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Reaktionen auf das sechste DTM-Rennen in Spielberg.
Sun Aug 03 18:17:33 CEST 2014 Pressemeldung
Die BMW DTM-Teams haben beim sechsten Lauf auf dem Red Bull Ring (AT) den ersten Vierfachsieg seit dem DTM-Comeback 2012 gefeiert. Marco Wittmann (DE) triumphierte vor Augusto Farfus (BR), Timo Glock (DE) und Martin Tomczyk (DE). Lesen Sie hier, was BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt, die Teamchefs sowie die acht Fahrer nach dem sechsten Lauf zu sagen hatten.
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Spielberg (AT), 3. August 2014. Die BMW DTM-Teams haben beim sechsten Lauf auf dem Red Bull Ring (AT) den ersten Vierfachsieg seit dem DTM-Comeback 2012 gefeiert. Marco Wittmann (DE) triumphierte vor Augusto Farfus (BR), Timo Glock (DE) und Martin Tomczyk (DE). Mit seinem dritten Saisonsieg baute Wittmann die Führung in der Fahrerwertung aus. In der Teamwertung liegt das BMW Team RMG an der Spitze. Auch bei den Herstellern übernahm BMW die erste Position. Lesen Sie hier, was BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt, die Teamchefs sowie die acht Fahrer nach dem sechsten Lauf zu sagen hatten.
Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Das ist heute ein historischer Erfolg für uns – der erste
Vierfacherfolg seit Hockenheim 1992 und das beste Ergebnis seit
unserem Wiedereinstieg. Es war ein sensationelles Rennen von Marco
Wittmann, Augusto Farfus, Timo Glock und Martin Tomczyk – vier Fahrer
von allen vier Teams in ihren BMW M4 DTM. Heute können wir im wahrsten
Sinne des Wortes von ‚Vier gewinnt‘ sprechen. Ein Riesenkompliment
geht an die ganze Mannschaft, die eine absolute Spitzenleistung
abgeliefert hat. Das Rennen war gerade in der Anfangsphase sehr
intensiv und eng an der Spitze. Nachdem Marco am Start etwas
zurückgefallen war, konnte er sich wieder toll ins Rennen
zurückarbeiten. In der Schlussphase hat es sich dann auf den
Spitzenplätzen stabilisiert. Heute ist für uns ein fantastischer Tag –
und dieses Ergebnis hier vor dieser tollen Kulisse vor so vielen
Zuschauern erreicht zu haben, freut uns umso mehr. Heute wird
gefeiert, und ab morgen konzentrieren wir uns wieder auf das
anstehende Rennen auf dem Nürburgring, wo uns aufgrund der
Gewichtssituation sicherlich eine Herausforderung erwartet.“
Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG):
„Wir
wussten, dass es an diesem Wochenende nicht einfach werden würde. Das
gesamte Team und die Ingenieure haben dann zusammen mit den Fahrern
einen super Job gemacht, um unser Auto im Qualifying nach vorn zu
bringen. Davon waren wir zu Beginn des Wochenendes nicht unbedingt
ausgegangen. Heute hatte Marco Wittmann einen schwierigen Start, aber
er hat die Nerven behalten und ist danach ein sehr gutes Rennen
gefahren. Er hat mehr und mehr seine Pace entwickelt und diese bis zum
Schluss gehalten. Für Maxime Martin tut es mir leid. Er bekam eine
Durchfahrtsstrafe, und wir hatten ein kleines Problem beim Boxenstopp.
Trotzdem sind wir natürlich insgesamt sehr zufrieden. Großen Dank auch
an BMW Motorsport, denn es war ein hartes Wochenende, das wir
erfolgreich gemeistert haben.“
Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM):
„Es war
wichtig für uns, mit Augusto Farfus wieder auf das Podium
zurückzukehren und ein gutes Ergebnis einzufahren. Wir haben schon in
Moskau einen Aufwärtstrend gesehen, den wir jetzt fortsetzen konnten.
Augusto hat großartige Arbeit geleistet. Wir waren das gesamte
Wochenende sehr konkurrenzfähig und haben 18 wichtige Punkte geholt.
