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BMW International Open 2003 - Vor dem Finale: Karlsson vor Siem
Sat Aug 30 19:00:00 CEST 2003 Pressemeldung
Auf einen spannenden Finaltag dürfen sich die Zuschauer bei den BMW International Open im Golfclub München Nord-Eichenried freuen. Denn hinter Robert Karlsson (Schweden), der seine am Freitag herausgespielte Führung am dritten Tag nervenstark verteidigte, hat sich ein hochkarätiges Verfolgerfeld gebildet. Allen voran Marcel Siem.
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Torsten Julich
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Torsten Julich
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Auf einen spannenden Finaltag dürfen sich die Zuschauer bei den BMW
International Open im Golfclub München Nord-Eichenried freuen. Denn hinter
Robert Karlsson (Schweden), der seine am Freitag herausgespielte Führung am
dritten Tag nervenstark verteidigte, hat sich ein hochkarätiges Verfolgerfeld
gebildet. Allen voran Marcel Siem. Der 23jährige Düsseldorfer liegt ?
schlaggleich mit Brian Davis (England), Gary Evans (England) und Raphael
Jacquelin (Frankreich) - nur zwei Schläge hinter dem Spitzenreiter zurück.
Damit steht er dicht vor dem größten Erfolg seiner bislang dreijährigen
Profi-Karriere, nachdem er im Frühjahr bereits bei der Open de Portugal den 8.
Rang belegt hatte.
?Ich bin sehr zufrieden mit meiner Runde? gab Siem nach sieben Birdies, denen
allerdings auch zwei Bogeys gegenüberstanden, zu Protokoll. Einzig am 12. Loch
widerfuhr ihm ein Missgeschick: Nach einem Blick auf das Leaderboard, das ihn
zu diesem Zeitpunkt als Co-Führenden auswies, verzitterte er den Putt und
musste sich eines seiner beiden Bogeys notieren lassen. Für den Finaltag hat
sich Siem, der noch nie so gut platziert in eine Finalrunde ging, ?raus gehen,
Spaß haben und dann schauen, was dabei rauskommt? vorgenommen?
Mit der Position des Gejagten bereits vertraut ist Robert Karlsson, der neben
den BMW International Open 1997 in den vergangenen acht Jahren vier weitere
Turniere als Sieger beendete. Gestern überzeugte der 33jährige, der kommende
Woche Geburtstag feiert, durch Nervenstärke: Weder ließ er sich durch die
aufeinander folgenden Bogeys an den Löchern 6 und 7 aus dem Konzept bringen,
noch durch seinen Schlag in das Wasser am 16. Loch. ?Der Platz spielte sich
heute im Wind komplett anders als an den beiden vorangegangenen Turniertagen?
meinte Robert Karlsson nach insgesamt 71 Schlägen. Im Finale wird er sich nur
auf sein eigenes Spiel konzentrieren. Weil ?man sowieso keinen Einfluss auf das
Spiel der anderen hat? und ?jeder sich mit einer 63er-Runde noch nach ganz,
ganz vorne spielen kann?.
Auf einen Besuch der Players Party im P 1 am Samstagabend verzichtet der groß
gewachsene Schwede. Nicht nur, weil er sich ganz auf seine Finalrunde
konzentrieren möchte, sondern weil er in Begleitung seiner einjährigen Tochter
Thea Elisabet nach München gekommen ist ? die auch mal was von ihrem Papi haben
möchte, während Mami ihrerseits Urlaub machen darf.
Während die Sieger der 15. BMW International Open erst am Sonntagabend
feststehen werden, hatte der Österreicher Markus Brier schon gestern allen
Grund zum Feiern: Er absolvierte die 265 Meter lange 16. Bahn in zwei Schlägen.
Nachdem er den Abschlag nur sieben Meter neben der Fahne platziert hatte,
lochte er nervenstark den Putt und sicherte sich damit die für das erste Eagle
ausgelobte Rolex Uhr.
Keineswegs zufrieden mit seinem Spiel war Bernhard Langer (Anhausen), der 72
Schläge benötigte. ?Ich hatte zwar einige schlechte Schläge ? aber insgesamt
war mein langes Spiel in Ordnung. Allerdings war mein Putter eiskalt. Und
bekanntlich kann man nur gut scoren, wenn man auch gut puttet?, so seine Bilanz
vor der Finalrunde.
Einen geradezu perfektem Rundenabschluss ? Birdie an der 16., Birdie an der 17.
und Eagle an der 18. Bahn ? verdankt Alex Cejka (München), dass er mit
insgesamt ?11 unter Par? noch Tuchfühlung zur Spitze hält. Vorangegangen war
ein ?eher mühevoller Spielverlauf? ? mit dem negativen Höhepunkt am 3. Loch,
als er erst den Drive ins Rough verzog, dann zweimal einen Baum traf und
schließlich erst zum Double-Bogey lochte. ? Weltklasse hingegen sein zweiter
Schlag am 18. Loch: Aus 245 Metern platzierte er den Ball nur 20 Zentimeter
neben dem Loch ? und durfte sich für sein Eagle bejubeln lassen.