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BMW Motorrad Motorsport - WSBK - Magny-Cours - Qualifikationstraining 1
Fri Oct 05 18:57:17 CEST 2012 Pressemeldung
Das Team BMW Motorrad Motorsport hatte einen starken, aber schwierigen Start in das Saisonfinale der FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2012. Werksfahrer Marco Melandri (ITA) beendete das heutige erste Qualifikationstraining in Magny-Cours (FRA) als Dritter in der provisorischen ersten Startreihe. Die beiden Rippenbrüche, die er sich bei seinem Sturz vor zwei Wochen in Portimão (POR) zugezogen hatte, bereiten Marco nach wie vor große Schmerzen. Sein Teamkollege Leon Haslam (GBR) qualifizierte sich auf seiner BMW S 1000 RR als Achter für die provisorische zweite Reihe. Leon verletzte sich heute an der rechten Hand, als er zu Beginn des freien Trainings in einem noch feuchten Abschnitt der Strecke stürzte. Nach einer ärztlichen Behandlung konnte er jedoch wieder auf sein Motorrad steigen und die Vorbereitungsarbeit auf die Rennen fortsetzen.
Pressekontakt.
Benjamin Titz
BMW Group
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Autor.
Benjamin Titz
BMW Group
Magny-Cours – Freies Training & Qualifikationstraining 1.
Freitag, 05. Oktober 2012.
Wetterbedingungen: Sonnig.
Temperatur: Luft: 20 – 25 °C, Strecke: 25 – 34 °C
Teilnehmende Fahrer: 20 von 11 Teams
Schnellste Runde Freies Training: Jonathan Rea (Honda World Superbike Team) 1:39.064 min
Schnellste Runde Qualifikationstraining 1: Tom Sykes (Kawasaki Racing Team) 1:38.200 min
Das Team BMW Motorrad Motorsport hatte einen starken, aber
schwierigen Start in das Saisonfinale der FIM
Superbike-Weltmeisterschaft 2012. Werksfahrer Marco Melandri (ITA)
beendete das heutige erste Qualifikationstraining in Magny-Cours (FRA)
als Dritter in der provisorischen ersten Startreihe. Die beiden
Rippenbrüche, die er sich bei seinem Sturz vor zwei Wochen in Portimão
(POR) zugezogen hatte, bereiten Marco nach wie vor große Schmerzen.
Sein Teamkollege Leon Haslam (GBR) qualifizierte sich auf seiner BMW S
1000 RR als Achter für die provisorische zweite Reihe. Leon verletzte
sich heute an der rechten Hand, als er zu Beginn des freien Trainings
in einem noch feuchten Abschnitt der Strecke stürzte. Nach einer
ärztlichen Behandlung konnte er jedoch wieder auf sein Motorrad
steigen und die Vorbereitungsarbeit auf die Rennen fortsetzen. Beide
Werksfahrer lagen im ersten Qualifikationstraining vorübergehend an
der Spitze des Klassements. Michel Fabrizio und Ayrton Badovini (beide
ITA) vom BMW Motorrad Italia GoldBet SBK Team beendeten das erste
Qualifikationstraining auf den Rängen sechs und zwölf.
Marco Melandri:
Schnellste R. Freies Training: 1:39.991
min (P8)/ Schnellste R. Quali. 1: 1:38.742 min (P3)
„Es ist
schön, wieder auf der RR zu sitzen. Einfach ist es allerdings nicht.
Denn jedes Mal, wenn ich mich auf dem Bike etwas schneller bewege,
fühlt es sich an, als ob ich ein Messer im Rücken habe. Mit jeder
Runde, wenn mein Körper sich immer mehr aufwärmt, wird es besser, und
dann kann ich eine oder zwei gute Runden fahren. Doch dann kommt der
Schmerz zurück und ich fühle mich erschöpft. Es ist schwierig, da ich
mein Bein und meinen Rücken nicht einsetzen kann, um die Richtung zu
wechseln. Eine schnelle Runde zu fahren, ist das eine, doch die Rennen
werden schwierig. Doch es ist auf jeden Fall schon einmal gut, dass
ich hier bin und eine schnelle Runde hinlegen kann. Aus sportlicher
Sicht haben wir heute gut gearbeitet. Wir haben an den Bereichen
gefeilt, in denen wir noch Schwierigkeiten haben. So haben wir zum
Beispiel daran gearbeitet, die Vibrationen weiter zu reduzieren. Ich
denke, dass wir auch schon im Hinblick auf das nächste Jahr ein paar
Ansätze gefunden haben, um das Bike noch weiter zu verbessern.“
Leon Haslam:
Schnellste R. Freies Training: 1:39.963 min
(P7)/ Schnellste R. Quali. 1: 1:39.149 min (P8)
„Ich hatte heute
Vormittag einen heftigen Sturz. Ich musste mich einige Zeit lang von
unserem Teamarzt behandeln lassen. Er musste ein Loch in meinen
Fingernagel bohren, da sich darunter viel Blut angesammelt hatte. Der
Sturz geht auf meine Kappe. Ich bin auf einer nassen Stelle
weggerutscht. Danach haben wir an der Rennabstimmung gearbeitet und
das übliche Freitagsprogramm abgespult. Mein Finger hat etwas
wehgetan, aber es ging. Ich konnte das Pochen in der Hand spüren und
musste mit zwei Fingern bremsen. Doch ich werde nun weiter behandelt,
und damit sollte bis morgen alles in Ordnung sein. Wir werden nun
daran arbeiten, die Abstimmung des Bikes weiter zu verbessern. Aber
wir müssen abwarten, was das Wetter morgen macht.“
Andrea Dosoli (Rennleiter):
„Wir sind stolz auf das, was
unsere beiden Fahrer heute geleistet haben. Leon ist im ersten freien
Training gestürzt, und als wir gesehen haben, wie seine rechte Hand
aussieht, hatten wir befürchtet, dass er nicht weiterfahren kann. Doch
er ist weitergefahren – und zwar ziemlich schnell. Er gibt niemals
auf, so kennen und schätzen wir ihn. Leon und seine Crew werden nun
daran arbeiten, das Bike noch besser abzustimmen, denn beim Einlenken
hat er noch ein paar Schwierigkeiten. Wir denken auch, dass er es
morgen einfacher haben wird, denn seiner Hand wird es dann besser
gehen. Marco müssen wir wirklich gratulieren. Er hat einen großartigen
Job gemacht. Er hat sich von Runde zu Runde gesteigert, und wir
konnten sehen, dass er trotz der großen Schmerzen hoch motiviert ist
und sehr hart arbeitet. Marco und seine Crew haben für den Nachmittag
ein paar Änderungen am Bike vorgenommen, die in die richtige Richtung
gegangen sind. Wir versuchen, ihm ein Motorrad hinzustellen, mit dem
er schnell fahren kann, ohne dass sein Körper zu sehr belastet wird.
Das Ziel ist, ihm ein komfortables Fahren zu ermöglichen, da die
Rennen für ihn sicherlich hart werden.“