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BMW Sailing Cup: Neuseeland verteidigt den Titel. Anspruchsvolle Bedingungen beim Höhepunkt der Amateur-Regattaserie.
Mon Mar 29 12:31:00 CEST 2010 Pressemeldung
Auckland. Als erster Nation ist es Neuseeland gelungen, beim BMW Sailing Cup zwei Mal in Folge das Weltfinale zu gewinnen. Die junge Crew um Skipper Phil Robertson sicherte sich im heimischen Auckland den Titel und wiederholte damit des Vorjahres-Triumph des Team New Zealand auf dem italienischen Gardasee. Neben Neuseeland hatten sich in dieser Saison an der größten Amateur-Regattaserie der Welt Deutschland, Hongkong, Italien, Malta, Portugal und Spanien beteiligt.
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Nicole Stempinsky
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Auckland. Als erster Nation ist es Neuseeland gelungen, beim BMW Sailing Cup zwei Mal in Folge das Weltfinale zu gewinnen. Die junge Crew um Skipper Phil Robertson sicherte sich im heimischen Auckland den Titel und wiederholte damit des Vorjahres-Triumph des Team New Zealand auf dem italienischen Gardasee. Neben Neuseeland hatten sich in dieser Saison an der größten Amateur-Regattaserie der Welt Deutschland, Hongkong, Italien, Malta, Portugal und Spanien beteiligt.
Das Weltfinale 2010, welches BMW gemeinsam mit dem renommierten Royal New Zealand Yacht Squadron und dem Bucksland Beach Yacht Club durchführte, verlangte den Seglern, allesamt Amateure im Sinne der ISAF-Regularien, alles ab. Bei Starkwindbedingungen mit Böen bis zu 30 Knoten während der vier Regattatage stellten die Crews ihre seglerischen Fähigkeiten unter Beweis und lieferten sich packende Duelle.
Ralf Hussmann, Leiter BMW Sportmarketing, war mit dem vierten BMW Sailing Cup Weltfinale in Auckland mehr als zufrieden. „Diese Stadt ist rund um den Globus als die ‚City of Sails’ bekannt. Sieben Teams sind hier mit Leidenschaft gesegelt und haben exzellenten Yachtsport gezeigt“, sagte Hussmann. „Segeln steht für Werte wie Teamwork, Wettbewerb, Herausforderung, Umweltbewusstsein sowie Ästhetik und passt damit hervorragend zur Marke BMW. All diese Teams aus aller Welt haben fairen Sportsgeist bewiesen, gingen freundschaftlich miteinander um und sorgten so für eine tolle Atmosphäre.“
Auf Einheitsyachten vom Typ „Farr MRX“ bestritten die Crews zunächst Fleet Races. Die besten drei Teams der ersten Runde , Neuseeland, Italien und Malta qualifizierten sich direkt für das Halbfinale, während die restlichen vier Crews im K.o-System (Matchracing) den vierten Semifinalisten ermittelten. Hier konnte sich das Team Portugal durchsetzen.
Das deutsche Team verpasste den Einzug in die Vorschlussrunde und belegte am Ende den siebten Rang. Daniel Ebeling, Jörn Pietsch, Jean Philippe Colas, Michael Förster und Jens-Peter Schultze hatten in Berlin eine der bundesweit 19 Qualifikationsregatten sowie das Deutschlandfinale im Oktober 2009 auf dem Tegernsee für sich entscheiden und sich so den Startplatz in Auckland sichern können.
„Bei beiden Regatten in Deutschland hatten wir nur Windstärken bis zwei Knoten“, sagte Pietsch in Auckland. „Im Vergleich dazu war es hier ein wenig erschreckend, aber wir haben die Rennen sehr genossen.“
Auch am heutigen Finaltag sahen sich die Teams mit anspruchsvollen Segelbedingungen und kabbeliger See konfrontiert. Zunächst wurden die am Mittwoch begonnenen Halbfinals abgeschlossen. Das Team Portugal bezwang Team Italien mit 2:0, mit demselben Ergebnis setzten sich die Neuseeländer gehen Team Malta durch.
Im Finale (best-of-5) standen sich anschließend Team Neuseeland und Team Portugal gegenüber, während sich die Italiener den dritten Platz mit 2:0-Siegen gegen die Crew aus Malta sicherten.
Die erste Finalwettfahrt begann für die Portugiesen, die sich bereits im Vorstart zwei Strafen einhandelten, denkbar unglücklich. Damit hatte die Crew keine Chance mehr auf den Sieg. Das zweite Rennen gewannen die Neuseeländer deutlich, in der dritten Wettfahrt lieferte Team Portugal den Lokalmatadoren einen harten Kampf, unterlag aber erneut knapp.
„Dies ist ein großartiger Erfolg“, sagte Robertson. „Meine Crew, Garth Ellingham, Sam Bell, Logan Fraser und Brad Farrand, war wirklich exzellent. Das Weltfinale war unsere erste Regatta in diesem Jahr, also ist uns ein richtiger Traumstart geglückt. Dass wir die Boote ebenso gut kannten wie die Bedingungen in Auckland, hat uns geholfen.“
Der portugiesische Skipper John Tavares, der gemeinsam mit Tiago Leal, Helder Basilio, André Basilio und Joáo Baganha segelte, erwies sich als fairer Verlierer. „Nachdem wir das Halbfinale gegen die Italiener gewonnen hatten, waren wir sehr motiviert. Wir hatten das Boot im Griff und unser Steuermann, Helder Basilio, der bei uns die größte Matchracing-Erfahrung hat, machte seine Sache sehr gut. Aber die Neuseeländer waren einfach zu stark und haben verdient gewonnen. Wir sind mit unserem Ergebnis vollauf zufrieden.“
BMW Sailing Cup Weltfinale 2010 - Endstand.
1. Team Neuseeland
2. Team Portugal
3. Team Italien
4. Team Malta
5. Team Spanien
6. Team Hongkong
7. Team Deutschland
Im Mai beginnt in Deutschland bereits die neue Saison des BMW Sailing Cup Deutschland, interessierte Segler erhalten alle Informationen zur Teilnahme vom Organisationsteam (info@bmwsailingcup-team.de).