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Neues Distributionssystem für Neufahrzeuge der BMW Group
Fri Aug 18 09:00:00 CEST 2000 Pressemeldung
Mit dem neuen konzernweiten Distributionssystem GVDS (Group Vehicle Distribution System) sorgt die BMW Group künftig dafür, dass die Neufahrzeuge im Mittel einen Tag früher beim Kunden sind.
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Torsten Julich
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Torsten Julich
BMW Group
München. Mit dem neuen konzernweiten Distributionssystem GVDS (Group Vehicle
Distribution System) sorgt die BMW Group künftig dafür, dass die Neufahrzeuge
im Mittel einen Tag früher beim Kunden sind. Dies wird durch die Straffung der
Umschlag-Prozesse in der Auslieferung erreicht. Parallel dazu wird eine
konzernweite Fahrzeugpool-Verwaltung eingeführt. Sie erlaubt jedem Händler der
BMW Group Zugriff auf jedes nicht kundenbelegte Fahrzeug, um auf spontane
Kundenwünsche zu reagieren.
Schneller zum Kunden
Bereits 1998 führte die BMW Group in Deutschland "Online-Ordering" ein - dieses
Ordering-Verfahren stellt einen wesentlichen Baustein in der Neustrukturierung
des Vertriebs- und Produktionsprozesses der BMW Group dar. Mit diesem
sogenannten "kundenorientierten Vertriebs- und Produktionsprozess" (KOVP) wird
BMW noch flexibler auf individuelle Kundenwünsche eingehen und dem Kunden sein
Wunschfahrzeug termingenau liefern. Inzwischen wird Online-Ordering europaweit
eingeführt und die Werke auf das neue BMW Produktionssystem umgestellt. In
diesem Zusammenhang stellt die BMW Group auch in der Fahrzeug-Auslieferung
seine Systeme um. Durch die transparente Steuerung der Kundenfahrzeuge im
gesamten Produktionsprozess kann die BMW Group flexibel und zuverlässig die
richtigen Transportkapazitäten auf Lkw oder Bahn disponieren. Um dies zu
realisieren, arbeiten IV-Spezialisten konzernweit an einer Online-Anbindung der
Logistik-Partner. Standzeiten vor dem Verladen und das aufwändige Umsetzen der
Fahrzeuge entfallen dadurc
h weitgehend. Mit dem Distributionssystem GVDS wird die Zeit vom Verlassen der
Montagebänder bis zum Kunden innerhalb Europas um durchschnittlich einen Tag
verkürzt.
Fahrzeugpool für besonders Eilige
In Deutschland werden heute bereits rund 80 Prozent aller BMW Automobile
kundenbezogen produziert. Das heißt, das Fahrzeug wird erst nach der Bestellung
durch den Kunden in den Fertigungsprozess eingesteuert und produziert Die
restlichen 20 Prozent werden künftig in einem konzernweiten GVDS-Fahrzeugpool
verwaltet, auf den jeder Händler der BMW Group Zugriff hat. Dort kann der
Händler bei Bedarf jedes Fahrzeug innerhalb seines Marktes aus dem Pool abrufen
und im Rahmen des Fahrzeugbestandes kurzfristig auf Kundenwünsche reagieren.
GVDS wird voraussichtlich zuerst im BMW Werk Südafrika anlaufen und dann
sukzessive für alle Konzernmarken und Werke übernommen.
BMW als Benchmark
Anerkannte Wirtschafts-Analysten bewerten die kundenbezogene Produktion
(built-to-order) und damit KOVP als revolutionäres Konzept, das die gesamte
Automobilbranche verändern könnte. Eine renommierte Investmentbank nennt in
einer Studie die BMW Group bei der Umsetzung von KOVP als Benchmark in der
Automobilindustrie. Die kundenbezogene Fertigung wird nach Meinung der
Wirtschaftexperten mit darüber entscheiden, welcher Automobilhersteller in
Zukunft wirtschaftlich erfolgreich und damit attraktiv für Anleger sein werde.
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