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Rallye Monte Carlo, 17.-22. Januar. FIA World Rally Championship, Lauf 1 von 13. Tag 2.
Thu Jan 19 21:47:08 CET 2012 Pressemeldung
Am zweiten Tag der Rallye Monte Carlo haben Dani Sordo (ES) und Carlos del Barrio (ES) den zweiten Platz im Klassement verteidigt. Auf den 131,76 Wertungskilometern lieferte sich die MINI WRC Team Crew bis zur Rückkehr der Autos nach Valence ein packendes Duell mit Petter Solberg (NO). Pierre Campana (FR) und Sabrina de Castelli (FR) sind nach einem Tag ohne besondere Vorkommnisse auf dem siebten Rang unterwegs.
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Valence (FR), 19. Januar 2012. Am zweiten Tag der Rallye Monte Carlo haben Dani Sordo (ES) und Carlos del Barrio (ES) den zweiten Platz im Klassement verteidigt. Auf den 131,76 Wertungskilometern lieferte sich die MINI WRC Team Crew bis zur Rückkehr der Autos nach Valence ein packendes Duell mit Petter Solberg (NO). Pierre Campana (FR) und Sabrina de Castelli (FR) sind nach einem Tag ohne besondere Vorkommnisse auf dem siebten Rang unterwegs.
Am Steuer seines MINI John Cooper Works WRC mit der Startnummer 37 – derselben Nummer, die der Mini Cooper ‘S’ beim Sieg in Monte Carlo 1964 getragen hatte – startete Sordo als Zweiter in den Donnerstag. Auf der fünften Prüfung dieser Rallye musste er diese Position an Solberg abgeben, holte sie sich auf dem folgenden Teilstück aber postwendend zurück, ehe der Norweger zum Abschluss der Vormittags-Prüfungen erneut kontern konnte. Am Nachmittag setzte sich der Zweikampf fort: Sordo gelang auf der achten Wertungsprüfung zum ersten Mal bei der diesjährigen „Monte“ die schnellste Zeit aller Fahrer. Dennoch eroberte er den zweiten Platz erst auf der Schlussprüfung zurück, die er mit einem Vorsprung von 3,7 Sekunden auf Solberg abschloss.
Campana war trotz tückischer Bedingungen konstant unterwegs. Im Verlauf der letzten Prüfung konnte sich der Lokalmatador auf den siebten Platz verbessern, nachdem Sébastien Ogier (FR) in einen Unfall verwickelt und Ott Tanak (EE) am Start der Prüfung stehengeblieben war.
Auch am Donnerstag hing viel von der Reifenwahl der Teams ab. Die beiden MINI John Cooper Works WRC starteten auf vier superweichen Michelin-Reifen und zwei weichen Ersatzreifen in den Tag. Am Nachmittag gingen die Autos des MINI WRC Teams dann auf weichen Reifen auf die Piste. Es blieb den gesamten Tag über trocken. Die eisigen Abschnitte vom Vormittag waren rechtzeitig für die zweite Schleife verschwunden. Am Startort der Auftaktprüfung am Freitag sind hingegen über Nacht Regenfälle vorhergesagt, in höheren Lagen soll es schneien. Erneut dürften deshalb die Reifen eine entscheidende Rolle spielen.
Tag drei beginnt um 8.44 Uhr, wenn das erste Auto den „Parc Fermé“ in Valence verlässt. Die Fahrer kehren dorthin für einen Mittags-Service zurück und machen dann zum letzten Mal in Valence Station. Anschließend geht es weiter in Richtung Monaco, wo das erste Fahrzeug gegen 19.59 Uhr erwartet wird. Lediglich drei Prüfungen über 77,30 Kilometer stehen auf dem Programm. Insgesamt legen die Teilnehmer der Rallye jedoch am dritten Tag der Rallye eine Wegstrecke von 545,72 Kilometern zurück.
Dave Wilcock (Teamchef):
„Wir sind gut und
zuverlässig durch den Tag gekommen. Für die
Vormittags-Schleife hatten wir auf eine etwas andere Reifenstrategie
als Petter (Solberg) gesetzt. Er war unser Hauptgegner, denn
Sébastien (Loeb) fuhr schon eine Minute vorneweg. Wir waren
gespannt darauf, ob sich unsere Taktik bezahlt machen würde. Nach
Abschluss der ersten Prüfungen wussten wir aber, dass sie uns
nicht sonderlich viel eingebracht hatte. Die Reifen für die
zweite Schleife waren schnell gewählt: Die Piste war anfangs noch
feucht, trocknete dann aber rasch ab. Deshalb war es eine relativ
einfache Entscheidung. Am Mittag veränderten wir das Set-up an
Danis Auto – und das zahlte sich aus. Auf der achten
Prüfung gelang ihm die Bestzeit. Das war für ihn ein
richtiger Motivationsschub. Petter verlor auf der letzten Prüfung
des Tages – vielleicht auch aus taktischen Gründen –
ein paar Sekunden auf Dani, so dass wir wieder auf Rang zwei lagen. Im
Verlauf des Nachmittags erwischte es einige Konkurrenten. Das gab
Pierre die Möglichkeit, sich vom neunten auf den siebten Platz zu
verbessern. Nach zwei Dritteln der Wertungskilometer sind wir mit
unseren Positionen sehr zufrieden. Allerdings wird Regen vorhergesagt,
der sich morgen vielleicht sogar in Schnee verwandelt. Es wird also
ein sehr schwieriger Tag.“
Dani Sordo (MINI John Cooper Works WRC, Startnummer
37):
„Es war ein guter Tag, ich hatte keinerlei
Schwierigkeiten. Die Bedingungen ähnelten denen bei normalen
Rallyes. Am Morgen war es auf den gefrorenen Abschnitten etwas
rutschig, andere Passagen waren komplett trocken. Der Kampf mit Petter
macht Spaß. Mal ist er schneller, dann liege ich wieder vor ihm.
Auf der letzten Prüfung haben wir ihm etwas Zeit abgenommen und
Platz zwei zurückerobert. So möchten wir morgen weitermachen.“
Pierre Campana (MINI John Cooper Works WRC, Startnummer
52):
„Heute habe ich eine Menge darüber gelernt, wie
sich das Auto bei wechselnden Bedingungen verhält. Es gab kein
einziges Problem, und ich blieb von Drehern verschont. Damit bin ich
sehr zufrieden. Die Reifenwahl war richtig. Allerdings gab es auf der
ersten Prüfung mehr Schotter, als ich erwartet hatte. Im
Aufschrieb war von gefrorenem Untergrund die Rede. Mit jeder
Prüfung fühle ich mich aber im Auto wohler. Morgen
könnten die Verhältnisse jedoch wieder extrem tückisch werden.“