Hätte Joey Hand kein Pech mit seiner Durchfahrtsstrafe gehabt, hätte
es für uns sogar noch besser laufen können. Dass BMW einen
Vierfachsieg erringen konnte, ist natürlich großartig.“
Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK):
„Das
war ein erfolgreiches Wochenende für uns. Wir haben schon vorher in
dieser Saison gezeigt, dass wir den nötigen Speed haben, aber uns hat
manchmal das Glück gefehlt. Nun ist es für Timo Glock einmal
reibungslos gelaufen. Leider haben wir António Félix da Costa nicht
weiter nach vorn bringen können. Daran müssen wir arbeiten. Für BMW
ist es sehr schön, mit allen vier Teams auf den ersten vier Plätzen
vertreten zu sein. Das zeigt, wie gleichmäßig stark wir sind.“
Charly Lamm (Teamchef, BMW Team
Schnitzer):
„Zunächst einmal Glückwunsch an Marco
Wittmann zum Sieg – und an BMW Motorsport zu diesem fantastischen
Gesamtergebnis. Natürlich freut es uns sehr, dass Martin Tomczyk nach
einigen schwierigen Rennen wieder ganz vorne mitmischen und den
vierten Platz erringen konnte. Das stimmt mich für die zweite
Saisonhälfte zuversichtlich. Mit Bruno Spengler mussten wir uns heute
leider mit einem Punkt für Platz zehn zufriedengeben. Er war gut ins
Rennen gestartet, wurde nach seinem Boxenstopp jedoch vom Verkehr
ausgebremst. So konnte er nicht die Performance abrufen, die möglich
gewesen wäre. So läuft es manchmal im Rennsport. Für BMW ist es aber
insgesamt ganz sicher ein toller Tag.“
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 1):
Reifen: Option-Standard
„Um ehrlich zu sein, war mein Start ziemlich schlecht. Ich habe
einige Positionen verloren und bin zurückgefallen. Aber es war
wichtig, ruhig zu bleiben, die Nerven zu bewahren und Kontakte zu
vermeiden. Ich habe versucht, wieder nach vorn zu fahren, aber bis zum
Boxenstopp lag die Führungsgruppe recht eng beieinander. Es war ein
gutes Rennen, und ich wusste, dass noch alles möglich ist. Also habe
ich erst einmal versucht, meine Reifen zu schonen und nicht zu viel zu
attackieren, während die anderen ziemlich viel gegeneinander gekämpft
haben. Nach dem Boxenstopp hatte das Auto eine sehr gute Balance, und
ich konnte mich wieder nach vorn arbeiten. Es ist für uns alle ein
großartiges Ergebnis, vier BMW auf den ersten vier Plätzen zu haben.“
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 2):
Reifen: Option-Standard
„Dieser zweite Platz ist wie ein Sieg für mich. Es ist gut,
wieder auf dem Podium zu sein und zu sehen, dass wir mit unserem Auto
wieder vorn dabei sind. Während des gesamten Wochenendes war ich einer
der Schnellsten. In der gestrigen Qualifikation war ich in Q3 etwas zu
langsam, sonst hätte es für die Pole gereicht. Aber heute habe ich
bewiesen, dass wir schnell genug sind. Danke an das BMW Team RBM, denn
wir geben nie auf. Glückwunsch an Marco Wittmann und BMW zu diesem Top-Ergebnis.“
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 3):
Reifen: Option-Standard
„Es ist natürlich schön, auf
dem Podium zu stehen. Nachdem wir bereits in Moskau auf Podiumskurs
gewesen waren, dann aber leider wegen eines Problems noch
zurückfielen, haben wir hier unsere Pace zeigen können. Vielleicht
haben wir am Anfang etwas auf die Spitze verloren, weil wir von der
Reifendruckstrategie her etwas falsch lagen. Ich konnte mich dann aber
wieder nach vorn orientieren. Ich bin natürlich auch froh für meine
Jungs vom BMW Team MTEK, die einen sehr guten Job gemacht haben. Für
meinen Teamkollegen António Félix da Costa tut es mir leid. Er ist
ausgeschieden, aber unter normalen Umständen hätte auch er vorne
mitmischen können.“
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Platz
4):
Reifen: Option-Standard
„Die Pace von BMW war heute definitiv da, und das haben wir auf
der Strecke gezeigt. Wir können mit dem heutigen Tag durch und durch
zufrieden sein. Dass im Rennen der Speed nie gefehlt hat, das wusste
ich eigentlich, nur hatte ich nie die richtige Ausgangsposition.
