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CleanEnergy WorldTour 2001: Finale in Berlin

Die Energie der Zukunft ist Chefsache: Bundeskanzler Gerhard Schröder trifft anlässlich der CleanEnergy WorldTour 2001 in Berlin mit Prof. Joachim Milberg, Vorstandsvorsitzender der BMW Group, und Dr. Burkhard Göschel, Vorstand für Entwicklung und Einkauf der BMW AG, zusammen. Der Bundeskanzler will sich über die Ergebnisse der CleanEnergy WorldTour 2001 informieren, mit der sich die BMW Group für Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft engagiert.

Efficient Dynamics

München/Berlin. Die Energie der Zukunft ist Chefsache: Bundeskanzler Gerhard
Schröder trifft anlässlich der CleanEnergy WorldTour 2001 in Berlin mit Prof.
Joachim Milberg, Vorstandsvorsitzender der BMW Group, und Dr. Burkhard Göschel,
Vorstand für Entwicklung und Einkauf der BMW AG, zusammen. Der Bundeskanzler
will sich über die Ergebnisse der CleanEnergy WorldTour 2001 informieren, mit
der sich die BMW Group für Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft engagiert.
Erst vor wenigen Wochen hatten der deutsche Regierungschef und der BMW
Vorstandsvorsitzende auf der IAA 2001 einen regen Meinungs-austausch über die
Perspektiven der Wasserstofftechnologie.

Die BMW Group präsentierte auf der IAA eine Studie des 745h mit neuem
CleanEnergy Motor auf Basis des neuen BMW 7er sowie eine
Wasserstoff-Package-Studie des MINI.

CleanEnergy WorldTour mit hervorragender Bilanz
Am 11. Mai 2000 hatte die BMW Group in Berlin die weltweit erste Flotte von 15
Wasserstofffahrzeugen des Typs BMW 750hL der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie
waren zunächst während der EXPO 2000 als Shuttlefahrzeuge eingesetzt. Ab dem 1.
Februar 2001 ist die Wasserstoffflotte auf die CleanEnergy WorldTour 2001
gegangen. Im Zentrum der Tour stand der Aspekt der Nachhaltigkeit des
Gesamt-prozesses "Gewinnung - Verteilung - Nutzung von Wasserstoff in
Automobilen", wobei der Fokus bei den einzelnen Stationen der Tour auf
spezifische Aspekte des Prozesses gerichtet war. In fünf Metropolen auf vier
Kontinenten lud die BMW Group zu entsprechenden Events für Politik,
Wissenschaft und Medien. Mehr als 3000 Gäste und eine breite internationale
öffentliche Resonanz machten die CleanEnergy WorldTour 2001 zu einem großen
Erfolg.


BMW Wasserstoffantrieb geht in Serienentwicklung
Gleichzeitig stellten die Zwölfzylinder-Limousinen mit über 150.000 Kilometern
Fahrleistung ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis und lieferten damit die
besten technischen Argumente für die Einführung von Wasserstoff als Kraftstoff
im Verbrennungsmotor. Die BMW Group wird deshalb den eingeschlagenen Weg
konsequent fortsetzen und den Wasserstoffantrieb von der Forschung in die
Serienentwicklung überführen. Noch während der Produktionszeit der neuen 7er
Baureihe wird BMW ein Wasserstofffahrzeug auf Basis der Spitzenlimousine als
Serienfahrzeug anbieten.

bp und Linde: Partnerfirmen unterstützten CleanEnergy WorldTour 2001 aktiv
Mit bp und der Linde Gas AG hatten sich bereits zwei führende Unternehmen der
Wasserstoffentwicklung der CleanEnergy WorldTour 2001 angeschlossen.
bp sieht sich insbesondere der CO2-Verringerung verpflichtet und sieht
Wasserstoff ebenfalls als einzige Lösung einer Zukunftsenergie mit
unbeschränkter Verfügbarkeit. Linde ist nicht nur Entwicklungspartner der BMW
Group für die Tanksysteme, sondern stellte für die CleanEnergy WorldTour 2001
auch den flüssigen Wasserstoff und die Betankungseinrichtungen zur Verfügung.

BMW Group setzt sich mit Plädoyer für Wasserstoff durch
Die große Aufmerksamkeit, die der CleanEnergy WorldTour 2001 in der Fachwelt
und der breiten Öffentlichkeit zuteil wurde, inspirierte und initiierte weitere
Projekte und Fortschritte bei den Bemühungen, Wasserstoff als alternativen
Energieträger zu etablieren. So einigten sich die Mitglieder der
Verkehrswirtschaftlichen Energiestrategie (VES), einer Initiative von
Wirtschaft und Bundesregierung, nach über dreijähriger Forschung erst jüngst
auf Wasserstoff als den nachhaltigen Kraftstoff der Zukunft. Die VES wurde von
BMW und weiteren Unternehmen ins Leben gerufen, um unter anderem den optimalen
Kraftstoff der Zukunft zu definieren. Von Anfang an hat die BMW Group dabei
Wasserstoff vorgeschlagen und sich damit letztendlich überzeugend durchgesetzt.

