PressClub Deutschland · Artikel.
Pavillon 21 MINI Opera Space. MINI engagiert sich mit einem innovativen Kunst- und Architekturprojekt auf den Münchener Opernfestspielen.
Tue Dec 08 13:42:00 CET 2009 Pressemeldung
München. Während der Münchner Opernfestspiele errichtet die Bayerische Staatsoper gemeinsam mit MINI vom 24. Juni bis 25. Juli 2010 eine temporäre Spielstätte auf dem Marstallplatz. Der „Pavillon 21 MINI Opera Space“, gestaltet vom Wiener Architekturbüro COOP HIMMELB(L)AU, bietet Künstlern aus den unterschiedlichsten Bereichen die Möglichkeit, innovative Musiktheaterformate zu präsentieren und den Zuschauer auf eine Entdeckungsreise in neue Erlebniswelten zu entführen. Das kulturelle Engagement von MINI folgt dem Leitgedanken des „Creative Use of Space“, den die Marke seit ihrer Gründung verfolgt.
München. Während der Münchner Opernfestspiele errichtet die Bayerische Staatsoper gemeinsam mit MINI vom 24. Juni bis 25. Juli 2010 eine temporäre Spielstätte auf dem Marstallplatz. Der „Pavillon 21 MINI Opera Space“, gestaltet vom Wiener Architekturbüro COOP HIMMELB(L)AU, bietet Künstlern aus den unterschiedlichsten Bereichen die Möglichkeit, innovative Musiktheaterformate zu präsentieren und den Zuschauer auf eine Entdeckungsreise in neue Erlebniswelten zu entführen. Das kulturelle Engagement von MINI folgt dem Leitgedanken des „Creative Use of Space“, den die Marke seit ihrer Gründung verfolgt.
Dr. Wolfgang Armbrecht, Senior Vice President Brandmanagement MINI:
„Es entspricht der Philosophie von MINI auf begrenztem Raum ein maximales Ergebnis, eine Essenz der Kreativität entstehen zu lassen und sichtbar zu machen. Der Erfinder des Mini, Sir Alec Issigonis hat vor 50 Jahren genau diesen Ansatz der maximalen Nutzungsmöglichkeiten von minimalen Raumkonzepten gewählt. Deshalb ist der Pavillon 21 MINI Opera Space für uns eine ideale Plattform.“
Programm.
Die neue temporäre Spielstätte wird am 24. Juni mit Christoph Schlingensiefs erstem Projekt aus dem organisch wachsenden Operndorf im Burkina Faso eröffnet, dessen Baubeginn für Anfang 2010 geplant ist. Unter dem Titel „Remdoogo – Stunde Null“, benannt nach dem afrikanischen Ort, schlägt der Künstler die Brücke zu dem im Entstehen begriffenen Theaterraum.
Ein weiteres Veranstaltungshighlight ist das Projekt „Narrenschiffe“. Die italienische Komponistin Lucia Ronchetti kuratiert vier musikalische Umzüge für Solisten, Blasorchester, Herrenchor und Passanten, die durch die Straßen Münchens Kurs auf den „Pavillon 21 MINI Opera Space“ nehmen und unterwegs Zuschauer aufsammeln. Die Künstlerin konfrontiert Texte aus 400 Jahren europäischer Geistesgeschichte mit eigenem musikalischen Material. Am Ende jedes Umzugs nehmen die Prozessionsteilnehmer im Pavillon an einem Festspielvortrag mit namhaften Personen aus Wissenschaft, Kultur und Politik teil.
Ein Abend widmet sich den Geheimdiensten und ihrer Bedeutung für Regierungstechnik, Kriegsführung und Informationsgewinnung heute. Mit dem Projekt „Intrigo Internazionale“ werfen Autor und Regisseur Johannes Müller und seine Ausstatterin Philine Rinnert einen Blick auf internationale Intrigen und die Jagd nach einem geheimnisvollen Koffer. Sie bedienen sich an Mozarts Oper „Le Nozze di Figaro“, in der sich alle Beteiligten in privaten Geheimdienstarbeiten verstricken.
Bei „About Us!“ wird der „Pavillon 21 MINI Opera Space“ zu einer Bühne für die Visionen und Träume von Jugendlichen. Unter der musikalischen Leitung des New Yorker Komponisten Elliott Sharp erschaffen die Jugendlichen ihr eigenes Musiktheater. Kulturell, sozial und national geprägte Erlebniswelten werden von ihm in eine szenische und musikalische Form übersetzt.
Weitere ergänzende Veranstaltungen, gemeinsam entwickelt von der Bayerischen Staatsoper und MINI, sorgen dafür, dass der Marstallplatz für München zu einem lebendigen Ort der Begegnung und spannender Eindrücke wird.
Entwurfskonzept.
Der „Pavillon 21 MINI Opera Space“ ist als temporärer Mehrzweckraum für ca. 300 Besucher konzipiert und mobil einsetzbar. Beim Entwurf beschäftigte sich das Wiener Architekturbüro COOP HIMMELB(L)AU mit den physikalischen Einflüssen auf die Hörwahrnehmung und deren Veränderbarkeit durch Gebäudeformen und Materialien. Ziel bei der Außengestaltung ist es, eine einzigartige Geräuschkulisse zu erzeugen, um öffentlichen Lärm zu reduzieren, aber vor allem eine stille Umgebung neben dem Pavillon zu schaffen. Dies gelingt durch den Abschirmungseffekt vom Platz zur Straße sowie die Geometrie und Oberflächenbeschaffenheit des Pavillons, die den Schall absorbieren und reflektieren. Für die besondere Akustik des Innenraums werden Wand- und Deckenflächen mit einer Kombination von Geräusch absorbierenden Sandwichpanelen und klangstreuenden „Innen-Spikes“ versehen. Der ebene Bühnenboden wirkt reflektierend. Die lichten Innenmaße betragen 21 Meter Länge, 17 Meter Breite und eine variable Höhe von 6 bis 8 Metern. Ein offener flexibler Hinterbühnenbereich dient als Umkleide, Lager und Technikraum.