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BMW Museum: Die ganze Faszination von BMW erleben.
Thu Jun 19 12:15:00 CEST 2008 Pressemappe
Das BMW Museum öffnet am 21. Juni 2008 für das Publikum wieder seine Pforten an seinem angestammten Platz neben der Unternehmenszentrale in München. Die Besucher erwartet eine innovative Synthese von Architektur, Ausstellungsgestaltung und kommunikativen Medien. Im Mittelpunkt stehen 125 Originalexponate in 25 Ausstellungsbereichen. Entwicklungslinien zeigen die Dynamik und Innovationskraft der Marke BMW in ihrer über 90-jährigen Geschichte. Nach der Eröffnung erwartet das BMW Museum jährlich 400.000 Besucher. "Wir sind glücklich, dass uns nach der Eröffnung 1973 erneut ein innovatives und modernes Museumskonzept gelungen ist und dass wir mit der Verbindung von BMW Hochhaus, BMW Werk, BMW Welt und BMW Museum ein weltweit einzigartiges Markenerlebnis am Stammsitz geschaffen haben", so Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender BMW AG.
Pressekontakt.
Manfred Grunert
BMW Group
Tel: +49-89-382-27797
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Autor.
Manfred Grunert
BMW Group
01. BMW Museum: Die ganze Faszination von BMW erleben. Seite 2 02. Die Architektur: Häuser, Brücken, Straßen und Plätze im umbauten Raum. Seite 6 03. Die Gestaltung: 125 Exponate, 25 Ausstellungsbereiche, ein Erlebnis. Seite 9 04. Ein Rundgang. Seite 13 05. Museumspädagogische Workshops für Kinder und Jugendliche. Seite19 06. Veranstaltungsort mit einzigartigem Ambiente. Seite 22 07. Historie, Kontinuität und Zukunft. Seite 24 08. BMW Museum, BMW Welt, BMW Werk:Ein einzigartiges Markenerlebnis. Seite 26 09. Exponate: Eine Übersicht. Seite 28 10. Zahlen und Fakten. Seite 33 11. Anreise, Öffnungszeiten, Führungen. Seite 35
Das BMW Museum öffnet am 21. Juni 2008 für das Publikum wieder seine Pforten an
seinem angestammten Platz neben der Unternehmenszentrale in München. Die
Besucher erwartet eine innovative Synthese von Architektur,
Ausstellungsgestaltung und kommunikativen Medien. Im Mittelpunkt stehen 125
Originalexponate in 25 Ausstellungsbereichen. Entwicklungslinien zeigen die
Dynamik und Innovationskraft der Marke BMW in ihrer über
90-jährigen Geschichte. Nach der Eröffnung erwartet das BMW Museum jährlich
400.000 Besucher. "Wir sind glücklich, dass uns nach der Eröffnung 1973 erneut
ein innovatives und modernes Museumskonzept gelungen ist und dass wir mit der
Verbindung von BMW Hochhaus, BMW Werk, BMW Welt und BMW Museum ein weltweit
einzigartiges Markenerlebnis am Stammsitz geschaffen haben", so Dr. Norbert
Reithofer, Vorstandsvorsitzender BMW AG.
Seit der Eröffnung 1973 ist die sogenannte "Museumsschüssel" nicht nur die
Heimat des BMW Museums, sondern auch architektonisches Wahrzeichen der Stadt.
Im Zuge der Neukonzeption wurde zur "Museumsschüssel" der daran direkt
angrenzende Flachbau der BMW Unternehmenszentrale, des sogenannten
"Vierzylinders" hinzugewonnen. Die Ausstellungsfläche konnte damit auf 5.000 m2
verfünffacht werden. Die neue Ausstellungskonzeption setzt den Schwerpunkt
nicht auf die Historie als abgeschlossene Chronologie, sondern entwickelt
Themen in Form von Entwicklungslinien, die in der Ver-gangenheit beginnen, in
die Gegenwart führen und Prognosen erlauben. Medien und Inszenierungen zeigen
diese Entwicklungslinien auf und machen sie sinnlich erlebbar.
Die Straße ins Innere.
