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Führende Technologiekompetenz trifft Automobilkompetenz
Thu Feb 22 11:00:00 CET 2007 Pressemeldung
Die BMW Group Forschung und Technik und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) haben heute eine langfristige Kooperation vereinbart. Künstliche Intelligenz - also die Automatisierung von intelligentem Verhalten - spielt nach Einschätzung der zukünftigen Partner eine entscheidende Rolle im "Auto der Zukunft". Das DFKI - 1988 als gemeinnützige GmbH für grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung gegründet - ist auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz weltweit führend.
Pressekontakt.
Frank Strebe
BMW Group
Tel: +49-89-382-51491
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Autor.
Frank Strebe
BMW Group
München / Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen. Die BMW Group Forschung und
Technik und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
haben heute eine langfristige Kooperation vereinbart. Künstliche Intelligenz -
also die Automatisierung von intelligentem Verhalten - spielt nach Einschätzung
der zukünftigen Partner eine entscheidende Rolle im "Auto der Zukunft". Das
DFKI - 1988 als gemeinnützige GmbH für grundlagen- und anwendungsorientierte
Forschung gegründet - ist auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz weltweit
führend.
"Diese Beteiligung stellt einen weiteren Meilenstein in der Etablierung unseres
weltweiten Technologie- und Partnernetzwerkes dar", sagt Professor Raymond
Freymann, Leiter der BMW Group Forschung und Technik. "Das DFKI ist wegen
seiner großen Kompetenz in den Bereichen der Informationstechnologien sowie der
Mensch-Maschine-Schnittstelle ein idealer Forschungspartner für
Zukunftsentwicklungen im Automobilbereich. Außerdem ist das DFKI mit seinen
namhaften Partnern eine exzellente Drehscheibe, um übergreifende
Forschungsprojekte zu initiieren", schließt Freymann.
" Führende Technologiekompetenz trifft Automobilkompetenz - damit können wir
von der kreativen Idee bis zum weltweit vermarktbaren Produkt die gesamte
Wertschöpfungskette der Innovation in Deutschland verwirklichen", ergänzt
Professor Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI.
Eine wichtige Rolle bei den gemeinsamen zukünftigen Projekten etwa spielt das
Internet der Zukunft und dessen Bedeutung für die mobile Nutzung. Eine wichtige
Fragestellung dabei sind semantische Technologien für die inhaltliche
Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur. Außerdem
sollen gemeinsam multimodale Dialogschnittstellen für Fahrerassistenzsysteme
der nächsten Generation entwickelt werden, die alle Sinne des Fahrers
einbeziehen und auch dessen aktuelle Belastbarkeit im Kontext der Fahrsituation
berücksichtigen
Weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind intelligente Umgebungen, die
Unterstützung der Mobilität in einer alternden Gesellschaft sowie
Sicherheitstechnologie zum Schutz der IT-Infrastruktur rund um das Fahrzeug.
Projektinhalte sind auch so genannte Agententechnologien, die zukünftig in der
Fahrzeug IT unterschiedlichste Aufgaben übernehmen können. Angedacht sind
beispielsweise Systeme, die sich selber konfigurieren, reparieren und
Entscheidungen treffen können, bis hin zu virtuellen Beifahrern oder
,Avataren', die bei Bedarf direkt mit dem Fahrer interagieren.
Die Zusammenarbeit wird über bilaterale oder öffentlich geförderte Projekte
stattfinden. Dabei ist ein Austausch von Diplomanden, Doktoranden sowie
Gastwissenschaftlern vorgesehen. Die Forschungstochter der BMW Group dehnt
damit das weltweite Kooperationsfeld mit Hochschulen, Forschungsinstituten und
Industrieunternehmen in Europa weiter aus.
Die BMW Forschung und Technik GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der BMW
AG und verantwortet seit 2003 die Forschungsthemen bei der BMW Group:
VehicleTechnology (Fahrzeugtechnologie), CleanEnergy (Wasserstofftechnologie),
EfficientDynamics (Intelligentes Energiemanagement/Alternative Antriebe),
ConnectedDrive (Fahrerassistenz/Aktive Sicherheit) und ITDrive (IT- und
Kommunikationstechnologie). Die rechtliche Eigenständigkeit als GmbH garantiert
Freiraum und ein Maximum an Flexibilität. Einen weltweiten Zugang zu Trends und
Technologien sichert ein international etabliertes Netzwerk mit den
Stützpunkten Palo Alto (USA), Tokyo (Japan) und Sophia Antipolis (Frankreich).
www.bmwgroup.com
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) mit Sitz
in Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen ist auf dem Gebiet innovativer
Softwaretechnologien die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in
Deutschland. Aktuell forschen mehr als 240 Mitarbeiter aus 42 Nationen an
anwendungsorientierten Software-Lösungen. Das Finanzierungsvolumen lag in 2006
über 21 Mio. Euro. 1988 von namhaften deutschen Unternehmen der
Informationstechnik und zwei Großforschungseinrichtungen als gemeinnützige GmbH
gegründet, hat sich die DFKI GmbH inzwischen zum weltweit größten Zentrum für
intelligente Softwaretechnologien entwickelt. Der Erfolg: 49 Professoren und
Professorinnen aus den eigenen Reihen und 46 Spin-Off Unternehmen mit mehr als
1000 hochqualifizierten Arbeitsplätzen.
www.dfki.de