PressClub Germany · Article.
BMW Motorrad GoldBet SBK Team - WSBK - Assen - Qualifikationstraining 1
Fri Apr 26 19:45:41 CEST 2013 Pressemeldung
Der „TT Circuit“ in Assen begrüßte die FIM Superbike-Weltmeisterschaft mit typisch unberechenbarem niederländischem Wetter. Gestern, als sich die Teams und Fahrer auf die dritte Runde der Saison 2013 vorbereiteten, war es noch sonnig und mild. Doch heute, als das Geschehen auf der Rennstrecke begann, regnete es, und die Temperaturen fielen unter zehn Grad Celsius. Das BMW Motorrad GoldBet SBK Team beendete den Tag in der provisorischen zweiten Startreihe. Werksfahrer Marco Melandri (ITA) belegte im nassen ersten Qualifikationstraining am Nachmittag mit seiner BMW S 1000 RR den vierten Platz. Sein Teamkollege Chaz Davies (GBR) wurde 14., nachdem er gegen Mitte der Session gestürzt war. Im FIM Superstock 1000 Cup beendete Sylvain Barrier auf der BMW HP4 des BMW Motorrad GoldBet STK Teams das erste Qualifikationstraining als Elfter. Auch der Franzose stürzte bei den schwierigen Bedingungen. Sein Teamkollege Greg Gildenhuys (RSA) belegte Rang 19.
Press Contact.
Matthias Schepke
BMW Group
Tel: +49-151-601-90450
send an e-mail
Author.
Matthias Schepke
BMW Group
Assen – Freies Training & Qualifikationstraining 1.
Freitag, 26. April 2013.
Wetterbedingungen: Regen.
Temperatur: Luft: 7 – 8 °C, Strecke: 4 – 5 °C
Teilnehmende Fahrer: 20/19 von 13 Teams
Schnellste Runde Fr. Training: Tom Sykes (Kawasaki Racing Team) 1:58.947 min
Schnellste Runde Qualifikationstraining 1: Tom Sykes (Kawasaki Racing Team) 1:57.190 min
Der „TT Circuit“ in Assen begrüßte die FIM Superbike-Weltmeisterschaft mit typisch unberechenbarem niederländischem Wetter. Gestern, als sich die Teams und Fahrer auf die dritte Runde der Saison 2013 vorbereiteten, war es noch sonnig und mild. Doch heute, als das Geschehen auf der Rennstrecke begann, regnete es, und die Temperaturen fielen unter zehn Grad Celsius. Das BMW Motorrad GoldBet SBK Team beendete den Tag in der provisorischen zweiten Startreihe. Werksfahrer Marco Melandri (ITA) belegte im nassen ersten Qualifikationstraining am Nachmittag mit seiner BMW S 1000 RR den vierten Platz. Sein Teamkollege Chaz Davies (GBR) wurde 14., nachdem er gegen Mitte der Session gestürzt war. Er war auf dem Weg zu einer Rundenzeit innerhalb der Top 5, als er das Heck seiner RR verlor und in das Kiesbett rutschte. Nachdem das Bike repariert war, ging Chaz am Ende der Session noch einmal auf die Strecke, verbesserte seine Zeit aber nicht mehr. Im ebenfalls nassen ersten freien Training am Mittag belegten Marco und Chaz die Plätze drei und vier.
Im FIM Superstock 1000 Cup beendete Sylvain Barrier auf der BMW HP4 des BMW Motorrad GoldBet STK Teams das erste Qualifikationstraining als Elfter. Auch der Franzose stürzte bei den schwierigen Bedingungen. Sein Teamkollege Greg Gildenhuys (RSA) belegte Rang 19.