Das BMW Museum grenzt seine direkte urbane Umgebung nicht aus, sondern führt
sie im Inneren symbolisch weiter. Ein dynamisch in den Raum greifendes,
schwerelos wirkendes Rampensystem verbindet sich mit offenen und geschlossenen
Ausstellungskörpern. Moderne Fassaden, vernetzte Wege und faszinierende
Blickachsen schaffen eine belebte, großstädtische Situation. Das Museum
versteht sich als urbanes "Verkehrsbauwerk", komponiert aus den Bestandteilen
des durch Mobilität geprägten Lebensraumes: Straßen, Plätze, Brücken und
Häuser. Dieses Konzept wird im wahrsten Sinne des Wortes untermauert mit dem
Bitumenterrazzo-Boden, der durch das Museum führt. Dieser aufwändig
geschliffene Asphalt betont die Anmutung der Straße. Inhalte und Funktion sind
eng miteinander verknüpft. "Uns kam es darauf an, dass die architektonische
Struktur langfristig überzeugen und ihre Formen-sprache aus den Inhalten heraus
begründen kann", so Professor Uwe R. Brückner, Architekt des neuen BMW Museums.
Damit gelingt es dem neuen BMW Museum, den Bogen zu spannen zwischen der nach
wie vor zeitlos modernen Architektur der "Museumsschüssel" aus den
1970er-Jahren und der medialen Architektur des 21.Jahrhunderts im Inneren des
BMW Museums.
Das Rampensystem verbindet 25 Ausstellungsbereiche aus sieben über-greifenden
Themenblöcken. Dadurch erhält der Besucher immer wieder einen vertiefenden
Einblick zu einem bestimmten Thema. Er wird in die Lage versetzt, bereits
gewonnene Informationen aus anderen Themenbereichen mit den Aspekten des neuen
Raumes aktiv in Beziehung zu setzen. Die innenarchitektonische Gestaltung
erlaubt sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Organisation der
Ausstellungen. Der hinzugewonnene Flachbau beheimatet in den unterschiedlichen
Häusern und Räumen auf 4.000 m2 die Dauerausstellungen des BMW Museums, während
im Inneren der "Museumsschüssel" die Wechselausstellungen zu
bestimmten Themen gezeigt werden.
Der Weg ist das Ziel.
Das museumsdidaktische Konzept ermöglicht es dem Besucher, sich interaktiv mit
der Entwicklung von Unternehmen und Marke BMW auseinander zu setzen und sich
dadurch selbstständig und authentisch die Kompetenzen des Unternehmens zu
erschließen. Abwechslungsreiche Ausstellungen summieren sich zu einer
Raumabfolge einzigartiger Stimmungsbilder. Dabei ergänzen sich Fahrzeuge,
Inhalte, Architektur, Gestaltung und Mediendesign zu einer neuartigen
Ausstellungskomposition.
Ein zentraler Parcours führt die Besucher durch Zeit und Raum und weist
den Weg zu den einzelnen Ausstellungen. Er zwingt jedoch niemanden,
einer bestimmten Reihenfolge zu folgen, sondern lässt genügend Raum, damit die
Besucher ihren individuellen Weg durch das Museum selbst gestalten. Den
übergeordneten Themen Design, Technik, Baureihen, Unternehmens-geschichte,
Motorsport, Motorradgeschichte und Marke sind jeweils eigene Häuser gewidmet.
Die Häuser wiederum bestehen aus mehreren Räumen auf unterschiedlichen Ebenen,
die verschiedene Aspekte eines Themas beleuchten. So ist beispielsweise das
"Haus der Technik" aufgeteilt in die Räume "Motoren", "Leichtbau" und
"Aerodynamik". Jedes Haus besitzt eine eigene Identität, die durch ein eigenes
gestalterisches Erscheinungsbild zusätzlich hervorgehoben wird.
Ausstellungsinszenierung und "Mediatektur".
Besondere Ausstrahlung geht von den Medien aus, die im Rahmen einer umfassenden
"Mediatektur" die BMW Fahrzeuge ins Rampenlicht rücken und gleichzeitig selbst
unmittelbarer Bestandteil der Architektur geworden sind. Dafür wird eine
Schicht LEDs mit der Glasschicht verbunden, um zusammen die Ausstellungshäuser
zu erleuchten. Die Fassaden bestehen aus über 700 m2 LED-Fläche und insgesamt
1,765 Millionen Leuchtdioden. Sie sind die zentrale Lichtquelle für das Museum
und rücken die Ausstellung ins rechte Licht. Die Teile der Fassaden, die den
zentralen Platz im Museum, den BMW Platz, umsäumen, werden aktiv bespielt.
Diese mediale Bespielung der Fassaden entmaterialisiert und dynamisiert die
statischen Elemente.