Diesmal war es anders – und man sieht, was dabei herauskommen kann.
Ich habe nach wie vor Probleme im Qualifying, und daran müssen wir
weiter arbeiten. Jetzt bin ich von Platz elf auf vier vorgefahren. Und
wenn ich noch weiter vorn starte, dann kann es noch weiter nach oben
gehen. Deshalb freue ich mich jetzt auf das nächste Rennen.“
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz
10):
Reifen: Standard-Option
„Mein Start war
sehr gut. Ich habe mich um zwei Plätze verbessert, aber am Ende des
ersten Stints wurde ich teilweise ziemlich stark blockiert. Deshalb
habe ich viel Zeit und dann auch eine Position verloren. Ich wurde
ausgebremst und überholt, obwohl ich schneller war. Ich will es nicht
kritisieren, es war taktisch schlau gemacht. Doch es liegt auch an
uns. Wir waren gestern im Qualifying einfach nicht stark genug. Wenn
wir weiter vorn starten, dann sieht es auch gut aus im Rennen.“
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 12):
Reifen: Standard-Option
„Heute hatten wir definitiv
eine gute Pace, aber leider auch Pech mit der Durchfahrtsstrafe wegen
der gelben Flaggen. Es hat nicht nur mich getroffen, sondern auch
einige andere Fahrer. Es ist wirklich schade, denn wir waren heute
schnell und hatten ein gutes Auto. Das war unglückliches Timing, aber
so ist es nun einmal.“
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 14):
Reifen: Standard-Option
„Gratulation an Marco
Wittmann, er hat einen tollen Job gemacht. Auch das Team hat wieder
eine fantastische Leistung gezeigt, mit dem vierten Sieg im sechsten
Rennen der Saison. Und dass BMW dann gleich einen Vierfachsieg geholt
hat, ist sensationell. Was mich angeht: Ich hatte einen schlechten
Start, und wenn das passiert, dann wird das Rennen schwierig. Ich hing
im Verkehr fest. Aber wir müssen das Positive mitnehmen, und das ist,
dass ich das Rennen zu Ende gefahren bin und weitere Erfahrung
gesammelt habe. Jetzt konzentrieren wir uns auf das nächste Rennen.“
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK,
DNF):
Reifen: Standard
„Ich wurde in der zweiten Runde ins Gras gedrückt, und danach
waren die Lufteinlässe für den Motor und die Bremsen voller Gras. Von
da an ging es bergab. Ich begann, Motorleistung zu verlieren, und auch
die Bremsen ließen immer mehr nach. Als dann der Motor zu stark
überhitzte, war mein Rennen beendet.“
Daten und Ergebnisse Spielberg:
Strecke / Datum | Red Bull Ring, 3. August 2014 |
Runde / Distanz | 47 Runden, 4,326 km |
Pole-Zeit 2014 | Robert Wickens (CA), 1:25,175 Minuten |
Sieger 2014 | Marco Wittmann (DE), BMW |
Schnellste Runde 2014 | Mike Rockenfeller (DE), 1:25,266 Minuten |
Fahrer | FAR | HAN | SPE | TOM | GLO | DAC | WIT | MAR |
Nation | BR | US | CA | DE | DE | PT | DE | BE |
Nummer | 3 | 4 | 9 | 10 | 17 | 18 | 23 | 24 |
Team | BMW Team RBM | BMW Team RBM | BMW Team Schnitzer | BMW Team Schnitzer | BMW Team MTEK | BMW Team MTEK | BMW Team RMG | BMW Team RMG |
Training 1 | 10. | 20. | 16. | 14. | 19. | 6. | 9. | 1. |
Training 2 | 1. | 21. | 10. | 6. | 9. | 7. | 13. | 20. |
Qualifying | 4. | 9. | 10. | 11. | 2. | 13. | 3. | 8. |
Rennen | 2. | 12. | 10. | 4. | 3. | DNF | 1. | 14. |
Punkte 2014 | 33 | 7 | 42 | 20 | 33 | 4 | 95 | 33 |
Fahrer-wertung | 9. | 19. | 3. | 14. | 10. | 20. | 1. | 7. |
Zusatz-gewicht | +5kg | +2,5kg | +5kg | +2,5kg | +5kg | +/-0kg | +7,5kg | +2,5kg |
DTM-Wertungen nach 6 von 10 Rennen.
