tradition präsentiert in den Ausstellungshallen am Genfer See auf 550 Quadratmeter vier Geschichten aus der reichhaltigen Tradition der weißblauen Marke.
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Manfred Grunert
BMW Group
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Autor.
Manfred Grunert
BMW Group
München. Erstmals in diesem Jahr öffnen vom 6. bis 8. Oktober die Geneva
Classics ihr Pforten. Die BMW Mobile Tradition präsentiert in den
Ausstellungshallen am Genfer See auf 550 Quadratmeter vier Geschichten aus der
reichhaltigen Tradition der weißblauen Marke.
Kompromisslos offen: Fast acht Jahrzehnte BMW Roadster.
Seit nahezu acht Jahrzehnten sind die Bayerischen Motoren Werke einem
Fahrzeugkonzept treu, das aus den Anfängen der Automobilisierung stammt - und
das doch nie aktueller war: dem Roadster. Einen der ersten, den Dixi 3/15 PS
Ihle, wird ebenso zu sehen sein wie einen der berühmtesten: die Rennlegende der
30er Jahre, der BMW 328. Vor genau 70 Jahren betrat er mit einem Donnerschlag
die Szene. "Erstes Rennen, erster Sieg", so titelten im Jahre 1936 die
Zeitungen nach dem Erfolg am Nürburgring, der den Auftakt für eine beispiellose
Rennkarriere bildete. Das damalige Kalkül, den neuen Sportwagen als allererstes
gleich in der prestigeträchtigen Rennklasse bis zwei Liter antreten zu lassen,
war für BMW also perfekt aufgegangen. Dass damals auch noch BMW Fahrer Ernst
Jakob Henne am Steuer saß, konnte den Ruhm nur noch größer machen: schließlich
war Henne, ein Sympathieträger unter den Rennfahrern, nach seinen
Geschwindigkeitsweltrekorden auf zwei Rädern der "schnellste Mann der Welt" und
trug den stolzen Titel "das weiße Phantom". Neben einer Serienausführung des
BMW 328 zeigt die Mobile Tradition auch die Replika des BMW 328 Mille Miglia
Roadsters aus dem Jahr 1940.
Ästhetik pur: Die BMW Coupés.
Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Thema der BMW Coupés und ihrer
Tradition der Eleganz, die im Sommer 2006 mit der Vorstellung des neuen BMW 3er
Coupés fortgesetzt wurde. Hierzu werden drei Exponate zu sehen sein, deren
Ästehik bis heute besticht: So stieß BMW in der Vorkriegszeit mit dem eleganten
327 erstmals in die automobile Oberklasse vor. Das Sportcoupé war in vielen
stilistischen Details wegweisend. Erstmals fasste der BMW 327 Kotflügel,
Scheinwerfer und Motorhaube organisch zusammen. Auch das außen auf dem
Kofferraumdeckel angebrachte Reserverad war voll verkleidet und selbst das von
innen beleuchtete Nummernschild wurde in die Karosserie integriert. Mit dem auf
Wunsch lieferbaren 80 PS-Sechszylinder aus dem BMW 328 galt der Beau als
Souverän der Autobahn. Mindestens soviel Sein wie Scheinen lautete in den 50er
Jahren erneut der Anspruch, den der BMW 503 erfüllte. Das stilistisch
vollendete Coupé BMW 503 trug den weltweit ersten in Serie gebauten
Leichtmetall-Achtzylinder unter der Haube. "Kein Protz, sondern edle Rasse
hinter beinahe bescheidenen Formen, die ein Äquivalent zum herrlichen
Achtzylindermotor bilden", schrieb man dem Coupé ins Stammbuch. Das Konzept
mit feinen Linien und zurückhaltend-eleganter Sportlichkeit führte Anfang der
1970er Jahre zum rassigen BMW 3.0 CSi, der mit seiner ungestümen Kraft auf
geniale Weise Eleganz mit höchster Sportlichkeit verband. Das
Sechszylinder-Coupé stellte die Basis für ungezählte Wettbewerbserfolge von
Werkswagen und Privatfahrern in aller Welt.
Geländesport: Hindernislauf für neue BMW Technologien.
Doch nicht nur intensive Fahrerlebnisse auf vier Rädern begründen den
markentypischen Ruf von BMW. Die Geschichte des BMW Motorradbaus ist gespickt
mit Innovationen. Beispielhaft können die Besucher der Geneva Classics die
Entwicklung des Fahrwerks anhand dreier Exponate nachvollziehen. Die
Teleskopgabel in der BMW R12 als auch der Monolever in der R80 G/S sowie der
Paralever der R1100 GS werden zu sehen sein. Alle drei technische Lösungen sind
nicht nur das Ergebnis ingeniöser Cleverness sondern auch sportlicher
Höchstleistung: der Geländesport diente von Anfang an der Erprobung von
Innovationen.
Das Neue BMW Museum
Auf der Geneva Classics präsentiert sich auch das neue BMW Museum, das 2007
nach Umbau und Erweiterung an gewohnter Stelle am Münchner Petuelring seine
Pforten öffnen wird. Das BMW Museum wird die Leidenschaft und die
Innovationskraft der Marke zum Ausdruck bringen. Technik und Ästhetik finden
hier zur Synthese. Der Besucher wird fasziniert durch eine große Themen- und
Produktvielfalt sowie durch eine innovative Ausstellungsgestaltung und
Medienarchitektur. Das Neue BMW Museum ist Teil eines neuen BMW Markenerlebnis
am Standort München, das die Besuchern in direkter Nachbarschaft zur
Konzernzentrale und zum Olympiapark mit der BMW Welt, BMW Museum und der
Werksführung erwartet. Auf der Geneva Classics werden Infodisplays und ein
Architekturmodell über das Neue BMW Museum informieren.