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BMW schickt starkes Aufgebot ins 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife – BMW Z4 GT3 geht gut vorbereitet in den Klassiker.
Tue May 15 11:17:29 CEST 2012 Pressemeldung
Der BMW Z4 GT3 ist bereit für seine vielleicht größte Herausforderung in der Motorsport-Saison 2012: Am kommenden Wochenende bietet die legendäre Nürburgring-Nordschleife (DE) zum 40. Mal die Bühne für das 24-Stunden-Rennen. BMW ist eng mit dieser Veranstaltung, die 1970 zum ersten Mal ausgetragen wurde, verbunden. Bis heute stehen nicht weniger als 19 Gesamtsiege in der „Grünen Hölle“ zu Buche. Damit ist BMW die mit Abstand erfolgreichste Marke in der Geschichte dieses Rennens. Auch in diesem Jahr treten zahllose Teams mit BMW Rennfahrzeugen auf dem Nürburgring an, um diese einmalige Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Im Fokus steht dabei der BMW Z4 GT3, mit dem unter anderem die beiden von BMW Motorsport unterstützten Mannschaften um den 20. Triumph kämpfen möchten: das BMW Team Schubert und das BMW Team Vita4One.
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München, 15. Mai 2012. Der BMW Z4 GT3 ist bereit für seine vielleicht größte Herausforderung in der Motorsport-Saison 2012: Am kommenden Wochenende bietet die legendäre Nürburgring-Nordschleife (DE) zum 40. Mal die Bühne für das 24-Stunden-Rennen. BMW ist eng mit dieser Veranstaltung, die 1970 zum ersten Mal ausgetragen wurde, verbunden. Bis heute stehen nicht weniger als 19 Gesamtsiege in der „Grünen Hölle“ zu Buche. Damit ist BMW die mit Abstand erfolgreichste Marke in der Geschichte dieses Rennens. Auch in diesem Jahr treten zahllose Teams mit BMW Rennfahrzeugen auf dem Nürburgring an, um diese einmalige Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Im Fokus steht dabei der BMW Z4 GT3, mit dem unter anderem die beiden von BMW Motorsport unterstützten Mannschaften um den 20. Triumph kämpfen möchten: das BMW Team Schubert und das BMW Team Vita4One.
Für das BMW Team Schubert treten Jörg Müller (DE), Dirk Müller (DE) und Uwe Alzen (DE) im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 19 in der Eifel an. Gemeinsam bilden drei BMW Werksfahrer eine der erfahrensten Fahrerbesetzungen im beinahe 200 Autos umfassenden Starterfeld. Jörg Müller (2004, 2010) und Alzen (2000, 2010) konnte bisher je zwei Mal auf der Nürburgring-Nordschleife triumphieren, Dirk Müller stand 2004 ebenfalls ganz oben auf dem Siegertreppchen. Im Schwesterauto mit der Nummer 20 wechseln sich Claudia Hürtgen (DE), Dominik Schwager (DE), Nico Bastian (DE) und Dirk Adorf (DE) ab. Adorf ist parallel auch auf der Startnummer 19 gemeldet.
Das BMW Team Vita4One schickt den BMW Z4 GT3 mit der Nummer 17 und den Fahrern Pedro Lamy (PT), Mathias Lauda (AT), Ricardo van der Ende (NL) und Frank Kechele (DE) ins Rennen. Mit der Startnummer 18 treten BMW Motorsport Test- und Entwicklungsfahrer Marco Wittmann (DE), Jens Klingmann (DE) und Richard Göransson (SE) an. Wie Adorf beim BMW Team Schubert ist Lamy auf beiden Fahrzeugen gemeldet. Das Privatteam von Marc VDS Racing rundet das starke BMW Aufgebot in der exzellent besetzten SP9-Klasse ab und schickt ebenfalls einen BMW Z4 GT3 an den Start. Er wird von Bas Leinders (BE), Markus Palttala (FI) und Maxime Martin (BE) pilotiert. Unter anderem hat das Team um Michael Bartels (DE) in dieser Saison bereits in der hart umkämpften Blancpain Endurance Series triumphiert.
Insgesamt stehen 49 BMW Fahrzeuge auf der offiziellen Starterliste des 24-Stunden-Rennens. BMW Piloten sind in neun Klassen vertreten. Die meisten Rennwagen der Marke fahren in den Kategorien V4, V5 und V6: Dort kämpfen jeweils acht BMW um Top-Positionen. Die Vielfalt unter den BMW Startern ist auch in diesem Jahr beeindruckend. Knapp 20 verschiedene BMW Fahrzeugmodelle treten in der „Grünen Hölle“ an.
