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BMW schafft 1000 neue Arbeitsplätze
Thu Jul 20 12:00:00 CEST 2000 Pressemeldung
Zusatzschichten in allen Werken. Keine Werksferien in München und Regensburg
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Torsten Julich
BMW Group
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Torsten Julich
BMW Group
München. Die BMW AG wird bis zum Jahresende in Deutschland 1.000 neue
Arbeitsplätze, vor allem in den Bereichen Produktion sowie Forschung und
Entwicklung, schaffen.
Während in der deutschen Automobilindustrie über den Abbau mehrerer tausend
Arbeitsplätze bzw. über Kurzarbeit nachgedacht wird, erfreuen sich die BMW
Automobile und Motorräder so großer Nachfrage, dass zusätzlich 1.000 Ingenieure
und Facharbeiter in der BMW Group einen attraktiven Arbeitgeber finden.
"Damit unterstreichen wir wiederum den Erfolg unseres eigenen Weges", so Ernst
Baumann, Personalvorstand der BMW AG. "Wir sind nicht nur Erfinder der seit 14
Jahren erfolgreich in allen Werken praktizierten flexiblen Arbeitszeitmodelle,
die jetzt auch teilweise von anderen Unternehmen übernommen werden, sondern
setzen seit Jahren durch eine offensive Einstellungspolitik auch auf dem
Arbeitsmarkt sehr positive Signale."
Um dem weit über dem Branchendurchschnitt liegenden Nachfrage-Boom
nachzukommen, werden auch in diesem Jahr in allen BMW Werken Zusatzschichten
gefahren: Insgesamt 29 kollektive Zusatzschichten wurden zwischen
Unternehmensleitung und Betriebsrat für das Jahr 2000 vereinbart.
Grund für die hervorragenden Absatzergebnisse ist die hohe Akzeptanz der
gesamten BMW Produktpalette, vor allem der 3er BMW mit den Varianten Limousine,
Coupé, touring und Cabrio.
Daher fallen in den Werken München und Regensburg, die den BMW 3er für den
Weltmarkt produzieren, im August die Werksferien aus: Es wird voll
durchgearbeitet. Auch im Berliner Komponenten-Werk schließen sich deshalb nicht
die Tore für die Werksferien. Die individuelle Urlaubsregelung für die
Mitarbeiter bleibt davon unberührt.
Die Arbeitszeiten sind bei BMW flexibel an die Produktionslaufzeiten der
einzelnen Modelle gekoppelt. Da im Produktionsbereich die Arbeitszeit über
Arbeitszeitkonten erfaßt wird, die bis zu 200 Plus- oder Minusstunden zulassen,
entsteht ein Arbeitszeitkorridor, der bei schwankender Produktion konstante
Beschäftigung ermöglicht. So kann bei neuen Modellen schnell auf die Nachfrage
der Kunden reagiert werden. Bei auslaufenden Modellen ist es umgekehrt leicht
möglich, das Arbeitszeitkonto -je nach Bedarf- über einige Jahre hinweg wieder
auszugleichen.