Marco Melandri:
Schnellste R. Freies Training: 1:59.696 min
(P3)/ Schnellste R. Quali. 1: 1:59.316 min (P4)
„Es war heute kalt und nass. Wegen der niedrigen Temperaturen sind die Reifen nicht richtig warm geworden und haben nicht optimal gearbeitet. Selbst nach mehreren Runden war es nicht einfach zu fahren. Mein Plan war, meine Fitness zu testen und in die Top 15 zu fahren. Ich wollte nicht zu viel riskieren, nur um eine schnelle Rundenzeit zu fahren. Aber ich fühle mich schon einmal gut vorbereitet für den Fall, dass wir doch ein Regenrennen haben. Wir müssen nur noch ein bisschen nachbessern, um am Kurveneingang schneller zu sein. Ab morgen soll das Wetter laut Vorhersage besser werden, und im Rennen soll es trocken bleiben. Deshalb werden wir morgen daran arbeiten, das Bike auf die veränderten Bedingungen abzustimmen.“
Chaz Davies:
Schnellste R. Freies Training: 2:00.728 min (P4)/
Schnellste R. Quali. 1: 2:03.384 min (P14)
„Für das restliche Wochenende ist gutes Wetter vorhergesagt, deshalb ging es heute nur darum, Runden im Nassen abzuspulen und sich für den Fall vorzubereiten, dass es doch regnet. Heute Vormittag war ich recht zufrieden. Platz vier war gut, und mein Gefühl für das Bike war auch nicht allzu schlecht. Für den Nachmittag haben wir dann ein paar Änderungen vorgenommen, aber wir wissen noch nicht, ob wir damit in die richtige Richtung gehen. Der Sturz wurde dadurch nicht verursacht. Ich habe einfach in der Kurve das Heck verloren. Es war nur ein kleiner Crash, aber er kam zur falschen Zeit, da ich deshalb heute Nachmittag nicht viel fahren konnte. Morgen ist es hoffentlich trocken, und ich freue mich darauf, wieder auf das Bike zu steigen.“
Serafino Foti (Sportdirektor BMW Motorrad GoldBet SBK Team):
„Es war ein typischer ‚Assen-Tag‘: schlechtes Wetter mit sinkenden Temperaturen. Marco hat einen sehr guten Job gemacht. Er hat bei diesen schwierigen Bedingungen nichts riskiert und seine Schulter geschont, die noch nicht zu 100 Prozent ausgeheilt ist. Seine viertschnellste Zeit hat gezeigt, dass er eine hervorragende Qualifikation gefahren ist. Chaz ist zur Halbzeit der Session leider gestürzt. Er ist in der ersten Linkskurve nach einer Serie von Rechtskurven ins Rutschen gekommen. Wegen der niedrigen Lufttemperatur waren die Reifen abgekühlt. Seine Crew hat einen exzellenten Job gemacht, und er konnte vor Ende der Session wieder zurück auf die Strecke. Er konnte zwar seine Zeit nicht verbessern, aber überprüfen, ob alles richtig funktioniert. Insgesamt sind wir recht zufrieden. Falls das Wetter morgen noch schlechter sein sollte, sind wir bereits für die Superpole qualifiziert. Aber wir rechnen mit besserem Wetter. Deshalb werden wir morgen beginnen, die Bikes auf die neuen Bedingungen abzustimmen.
In der Superstock-Klasse sind wir erstmals mit dem neuen elektronischen Dämpfungssystem DDC im Nassen gefahren. Es bringt viel Arbeit mit sich, zu lernen, wie wir das System bei diesen Bedingungen optimal zum Arbeiten bringen. Sylvain ist gestürzt, aber es geht ihm gut und darüber bin ich froh.“
Andrea Dosoli (Technischer Direktor BMW Motorrad GoldBet SBK
Team):
„Wegen des Wetters war es heute kein einfacher Tag. Die
Kombination aus sehr niedrigen Temperaturen und Regen hat dazu
geführt, dass die Reifen nicht richtig warm wurden und in der Folge
hatten beide Fahrer Schwierigkeiten mit mangelnder Haftung des
Hinterreifens. Der Blick auf Marcos Rundenzeiten und die Zeit, die
Chaz am Vormittag gefahren ist, stimmt uns zuversichtlich, dass wir
selbst bei schwierigen Bedingungen ein gutes Tempo gehen können. Wir
haben die Gelegenheit genutzt, um im Nassen zu arbeiten und das
Chassis und die Elektronik auf diese Bedingungen abzustimmen. Trotz
Chaz‘ Sturz haben wir genug Daten gesammelt, um uns auf Regen
vorzubereiten – denn man kann ja nie wissen. Wir gehen jedoch davon
aus, dass wir morgen und am Sonntag besseres Wetter haben, und das
bestätigt auch die Wettervorhersage. Von daher glauben wir, dass wir
für den Fall von Regen weitgehend gerüstet sind und freuen uns nun
darauf, im Trockenen weiterzuarbeiten.“