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Feuerwehreinsatz in der BMW Welt - Chemische Dämpfe im Untergeschoss / Neun Menschen zur Beobachtung ins Krankenhaus
Mon Aug 18 20:30:00 CEST 2008 Pressemeldung
München. Ein Feuerwehreinsatz in der BMW Welt wegen chemischer Dämpfe in einem Untergeschoss hat am Montagabend, 18. August 2008, am Petuelring für beträchtliches Aufsehen gesorgt. Neun Mitarbeiter des Reinigungspersonals wurden vorsorglich zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht; einige von ihnen klagten über leichte Reizungen der Atemwege.
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Gesa Pruene
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Gesa Pruene
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München. Ein Feuerwehreinsatz an der BMW Welt wegen chemischer Dämpfe in einem
Untergeschoss hat am Montagabend, 18. August 2008, am Petuelring im Münchener
Norden für beträchtliches Aufsehen gesorgt. Neun Mitarbeiter des
Reinigungspersonals und des Werksschutzes wurden vorsorglich zur Beobachtung in
Krankenhäuser gebracht; einige von ihnen klagten über leichte Reizungen der
Atemwege. Kurz vor 18 Uhr war die Meldung bei der BMW Werksfeuerwehr
eingegangen, dass es im ersten Untergeschoss der BMW Welt in einem Lagerraum
für Reinigungsgeräte und Putzmittel zu einer chemischen Reaktion gekommen sei.
Die Polizei sperrte daraufhin die Straßen in der näheren Umgebung des Gebäudes.
Da sehr schnell feststand, dass sich die Dämpfe nur in einem abgegrenzten und
öffentlich nicht zugänglichen Bereich ausgebreitet hatten, waren für die
Besucher der BMW Welt mit ihren Restaurants keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen
erforderlich. Die meisten betroffenen Mitarbeiter konnten noch am Montagabend
nach Hause zurückkehren, die letzten verließen am Dienstagmorgen das
Krankenhaus.
Erste Nachforschungen ergaben, dass Polierscheiben eines Reinigungsgeräts, die
mit Bodenversiegelungsöl getränkt waren, aus noch nicht bekannten Gründen die
Dämpfe entwickelt hatten. Beobachtet von zahlreichen Schaulustigen, hatten
Berufs- und Werksfeuerwehr am Montagabend die betroffenen Reinigungsmitarbeiter
zu den wartenden Rettungsfahrzeugen gebracht. Der Raum wurde anschließend mit
Spezialgeräten der Wehren entlüftet. Die Untersuchungen zur genauen Ursache des
Unfalls dauern noch an.