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FIA World Touring Car Championship - BMW Saisonrückblick 2008.
Sun Nov 16 09:00:00 CET 2008 Pressemeldung
Mit einem spannenden Finale in Macau (MO) ist die FIA World Touring Car Championship 2008 zu Ende gegangen. Die Fahrer der BMW Länderteams hatten jedoch schon vor den beiden abschließenden Läufen des Jahres keine Chance mehr, in den Titelkampf einzugreifen. SEAT-Pilot Yvan Muller (FR) ist der Nachfolger von Andy Priaulx (GB) als Tourenwagen-Weltmeister, der zuvor drei Mal in Folge den WM-Titel für das BMW Team UK errungen hatte. Priaulx war im Gesamtklassement erneut der bestplatzierte BMW Pilot. Er beendete die Saison mit 81 Punkten auf Rang vier.
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Ingo Lehbrink
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Mit einem spannenden Finale in Macau (MO) ist die FIA World Touring Car Championship 2008 zu Ende gegangen. Die Fahrer der BMW Länderteams hatten jedoch schon vor den beiden abschließenden Läufen des Jahres keine Chance mehr, in den Titelkampf einzugreifen. SEAT-Pilot Yvan Muller (FR) ist der Nachfolger von Andy Priaulx (GB) als Tourenwagen-Weltmeister, der zuvor drei Mal in Folge den WM-Titel für das BMW Team UK errungen hatte.
Priaulx war im Gesamtklassement erneut der bestplatzierte BMW Pilot. Er beendete die Saison mit 81 Punkten auf Rang vier. BMW Team Germany Fahrer Augusto Farfus (BR) belegte mit 63 Zählern den sechsten Platz in der Fahrerwertung, sein Teamkollege Jörg Müller (DE) musste sich drei Punkte dahinter mit Rang sieben zufrieden geben. Die beiden Fahrer vom BMW Team Italy-Spain, Félix Porteiro (ES) und Alessandro Zanardi (IT) folgten auf den Positionen 10 und 13. Auch bei den Herstellern blieb BMW der vierte Titelgewinn in Serie verwehrt. Mit 274 Punkten beendete die Marke das Jahr hinter SEAT auf Platz zwei.
„Herzlichen Glückwunsch an Yvan Muller und SEAT“, sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. „Mit dem Turbo-Dieselmotor haben unsere Konkurrenten das Geschehen in diesem Jahr dominiert. Natürlich sind wir enttäuscht, weder den Fahrer- noch den Herstellertitel verteidigt zu haben. Dennoch können sich unsere Ergebnisse im Saisonverlauf sehen lassen. Sechs Siege in einem derart engen Feld zu erringen, ist noch immer eine beachtliche Leistung. Für die nächste Saison muss sich allerdings einiges ändern. Die Basis ist ein Reglement, das jedem Hersteller die Chance eröffnet, sich in einem ausgeglichenen und fairen Wettkampf durchzusetzen. Für die Zukunft der Tourenwagen-WM ist diese Grundvoraussetzung entscheidend.“
Fahrer-Quintett ausgeglichener denn je.
Schon im ersten Abschnitt der Saison wurde deutlich, wie schwierig die erneute Titelverteidigung für BMW in diesem Jahr sein würde. Es dauerte bis zu den Rennen in Pau (FR), ehe der BMW 320si WTCC erstmals einen der fünf Piloten zum Sieg trug. Farfus sorgte für den ersten Triumph der Saison. Priaulx ließ auf dem „Circuit de Pau Ville“ kurz darauf den zweiten Laufsieg folgen.
Beim nächsten Rennen in Brünn (CZ) feierte Zanardi seinen viel umjubelten dritten Sieg in der Tourenwagen-WM. In Brands Hatch (GB) gelang auch Müller erstmalig der Sprung auf die oberste Stufe des Podests. Mit den Siegen von Farfus und Porteiro feierte BMW beim Heimspiel in Oschersleben (DE) den zweiten Doppelerfolg des Jahres.
Zum ersten Mal überhaupt gelang es damit allen fünf Fahrern der BMW Länderteams im selben Jahr, einen Laufsieg zu verbuchen. Zugleich lag das Quintett seit 2005 noch nie so eng zusammen. Insgesamt feierte BMW 2008 nicht weniger als 24 Podestplätze.
Vom ersten Tag an erfolgreich: der BMW 320si WTCC.
Als der BMW 320si WTCC am 2. April 2006 sein Debüt in der FIA World Touring Car Championship feierte, lieferte der beeindruckende Rennwagen einen Nachweis seiner Leistungsfähigkeit: Priaulx sicherte sich in Monza nicht nur die Poleposition, sondern fuhr im ersten Rennen zum Sieg. Zehn weitere Triumphe folgten in der Premieren-Saison, neun Mal gewannen die Fahrer der BMW Länderteams 2007. Mit bis dato 26 Triumphen auf WM-Niveau hat sich der BMW 320si WTCC als würdiger Vertreter der sportlichen BMW 3er Reihe auf Rennstrecken rund um den Globus erwiesen. Er ist erfolgreich in die Fußstapfen seiner ruhmreichen Vorgänger getreten. So stehen für BMW bis heute 24 EM- und sieben WM-Titel im Tourenwagensport zu Buche. Erst der Einsatz von Turbo-Dieselmotoren machte es der Konkurrenz 2008 möglich, die Siegesserie des BMW 320si WTCC zu unterbrechen.
Siege auf der ganzen Welt.
Der BMW 320si WTCC wurde von BMW Motorsport auf Basis des gleichnamigen Serienmodells entwickelt. Nach dem erfolgreichen Einstand in der Saison 2006 konnten die Ingenieure in München das Fahrzeug kontinuierlich verbessern. Die Nachfrage nach Rennsport-Kits des BMW 320si WTCC, mit dem Kundenteams auf der ganzen Welt in Championaten nach Super2000-Reglement antreten können, ist immens. Bis Ende 2008 werden über 60 Modelle vom BMW Rennteilevertrieb ausgeliefert sein.
In zahlreichen nationalen Meisterschaften hat der BMW 320si WTCC Titel errungen. Unter anderem sicherten sich Richard Göransson (SE) und Jan Magnussen (DK) in diesem Jahr Gesamtsiege in den schwedischen und dänischen Tourenwagen-Championaten. George Tanev (BG) war in Bulgarien siegreich, Mikko Eskelinen (FI) setzte sich in Finnland durch. Auch in der Independents’ Trophy, die im Rahmen der WTCC-Rennen ausgefahren wird, konnte ein BMW Pilot triumphieren: Sergio Hernández (ES) verbuchte im BMW 320si WTCC vom Proteam Motorsport den Gesamtsieg bei den Privatiers.
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