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Ereignisreicher Start ins 24-Stunden-Rennen – BMW Sports Trophy Team Marc VDS nach vier Stunden in der Spitzengruppe vertreten.
Sat Jun 21 20:38:00 CEST 2014 Pressemeldung
Das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) läuft – und hat den Zuschauern in den ersten vier Stunden jede Menge Action und Zwischenfälle in Serie geboten. Bas Leinders (BE), Markus Palttala (FI), Nick Catsburg (NL) und Dirk Adorf (DE) vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS waren nach einer packenden Anfangsphase die bestplatzierten BMW Vertreter. Aktuell fährt der BMW Z4 GT3 mit der Nummer 26 auf dem fünften Platz.
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Nürburgring (DE), 21. Juni 2014. Das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) läuft – und hat den Zuschauern in den ersten vier Stunden jede Menge Action und Zwischenfälle in Serie geboten. Bas Leinders (BE), Markus Palttala (FI), Nick Catsburg (NL) und Dirk Adorf (DE) vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS waren nach einer packenden Anfangsphase die bestplatzierten BMW Vertreter. Aktuell fährt der BMW Z4 GT3 mit der Nummer 26 auf dem fünften Platz.
Ihr Auto war in der zweiten Runde an einer Kollision mit dem #20 BMW Z4 GT3 vom BMW Sports Trophy Team Schubert beteiligt, als Palttala mit Claudia Hürtgen (DE) zusammenstieß. Der folgende Dreher warf Hürtgen um einige Positionen zurück, allerdings arbeitete sie sich mit ihren Teamkollegen Dominik Baumann (AT), Jens Klingmann (DE) und Martin Tomczyk (DE) schnell wieder bis auf den elften Rang vor.
Für ihre Teamkollegen Dirk Werner (DE), Lucas Luhr (DE), Dirk Müller (DE) und Alexander Sims (GB) ist das 24-Stunden-Rennen hingegen bereits beendet. Wegen eines Aufhängungsschadens verunfallte Sims in der vierten Rennstunde. Ein Fahrwerksteil zerstörte dabei die Ölpumpe des BMW Z4 GT3 mit der Nummer 19, wodurch in der Folge der Motor irreparabel beschädigt wurde.
Pech hatten zunächst auch Maxime Martin (BE), Marco Wittmann (DE), Uwe Alzen (DE) und Jörg Müller (DE): Auf der zweiten Position fahrend, verlor Martin beim Anbremsen vor der NGK-Schikane auf einer Ölspur die Kontrolle über den BMW Z4 GT3 mit der Nummer 25 und drehte sich bei hoher Geschwindigkeit. Das Auto fiel bis auf den 48. Platz zurück. Mittlerweile sind die vier Piloten jedoch wieder in den Top-15 unterwegs. Die beiden BMW Z4 GT3 vom Team Walkenhorst Motorsport fahren nach vier Stunden auf den Rängen 18 und 25.
Der von BMW Motorsport eingesetzte BMW M235i Racing mit der Startnummer 235 und den Fahrern Alexander Mies (DE), Sport1-Experte Alex Hofmann (DE) sowie den Journalisten Marcus Schurig (DE) und Jethro Bovingdon (GB) belegt den 79. Platz im Gesamtklassement. In der BMW M235i Racing Cup Klasse liegt das Team von Adrenalin-Motorsport mit dem #308 BMW M235i Racing nach vier Stunden an der Spitze.
Stimmen der BMW Fahrer nach vier Stunden.
Maxime Martin (BMW Sports Trophy Team Marc VDS,
#25):
„Der Start ins Rennen war okay. Natürlich hätte es
für mich und mein Team viel besser laufen können. Ohne den
Zwischenfall in der Schikane wären wir nach eineinhalb Stunden im
Rennen ganz vorne mit dabei gewesen. Plötzlich habe ich das Heck
verloren. Zum Glück konnte ich das Fahrzeug abfangen. Ich bin sofort
an die Box gekommen, damit meine Mechaniker das Auto durchchecken
konnten. Auf den ersten Blick war alles okay, und ich ging wieder auf
die Strecke. Wir haben Zeit verloren, aber das Rennen ist noch lang.
Es ist noch alles drin.“
Claudia Hürtgen (BMW Sports Trophy Team Schubert,
#20):
„Der Zwischenfall mit dem anderen BMW Z4 GT3 war
in dieser frühen Phase des Rennens sehr ärgerlich und unnötig. Zum
Glück konnte ich mich danach wieder relativ nah an die Spitze
heranarbeiten. So haben wir noch Schadensbegrenzung betreiben können.“
Markus Palttala (BMW Sports Trophy Team Marc VDS,
#26):
„Die Kollision zu Beginn war aus meiner Sicht ein
Missverständnis. So etwas sollte unter BMW Kollegen natürlich nicht
passieren. Zum Glück konnten sowohl Claudia Hürtgen als auch ich weiterfahren.“
Lucas Luhr (BMW Sports Trophy Team Schubert,
#19):
„Unser Start ins Rennen war eigentlich gut, und
wir konnten uns aus dem ganzen Getümmel heraushalten. Dass wir jetzt
so früh ausgeschieden sind, ist natürlich extrem schade. Jeder im Team
hat sich wirklich reingehängt und hart gearbeitet. Ich persönlich
hatte mir mein erstes großes Rennen mit BMW auch anders vorgestellt,
aber zumindest war ich am Anfang gut unterwegs. Das Auto lief bis zum
Ausfall super. Jetzt drücken wir den verbleibenden BMW alle Daumen.“
Alex Hofmann (BMW M235i Racing, #235):
„Ich
hatte einen guten Start und konnte zwei andere BMW M235i Racing
überholen. Danach habe ich mich aber darauf konzentriert, mit jeder
Runde mehr zu lernen. Generell scheint in der Anfangsphase zu viel
Testosteron im Spiel gewesen zu sein. Allen Beteiligten sollte doch
klar sein, dass das Rennen 24 Stunden dauert. Da ist es extrem schade,
wenn schon so früh im Rennen so viel Schrott produziert wird.“