Sind die Läufe der VLN Langstreckenmeisterschaft ein Gradmesser für die Konkurrenzfähigkeit der Fahrzeuge beim 24-Stunden-Rennen, dann können sich die BMW Fans auf ein spannendes Wochenende freuen: Bei den drei bisher ausgetragenen Rennen gelang jedes Mal mindestens einem BMW Z4 GT3 vom BMW Team Schubert der Sprung in die Top-3. Beim Saisonauftakt feierten Jörg Müller, Dirk Müller und Dirk Adorf sogar den Sieg. Auch in anderen Championaten nach GT3-Reglement hat der BMW Z4 GT3 2012 bereits Siege gefeiert, darunter in der FIA GT1 Weltmeisterschaft, in der Blancpain Endurance Series, im ADAC GT Masters sowie in nationalen GT-Serien wie in Großbritannien, Japan oder Brasilien.
Auch die Erfolgsbilanz von BMW bei den 39 bisherigen Ausgaben des 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring liest sich beeindruckend. Neben 19 Gesamtsiegen – davon acht Doppelerfolge – stehen 150 Klassenerfolge zu Buche. Zum Vergleich: Der zweitplatzierte Hersteller in der ewigen Bestenliste der Klassensiege bringt es auf 53. Schon bei der Premiere des Rennens 1970 triumphierten zwei BMW Piloten: Clemens Schickentanz (DE) und Hans-Joachim Stuck (DE) in einem BMW 2002 ti. 1998 gelang Andreas Bovensiepen (DE), Marc Duez (BE), Christian Menzel (DE) und Stuck mit dem BMW 320d der erste Sieg für ein Fahrzeug mit Dieselmotor bei dieser Veranstaltung. Zuletzt überquerte 2010 ein BMW als Sieger die Ziellinie: Augusto Farfus (BR), Jörg Müller, Uwe Alzen und Pedro Lamy trugen in einem dramatischen Finale ihren BMW M3 GT zum Gesamtsieg. Im vergangenen Jahr belegte das Quartett den zweiten Platz.
Zehn Siege gehen auf dem Nürburgring bisher auf das Konto des BMW M3. Im Jahr des 40. Jubiläums von BMW M ist hingegen der BMW Z4 GT3 der aussichtsreiche Anwärter für einen weiteren Erfolg. Ein 4,4-Liter Achtzylinder-Motor sorgt für den nötigen Vortrieb. Für die Saison 2012 hat BMW Motorsport das Fahrzeug gezielt weiterentwickelt. Der Motor dreht jetzt bis zu 9.000 U/min und hat eine neue Abgasanlage erhalten. Der Heckflügel ist aus Kohlefaser statt aus Aluminium gefertigt und bietet einen höheren Abtrieb – bei gleichzeitig weniger Luftwiderstand.
Die Bremskühlung an der Vorderachse wurde ebenfalls optimiert. Zudem kommt ein neues Hinterachsdifferenzial zum Einsatz. Der mit 115 Litern Fassungsvermögen größere Tank erweitert den strategischen Spielraum der Teams im Verlauf des 24-Stunden-Rennens. In der 2012er Version des BMW Z4 GT3 ist die Pedalerie verschiebbar und individuell auf den Fahrer einstellbar.
Jens Marquardt (BMW Motorsport
Direktor):
„Das 24-Stunden-Rennen auf dem
Nürburgring ist für uns eine ganz besondere Veranstaltung.
Dort wird die Begeisterung der Fans für BMW so greifbar wie bei
kaum einem anderen Rennen. Traditionell besteht das Starterfeld zu
etwa einem Drittel aus BMW Privatkunden, was alleine schon die
große Bedeutung für den BMW Kundensport zeigt. Die
Zuschauer feiern eine große Motorsport-Party – und
natürlich möchten wir Ihnen auf der Strecke ein paar gute
Gründe dafür liefern. Das Kräfteverhältnis
lässt sich nur sehr schwer vorhersagen. Es sind sehr viele
GT3-Fahrzeuge dabei, die um den Gesamtsieg kämpfen können,
dazu kommt sicherlich der eine oder andere Überraschungskandidat.