Zusätzlich schafft ein sogenanntes "Acousmonium" einen einzigartigen Klangraum,
der durch seine gleichbleibende Akustik die visuellen Eindrücke der Ausstellung
untermalt. Interaktive Elemente bieten unterschiedliche Informationsebenen und
beziehen den Besucher aktiv in das Ausstellungs-geschehen ein. Neben der
Anwendung touchsensitiver Oberflächen kommen beispielsweise im "Haus des
Unternehmens" überdimensional große Bilder-bücher zum Einsatz. Beim Betrachten
der Fotos und beim Blättern in den Büchern hören die Besucher einen Text, der
die Ereignisse auf den jeweiligen Fotos und Seiten erklärt und
Hintergrundinformationen gibt. Ein weiteres Novum beim Einsatz audiovisueller
Medien eröffnet sich den Besuchern am Ende ihrer Museumstour: Im oberen Rund
der "Museumsschüssel" wird eine außergewöhnliche Panoramaprojektion auf der
Innenwand der Schale gezeigt. In diesem Raum ohne Stützen mit einer Wandfläche
von 120 Metern Länge und bis zu sechs Metern Höhe ermöglichen
Hochleistungsbeamer eine eindrucksvolle 360-Grad-Panorama-Filmprojektion.
Persönliche Zeitreise mit Stilikonen.
Die Entwicklungslinien der Marke und des Unternehmens werden durch
die stilprägenden Fahrzeuge, die BMW in den letzten 90 Jahren gebaut hat,
anschaulich demonstriert. Die BMW Originalexponate rufen bei vielen Besuchern
besondere Erinnerungen hervor. Zu den großen Publikums-lieblingen, die im neuen
BMW Museum zu sehen sind, zählen unter anderen die Isetta, der BMW 2002, das
Motorrad R32, der BMW 328 oder der 507, aber auch das Rekordfahrzeug H2R.
Automobile, Motorräder, Rennfahrzeuge, Motoren und Bauteile demonstrieren die
Produktvielfalt, Kontinuität und Innovationskraft der Marke. Alle Exponate
wurden umfangreich, liebevoll und originalgetreu restauriert.
Für diejenigen, die einen vertiefenden Einblick in die Entwicklungslinien von
BMW gewinnen wollen, empfiehlt sich eine Führung. Diese dauert circa 11/2
Stunden und kann bei geschlossenen Gruppen je nach Interessenschwerpunkten auch
verkürzt werden. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt immer 15 Personen.
Geschlossene Gruppen können für fünf bis 15 Personen Exklusivführungen buchen.
Die selbstführend angelegte Ausstellungskonzeption ermöglicht den Besu-chern
auch ohne Führung die Gestaltungsbereiche des Museums idealtypisch zu erleben.
Der Cicerone-Dienst steht während des Museumsbesuchs als Ansprechpartner zur
Verfügung. Und wer zwischendurch Kraft tanken will, der wird im Café M1 des BMW
Museums bestens versorgt. Schon allein der Blick von der Terrasse des Café M1
auf die BMW Welt und das benachbarte Olympiagelände lädt zu einer kurzen Pause
ein. Im Museumsshop können abschließend Erinnerungen an einen unvergesslichen
Tag im BMW Museum erworben werden.
Museumspädagogisches Programm für Kinder und Jugendliche.
Die aktive Auseinandersetzung mit ausgewählten Exponaten des
BMW Museums steht auch im Mittelpunkt des museumspädagogischen Angebots für
Kindergruppen von sechs bis 13 Jahren und Jugendgruppen ab 14 Jahren. Durch die
Betrachtung der Ausstellungsgegenstände unter verschiedenen Gesichtspunkten
werden mehrere bildungsrelevante Wissensbereiche wie Technik, Geschichte und
Design berührt. Die Kinder und Jugendlichen erfahren hier die
fächerübergreifende, multiperspektivische und vernetzte Betrachtung musealer
Objekte. So wird "Unterricht im Museum" zu "Bildung im Museum". An den
einstündigen Museumsrundgang in Form einer dialogischen Führung, deren Inhalte
den Vorkenntnissen und Interessen der Teilnehmer angepasst sind, schließt sich
ein gestalterisch-praktisches Arbeiten in der Kreativ-Werkstatt des BMW Museums
an. Zur Nachbereitung in der Schule oder privat zu Hause bietet das Heft
"Wissensbausteine
für Jugendliche" sowie die "KinderKreativBlätter" dem Alter entsprechende
weiterführende Informationen und Anregungen rund um das Thema "Mobilität".
Dokumente als Download.
-
BMW_Museum_D_fv.doc DOC, DE, 173 KB
-
BMW_Museum_E_final.pdf PDF, DE, 194,44 KB
-
BMW_Museum_F_final.pdf PDF, DE, 186,45 KB
-
BMW_Museum_GB_final.pdf PDF, DE, 192,18 KB
-
BMW_Museum_I_final.pdf PDF, DE, 179,48 KB