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BMW Masters: Spanische Fiesta in Shanghai.
Sun Oct 27 13:16:05 CET 2013 Pressemeldung
Der Sieger der BMW Masters 2013 kommt aus Spanien: Mit einer 68er Finalrunde (-4) sicherte sich Gonzalo Fernández-Castaño den Triumph beim Auftakt der European Tour „Final Series“. Insgesamt benötigte der 33-Jährige im Turnierverlauf 277 Schläge (-11) – und damit einen Schlag weniger als seine schärfsten Verfolger Francesco Molinari (ITA, -10) und Thongchai Jaidee (THA, -10) auf dem geteilten zweiten Platz. Fernández-Castaño war mit einem Schlag Rückstand auf den US-Amerikaner Luke Guthrie (-9) in den Finaltag gegangen. Guthrie, der das Feld bei der BMW Masters ab der ersten Runde angeführt hatte, büßte jedoch mit einer 71 am Sonntag alle Chancen auf seinen ersten Sieg auf der European Tour ein und wurde Vierter.
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Shanghai. Der Sieger der BMW Masters 2013 kommt aus Spanien: Mit einer 68er Finalrunde (-4) sicherte sich Gonzalo Fernández-Castaño den Triumph beim Auftakt der European Tour „Final Series“. Insgesamt benötigte der 33-Jährige im Turnierverlauf 277 Schläge (-11) – und damit einen Schlag weniger als seine schärfsten Verfolger Francesco Molinari (ITA, -10) und Thongchai Jaidee (THA, -10) auf dem geteilten zweiten Platz. Fernández-Castaño war mit einem Schlag Rückstand auf den US-Amerikaner Luke Guthrie (-9) in den Finaltag gegangen. Guthrie, der das Feld bei der BMW Masters ab der ersten Runde angeführt hatte, büßte jedoch mit einer 71 am Sonntag alle Chancen auf seinen ersten Sieg auf der European Tour ein und wurde Vierter.
Der bestplatzierte deutsche Pro war Martin Kaymer (-5). Mit einer Runde von fünf unter Par arbeitete er sich zum Abschluss noch auf den geteilten 13. Platz vor. BMW Golfsport Botschafter Maximilian Kieffer (Level Par) musste vier Bogeys hinnehmen und belegte den 30. Rang. Insgesamt konnte der 23-Jährige mit seinem Auftritt auf der großen Bühne bei der BMW Masters zufrieden sein. Marcel Siem (+2) gelang am Sonntag mit -5 seine stärkste Runde der Woche. Sie brachte Siem noch den geteilten 34. Platz ein, während Österreichs BMW Golfsport Botschafter Bernd Wiesberger (-3) als 17. den Sprung in die Top-20 schaffte. Der BMW Masters Pokal und der Siegercheck in Höhe von 1.166.600 US-Dollar gingen hingegen nach Spanien.
„Herzlichen Glückwunsch an Gonzalo Fernández-Castaño zum Triumph bei der BMW Masters. Er hat eine herausragende Leistung gezeigt, und wir sind stolz, dass er unser Champion ist“, sagte Ian Robertson, Vorstand der BMW AG für Vertrieb und Marketing BMW, der zum Abschluss eines packenden Finaltags die Siegertrophäe an Fernández-Castaño übergab. „Mein Dank gilt aber auch allen anderen Teilnehmern, die in den vergangenen Tagen spannenden Golfsport geboten haben, und natürlich den Zuschauern. Die BMW Masters unterstreicht sowohl das Engagement von BMW in der Welt des Golfs, aber auch in China selbst, dem größten Markt für BMW. Dieses Turnier ist ein wichtiger Bestandteil unserer Förderung des Golfsports in China. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste BMW Masters im Jahr 2014.“
Hinter Fernández-Castaño spielten sich auf den letzten 18 Löchern zahlreiche Pros ins Rampenlicht, allen voran Vorjahressieger Peter Hanson (-7). Der Schwede notierte nach elf Birdies und zwei Bogeys eine sensationelle 63er Runde (-9) – die bisher beste in seiner European Tour Karriere – und verbesserte sich im Gesamtklassement noch auf den geteilten achten Rang. Seinen Titel musste er dennoch an „Gonzo“ abgeben, der starke Nerven bewies und sich am Sonntag bei sechs Birdies nur ein Doppel-Bogey auf dem 18. Grün leistete, aber den entscheidenden Putt sicher versenkte.
Für Fernández-Castaño war es der siebte Sieg auf der European Tour und der dritte BMW Titel. 2006 hatte er bei der BMW Asian Open schon einmal in Shanghai triumphiert. Seinen jüngsten Sieg konnte der Pro aus Madrid bei der BMW Italian Open 2012 feiern. Neben seinem Landsmann Miguel Ángel Jiménez ist er der einzige Spieler, der es bislang auf drei BMW Turniertitel bringt. Im „Race to Dubai“ verbesserte sich Fernández-Castaño mit seinem Sieg auf den vierten Rang. In Führung bleibt der Schwede Henrik Stenson (+2, geteilter 34.).
„Dieser Sieg ist unglaublich. Vielen Dank an BMW. Sie sind seit 25 Jahren einer der größten Unterstützer der European Tour – und wissen einfach, wie man Turniere ausrichtet“, meinte Fernández-Castaño. „Die Atmosphäre ist toll, wir Spieler brauchen uns um nichts zu kümmern. Mir hat die BMW Masters großen Spaß gemacht – nicht nur, weil ich jetzt die Siegertrophäe in den Händen halte. Dieser Kurs ist einer der besten, auf dem ich jemals gespielt habe. 2006 konnte ich in Shanghai die BMW Asian Open gewinnen. Wie sich Golf in den vergangenen Jahren in China entwickelt hat, ist fantastisch. Ich bin sicher, dass unser Sport hier eine große Zukunft vor sich hat. Heute war es für mich keine einfache Runde. Ich bin schlecht gestartet, dann lief es großartig. Mit drei Schlägen Vorsprung am 18. Abschlag zu stehen, kommt nicht so oft vor. Dann habe ich es mit dem Doppel-Bogey noch mal spannend gemacht. Das war nicht geplant, aber es ist ja gut ausgegangen.“
BMW Golfsport Botschafter Kieffer zog nach den vier Runden im Lake Malaren Golf Club ein positives Fazit. „Heute war auf meiner Runde noch einmal mal mehr los als schon an den ersten drei Tagen“, meinte er. „Das lag natürlich auch daran, dass ich mit Rory McIlroy und Padraig Harrington gespielt habe. Es ist etwas Besonderes, mit diesen Weltklasse-Profis unterwegs zu sein. Es hat unglaublich Spaß gemacht. Aus solchen Runden kann man für die Zukunft viel lernen. Deshalb war es für mich insgesamt eine gute Woche.“
Auch 14 chinesische Spieler sammelten im Rahmen der BMW Masters wertvolle Erfahrungen bei einem großen Turnier der European Turnier. Der bestplatzierte Lokalmatador war nach 72 Löchern Li Hao-Tong (+3) auf dem geteilten 42. Platz.