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BMW Werk Regensburg übertrifft Planungen
Tue Feb 20 12:00:00 CET 2001 Pressemeldung
Am 20. Februar 2001 wurde im BMW Werk Regensburg der zwei millionste BMW fertiggestellt. Die anhaltend positive Entwicklung des Fertigungsstandortes hat dazu geführt, dass die zum Produktionsbeginn im November 1986 ursprünglich angepeilten Größenordnungen bei weitem übertroffen wurden...
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Jochen Mueller
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Autor.
Jochen Mueller
BMW Group
Regensburg. Am 20. Februar 2001 wurde im BMW Werk Regensburg der zwei
millionste BMW fertiggestellt. Die anhaltend positive Entwicklung des
Fertigungsstandortes hat dazu geführt, dass die zum Produktionsbeginn im
November 1986 ursprünglich angepeilten Größenordnungen bei weitem übertroffen
wurden. Der Ansiedlungsvertrag ging von einer Tagesproduktion von 400
Fahrzeugen aus, die von etwa 3.500 Mitarbeitern gefertigt werden sollten. Die
geplante Jahresstück-zahl betrug rund 100.000 Stück. Im Januar 2001 verließen
jedoch rund 840 individuell gefertigte 3er BMW täglich die Werkshallen, in
denen fast 9.500 Beschäftigte arbeiten. Bereits im Jahr 2000 erreichte die
Produktion einen Spitzenwert von gut 220.000 Automobilen.
Hohe Flexibilität bei Varianten und Volumen
Dem anhaltenden Trend zu zunehmend hochwertigeren und auf indivi-duellen
Wünsche der Kunden zugeschnittenen Automobilen trägt die BMW Group als
führender Built-to-Order Hersteller Rechnung. Auf nur einer Produktionslinie
werden sechs verschiedene Varianten des aktuellen 3er BMW gefertigt: neben der
auch in München, Dingolfing und Rosslyn/Südafrika produzierten Limousine die
dem Werk Regensburg vorbehaltenen Varianten touring, Coupé, Cabriolet, Allrad
und der M3. Dabei machen die besonders komplexen Varianten touring und
Cabriolet gut 57 Prozent der Tagesproduktion aus. Die Variantenvielfalt wird
durch eine Vielzahl von Sonderausstattungen und Kombinationsmög-lichkeiten noch
erheblich ausgeweitet.
Mittlerweile ist das BMW Werk Regensburg - nach Recherchen des Massachusetts
Institute of Technology (MIT) - die flexibelste und agilste Autofabrik der
Welt. Schon 1988 wurde die Pilotphase eines neuen Arbeitszeitmodells
eingeführt, das die persönliche Arbeitszeit von der Maschinenlaufzeit
entkoppelt. Die Produktion läuft 99 Stunden von Montag bis Samstag nachmittag,
während die persönliche Arbeitszeit in einer Vier-Tage-Woche geleistet wird.
Damit wird eine bessere Auslastung der Produktionsanlagen erreicht. Abgeleitet
von diesem Grundmodell gibt es heute allein in den Produktionsbereichen rund
zwei Dutzend Varianten.
Von den Vorläufern des aktuellen 3er BMW wurden von 1986 bis 1999 knapp 1,5
Millionen Exemplare gefertigt. Seit 1997 läuft das aktuelle Modell vom Band,
das die runde Zahl im Werk Regensburg erreichte und von dem bis heute in
Regensburg, Dingolfing, München und Rosslyn insgesamt rund 1,13 Millionen
Exemplare gebaut wurden.
Regensburg im Werkeverbund der BMW Group
Neben der Produktion hochwertiger Automobile spielt das BMW Werk Regensburg
auch eine wichtige Rolle im Werkeverbund der BMW Group. So liefert Regensburg
vorproduzierte Rohkarossen nach Dingolfing sowie Türen und Klappen für den 3er
in das Werk München.
Doch der Werkeverbund bei BMW geht weit über die gegenseitige Belieferung von
Teilen hinaus. Der Austausch von Mitarbeitern und Know-how sowie eine flexible
Werkebelegung helfen zusätzlich, die Kapazitä-ten der Werke optimal zu nutzen.
Werkleiter Erhard Frank betont die Bedeutung des Standortes Regensburg für die
BMW Group: "Im Jahr 2000 hat sich der Absatz von Fahrzeugen der Marke BMW um
gut acht Prozent erhöht. Die große Nachfrage nach der 3er-Reihe hat auch die
Stückzahlen in unserem Werk nach oben getrieben." Mit über 220.000 Einheiten
habe Regens-burg einen großen Beitrag zum Erfolg von BMW erbracht. Auch das
Jahr 2001 wird Frank zufolge für viele Neuerungen sorgen: "Wir werden in
Abstimmung mit dem Betriebsrat unsere Produktionskapazität auf höchstem Niveau
auslasten und zahlreiche Maßnahmen umsetzen, die den technischen Vorsprung
unserer Fahrzeuge festigen." Zudem stehe die weitere Unterstützung des Werkes
Oxford, wo der neue MINI zum Anlauf kommt, mit Spezialisten und Führungskräften
auf der Agenda.
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Telefax 0941/770-3550