Fahrerwertung.
1. Marco Wittmann (95 Punkte), 2. Mattias Ekström (56), 3. Bruno Spengler (42), 4. Edoardo Mortara (41), 5. Adrien Tambay (36), 6. Mike Rockenfeller (35), 7. Maxime Martin (33), 8. Christian Vietoris (33), 9. Augusto Farfus (33), 10. Timo Glock (33), 11. Jamie Green (28), 12. Miguel Molina (26), 13. Robert Wickens (25), 14. Martin Tomczyk (20), 15. Timo Scheider (19), 16. Pascal Wehrlein (14), 17. Paul di Resta (12), 18. Nico Müller (10), 19. Joey Hand (7), 20. António Félix da Costa (4), 21. Gary Paffett (4).
Teamwertung.
1. BMW Team RMG (128 Punkte), 2. Audi Sport Team Abt Sportsline (82), 3. Audi Sport Team Abt (77), 4. BMW Team Schnitzer (62), 5. Audi Sport Team Phoenix (54), 6. Original-Teile Mercedes AMG (45), 7. BMW Team RBM (40), 8. Audi Sport Team Rosberg (38), 9. BMW Team MTEK (37), 10. EURONICS / FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG (29) , 11. gooix Mercedes AMG (14).
Herstellerwertung.
1. BMW (267 Punkte), 2. Audi (251), Mercedes-Benz (88).
Rennkalender 2014.
4. Mai – Hockenheim (DE), 18. Mai – Oschersleben (DE), 1. Juni –
Budapest (HU),
29. Juni – Norisring (DE), 13. Juli – Moskau
(RU), 3. August – Spielberg (AT),
17. August –
Nürburgring (DE), 14. September – Lausitzring (DE), 28. September –
Zandvoort (NL), 19. Oktober – Hockenheim (DE).
Über die DTM.
Das Deutsche Tourenwagen Masters –
kurz DTM – ist die populärste Tourenwagenrennserie der Welt. In der
vergangenen Saison verfolgten vor Ort über 700.000 Zuschauer die zehn
Wertungsläufe auf bekannten Rennstrecken in Deutschland und Europa.
Die drei Premium-Automobilhersteller BMW, Audi und Mercedes-Benz
treffen im Rahmen der Serie im sportlichen Wettbewerb aufeinander. Von
1984 bis 1992 war BMW das erste Mal werksseitig in der DTM vertreten,
feierte insgesamt 49 Siege und gewann drei Mal den Fahrertitel (1984,
1987 und 1989). 2012 kehrte die Marke mit dem BMW M3 DTM, drei Teams
und sechs Fahrern in die DTM zurück, gewann fünf Rennen und belegte
auf Anhieb Platz eins in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung.
2013 gelang mit vier Teams und acht Fahrern die Titelverteidigung in
der Herstellerwertung. 2014 tritt BMW Motorsport mit dem neuen BMW M4
DTM an. Der Rennkalender umfasst erneut zehn Rennen. Unter anderem
stehen vier internationale Läufe in Budapest (HU), Spielberg (AT),
Moskau (RU) und Zandvoort (NL) auf dem Programm. Die Saison endet am
19. Oktober traditionell in Hockenheim (DE). Der TV-Sender ARD
überträgt alle Qualifyings und Rennen live. Tickets für alle
DTM-Rennen sind hier erhältlich: http://www.bmw-motorsport.com/de/fan-area/dtm-tickets.html.