In der Vorbereitung haben wir gesehen, dass der BMW Z4 GT3 auch auf
der Nordschleife sehr gut funktioniert. Damit unsere Teams vorne
mitmischen können, muss aber alles zusammenpassen. Nur, wer den
Marathon ohne größere Fehler absolviert, hat Chancen auf
ein Top-Ergebnis. Das traue ich uns zu. Wir bieten den Fans von BMW M
mit dem M Festival auch 2012 wieder einen Leckerbissen. Es versteht
sich von selbst, dass wir uns zum 40. Geburtstag von M im Rennen ein
gutes Resultat wünschen. Dafür arbeiten unsere Fahrer und
Teams hart. Aber wir alle wissen: Die Nordschleife hat ihre eigenen
Gesetze. Ich werde das Rennen in Brands Hatch mit Spannung verfolgen.“
Jörg Müller (BMW Team Schubert, Startnummer
19):
„Das 24-Stunden-Rennen ist einzigartig. Jedes
Jahr aufs Neue freue ich mich sehr darauf, bei diesem Klassiker dabei
zu sein und die Begeisterung der Fans aus nächster Nähe zu
erleben. Mit dem Sieg beim VLN-Saisonauftakt sowie der Poleposition
beim dritten Lauf haben wir ganz sicher gezeigt, welch gute Basis der
BMW Z4 GT3 für den Einsatz auf der Nordschleife bietet. Um dieses
Potenzial im Rennen jedoch in ein gutes Ergebnis verwandeln zu
können, muss einfach alles perfekt passen. Perfektes Teamwork
bildet die Basis für den Erfolg – und da mache ich mir beim
BMW Team Schubert überhaupt keine Gedanken.“
Uwe Alzen (BMW Team Schubert, Startnummer
19):
„Auch nach so vielen Jahren sind die 24
Stunden vom Nürburgring für mich noch immer das
größte Rennen überhaupt. Es liegt in meiner
persönlichen Rangliste der Lieblingsveranstaltungen sogar vor Le
Mans. Es ist schwierig zu sagen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz
stehen. Ein richtig klares Bild werden wir wohl erst bekommen, wenn
das Rennen einige Stunden alt ist. In der SP9-Klasse sind viele starke
Konkurrenten vertreten. Aber das BMW Team Schubert und wir brauchen
und ganz sicher nicht zu verstecken.“
Dirk Adorf (BMW Team Schubert, Startnummer 19/20):
„Das 24-Stunden-Rennen ist für mich immer ein
Highlight. Rund um die Strecke herrscht eine tolle Stimmung. Die
vielen verschiedenen Autos machen den Reiz aus, außerdem ist das
Fahrerfeld klasse besetzt. Wenn man nachts auf der Nordschleife
fährt, den Grillgeruch in die Nase bekommt und all die Lagerfeuer
sieht, dann ist das ein einzigartiges Gefühl. Dieses Rennen ist
ein einziges Abenteuer. Ich trete zum 20. Mal beim 24-Stunden-Rennen
auf dem Nürburgring an und möchte endlich meinen ersten Sieg
feiern. Aber dasselbe Ziel haben sich noch eine ganze Menge weiterer
Fahrer und Teams gesteckt. Der BMW Z4 GT3 ist ein zuverlässiges
Auto, und der Speed stimmt. Deshalb hoffe ich sehr, dass wir vorne
mitmischen werden.“
Claudia Hürtgen (BMW Team Schubert, Startnummer
20):
„Das 24h-Rennen ist der Höhepunkt der
Saison 2012. Wir haben uns intensiv darauf vorbereitet. Ein
Podiumsplatz ist ein realistisches Ziel. Der oberste Platz auf dem
Podest ist natürlich immer der schönste. Bei einem
24-Stunden-Rennen gehört aber auch eine gehörige Portion
Glück dazu. Wenn wir ohne Probleme durchkommen, ist für uns
aber ganz sicher eine Menge möglich.“
Marco Wittmann (BMW Team Vita4One, Startnummer
18):
„Ich bin in der VLN Langstreckenmeisterschaft
gefahren, um einen Eindruck von der Nordschleife zu bekommen. Auch
Vier-Stunden-Rennen sind eine gute Basis, um sich auf den
Langstreckenmarathon vorzubereiten. Es geht um die Abläufe bei
den Boxenstopps, technische Dinge und das Zusammenspiel mit den
Fahrerkollegen. Man versucht einfach, so viele Fehlerquellen wie
möglich zu beseitigen. Wir haben ein gutes Paket. Die
Vorbereitungsrennen sind positiv verlaufen. Jetzt freue ich mich sehr
auf mein erstes 24-Stunden-Rennen in der Eifel.“
Richard Göransson (BMW Team Vita4One, Startnummer 18):
„Für mich ist es immer wieder fantastisch, zum
24-Stunden-Rennen am Nürburgring zu reisen. Wir haben ein tolles
Auto, ein tolles Team und ich habe gute Teamkollegen, mit denen ich
hoffentlich um ein Top-Ergebnis kämpfen werde. Das Team hat noch
nicht so viel Erfahrung auf der Nordschleife. Deshalb haben wir
gemeinsam versucht, das Auto und die Strecke in der Vorbereitung
kennenzulernen. Das ist uns auch gelungen.“
Pedro Lamy (BMW Team Vita4One, Startnummer
17/18):
„Es ist schön, auf die Nordschleife
zurückzukehren. In der Vergangenheit war ich mit BMW dort immer
konkurrenzfähig und habe gute Ergebnisse geholt. Ich hoffe, das
schaffen wir auch dieses Jahr. Mit dem BMW Z4 GT3 bin ich sehr
zufrieden. Aber das Rennen wird sehr lang. Manche meiner Teamkollegen
haben Erfahrung, andere nicht. Deshalb ist es schwierig, eine Prognose
zu treffen. In der VLN haben wir gemeinsam trainiert. Das ist immens
wichtig. Nur, wer perfekt vorbereitet in ein 24-Stunden-Rennen geht,
hat eine Chance.“