CleanEnergy WorldTour: Initiative für den saubersten aller Kraftstoffe
Diese Überzeugung war auch Triebfeder für die Initiative der BMW Group: Ziel
der CleanEnergy WorldTour war es, die sehr weit fortgeschrittene
Wasserstoff-Technologie, ihre Vorteile und die noch offenen Aufgaben ins
internationale Rampenlicht zu rücken. Denn nur die "CleanEnergy" Wasserstoff
erfüllt die Anforderungen, die an den Treibstoff der Zukunft gestellt werden:
Mit Hilfe von Sonnenenergie erzeugt ist er der sauberste Kraftstoff überhaupt,
das Verbrennungsprodukt ist wieder der Ausgangsstoff Wasser.

Schwerpunktthema Produktion: Tour-Start in Dubai
Start der Tour war in Dubai, einem der möglichen Standorte für die regenerative
Erzeugung des Energieträgers. Das Emirat liegt im Mittelpunkt der globalen
Energieversorgung und gilt als besonders zukunftsorientiert. Verschiedene
Projekte in den Bereichen regenerative Energien und Umweltschutz wurden bereits
in internationaler Kooperation begonnen. Zumal Dubai im Sonnengürtel der Erde
liegt, stieß die BMW Initiative für die regenerative Erzeugung von Wasserstoff
hier auf konstruktives Interesse. Die Schirmherrschaft hatte der regierende
Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum übernommen, der großes Interesse an den
Konzepten der BMW Group zeigt. Im Rahmen eines 46-Milliarden-Dollar
Umweltprogramms wird Solarthermie und Wasserstoff in den Vereinigten Arabischen
Emiraten eine entscheidende Rolle spielen.

Schwerpunktthema Politik: Brüssel bringt Internationale politische
Unterstützung
Als zweites Ziel steuerte die 750hL Flotte die EU-Hauptstadt Brüssel an. Dort
richtete Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG,
einen eindringlichen Appell an die Europapolitik: "Wenn es erklärtes Ziel der
Politik ist, auf umweltfreundliche Mobilität zu setzen, dann benötigen wir
deren Unterstützung bis der Wasserstoff auf dem Markt etabliert ist."

Unterstützt wurde das BMW Engagement in Brüssel von Klaus Töpfer, dem Direktor
des United Nations Environment Programme (UNEP) und Loyola de Palacio,
EU-Kommissarin für Verkehr und Energie. "Die Perspektiven des Wasserstoffs
scheinen mir besonders vielversprechend zu sein. Die hier vorgestellten
Fahrzeuge stehen an der Spitze der technischen Innovation", sagte die
Vizepräsidentin der Europäischen Kommission.

Schwerpunktthema Infrastruktur: Mailand Knotenpunkt der Energieversorgung
Europas
Dritte Station war Mailand, wo die Erdölpipelines aus dem Nahen Osten in
Westeuropa zusammenlaufen. Diese Rolle könnte Mailand auch in der
Wasserstoffwelt übernehmen.
Die oberitalienische Metropole nimmt mit dem in Angriff genommenen Bau einer
Wasserstofftankstelle auf dem Gelände eines 1,3 Megawatt
Brennstoffzellen-Kraftwerks eine Vorreiterrolle in Einführung und Nutzung des
umweltfreundlichen Energieträgers ein. Darüber hinaus sind konkrete Planungen
auf dem Weg, um die Wasserstoffinfrastruktur auch in Italien aufzubauen.

Schwerpunktthema Klima: Tokyo-Besuch als Bekenntnis zu Kyoto-Protokoll
In Tokyo, vierte Station der CleanEnergy WorldTour, war der BMW 750hL das erste
in Kleinserie gebaute Wasserstoffauto, das auf japanischem Boden fuhr. Die
ostasiatische Wirtschaftssupermacht ist eine der führenden Nationen in der
Wasserstoffentwicklung. Diese Jungfernfahrt repräsentierte die gemeinsamen
Zielsetzungen Japans und der BMW Group bei Wasserstoffentwicklung und
-anwendung. Über 400 Gäste konnten sich auf der JARI Teststrecke von der
Dynamik der BMW Wasserstoffautos mit Verbrennungsmotor überzeugen. Mit diesem
Besuch in Tokyo erneuerte der Automobilhersteller sein eindeutiges Bekenntnis
zu den Klimazielen des Kyoto-Protokolls.

Schwerpunktthema Emissionen: Wasserstoffantrieb kann Luftproblematik in Los
Angeles lösen
Vorletzte Station der BMW CleanEnergy WorldTour 2001 war Los Angeles, wo eine
neue Tankstelle für flüssigen Wasserstoff den Grundstein für die Einführung des
alternativen Fahrzeugtreibstoffes in Kalifornien und den USA legen soll. Los
Angeles ist eine der Städte, die weltweit die schlechteste Luftqualität haben.
Gerade dort könnten die ausgereiften und auf bewährter Technik basierenden BMW
Wasserstofffahrzeuge mit Verbrennungsmotor einen schnellen und wirkungsvollen
Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität leisten. Dazu BMW Vorstandsmitglied
Dr. Burkhard Göschel: "Wir Automobilhersteller können hier in Kalifornien
unsere Strategie am wirkungsvollsten erklären. Denn hier in Kalifornien sind
Ökologie und Energie im Bewusstsein der Bürger und der Politiker stärker
verankert als anderswo."
Der BMW Entwicklungschef traf deshalb auch mit Dr. Allan Lloyd, Chairman des
CARB (Californian Air Resources Board) zusammen. Das CARB ist für die weltweit
anspruchsvollsten Luftreinhaltungs-Vorschriften in Kalifornien verantwortlich
und fördert deshalb den neuen Energieträger Wasserstoff deutlich. Dr. Lloyd
äußerte sich denn auch begeistert über die Initiative der BMW Group: "Wir
freuen uns darüber, zusammen an einer derart aufregenden Technologie zu
arbeiten. Wir wollen partnerschaftlich in diesem Bereich vorgehen und sind
überzeugt, zusammen in der Zukunft einiges bewegen zu können."
Bei dem Finale der CleanEnergy WorldTour 2001 in Berlin richtet die BMW Group
erneut den Appell "Vom Kohlenstoff zum Wasserstoff" an die deutsche Politik.
Auch sie ist gefordert, die Weichen zu stellen. Eine völlig neue Infrastruktur
für die Wasserstofferzeugung, -verteilung und -speicherung ist nicht allein
Sache von Wirtschaft und Industrie.
Die dringendste politische Aufgabe besteht darin, neue Steuermodelle zu
erarbeiten, Gesetzte und Richtlinien zu modifizieren und Rahmen-bedingungen zu
schaffen mit denen die Markteinführung des neuen Energieträgers gelingt und die
den Wasserstoff attraktiv für alle machen.

Reichweite, Dynamik und Komfort sprechen für Verbrennungsmotor
Die BMW Group hat sich die weltweite technische Alleinstellung im Bereich
Wasserstoff in über 20 Jahren Forschung und Entwicklung hart erarbeitet. Nicht
nur in der Motorentechnik, sondern auch für die Gewinnung, Betankung und
Speicherung von Wasserstoff lieferte BMW Know-how und entscheidende Impulse.
Als weltweit erster Automobil-hersteller hat BMW mit dem 750hL eine Kleinserie
von Limousinen mit Wasserstoffantrieb hergestellt. "Wir setzen auf den
Verbrennungs-motor, weil wir davon überzeugt sind, dass unsere Kunden auch in
Zukunft Wert auf Reichweite, Dynamik und Komfort legen", so Dr. Burkhard
Göschel. "Aber wir wollen beim alternativen Antrieb auch mit den anderen
Automobilherstellern zusammenarbeiten. Wir haben ein gemeinsames Ziel, das
heißt Zero Emission Vehicle. Und beide denkbaren Lösungen, - das Elektroauto
mit Strom aus einer Brenn-stoffzelle wie auch unser Fahrzeug mit
Verbrennungsmotor - haben das wichtigste gemeinsam: Wasserstoff als Energie."

CleanEnergy WorldTour 2001 live im Web
Eine Live-Übertragung des Berlin-Events finden Sie am 08. November ab 11:00 Uhr
im Internet unter www.bmwgroup.com/worldtour.
Weitere Informationen zur CleanEnergy Strategie und zur Welt der BMW Forschung
sind unter www.bmwgroup.com/scienceclub abrufbar.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Andreas Klugescheid, AK-21, Technologiekommunikation CleanEnergy
Telefon: 089-382-25506, Fax: 089-382-27563

Dr. Tobias Nickel, AK-21, Technologiekommunikation Innovationen
Telefon: 089-382-27072, Fax: 089-382-27563

Internet: www.press.bmwgroup.com
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Die Angaben sind bereits auf Basis des neuen "WLTP Fahrzyklus" ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf "NEFZ" zurückgerechnet. Bei den Fahrzeugen können für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben, die auch den CO2-Ausstoß betreffen, andere als die hier angegebenen Werte gelten.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personen-kraftwagen" entnommen werden: https://www.dat.de/co2/.

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